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  1. VIP

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    AW: Fehlgeburt nach ICSI - suche Mutmachgeschichten

    Ich habe die Beiträge gelöscht. Wenn euch sowas auffällt, hilft es uns, wenn ihr die Beiträge mittels Meldebutton (rotes Dreieck mit Ausrufezeichen) meldet.

    Danke
    „Wo zwei Schwestern zusammen gehen, kann sie kein Tiger reißen“ koreanisches Sprichwort, gelesen in „Mama Superstar“

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    AW: Fehlgeburt nach ICSI - suche Mutmachgeschichten

    Danke Xanidae!
    Das mit dem Melden wusste ich nicht. Ich hab nur leider momentan einfach zuviel Zeit zum Lesen, da ich Zuhause im Bett liege, und da fiel mir auf, dass die Beiträge hinten und vorne nicht zusammenpassten.

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    AW: Fehlgeburt nach ICSI - suche Mutmachgeschichten

    Im Bett? Oh je

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    AW: Fehlgeburt nach ICSI - suche Mutmachgeschichten

    Hallo,
    nach 4 Jahren KiWu und zuvor 2 frustranen ICSIs und 2 frustranen Kryos bin ich schließlich spontan schwanger geworden, nachdem wir KiWu-Pause einlegen wollten und uns endlich wieder um andere Dinge kümmern ;-)
    Du bist zum Glück ja noch jung. Da ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass es mit der Zeit, ob mit oder ohne Nachhilfe, noch klappen könnte.
    Die Fehlgeburtsraten sind nach IVF/ICSI erstmal erhöht, die frühe Detektion der Schwangerschaft ist wie schon genannt, einer der Gründe, ein genetisch nicht intakter Embryo ein weiterer.
    Wird denn ein PN-Scoring bei Euch gemacht, hier wird idR eine grobe Chromosomenfehlverteilung bereits aussortiert. (Das ist aber keine Garantie für genetische Intaktheit)

    Es wurde nach 3 Fehlversuchen bei uns allerdings folgendes untersucht:
    - Gebärmutterspiegelung zum Ausschluss von Verwachsungen und Septen (diese sind ein häufiger Abort-Grund)
    - Immunologische Abklärung, u.a. bez. NK, NKT-Zellen und Partner-Antigen
    - Thrombophiliestatus (zum Ausschluss zB Faktor V Mutation)
    - Humangenetische Abklärung (hier wird u.a. das besagte Karyogramm gemacht)

    Die gesetzliche Krankenkasse kommt (außer bei der Immunologie) für die Abklärungen auf.

    Ganz wichtig: Auf sich als Paar gut achten, und genügend Zeit für andere Lebensbereiche nehmen! Bewusst Dinge unternehmen, die schwanger/mit Kind nicht gehen! Der KiWu hat die unangenehme Eigenschaft, andere Lebensbereiche auffressen zu wollen.

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    AW: Fehlgeburt nach ICSI - suche Mutmachgeschichten

    Liebe Suziny,

    Danke für deinen Beitrag.
    Nein, ein Scoring wird nicht gemacht. Es wurde mal was von Embryoscope erzählt, was die Klinik wohl demnächst installieren will, ist das das?
    Meine Ärztin sagt jedes Mal, wie schön doch alles (Schleimhaut etc.) aussieht, um so frustrierender ist dann das Negativ. Inzwischen hatte ich eine biochemische Schwangerschaft, d.h. zwei Tage lang einen positiven Test

    Schön, dass du mal die ganzen Untersuchungen nennst!
    Gebärmutterspiegelung: hätte man denn bei der AS Verwachsungen auch sehen können? Oder wie wird das gemacht?
    Eine Immunologische Abklärung hatten wir nicht, aber wäre dann nicht die Einnistung behindert? Das könnte man vielleicht mal in Angriff nehmen
    Gerinnung wurde bei mir schon geprüft, muss morgen nochmal zur Kontrolle, ich neige eher zum Gegenteil, blute zu viel
    Auch die humangenetische Abklärung haben wir nicht gemacht, dafür ist es vielleicht zu früh.

    Leider wohnen wir nicht in D und daher zahlen wir alles fröhlich selber, zum Kotzen.

    Und auf die Beziehung zu achten, das schaffe ich im Moment leider gar nicht. Ich bin schon froh, wenn ich mich am Morgen aus dem Bett quälen kann. Das wäre mal die Aufgabe meines Mannes, ich glaube, er realisiert es langsam.

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    AW: Fehlgeburt nach ICSI - suche Mutmachgeschichten

    Wie furchtbar, alles selbst zahlen, Ihr Armen!! =O das ist ja extrafies!! Wir haben das jeweils nicht so genau wissen wollen und die Kosten verdrängt.

    http://www.wunschkinder.net/theorie/behandlungen-methoden/pn-scoring/
    halt eine Methode zur Erkennung von Chromosomenstörungen

    Embryoscope wird das da sein:
    http://www.kinderwunschzentrum-da.de/Embryoscope?id=276
    den Anpreisetonfall weglassen - aber damit müsste eine derartige Analyse eigentlich ebenfalls möglich sein

    wurde bei Euch denn bis zum Blastozystenstadium (Tag 5) kultiviert?
    So kann man die viel versprechenden Embryonen auswählen und nur diese implantieren.

    Ich kenne aber nur die Möglichkeiten in D, in anderen Ländern wird das Embr-Sch.§ ggf anders gehandhabt.

    Hysteroskopie zB Uterus septus/subseptus - gerade letzerer kann subtil ausgeprägt sein. Sollte eigentlich im vag. Sono zu sehen sein, größere Septen auch bei der Abrasio.
    Immunologie: Richtig, v.a. relevant Einnistungsproblem, ggf. auch bei rezid. Abort-Problem
    Humangenetik: Ich denke, ist nach 3 Fehlversuchen schon indiziert, denn zB eine balancierte Translokation (auch des Ehemannes) kann eine Indikation für eine PID sein (wird in D von Ethikkommissionen idR akzeptiert).

    Welche Zusatzleistungen sinnvoll sind, hängt allerdings von der entsprechenden Grunderkrankung/Subfertilitätsursache ab.

    Weswegen bist Du denn so kaputt???
    Wenn es seelisch ist angesichts all der Belastungen, würde ich erstmal _dringend_ (meinetwegen nachdem die Abklärungen abgehakt sind) weitere Behandlungen vertagen und Dich ganz arg um Dich selbst und Beziehung kümmern! Etliche KiWuZ vermitteln auch psychologische Unterstützung angesichts dieser Ausnahmesituation. Es kann auch sein, dass ein Wechsel des KiWuZ "psychologisch" für bessere Startbedingungen sorgt, a la alles neu und unbelastet.
    Aber: Wenn Eure Beziehung zerbricht, bringt auch die schönste KiWuBehandlung nichts!! Passt unbedingt auf Euch auf! Das Seelische und die Paarkonflikte sind eigentlich die schwerwiegendsten, aber idR nicht angesprochenen Komplikation der KiWuBeh.
    Gerade weil das Körperliche an den Frauen hängen bleibt (und frau daher auch mehr googled) fühlen sich die Männer oft hilflos oder außen vor, informationstechnisch von vornherein abgehängt oder versuchen gar im schlimmsten Fall sich auswärts abzulenken.
    Mein Mann ist ein totaler Traumpartner, mit dem ich schon zuvor durch dick und dünn gegangen bin, aber "selbst wir" brauchten enorm viele Gespräche, es kostete Tränen und Toleranz. Wir hatten auch aktive Trauerphasen.
    Es klingt wirklich so, als ob Du/Ihr erstmal eine Pause braucht und mal aus der KiWu-Schiene rauskommen solltet.
    Das erscheint wohl erstmal unvorstellbar, aber mit etwas Zeitverzug zu sehen, dass auch ein anderes Leben möglich ist, war für mich unheimlich befreiend.
    So viele Gründe fürs Kind relativieren sich dadurch.

    Erstmal scheint der Kinderwunsch so normal: Es wird unterstellt, man sei ohne Kinder keine richtige Frau, oder als Paar keine richtige Familie, hätte nicht genügend Ja zueinander gesagt als Paar. Das Gefühl schwanger zu sein sei sooo toll, das müsse man doch erlebt haben (bullshit).
    Gerade als Frau bekommt man dann noch von der Mitwelt doofe Unterstellungen und Fragen, weswegen man kein Kind hat.
    (ich habe dann jeweils ganz brutal gesagt, dass wir keine kriegen können und auf die betretenen Gesichter hin nachgesetzt "darum sollte man solch intime Dinge auch besser nicht fragen").
    Freunden und Familie gegenüber haben wir auch schnell das Problem offengelegt und Du glaubst nicht, von wie vielen ich dann gehört habe, dass sie (u.a.) - auch im KiWuZ sind -dass sie schon 3 Fehlgeburten hatten - dass man es auch schon 3J vergeblich versuche - etc. und jeweils mit dem Zusatz, wir seien die ersten, denen sie das offenbaren würden.
    Diese Offenheit und daraufhin die Erfahrung, nicht allein zu sein, hat uns sehr geholfen und wir haben daher auch die nötige Rücksicht erfahren!

    Aber, wenn momentan das Seelische Deine größte Baustelle ist, würde ich nochmal versuchen, dem Kinderwunsch seine Überfrachtung zu nehmen, so dass er Dich nicht derart besitzt.
    Kinder sind erstmal eine narzisstische Bestätigung, versorgen einen scheinbar automatisch mit Lebenssinn (muss man sich dann nicht mehr selbst drum kümmern - allerdings nur bis zum empty nest syndrom), sie führen einen durchs Leben (indem sie einem die Zwänge diktieren: die größere Immobilie (unter deren Abzahlung man dann jahrzehntelang ächzt und anderes vernachlässigt), Auto mit Kinderwagen drin (mit dem man dann im Stau steht) , Nähe zur nächsten Schule, zu Ärzten etc (wohnen wo und wie man eigentlich nicht will), der Zwang zum kontinuierlichen Geldverdienen und sei es auf Kosten der eigenen Gesundheit - man will den Lütten ja eine Ausbildung finanzieren können...

    Dann muss man sich noch um Kinder kontinuierlich Sorgen machen - wie ist die Nackentransparenz, trinken sie genug, warum schreits die ganze Zeit, sind sie etwa nicht intelligent genug für die heutigen Anforderungen, geraten sie an die falschen Freunde, versagen sie in der Schule, werden rotzige Teenager, ruinieren einem die Ehe, torpedieren einem künftige Beziehungen, geraten an den falschen Partner, Sohnemann und seine blöde Schnepfe aber auch! sie brechen den Kontakt ab, weil sie sich eingeengt fühlen, aber zahlen sollst Du noch... etc.

    Du merkst, ich trage dick auf, aber es hat durchaus etwas, das Leben des ganzen sozialen Umfelds (warum nicht auch der eigenen Eltern) mit all ihren scheinbar "normalen" Lebensläufen auf diese Zwänge zu beleuchten. Dass Elternpaar X nicht das einzige ist, das seit Jahren keinen Sex mehr hat, werden sie Dir halt nicht auf die Nase binden. Dass Ehepaar Y sich an der Immobilie verhoben hat, und der Mann um sich zu betäuben fremdgeht, auch nicht. Die Scheidung von Ehepaar Z kommt auch nicht aus heiterem Himmel.

    Mir hat es jedenfalls sehr geholfen, mich meiner/unserer Freiheiten bewusst zu werden und daraufhin spannende Pläne B zu schmieden, in denen wir als Paar im Mittelpunkt standen. Das mag Dir jetzt unvorstellbar vorkommen, aber mit ein paar Wochen und Monaten Abstand kann das schon ganz anders aussehen.
    Dann ist man sogar auch für eventuelle künftige Versuche gestählt und hält besser durch (häufig machts einfach keine super extra Therapie sondern einfach nur die Menge). Dh. wenns später noch klappt mit Kindern, ists gut, aber halt kein Muss mehr!!

    Und paradoxerweise: Nicht zu viel rumtreiben in Foren, lieber raus ins richtige Leben, echte Telefonate, echte Freundeskontakte!!
    Ich bin gestern, da AU geschrieben aus Zufall/Langeweile hier reingestolpert und somit über Deine Geschichte und hab dafür eine Ausnahme gemacht, aber meine Erfahrung ist, dass Foren und KiWu ein sehr ungutes Team sind, da man sich immer mehr in dem Thema und in seinem Leid suhlt. Suche Dir ebenfalls Betroffene in real life - ich wette, in Deinem Freundeskreis gibt es diese schon, ohne dass Ihr voneinander wisst.
    Ich wünsche Dir alles Liebe und vor allem wieder Energie und Sonnenschein!! Machs gut!

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    AW: Fehlgeburt nach ICSI - suche Mutmachgeschichten

    Tja, wir zahlen selber, da gibt’s leider keine andere Möglichkeit. Netterweise führt das dazu, dass ich eigentlich Vollzeit arbeiten muss, wenn ich noch was sparen will für Plan B. Was wiederum dazu führt, dass ich keine Zeit habe, zur Psychologin zu gehen, denn die Gute (die mir von der Kiwu vermittelt wurde) hat unmögliche Arbeitszeiten (9-14 Uhr), da sie selbst Kinder hat und nur TZ arbeitet. Ein ganz toller Teufelskreis also. Auch deswegen fühle ich mich wohl insgesamt erschöpft. Würde lieber auf 80% gehen und mehr Zeit für Hobbies haben. Das wäre zum Beispiel auch ein möglicher Plan B, aber der geht erst, wenn die Behandlungen rum sind.
    „Plan B“ ist nett, aber hilft mir nicht so viel weiter, denn das liegt in weiter Ferne. Ich kann nicht einfach so aufgeben, solange noch was möglich ist. Denn die alternativen Lebenskonzepte und die Behandlungen schliessen sich gegenseitig aus. Und was in 5 Jahren ist, daran denke ich jetzt noch nicht.

    Wegen zusätzlichen Abklärungen denke ich, dass wir nun erst mal noch die 1-2 Kryoversuche abwarten, die wir noch haben, und dann mal überlegen, was sinnvoll wäre. Entweder zusammen mit der Ärztin oder in einer anderen Klinik. Danke jedenfalls für die Infos!

    Behandlungen vertagen? Bringt meiner Meinung nach nichts, da es das Problem nur aufschiebt. Ich hatte ja nach der FG eine Zwangspause von ein paar Monaten und nachdem das schreckliche Erlebnis verdaut war, ging es mir auch gut. Nur sobald dann wieder ein neues Negativ kommt, geht alles von vorne los. Jünger werde ich auch nicht. Abschliessen kann ich mit dem Wunsch so auch nicht, denn es bleibt ja möglich, dass es noch klappt, und weitere Behandlungen stehen bevor, vor denen ich dann eine ziemliche Angst aufbaue, je länger ich drauf warte.

    Ich denke auch nicht, dass der Kinderwunsch mir von aussen aufgedrückt wurde. Warum muss man sich als Kinderwunschfrau überhaupt immer so rechtfertigen? Der Wunsch ist eben da und der ist auch nicht rational und somit auch nicht damit wegzuerklären, wie anstrengend Kinder sein können, oder mit Negativbeispielen. Viele Menschen wünschen sich einen Partner und denen legt man auch nicht eine Scheidungsstatistik vor. Mein „Grund“ für ein Kind ist, dass ich gern eins möchte.

    Deine Reaktion auf blöde Fragen finde ich sehr cool

    Mir persönlich hat das Forum sehr geholfen, denke ich. Ich missbrauche es als eine Art Tagebuch, wo ich ungefiltert meine Empfindungen loswerden kann, bei Menschen, die es nachvollziehen können. Und es hilft mir, mich mit dem Ganzen auseinanderzusetzen, wie zum Beispiel mit Hilfe von Beiträgen wie deinem. Ich weiss nicht, wie ich im echten Leben mit sowas umgehen könnte. Ich hätte Angst, dass ein Wettbewerb entsteht und man immer Angst hat, dass die anderen beim nächsten Treffen schon schwanger sind…

    Dir auch ganz viel

  8. 04.11.2016, 13:23

    Grund
    AGB Verstoß

  9. 15.01.2017, 16:36


  10. 17.08.2017, 19:54


  11. 15.05.2020, 09:42

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