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  1. Avatar von Eteterfon
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    AW: Künstliche Befruchtung - was kommt auf mich zu?

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Da haben die in vitro Frauen durchweg Zwillinge, und viele der Frauen mit Hormonbehandlung auch.
    Wenn man zwei Embryos wieder einsetzt (was man in der Regel tut, um die Chancen zu erhöhen, dass es überhaupt klappt), sind die Chancen WENN es klappt bei mindestens 20% dass es Zwillis werden. Bei Hormonbehandlung wohl genau so, weil man da mehrere reife Eizellen im Körper hat, also können auch mehrere gleichzeitig befruchtet werden.

    Aber, wie gesagt, eine Freundin ohne alles, nur kuenstlicher Befruchtung hat auch Zwillinge.
    Mit steigendem Alter hat frau ein steigendes Risiko für Zwillinge. Auch auf natürlichem Wege. Das ist also bei der 43jährigen gar nicht so ungewöhnlich.

    Zwillinge sind aber glaube ich für wenige Kinderwunsch-Paare wirklich abschreckend. Wenn man jahrelang versucht und tut und macht und weiß, ein Kind kann leider sowieso nur auf diesem künstlichen Weg entstehen - dann nimmt man gern auch zwei auf einmal.

    Ob bei moi-meme erstmal was anderes in Frage kommt, hängt davon ab, WIE lahm die Spermien sind. Klar kann man erstmal Inseminationen machen. Ob es sinnvoll ist, da wird die Praxis entsprechend beraten. Es klang für mich aber nicht so.
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    AW: Künstliche Befruchtung - was kommt auf mich zu?

    Ich glaube auch, dass Zwillinge eben nur fuer meine alleinerziehende Freundin so erschreckend waren. Aber, sobald die beiden aus dem Baby Alter raus waren, haben sie immer ganz toll zusammen gespielt und das hat es wiederum einfacher fuer sie gemacht.

    Ich haette nur Angst vor mehr als Zwillingen. Also, Drillinge, Vierlinge oder so. Aber, das scheint ja ganz gut geregelt zu sein.

  3. Avatar von Louette
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    AW: Künstliche Befruchtung - was kommt auf mich zu?

    Hallo moi-meme,

    ich bin mit dem zweiten ICSI-Kind schwanger, die Behandlung ist also nicht so abschreckend, dass man es nicht ein zweites Mal versucht, auch wenn es bei uns generell recht glatt lief.

    Im RL wusste so gut wie niemand Bescheid. Bei der Behandlung fürs erste Kind habe ich nur eine Kollegin informiert, mit der ich sehr vertraut war und mit der ich recht eng zusammen gearbeitet habe. Sie hätte, unter Umständen meine Termine wahrnehmen müssen. Da hat es aber vom Timing gut geklappt.
    Bei der 1. ICSI fürs zweite Kind wusste im RL niemand etwas, da bin ich im Job auch nicht ausgefallen. Ich arbeite TZ und hatte an meinen freien Tagen die Punktion und den Transfer. Als der zweite Versuch anstand, war recht früh klar, dass das Timing nicht so gut werden würde. Als klar war, dass ich montags Punktion haben würde und danach ein paar Tage krank geschrieben sein würde, habe ich zwei liebe Kolleginnen eingeweiht. Bei denen wusste ich, dass sie NIE quatschen würden, dass sie mitfiebern und vor allem, dass sie sich Sorgen machen, wenn ich krank bin. Daher habe ich sie eingeweiht.
    Immer Bescheid wussten meine "Hibbelforen", wobei sich das mittlerweile auch deutlich ins RL verschoben hat.

    Die Hormone habe ich mittelmäßig vertragen. Ich habe sehr schnell gespürt, dass sich etwas tut, es zog, zwickte, zwackte und ich war - je nach Medikament - sehr müde. Auch meine Laune war etwas explosiver als sonst. Aber es ist erträglich. Schmerzen hatte ich bei den Behandlungen fürs zweite Kind, da habe ich beide Male viele Eizellen gebildet, das tat schon weh. Nach der Punktion wars unangenehm, aber da darf man problemlos Schmerzmittel nehmen. Es ist nicht toll, aber aushaltaber.

    Wir hatten das Erstgespräch fürs erste Kind im Juli 2010. Mein Mann hat dann im August eine urologische Untersuchung und ein SG machen lassen, in dem zunächst keine Spermien gefunden wurden, gleiches galt für das zweite, was uns ziemlich den Boden unter den Füßen weggerissen hat. Die Kinderwunschpraxis hat dann, da sie die besseren Möglichkeiten hat, im September oder Oktober noch mal zwei SGe machen lassen, da wurden dann einige wenige Spermien gefunden, im November war dann klar, dass wir doch eine ICSI machen können. Da die Praxis über Weihnachten zu hatte und wir die Behandlung auch nicht in den Dezember quetschen wollten, haben wir dann im Januar 2011 gestartet und ich bin schwanger geworden.
    Da es bei uns im ersten Versuch direkt geklappt hat, hatten wir da keine Terminprobleme. Urlaub hätten wir aber unabhängig vom Kinderwunsch und der Behandlung geplant und mit Reiserücktrittsversicherung gebucht.
    Fürs zweite Kind haben wir schon recht früh ein Erstgespräch in einer neuen Praxis gemacht, die alte war umzugsbedingt zu weit entfernt. Der Termin war, glaube ich, im März 2013. Den nächsten Termin mit dem Entschluss jetzt zu starten, hatte ich im August oder September 2014, mein Mann hat vorher noch mal ein SG machen lassen, damit wir wussten, ob es überhaupt noch funktioniert. Bei dem Beratungstermin wurde mir noch mal Blut abgenommen, gestartet habe ich dann im Oktober 2014, der Zyklus war leider erfolglos.
    Die Vorbesprechung fürs die nächste ICSI war im Dezember 2014 und ich habe im Januar 2015 gestartet und es hat dann auch geklappt.
    In beiden Fällen war es mit den Terminen relativ einfach, wobei ich versucht habe berufliche Termine passend zu koordinieren, was auch geklappt hat.

    Zum zeitlichen: Es ließ sich trotz größerer Entfernung zwischen Kiwu-Praxis und Arbeitsstätte (ich pendle 50km) weitgehend einrichten, dass es keine allzu negativen Folgen hatte. Ich bin ein paar Mal später gekommen, inkl. Kernzeitverletzung, aber das ist bei uns okay, wenn die Arbeit nicht drunter leidet. Wir dürfen bis zu 3 Mal im Monat folgenlos die Kernzeit verletzen. Ich habe bei der Arbeit gesagt, dass ich einen Arzttermin habe, Nachweise wollte keiner haben. Einmal habe ich behauptet, ich hätte mein Kind in den Kiga bringen müssen, wenn ich das mache, kann ich gar nicht pünktlich kommen.
    Eine "gute" Entschuldigung neben "etwas gynäkologischem" ist übrigens auch eine Blasenentzündung, die sich hartnäckig hält und Folgeuntersuchungen nach sich zieht.
    Übringes, die meisten Hausärzte schreiben einem die AU von der Kiwu-Praxis um, man muss bloß fragen. Im alten Job wäre es egal gewesen, aber in meinem jetzigen habe ich einen Personalverantwortlichen, dem scheinbar langweilig ist. Der googelt ernsthaft die Praxisstempel, daher habe ich mir die AU umschreiben lassen.

    Die Behandlung hat sich bei uns nicht negativ auf die Beziehung ausgewirkt. Beim ersten Kind hat sie uns sogar sehr zusammen geschweißt, beim zweiten nicht mehr ganz so, aber da kennt man das ja alles schon. Außerdem habe ich da alle Termine außer der Punktion alleine wahrgenommen.
    Mein Mann wollte genauso dringend ein erstes Kind haben wie ich, beim zweiten war sein Wunsch fast noch größer als meiner. Da klar war, dass es nur mit der Kinderwunschbehandlung geht, war der Weg für uns klar. Mein Mann war übrigens wesentlich optimistischer, dass es klappt als ich. Ich bin an alle drei ICSIs mit sehr pessimistischer Grundstimmung ran gegangen, so nach dem Motto, ich mache das jetzt, damit ich es gemacht habe und mir später nicht vorwerfen muss, dass ich es nicht versucht habe. Daher hat mich das Negativ beim ersten Versuch fürs zweite Kind gar nicht sooo getroffen, mein Mann war da deutlich enttäuschter. Allerdings fand ich die Behandlung fürs zweite Kind emotional nicht annähernd so anstrengend wie fürs erste.

    Das sind so meine Erfahrungen. Ich denke, du bist hier gut aufgehoben. Lies ein bisschen in den Strängen, wunschkinder.net hat eine super Infoseite - das Forum ist eher nicht so mein Fall - dann kannst du informiert ins Gespräch gehen. Und Fragen stellen ist hier natürlich erlaubt und erwünscht, wir sind alle diesen Weg gegangen.
    Ich wünsche euch viel Erfolg!
    Und ja, ich konnte mir anfangs auch nicht vorstellen, dass wir diesen Weg mal gehen müssen. Und als wir dann drin steckten, sind wir ihn halt gegangen.

    Liebe Grüße
    Louette

    P.S.: Ich habe mir in allen drei Versuchen zwei EZ einsetzen lassen (mehr befruchtete gab es übrigens nie) und bin beide Male mit einem Einling schwanger geworden. Das Mehrlingsrisiko ist zwar deutlich höher, aber trotzdem werden die meisten Kinderwunschpatientinnen mit "nur" einem Kind schwanger.
    Matti und Julia, ihr seid und bleibt unvergessen



  4. Registriert seit
    24.05.2015
    Beiträge
    59

    AW: Künstliche Befruchtung - was kommt auf mich zu?

    Liebe Louette,

    ich habe leider gerade null Zeit zu schreiben, da wir heute in Urlaub fahren für zwei Wochen. Aber ich möchte mich wenigstens noch für deine ausführliche Antwort bedanken. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast!

    Nach dem Urlaub ist dann auch schon ganz bald der Termin in der KiWu, dann werde ich sicherlich bei euch in den Hoffnungsthread kommen.

    Ich war letzte Woche nochmal bei meiner Gyn, weil meine Ergebnisse noch ausstanden. Hormonell soweit alles okay, wobei man das ein oder andere noch optimieren könnte, wäre das Sperma meines Mannes besser… Aber so meinte sie, sei zumindest für das erste Kind wohl ICSI das Mittel der Wahl (wie schön, dass immerhin sie daran glaubt, dass es überhaupt ein zweites Kind geben wird. Ich bange momentan schon, dass die Ärzte überhaupt etwas finden, womit sie ICSI machen können… )
    Ich hab leider noch eine Zyste am Eierstock, auf deren Rückzug man wohl ohnehin erstmal warten muss, bevor man mit der Stimu anfangen kann. Hoffentlich verschwindet das Ding bald, sie hält sich schon seit mindestens zwei Monaten...

    Euch allen halte ich die Daumen ganz fest gedrückt und bin sehr gespannt was ich hier in zwei Wochen so lese!

    Viele Grüße, Moi-meme

  5. 02.03.2018, 14:12


  6. 08.08.2018, 13:32


  7. 14.08.2018, 16:28

    Grund
    Spam

  8. 10.01.2019, 16:45

    Grund
    Spam

  9. 11.04.2019, 11:53


  10. Avatar von TanteB
    Registriert seit
    27.03.2015
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    714

    AW: Künstliche Befruchtung - was kommt auf mich zu?

    gemeldet!

  11. Avatar von Zuza.
    Registriert seit
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    Beiträge
    16.819

    AW: Künstliche Befruchtung - was kommt auf mich zu?

    Eine Bitte:

    Es ist gut und richtig, die Beiträge zu melden. Es wäre aber sehr hilfreich, wenn das im Thread nicht durch ein zusätzliches Posting unterstrichen würde.

    Der Grund hierfür:

    Wenn wir diese nervigen Spam-Beiträge löschen, rutscht der entsprechende Thread wieder in die Tiefen des Forums zurück, da er chronologisch einsortiert wird. Wenn ihr per Posting auf diese Beiträge reagiert, geschieht das nicht. Dann sind die Spam-Beiträge zwar gelöscht, die Threads bleiben aber aktuell oben und werden von der nächsten Spam-Registrierung schneller gefunden. Man macht es den Damen oder Herren damit leichter.

    Es wäre also hilfreich, wenn ihr über den Meldebutton meldet (die Meldung landet bei den Moderatoren dieses Forums) oder aber eine kurze Notiz in diesem Strang hinterlasst; dort lesen alle Vips mit und können entsprechend schnell reagieren, wenn die eigentlichen Forenmoderatoren gerade nicht da sind.

    Ich werde ab sofort solche "gemeldet"-Beiträge auch löschen, damit der Thread wieder runterrutschen kann.

    Viele Grüße
    Zuza
    .
    Glück ist ein Tuwort.

  12. 12.06.2019, 16:36



  13. Registriert seit
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    Beiträge
    81

    AW: Künstliche Befruchtung - was kommt auf mich zu?

    - wer weiß in eurem Umfeld, dass ihr in Behandlung seid?
    In meinem Umfeld wusste es eine Kollegin, und Kurz bevor es geklappt hat habe ich auch mit meiner besten Freundin aus Jugendzeiten (zu der ich nur noch wenig Kontakt habe aus Zeit und Entfernungsgründen) erzählt. Sonst wüsste es niemand. Aus meinem Umfeld wusste sonst auch niemand dass wir es versuchen (das wollte ich so) mein Mann hat zwar überall erzählt dass wir es versuchen, aber nichts zur Behandlung gesagt.

    - was haben die Hormone mit euch angestellt? Seid Ihr noch ihr selbst? Habt Ihr gar nichts gemerkt oder habt Ihr Schmerzen? Ich hatte zum Glück keinerlei Schmerzen oder Stimmungsschwankungen. Aber die Spritzen haben mich unglaublich müde gemacht.

    - wie lange hat es nach dem Erstgespräch gedauert, bis die Behandlung losging? Konntet Ihr im Vorfeld überhaupt noch etwas planen (Wochenendaktivitäten, Besuche o.ä.)? 3 Monate nach dem erstgespräch ging es mit Inseminationen los. Nach 5 IUI Zyklen habe ich ein Gespräch eingefordert wo wir uns auf einen Wechsel zur IVF verständigt haben. Aufgrund von zwischenzeitlicher Krankheit meines Mannes und Urlaub hat es danach 3 Monate gedauert bis zum ersten IVF Zyklus der tatsächlich direkt erfolgreich war.

    - wie kriegt Ihr das ganze zeitlich auf die Reihe, ohne dass bei der Arbeit jemand etwas merkt? (unsere künftige KiWu-Klinik ist zum Glück in Radfahrdistanz von meinem Arbeitsplatz)
    Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum Homeoffice haben mir da sehr geholfen. Ich habe immer vorausgeschaut wo der vor Termin zur Insemination war und dort so ca. Eine Woche geblockt wo ich Termine. Jr mit Vorbehalt zugesagt habe. Habe halt gesagt ich erwarte dort einen kurzfristigen Arzttermin- es hat niemand weiter gefragt. Schwieriger war das bei der IVF als ich mich für den Tag zur Eizellentnahme entschuldigen musste. Als ich eine kurzfristige Mini OP erwähnt hab hat der eine oder andere schon gefragt ob es was ernstes wäre, aber näher nahcgehakt hat zum Glück niemand.

    - wie hat sich die Behandlung bisher auf die Beziehung zu eurem Partner ausgewirkt?
    Mein Partner war von dem einen Termin pro Monat für ihn schon tierisch gestresst- dass es für mich mehr Termine waren " nunja, Männer halt. Ansonsten hat es unsere Beziehung nicht verändert. Ich merke jetzt in Nachhinein wie stark mich der Kinderwunsch gestresst hat- und da war die Zeit vor der Kinderwunschklinik fast schlimmer als die Zeit dort.

  14. 20.06.2019, 15:53


  15. 02.07.2019, 09:37


  16. 08.07.2019, 10:35

    Grund
    Spam

  17. 08.07.2019, 11:52


  18. Moderation Avatar von leandra28
    Registriert seit
    07.10.2007
    Beiträge
    3.153

    AW: Künstliche Befruchtung - was kommt auf mich zu?

    SunshineDream, leider wird dieser Strang nur noch zu Spam-Zwecken missbraucht.

    Ich schließe ihn daher jetzt. Er kann aber jederzeit wieder geöffnet werden.

    Falls du hier noch einmal etwas schreiben möchtest oder falls andere diesen Strang zwecks Rat und Austausch nutzen möchten, sagt bitte der Moderation, den VIPs oder dem Brigitte Community-Team Bescheid, dann wird er sofort wieder geöffnet!
    Moderation "Kinderwunsch und Babyjahre"
    und "Unterstützter Kinderwunsch"

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