Nach zwei erfolglosen Inseminationen und einer erfolglosen ICSI hat es bei der zweiten ICSI endlich geklappt, aber die Freude war kurz, in der 8. SSW war in der Fruchthöhle nichts mehr zu sehen und ich hatte letzte Woche die Ausschabung. Leider hatten wir keine Kryos und müssen jetzt nochmal ganz von vorn anfangen.
Ich weiss, dass ich damit (leider, ich wünsche das niemandem) nicht allein dastehe, und würde mich über Geschichten von Frauen freuen, die das auch durchmachen mussten und dann doch noch ein Kind austragen durften. Macht mir Mut, dass es auch nach der Fehlgeburt noch klappen kann!
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27.07.2016, 11:31
Fehlgeburt nach ICSI - suche Mutmachgeschichten
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27.07.2016, 11:48
AW: Fehlgeburt nach ICSI - suche Mutmachgeschichten
Ich hatte zwar keine Fehlgeburt nach einer ICSI abe rnach einer IUI.
Ich wurde einmal so schwanger mit 35 , hatte dann eine FG, dann 1,5 Jahre keine Schwangerschaft mehr.
Ursache ungeklärt
Dann schwange rsurch IUI mit fast 37 wieder Fehlgeburt. Dann noch zwei IUI, eine IVF, eine IVF mit Nullbefruchtung, dann Schwanger durch ICSI und Geburt meiner großen Tochter, ich war fast 39.
Mit 40 dann plötzlich auf normalem Weg nochmal schwanger und Geburt meiner zweiten Tochter vor 4,5 Monaten kurz vor meinem 41. Geburtstag
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27.07.2016, 13:06
AW: Fehlgeburt nach ICSI - suche Mutmachgeschichten
Liebe Wolkenschaf,
Wow, was für ein Krimi! Wie ging es dir damit?
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27.07.2016, 13:12Inaktiver User
AW: Fehlgeburt nach ICSI - suche Mutmachgeschichten
umberta, welche Gründe liegen denn bei euch vor für die Kinderwunschunterstützung?
Ich hatte vier Fehlgeburten, zwei davon nach natürlich entstandenen Schwangerschaften, zwei nach IUIs. Und danach - zwei gesunde Kinder (bei den Geburten war ich in ganz ähnlichem Alter wie Wolkenschaf
). Jede zweite Frau erlebt ein- oder mehrmals im Leben eine Fehlgeburt, viele davon bekommen danach noch gesunde Kinder.
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27.07.2016, 13:32
AW: Fehlgeburt nach ICSI - suche Mutmachgeschichten
Cariad,
vier, wie heftig. Fand man einen Grund? Toll, dass es dann geklappt hat!
Dass das so häufig verbreitet ist, war mir nicht bewusst. Wie kommt man denn dann auf die 10-15% Risiko, die ich überall lese?
Wir sind in Behandlung wegen schlechtem Spermiogramm. Bei mir wurde bisher nichts festgestellt. Die Frauenärztin damals, die uns an die Kiwu-Klinik überwiesen hat, meinte, es wäre nicht unmöglich, dass es irgenwann doch auf natürlichem Wege klappt. So lange wollte ich nicht warten und die Erfahrung mit den erfolglosen Behandlungen gibt mir recht, wie ich finde.
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27.07.2016, 13:45Inaktiver User
AW: Fehlgeburt nach ICSI - suche Mutmachgeschichten
Nein, ein Grund wurde nie gefunden. Das Spermiogramm war zeitweise nicht ganz optimal, aber inwiefern das auch verantwortlich für die Fehlgeburten gewesen sein könnte, weiß man nicht.
Die 10 - 15 % sind das ungefähre Fehlgeburtsrisiko pro Schwangerschaft. Viele Frauen werden im Leben ja mehrfach schwanger.
(Wobei meines Wissens das Risiko bei künstlichen Befruchtungen leicht erhöht ist - was umgekehrt daran liegen kann, dass bei Frauen, die künstliche Befruchtungen durchführen lassen, eben doch öfter noch andere unentdeckte Risikofaktoren vorliegen.)
Fühlst du dich in guten Händen bei eurer Kiwu-Klinik? Gönn dir dann und wann eine Pause von der Prozedur. Ich wünsche viel Glück!
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27.07.2016, 13:56Inaktiver User
AW: Fehlgeburt nach ICSI - suche Mutmachgeschichten
Liebe Umberta,
ich gehöre eigentlich nicht hierher, weil ich nie Kinderwunschbehandlung in Anspruch nehmen musste. Dass ich Dir jetzt trotzdem schreibe, liegt an den ominösen 10-15% Fehlgeburtsrisiko, die Du nennst. Diese Zahl ist nämlich tatsächlich auf alle Schwangerschaften gerechnet zu niedrig:
Häufigkeit
Etwa 15 Prozent der medizinisch festgestellten Schwangerschaften enden als Fehlgeburt. Es gibt auch Schwangerschaften, die nur im Labor nachgewiesen werden können. Dabei zeigt sich die Erhöhung eines bestimmten Wertes (ß-hCG), klinisch gibt es jedoch noch keine Anzeichen. Zählt man diese Schwangerschaften dazu, liegt die Aborthäufigkeit bei circa 50 bis 70 Prozent. Quelle: http://www.netdoktor.de/krankheiten/fehlgeburt/
Bei Dir wurde ja aufgrund der Kinderwunschbehandlung frühzeitig getestet. So manche "natürlich" schwanger gewordene Frau wäre womöglich gar nicht beim Frauenarzt gewesen, sondern hätte gedacht "halt mal einmal keine Periode gehabt, kommt schon vor" - und wäre in die Fehlgeburtsstatistik gar nicht eingegangen.
Nun, da ich das niedergeschrieben habe, weiß ich nicht, ob es Dich beruhigen kann. Wenn schon das Schwangerwerden schwierig ist, hofft man sicher auf eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass eine einmal eingetretene Schwangerschaft hält.
Ich bin wie gesagt immer "natürlich" schwanger geworden, insgesamt 4 Mal. Davon zwei Fehlgeburten (beide MA) - aber ich habe auch zwei gesunde Kinder! Von diesen Kindern wissen alle, von den Fehlgeburten nur wenige. Man spricht meist ja nicht davon, daher haben Frauen nach Fehlgeburten manchmal das Gefühl, sie seien Einzelschicksale. Ich weiß z.B. nur noch von einer Kollegin, dass sie ebenfalls zwei Fehlgeburten und zwei intakte Schwangerschaften hatte, also auch eine Erfolgsquote von 50% hat.
Ich wünsche Dir alles Gute!
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27.07.2016, 13:57
AW: Fehlgeburt nach ICSI - suche Mutmachgeschichten
Hm, ich habe auch die Befürchtung, dass bei uns noch was unentdecktes vorliegt. Schon doof. Vielleicht gibt es in 100 Jahren gar keine Fehlgeburten mehr, weil man die Gründe erforscht hat? Das wär doch genial.
Irgendwie passt das in meinem Kopf nicht zusammen, du schriebst ja "eine oder mehrere" für jede 2. Frau, müsste dann der Wert nicht eher um die 50% liegen...?
stehe da grad auf dem Schlauch.
Unsere Klinik erscheint uns ziemlich chaotisch und wir haben da schon recht viel Pech gehabt, wenn man es aufsummiert. Daher und auch wegen den hohen Kosten (sind Selbstzahler) wollen wir für die nächste ICSI wechseln.
Eine Pause? Neee. Ich will so schnell wie möglich weitermachen! Die Wartezeit macht mich am meisten fertig und jünger werde ich ja auch nicht.
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27.07.2016, 14:04Inaktiver User
AW: Fehlgeburt nach ICSI - suche Mutmachgeschichten
Was ich noch schreiben wollte: Die intakten Schwangerschaften sind bei mir immer im ersten Zyklus nach der Ausschabung entstanden (ich kam um die Ausschabungen leider nicht drumrum, ein natürlicher Abgang hat einfach nicht stattgefunden). Oft wird dann ja zu einer Pause von 3 Monaten geraten, mein FA hielt davon nichts und behielt jedenfalls in meinem Fall jeweils recht. Seine These war, dass von Vorteil sein kann, wenn der Körper quasi auf Schwangerschaft eingestellt ist. Vielleicht ist es bei Dir ja sogar auch so, dass eine natürliche Schwangerschaft jetzt sogar größere Chancen hat? Ich wünsche es Dir jedenfalls!
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27.07.2016, 14:08Inaktiver User
AW: Fehlgeburt nach ICSI - suche Mutmachgeschichten
Es gibt Frauen, die haben drei Kinder und irgendwann dazwischen eine FG - die haben dann eine FG-Quote von 25 %.
Es gibt Frauen, die haben ein Kind und drei FG - FG-Quote 75 %.
Es gibt Frauen, die haben x Fehlgeburten und nie ein Kind - FG-Quote 100 %.
Es gibt Frauen, die haben x Kinder und nie eine FG - FG-Quote 0 %.
Es gibt Frauen, die werden gewollt nie schwanger - FG-Quote 0%
Wenn du den Schnitt über alle Frauen nimmst, hat jede zweite Frau irgendwann eine FG. In diesen Schnitt kommen sowohl die Frauen, die davor oder danach Schwangerschaften ausgetragen haben, als auch die Frauen, die überhaupt nie schwanger waren.
Darf ich fragen, wie alt du bist?


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