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Thema: Yoginis

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    AW: Yoginis

    Ein schönes Wochenende Euch!
    Todo les sale bien a las personas de carácter dulce y alegre

    Voltaire

  2. Inaktiver User

    AW: Yoginis

    Herzlich Willkommen, Yoginis, im Energieforum. Und danke Lilith, für's verschieben. So kann ich mitschreiben, wenn Ihr mögt, denn in Sport oder "glücklichem Leben" hätte ich Euch gar nicht gefunden.

    Yoga hat für mich nichts mit Sport zu tun, glücklicher macht es mich aber auch nicht. Es macht, dass ich mein Leben spüre. Es hilft mir, mich zu konzentrieren.

    Eine gleichförmige Übungsabfolge habe ich aber nicht, ich mache manchmal nur eine einzige Übung, manchmal viele am Tag, manchmal sind es aber auch nur die Übungen in Gedanken. Obwohl ich Promi-Yoga richtig doof finde, hat mir dabei eine kleine Anleitung einer bekannten Yoga-Praktizierenden geholfen, die Alltagsdinge mit Yoga in Verbindung bringt. Das hat mir gezeigt, dass ich nicht immer auf die abendliche Praxis schielen muss und mich dann schlecht fühle, weil die Energie nach einem langen Tag vielleicht nicht reicht. Inzwischen reicht eine Fahrstuhlfahrt in den 7. Stock für eine kleine Übung und es geht mir gleich besser.

    Und sie hat auch Übungen dabei, die ich schon im Bett liegend machen kann: sehr entspannend, vertreibt das Karussell aus dem Kopf.

  3. Inaktiver User

    AW: Yoginis

    Hallo Orlando,
    na, auch Prominente sind ja nicht nuuuuuur doof. (Obwohl, ich kann da gar nicht mitreden, hab noch nix gelesen.)

    Zum Spaß haben empfehle ich das Buch "Schlampenyoga".

    Men gut, dass du uns nun finden konntest...

    Keela

  4. Inaktiver User

    AW: Yoginis

    Hast völlig recht, Keela,

    ich meinte bloß diesen "Ich bin der Ralph, ich hab' immer Bodybuilding gemacht, aber weil es jetzt in ist, nutze ich meinen Prominentenstatus und lasse ein Yoga-Buch mit Photos von mir drin schreiben"-Quatsch.

    Wenn man merkt, dass der (prominenten) Verfasserin oder dem Verfasser Yoga wirklich am Herzen liegt, ist das etwas ganz anderes und trägt ja auch ganz anders zum guten Ruf des Yoga bei.

    Über Schlampenyoga habe ich auch herzlich gelacht und fühlte mich ein wenig entlastet, weil bei uns in Hamburg gaaaanz viel Zickenyoga betrieben wird (wo es am wichtigsten ist, zuerst das richtige Outfit und den richtigen Schmuck zu haben und natürlich immer zu den anderen zu schielen, ob man auch wirklich besser aussieht).

    Man ist da wirklich eine ziemliche Weile auf der Suche, bis man das Passende gefunden hat. Aber warum soll das beim Yoga anders sein als bei einem guten Friseur.


  5. Inaktiver User

    AW: Yoginis

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zu meinem normalen Programm gehören die "acht Bewegungsrichtungen der Wirbelsäule" und eine Folge, die "fünf-Elemente-Übungen" heißt. Dann noch als Übergang der Hund und das Brett und das Boot. Sonnengrüße mache ich nur, wenn ich mich kräftig fühle. Am Ende schließen sich im Liegen Dreh- und Dehnungsübungen für den Rücken an. Und ganz zum Schluß auch die Shavasana-Position. Alles zusammen dauert etwa 30-40 Minuten.
    Ich habe nach den 8 Bewegungsrichtungen und den 5 Elementen gegoogelt, weil mir die Namen nichts sagten. Die Wirbelsäulenübungen mache ich in ähnlicher Weise auch ab und an, die 5 Elemente kannte ich noch nicht. Ich habe gelesen, sie sind dem Qi Gong entnommen, vor vielen Jahren hatte ich da auch mal einen Kurs gemacht.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mir macht es große Freude eine angenehme Veränderung zu spüren, ohne dass ich über meine Grenzen gehen muß. Das ist in meinem Leben zu oft geschehen und hat mir nie gut getan. So kann ich bis an die Grenze (, die täglich an einer anderen Stelle sein kann), und erweitere sie dennoch.
    Das "über die Grenzen gehen" kenne ich auch aus leidvoller Erfahrung.
    Ich mache Yoga daher langsam, bedächtig mit Blick nach innen auf meinen Körper, ähnlich wie bei dir liegt der Schwerpunkt oft auf Dehn- und Drehübungen. Für Poweryoga und bestimmte Übungen (zB. Heuschrecke, Körperstand, etc) fehlt mir die notwendige Kraft und Gesundheit.


    Hallo Orlando, willkommen bei den Yoginis

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Yoga hat für mich nichts mit Sport zu tun, glücklicher macht es mich aber auch nicht. Es macht, dass ich mein Leben spüre. Es hilft mir, mich zu konzentrieren.
    Das ist auch mein Grund, warum ich Yoga mache. Ich hatte schon immer Probleme, meinen Körper zu spüren, meine Gefühle und meine Bedürfnisse. Über Yoga (Asanas und auch Meditation) trainiere ich den Zugang dazu zu finden und zu behalten.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eine gleichförmige Übungsabfolge habe ich aber nicht, ich mache manchmal nur eine einzige Übung, manchmal viele am Tag, manchmal sind es aber auch nur die Übungen in Gedanken. Obwohl ich Promi-Yoga richtig doof finde, hat mir dabei eine kleine Anleitung einer bekannten Yoga-Praktizierenden geholfen, die Alltagsdinge mit Yoga in Verbindung bringt. Das hat mir gezeigt, dass ich nicht immer auf die abendliche Praxis schielen muss und mich dann schlecht fühle, weil die Energie nach einem langen Tag vielleicht nicht reicht.
    Ja, der Druck es täglich machen zu müssen, führt nur zu Frust. Für mich ist es auch umgekehrt besser: ich freue mich darüber, wenn ich Yoga mache und es mir dadurch gut geht, ohne Druck ist das 3-4 mal die Woche oder auch mal weniger. Das ist völlig okay für mich.

    Inzwischen reicht eine Fahrstuhlfahrt in den 7. Stock für eine kleine Übung und es geht mir gleich besser.
    Das finde ich aus faszinierend und erleichtert mir das Weitermachen. Man muss nicht über lange Zeit üben, um die wohltuenden Effekte zu spüren. Kleine Übungen zwischendurch, eine geänderte Körperhaltung und schon geht es besser.

    Mit den Effekten der Meditation ist es bei mir das Gleiche: sie wirkt schnell und oft auch in kleinen Dosen zwischendurch.

    Orlando, hast du auch Meditationserfahrung?
    Wie bist du eigentlich zu Yoga gekommen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Über Schlampenyoga habe ich auch herzlich gelacht und fühlte mich ein wenig entlastet, weil bei uns in Hamburg gaaaanz viel Zickenyoga betrieben wird (wo es am wichtigsten ist, zuerst das richtige Outfit und den richtigen Schmuck zu haben und natürlich immer zu den anderen zu schielen, ob man auch wirklich besser aussieht).
    Ihr habt mich neugierig gemacht auf das Buch. Das kommt auf meine Bücherliste.

    Ich wünsche allen einen guten Start in die Woche (gehabt zu haben )!

  6. Inaktiver User

    AW: Yoginis

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Orlando, hast du auch Meditationserfahrung?
    Wie bist du eigentlich zu Yoga gekommen?
    Meditationserfahrung habe ich keine. Außer es zählt auch, stundenlang andächtig in der Natur herumzustehen und über das Universum zu staunen?! Nachts in den Himmel zu gucken und der ISS nachzuwinken? Die Grashalme auf Augenhöhe bestaunen und den Hummeln auf den Bocksklee zu helfen?

    Aber genau das hat mich zum Yoga gebracht. Ich bin nicht so der esoterische Typ. Ich suchte eine äußerst bodenständige Möglichkeit, mich mit Himmel und Erde auch dann zu verbinden, wenn ich nicht unmittelbar drauf und drunter stehe. Ich habe viel über Yoga gelesen und gelernt, bevor ich mich ganz drauf eingelassen habe, denn ich hatte nicht die Absicht, gleich an den nächsten Guru zu geraten, wo ich mich doch so erfolgreich von meinem letzten befreit hatte (dem Pfarrer).

    Aber spirituell bin ich halt trotzdem und Yoga bietet mir die Möglichkeit, das Einssein mit dem Universum, das jeder ab und zu mal empfindet, zu feiern und zu kultivieren. Mich auf das Wesentliche zu besinnen, wenn der Tag mal wieder mit Unwesentlichem angefüllt war. Mich zu freuen, wenn Freude im Alltag mal wieder aus ist. Tiefe zu spüren, wenn das Leben mal wieder nur Oberfläche anbietet.

    Yoga dreht mir nichts an, es bringt mich zu mir nach Hause.

  7. Inaktiver User

    AW: Yoginis

    Natürlich zählt das auch als Meditationserfahrung, schön geschrieben.

    Du schreibst, dass du dich über Yoga erkundigt und viel gelesen hast. Welche Bücher waren für dich interessant und entscheidend (außer Schlampenyoga)?
    Ich lese zwar viel, aber bis jetzt (fast) nichts zu Yoga und ich wäre über Buchtipps dankbar.

    Hast du zu Hause einen festen Platz, an dem du deine Yogaübungen machst? Oder machst du deine Übungen dort und dann, wenn es gerade passt und nötig ist?
    Ich habe für mich festgestellt, dass ich einen schönen und zentralen Platz für meine Yogamatte brauche, das trägt viel zum "Dabeibleiben" und Lust am Yoga bei.

    Im Sommer reicht mir eine normale Matte auf den Boden, gestern abend habe ich aber meine Schaffellmatte hervorgeholt, weil es mir am Boden kühl wurde. Jetzt ist es wieder warm und kuschelig.

    Hier ist strahlender Sonnenschein, ein toller Altweibersommertag. Ich wünsche allen Yoginis, dass sie die Sonne genießen können und noch lange davon zehren.

  8. Inaktiver User

    AW: Yoginis

    Sehr aufschlussreich fand ich Mathias Tietke "Der Stammbaum des Yoga", darin fand ich einige interessante Gedanken über den Ursprung und den ursprünglichen Zweck des Yoga, die ich für mich annehmen kann. Gerne gelesen, aber für mich nicht so angenommen habe ich B. K. S. Iyengar "Light on Yoga". Ich habe zusätzlich ein Haufen Zeugs angelesen, das ich nach ein paar Seiten wieder an die Ausleihende zurückgegeben habe, weil es mir zu verschwurbelt oder zu esoterisch 'rüberkam, da erinnere ich mich aber leider nicht mehr an die Titel.

    Dann habe ich mich viel mit den Internetseiten aller möglichen Yoga-Richtungen auseinandergesetzt, um herauszufinden, was mein Weg sein könnte. Im Internet sind die Informationen oft etwas verkürzt und werberisch dargestellt, aber für einen ersten Überblick der verschiedenen Richtungen reicht es, mal ein bisschen herumzusuchen.

    Ja, ich habe einen festen Platz, aber er ist nicht fest eingerichtet. Ich rolle die Yogamatte aus, dimme das Licht oder mache es strahlend hell, wie mir gerade ist, und dann geht es los. Einen besonderen Platz brauche ich aber nicht, mir ist nur wichtig, dass ich zu einem meiner Fenster hinaussehen kann, um ein bisschen Weite zu spüren.

    Hast Du denn Deinen Yogaplatz auch richtig "eingerichtet"? Ich höre öfter mal, dass man sich da ein Teelicht herstellt oder Räucherstäbchen abbrennt, während man übt. Dass dort eine Art Andachtsplatz entsteht. Wie ist das bei Dir?

    Das mit dem Schafffell kann ich bestätigen, ich fange jetzt auch wieder mit Socken und kuscheligen Auflagen an.

  9. Inaktiver User

    AW: Yoginis

    Guten Morgen
    oh, einen fest installierten Platz für meine Yogamatte hätte ich gerne. Ich lege sie zwar immer an der gleichen Stelle aus, aber kann sie dort nicht liegen lassen. Ich glaube, es würde mich doch das eine oder andere mal mehr auffordern wenn sie immer liegen bleiben könnte.
    Ein Blick aus dem Fenster ist für mich auch wunderbar beim Üben. Zuhause eh, aber durch Umstände des Raumes beim Kurs bin ich (mit der Lehrerin zusammen) die einzige, die zum Fenster hinübt. Ich genieße es sehr!
    Zur Literatur kann ich nichts weiter beisteuern. Obwohl ich eine Vielleserin bin, zieht es mich bislang nicht zu "Yogabüchern".

    Orlando, was ist eine esoterische Type? Ich frage mich das so oft ob ich das bin oder nicht.

    Außer es zählt auch, stundenlang andächtig in der Natur herumzustehen und über das Universum zu staunen?! Nachts in den Himmel zu gucken und der ISS nachzuwinken? Die Grashalme auf Augenhöhe bestaunen und den Hummeln auf den Bocksklee zu helfen?
    wie schön du das ausgedrückt hast. Na klar ist auch das Meditation. Ich hab grad mal bei "Wiki" gelinst und für mich "Meditation" sehr frei als >achtsames, heilsames Sinnen zur Beruhigung des Geistes< übersetzt. Da paßt deine Beschreibung für mich wunderbar rein.

    Allen einen schönen Tag
    Keela

  10. Inaktiver User

    AW: Yoginis

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Orlando, was ist eine esoterische Type? Ich frage mich das so oft ob ich das bin oder nicht.
    Tja, was ist eine esoterische Type. Für mich ist das jemand, der diffus glaubt, dass es eine Art Geheimwissenschaft oder eine geheime Methode gibt, die einen auf der Stelle gesund, glücklich, erfolgreich und weise macht. Oder mindestens nach kurzer Zeit, wenn man die Geheimwissenschaft gelehrt bekam oder die Methode erlernt hat.

    Und dann wird alle paar Monate eine neue Sau durchs Dorf getrieben, also eine neue Geheimwissenschaft als die "ultimative" verkündet. Ich habe solche Menschen im Bekanntenkreis, sie sind ständig auf der Suche, mal ist es das innere Kind, mal die Familienaufstellung, mal der Kabbalismus, Yoga ist auch mal dabei (vorzugsweise Kundalini-Yoga), Zen, was Du willst. Jedes Mal sind sie sich ganz sicher, jetzt aber wirklich angekommen zu sein und "es" gefunden zu haben. Sie werden plötzlich ruhig und gelassen, strahlen ein inneres Licht aus, werden andächtig, demütig, weise oder gesellig, je nachdem, was die "reine Lehre" halt gerade so verlangt.

    Und dann stellen sie nach ein paar Monaten eifrigen Workshopbesuchs und ein paar tausend Euro später fest, dass sie ja doch irgendwie noch erdenschwer und problembeladen sind, dass ihr Alltag immer noch nervt und dass die spirituelle Erleuchtung wohl nicht so bald eintreten will. Es wird anstrengend. Und dauernd bedeutet ihnen ihr Guru, dass sie ja wohl selbst schuld seien, weil sie seine Anweisungen nicht genauestens befolgen. Weil sie nicht tief genug verbunden sind, weil sie sich nicht fokussieren, weil weil weil ...

    Dann machen sie sich auf die Suche nach dem nächsten Heilsbringer, der ihnen Instantglück in drei einfachen Schritten verspricht. Wenn sie nur seine Seminare besuchen, seine im Vergleich zum bahnbrechenden Inhalt nahezu spottbilligen Bücher kaufen und für sein "Retreat" spenden.

    Oder so. Aber das sind nur meine Erfahrungen. Esoterik ist ja nicht per se etwas Negatives, ich kenne halt nur Menschen, die das als eine Art Selbstbedienungsladen sehen und ständig auf was neues Buntes und Blinkendes hereinfallen.

    Ich persönlich glaube nicht an irgendeine Geheimwissenschaft, die mich zur Erleuchtung bringen kann, weder in drei einfachen Schritten, noch in fünfzehn kostenintensiven Lektionen. Jeder Weg, den ich einschlage, ist mit Mühe verbunden. Keine Weisheit der Welt kostet Geld. Sie kostet Nachdenken und Einfühlen, auf dem Weg bleiben und forschen, Neugier und Wißbegierigkeit. Ich glaube daran, dass ich alles, was ich brauche, direkt in meinem Leben finde. Ich muss es nur wertschätzen und daran festhalten.

    Warum fragst Du Dich denn? Wie kamst Du darauf, darüber nachzudenken?

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