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    AW: Finanzierung des Kinderwunsches

    Zitat Zitat von Chris2008 Beitrag anzeigen
    Ich bin selbst unfreiwillig kinderlos, allerdings schon älter.
    In unserer damaligen Kinderwunschphase haben wir schon mal für den voraussichtlichen Einkommensrückgang durch Gehaltsausfall/rückgang und die Kosten, die für Kind/Kinder anfallen würden, vorgespart. Macht man das heute nicht mehr?
    Nicht unbedingt. Ich hatte nie einen nennenswerten, kinderbedingten Einkommensrückgang und meine Kinder haben gerade in den ersten 6 Jahren nichts gebraucht, wofür ich groß hätte sparen müssen. Weder mit geringem Einkommen beim ersten Kind noch mit mehr Einkommen bei den Twins.

    Wir haben angesichts der Kinderwunschbehandlung im Vorfeld die Krankenkasse gewechselt und sind zu einer der wenigen gegangen, die bei Ehepaaren unter 40 Jahren noch 100 % der Kosten übernommen hat. Trotz nur eines Versuchs hat uns das einen vierstelligen Betrag erspart.
    Geändert von Halina (05.07.2020 um 16:01 Uhr)

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    AW: Finanzierung des Kinderwunsches

    Wir standen auch kurz vor Beginn einer Kinderwunschbehandlung und hätten diese notfalls auch selbst bezahlt. Wir haben mit rund 5.000 Euro pro Versuch kalkuliert, mehr als 3 Versuche hätten wir wahrscheinlich nicht machen wollen.

    Wir sind allerdings einige Zeit vorher beide zu einer Krankenkasse gewechselt, die die ersten 3 Versuche zu 100 % übernommen hätte. Dafür hätten wir aber heiraten müssen. Auch unverheiratet hätten wir einen Zuschuss beim Land Niedersachsen beantragen können. Wenn ich mich recht erinnere, wären das 25 % des Eigenanteils gewesen (je nach Krankenkasse unterschiedlich).
    LG Blueberry82

    mit Mini-Blue seit dem 27.05.2020




    Die Welt besteht aus Optimisten und Pessimisten - letztlich liegen beide falsch, aber der Optimist lebt glücklicher

    Wer etwas will, was er noch nie hatte, muss tun, was er noch nie getan hat.

    Die reinste Form des Wahnsinn ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert (Albert Einstein)

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    AW: Finanzierung des Kinderwunsches

    Zitat Zitat von Chris2008 Beitrag anzeigen
    In unserer damaligen Kinderwunschphase haben wir schon mal für den voraussichtlichen Einkommensrückgang durch Gehaltsausfall/rückgang und die Kosten, die für Kind/Kinder anfallen würden, vorgespart. Macht man das heute nicht mehr?
    Die dadurch entstandenen Rücklagen hätten auch heute für ein paar Runden große Medizin gereicht.
    Das war bei uns ganz genauso. Wir haben sehr lange studiert, aber nach dem Studium einfach weiter auf dem niedrigen Niveau gelebt, weil wir dachten, dass wir so effektiv wohl nie wieder sparen könnten. Wenn man sich einmal an mehr gewöhnt ist es ja oft vorbei. Da sind dann auch ohne hohe Einstiegsgehälter sehr schnell größere Summe zusammengekommen, die eine Kinderwunschbehandlung problemlos möglich gemacht hätten.
    KiWubehandung war dann glücklicherweise nicht nötig, aber es hat die Kleinkindphase finanziell gewaltig entspannt, so vorgesorgt zu haben.

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    AW: Finanzierung des Kinderwunsches

    Ein paar von meinen Freundinnen haben sich (damals alle so um die 42/43) abgesprochen und haben eine Klinik gefunden, in der die künstliche Befruchtung nur etwa 200 Euro gekostet hat. Das war kein In Vitro, hat aber das Sperma über einen kleinen Schlauch in die Gebärmutter gebracht und das schien schien das Schwangerwerden zu beschläunigen. Vor allem waren sie sehr hilfreich, den besten Zeitpunkt genau festzustellen.

    Jetzt habe ich also ein paar Kinder um mich rum die alle so entstanden sind. Ein paar von einem Freund, manche vom Partner, aber es schien viel zu helfen. Ich habe es einmal gemacht aber es ging bei mir nicht so einfach. Ich wollte aber (wie meine Freundinnen auch) keine Hormone spritzen und dann Zwillinge oder Drillinge bekommen!

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    AW: Finanzierung des Kinderwunsches

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Ein paar von meinen Freundinnen haben sich (damals alle so um die 42/43) abgesprochen und haben eine Klinik gefunden, in der die künstliche Befruchtung nur etwa 200 Euro gekostet hat. Das war kein In Vitro, hat aber das Sperma über einen kleinen Schlauch in die Gebärmutter gebracht und das schien schien das Schwangerwerden zu beschläunigen. Vor allem waren sie sehr hilfreich, den besten Zeitpunkt genau festzustellen.

    Jetzt habe ich also ein paar Kinder um mich rum die alle so entstanden sind. Ein paar von einem Freund, manche vom Partner, aber es schien viel zu helfen. Ich habe es einmal gemacht aber es ging bei mir nicht so einfach. Ich wollte aber (wie meine Freundinnen auch) keine Hormone spritzen und dann Zwillinge oder Drillinge bekommen!
    Was du meinst, ist eine Insemination. Leider ist sie in manchen Konstellationen (so auch in meiner) nicht ausreichend, um schwanger zu werden. Da muss die große Keule (sprich: ICSI) geschwungen werden.
    Wenn wir Narben haben, heißt es, dass die Wunden verheilt sind

    (Thomas D.)

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    AW: Finanzierung des Kinderwunsches

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hole das mal wieder hervor - "nur" 2 Versuche ist gut.

    Wir kalkulieren pro Versuch mit 2000 Euro (es soll wohl etwas weniger sein, aber es schadet nicht, Spielraum zu haben).


    Wenn man "nur" die drei Versuche macht, die die Kasse mitbezahlt, ist man schon bei 6000 Euro, für jeden weiteren kommen dann 3500-4000 Euro obendrauf.

    Wieviele Paare, die eine Kinderwunschbehandlung machen, haben denn so viel Geld auf der hohen Kante?
    Ja, das ist wirklich blöd, finde ich auch
    Kann nur jedem, wo es irgendwie möglich ist empfehlen, sich die Leistungen der KKs sehr genau anzusehen und dann zu wechseln. Wir schon geschrieben, hatten wir damals dann auch in eine gewechselt, die 100% für 3 Versuche übernahm, haben aber die ersten Versuche ("nur" IUI) selbst gezahlt, damit die 3 Versuche für die potentiellen ICSIs nutzbar bleiben. IUIs haben ja nunmal eher geringe Erfolgsaussichten.

    Es gibt übrigens nicht wenige KiWu-Paare, die sich die Behandlungen ansparen und auf sehr, sehr viel verzichten oder sich verschulden.
    Bei uns ganz persönlich war es eher so wie von Pia beschrieben, wir haben nach der Uni noch länger auf dem Standard von damals gelebt, den wir als absolut ok empfunden haben, auch schon um für einen möglichen Hauskauf zu sparen etc. Nach 2 aufwendigeren ICSI als Selbstzahler wäre aber Ende gewesen. Ich denke, die Schmerzgrenze bei diesem Thema liegt bei jedem woanders, auch finanziell.

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