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  1. Registriert seit
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    AW: Künstliche Befruchtung - was kommt auf mich zu?

    Zitat Zitat von nanammm Beitrag anzeigen
    Ich rate Dir auch, erstmal vorsichtig mit dem Thema umzugehen. Langsam rantasten und Schrittchen für Schrittchen, je nachdem wie es Dir (momentan) geht...
    Ich bin manchmal ein bisschen zur "übereifrig" und bereue es dann später
    Liebe Nana und alle anderen,

    ich fühle mich hier direkt sehr gut aufgenommen und willkommen - vielen Dank!

    Was meinst du denn damit, dass du zu übereifrig bist? Das verstehe ich nicht so ganz.

    Den ersten Termin haben wir Mitte Juni, früher ging es leider nicht. Dann werde ich mich sicherlich in einen eurer Hoffnungsstränge einklinken und noch mehr mit euch mitfiebern und euch vermutlich auch mit Fragen löchern…

    Ich wünsche euch allen einen schönen Abend und drücke allen ganz fest die Daumen!

    Moi-meme

  2. Avatar von nanammm
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    AW: Künstliche Befruchtung - was kommt auf mich zu?

    Zitat Zitat von Moi-meme Beitrag anzeigen
    Was meinst du denn damit, dass du zu übereifrig bist? Das verstehe ich nicht so ganz.
    Zum Beispiel habe ich es Freunden erzählt, was mir in dem Moment echt gut tat und auch, dass sie ehrliches Interesse gezeigt haben... aber später für mich problematischer wurde, damit umzugehen.
    Zurück geht dann nicht mehr, wenn sie es erstmal wissen...


  3. Registriert seit
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    AW: Künstliche Befruchtung - was kommt auf mich zu?

    Hallo Moi-meme,

    willkommen in unserer Runde. Es tut mir leid, dass es bei Euch bisher nicht geklappt hat und ich drücke fest die Daumen, dass dieser Weg dafür schnell erfolgreich ist. Ich wollte auch auf Deine Fragen antworten, es war auch wirklich interessant für mich, von anderen Erfahrungen zu lesen und selbst nochmal zu rekapitulieren...
    Zitat Zitat von Moi-meme Beitrag anzeigen
    - wer weiß in eurem Umfeld, dass ihr in Behandlung seid?
    Bei uns wissen es alle! Wir sind da total offen, auch im beruflichen Umfeld. Ich habe das bisher nicht bereut; ich muss mich nicht verstellen und kann auch ein wenig Rücksicht einfordern. Oder eine Party plötzlich verlassen, weil ich die Spritze vergessen habe. Oder eine Verabredung absagen, weil ich mich nach Ruhe sehne. Das mit dem negativen Ergebnis stimmt aber; es ist irgendwie blöd, wenn man das Gefühl hat, erstmal alle informieren zu müssen. Daher werde ich eventuell das nächste Mal den genauen Termin nicht dazusagen.

    Zitat Zitat von Moi-meme Beitrag anzeigen
    - was haben die Hormone mit euch angestellt? Seid Ihr noch ihr selbst? Habt Ihr gar nichts gemerkt oder habt Ihr Schmerzen?
    Ich habe auch relativ wenig gespürt. Insgesamt ein bisschen wie während der Regel: es zwickt und zwackt. Nach der Punktion braucht man etwas Ruhe. Dennoch habe ich mich im Nachhinein gefragt, ob ich lieber zwischendurch mal hätte Pausen einschieben sollen. Habe doch das Gefühl, dass es auch eine körperliche, aber vor allem natürlich eine psychische Anstrengung ist. Ich habe auch zugenommen, vermutlich vor allem, weil ich keinen Sport gemacht habe und mich oft mit Süßem "getröstet" habe - man fühlt sich halt wie während der Mens...

    Zitat Zitat von Moi-meme Beitrag anzeigen
    - wie lange hat es nach dem Erstgespräch gedauert, bis die Behandlung losging? Konntet Ihr im Vorfeld überhaupt noch etwas planen (Wochenendaktivitäten, Besuche o.ä.)?
    Es hätte alles sehr schnell gehen können, aber wir haben einen humangenetischen Test gemacht, der dann alles etwas komplizierter gemacht hat. Außerdem haben wir geheiratet und die KK gewechselt. Vom ersten schlechten Spermiogramm bis zum Behandlungsstart hat es 7 Monate gedauert. Aber nach dem Erstgespräch an der jetztigen Klinik haben wir direkt angefangen. Da hatten wir aber Spermiogramme und Röteltiter und so schon mitgebracht.

    Zitat Zitat von Moi-meme Beitrag anzeigen
    - wie kriegt Ihr das ganze zeitlich auf die Reihe, ohne dass bei der Arbeit jemand etwas merkt? (unsere künftige KiWu-Klinik ist zum Glück in Radfahrdistanz von meinem Arbeitsplatz)
    Bin freiberuflich, daher ist das kein Problem. Es sind auch relativ wenige Termine, bei denen ich wirklich einen Termin machen muss - oft kann man einfach im Laufe des Tages vorbei kommen zum Blutabnehmen... am Anfang der Behandlung war ich viel unterwegs und hatte oft weite Fahrten; es war mir auch wichtig, das Leben weiterzuleben und nicht alles zu pausieren. Gerade lege ich die Behandlungen eher in ruhige Zeiten, mache Pausen dazwischen.

    Zitat Zitat von Moi-meme Beitrag anzeigen
    - wie hat sich die Behandlung bisher auf die Beziehung zu eurem Partner ausgewirkt?
    Sie hat uns zusammengeschweißt! Wir haben herausgefunden, dass wir uns immer wieder Zeit nehmen müssen, damit man wirklich mitbekommt, was beim Anderen los ist... wir freuen uns sehr bewusst darüber, dass wir zusammen halten, uns helfen, füreinander da sind und bemühen uns darum, dass gemeinsame Leben zu genießen, auch wenn es oft nicht leicht ist.

    Ich wünsche Dir viel Glück für die Behandlung! Mein Rat ist: versuche, Dich etwas auf Geduld einzustellen und nicht darauf, dass es sofort klappt. So, dass Du Dir Zeit nimmst, fit zu bleiben, beruflich an Deinem Leben dranzubleiben, aktiv zu bleiben, Freunde zu treffen... und nicht damit rechnest, im nächsten Monat schwanger zu sein. Denn dann fixiert man sich unheimlich und bleibt in so einem Ausnahmezustand stecken. Falls es schnell klappt, improvisiert man eben und stellt sich um. Aber oft dauert es einfach länger und man braucht einen langen Atem.

    Aber Du schaffst das schon, keine Sorge! Und hier im Forum scheint es gerade eine ziemliche Erfolgswelle zu geben.
    Viel Glück!
    Madame


  4. Registriert seit
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    AW: Künstliche Befruchtung - was kommt auf mich zu?

    Nur noch eine kleine Sache, obwohl ich hier leider zu den Nicht-Muetter gehoere: Eine Freundin von mir hat mit 43 kuenstliche Befruchtung machen lassen. Ohne Hormonspritzen. Und hat trotzdem Zwillinge bekommen, was sie dadurch (keine Hormone) eigentlich vermeiden wollte. Weil sie alleinerziehend war und sich zwei nicht zugetraut hat.

    Ich wuerde an Deiner Stelle vielleicht auch erst 2-3 Mal kuenstliche Befruchtung (also nicht in vitro sondern nur eben das Sperma in die Gebaermutter bringen) machen lassen. Ohne Hormon Spritzen. Wenn bei Dir alles in Ordnung ist, werden die Spermien das Ei schon finden.

    Die Hormone machen es eben wahrscheinlicher, dass Du Zwillinge bekommst. Was ja mit Partner auch ok sein kann. Aber wenn Deine Eierstoecke zu stark reagieren, dann koennen noch mehr als Zwillinge draus werden und das ist dann fuer die Kinder nicht so gut (und fuer Euch auch nicht!).

    Also, rede mal mit Deinem Arzt. Die kuenstliche Befruchtung ohne Hormone ist total billig (so etwa 200 Euro und die Krankenkasse wird sich freuen, wenn das Ziel damit schon erreicht wird). Und wenn das nicht klappt, dann koennt ihr es ja nochmal mit Hormonspritzen probieren. Die Hormonspritzen sind eher fuer Frauen, die schon aelter sind als Du.

  5. Avatar von nanammm
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    AW: Künstliche Befruchtung - was kommt auf mich zu?

    Leider kann ich das so nicht bestätigen. Bei uns zum Beispiel bestand aufgrund der Untersuchungsergebnisse keine Wahl, wenn wir auch einen Erfolg wollten
    Beim ersten Aufklärungsgespräch hieß es zu uns, es gibt sozusagen drei Möglichkeiten, drei "Stufen". Bei der ersten wird dem Sperma auf die Sprünge geholfen, indem es direkt in die Gebärmutter gebracht wird und sich dort hoffentlich seinen letzten Weg in die Eizelle sucht. Bei der zweiten wird Sperma und Eizelle in der Petrischale zusammengebracht und befruchtet sich dann hoffentlich. Und bei der dritten wird ein Spermium direkt in die Eizelle gespritzt.
    Naja, hört sich alles erstmal verrückt an und wir dachten auch, man kann ja beim einen starten und sich dann "vortasten". Aber da das Spermiogramm so schlecht ausfiel, blieb uns nur die dritte Möglichkeit. Und da dachten wir dann: naja, wenn schon, dann doch gleich richtig und hoffentlich ist das auch am erfolgversprechendsten
    Zum Glück wurden wir sehr gut beraten, ausführlich aufgeklärt, alles untersucht und kontrolliert - und fühlen uns jetzt in unserer KiWu-Klinik richtig wohl, gut aufgehoben und betreut! Das finde ich enorm wichtig! Was bringt das "Rumdoktern", wie es zB mein Frauenarzt (erstmal mit Clomi) versucht hat... naja, er hat uns dann auch direkt weiterüberwiesen - und das ist ja auch richtig so! Wozu gibt es die speziell ausgebildeten Fachärzte denn sonst Die wissen über die Möglichkeiten Bescheid und wenn sie individuell untersucht haben, beraten sie auch individuell - und behandeln auch individuell. So, dass der Patient sich dabei wohl fühlt!

    Ich habe auch vor, mir zwei Embryonen einsetzen zu lassen. Und wenn es dann tatsächlich Zwillinge werden, würde ich mich freuen Aber die Entscheidung wurde mir überlassen. Zu mehr wurde abgeraten - bei weniger habe ich verneint Aber das entscheidet ja jeder selbst! Kommt auch auf den eigenen Körper an...

    Übrigens (muss ich unbedingt noch los werden, weil ich mich nun doch bisschen auf den Fuß getreten fühle, sorry ) bin ich Anfang 30 Hormone nehmen die Frauen, die sie (leider!) brauchen, um auch eine kleine Chance auf ein Kind zu bekommen...
    Geändert von nanammm (27.05.2015 um 07:02 Uhr)


  6. Registriert seit
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    AW: Künstliche Befruchtung - was kommt auf mich zu?

    Annekathrin, das stimmt so nicht. Zwillinge kommen ja nicht in erster Linie von den Hormonen, sondern daher, dass zwei Eizellen eingesetzt werden und sich beide einnisten. Wer also Zwillinge vermeiden will, darf sich nur eine Eizelle einsetzen lassen. Zumindest gilt das bei Ivf/Icsi. Und ob diese notwendig ist oder eine Insemination reicht, sollte ein Arzt entscheiden!


  7. Registriert seit
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    AW: Künstliche Befruchtung - was kommt auf mich zu?

    Nanamm, das ist das letzte, was ich wollte, jemand auf die Fuesse zu treten! Die TE meinte ja nur, dass es nicht an ihr liegt, sondern an ihrem Mann dessen Spermien nicht so flott schwimmen.

    Ich habe in meinem Bekanntenkreis ein paar Frauen, die mit Hormonen und kuenstlicher Befruchtung schwanger geworden sind und welche die mit Hormonen und in vitro schwanger geworden ist. Da haben die in vitro Frauen durchweg Zwillinge, und viele der Frauen mit Hormonbehandlung auch. Aber, wie gesagt, eine Freundin ohne alles, nur kuenstlicher Befruchtung hat auch Zwillinge.

    Meine Schwester meinte, beim Gyn nannten sie ihr Baby ein "Einling", so sehr haben sich Zwillinge vermehrt.

    Ist ja auch nicht schlimm, wenn man das will. Aber ich dachte, die TE will es vielleicht eher etwas langsam angehen lassen. Aber, natuerlich wenn die Spermien in das Ei reingespritzt werden, dann ist das schon die hoechste Stufe und da wollen die Aerzte sicher auch mehrere Eier - also, Hormon Spritze.

  8. Avatar von nanammm
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    AW: Künstliche Befruchtung - was kommt auf mich zu?

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Nanamm, das ist das letzte, was ich wollte, jemand auf die Fuesse zu treten!
    Alles gut
    Kommt nur so platt rüber, wollte das lieber gleich mal richtig stellen, dass die KiWu-Welt nicht so "einfach und buntgeblümelt" ist

    In meiner Familie gibt es übrigens auch "ohne alles" (und zwar wirklich ohne alles, also auf natürlichem Weg!) Zwillinge...


  9. Registriert seit
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    AW: Künstliche Befruchtung - was kommt auf mich zu?

    Es kann ja auch sein, dass die Aerzte der TE denken, wenn da mehrere Eier rumlungern, dann finden die langsamen Schwimmer eher zu einem Ei. Ich bin wirklich kein Experte, ich dachte nur, das koennte nach hinten losgehen, wenn es dann zu viele Kinder werden. Das war alles.

    Ich habe mich lange damit beschaeftigt aber wie gesagt, ist bei mir leider nicht mehr gegangen

  10. Avatar von nanammm
    Registriert seit
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    AW: Künstliche Befruchtung - was kommt auf mich zu?

    Ja, man sollte ja auch vorsichtig sein und es nicht übertreiben. Aber Diagnose und Behandlungsplan sollte man doch den Fachärzten überlassen (bin schon beim normalen FA vorsichtig).

    Das tut mir leid, dass es bei Dir nicht geklappt hat

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