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  1. Avatar von Feeodora
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Guten Abend,

    was für offene und ehrliche Worte. Schön, dass der Strang so wunderschön begonnen wird, da kann nur ganz viel positive Energie in diesen neuen Strang fließen.

    Im alten Strang hab ich viel gelesen und gestöbert, die Schilderungen der einzelnen Frauen waren so aufbauend und tröstend für mich. Das große Leid hat mich oft sehr betroffen gemacht und doch hab ich diesen positiven und vor allem repektvollen Umgang untereinander gespürt.

    Ich wußte schon früh, dass ich wohl auch dazu gehören werde. Auch wenn ich es irgendwie nicht wahr haben wollte. Trotzdem habe ich mich oft ehrvoll verneigt vor diesen starken Frauen die schon seit Jahren die Hoffnung nicht aufgeben.

    Hier sind sehr schöne Sätze gefallen, vor allem Leandra, Mailine, Nana, Coralie und Wolkenschaf danke ich für ihre ehrlichen Worte. Ich habe so einen Eindruck gewonnen, was der Kinderwunsch mit einem macht und merke wie ich selber besser meinen Wunsch und das damit verbundene Leid reflektieren kann. Vielen Dank!

    Was mir in der Gesellschaft gegenüber kinderlosen Frauen und Paaren fehlt ist Empathie. Es geht nicht darum zu helfen oder trösten, sondern zu akzeptieren. Es geht um Verständnis für eine hoch emotionale Sache, es ist ein Lebenstraum, eine Lebenseinstellung. Es ist ein Urwunsch nach Familie. Genau diese Geschichte die Mailine beschreibt macht einen so hilflos. Ich war sicher selber das ein oder andere mal diejenige die sich traurig abgewendet hat. Genauso wie ich wahrscheinlich auch schon aus Unwissenheit Öl in die Wunden gegossen habe. In meinem Umfeld begegnet mir bei denen die eingeweiht sind mittlerweile große Anteilnahme ohne mich zu erdrücken, das war aber nicht immer so, zu Beginn kamen doch immer wieder die gut gemeinten Ratschläge. Jetzt freuen sich die jenigen mit uns, dass es losgeht und geben mir ungemein positive Energie!

    Liebe Mokey, herzlich willkommen! Ich drück dir fest die Daumen. Ich starte wenn alles klappt nä Woche mit meiner ersten ICSI Behandlung, mein Mann war auch sterilisiert und hat es rückgänig machen lassen, zwar mit Erfolg, aber leider sind seine Schwimmer nicht fit. Es ist unklar ob das schon vorher so war, weil es nie getestet wurde. Manchmal bin ich auch wütend, dass er es damals machen ließ, aber wer weiß mit großer Wahrscheinlichkeit war er eh nur eingeschränkt zeugungsfähig. Es macht auch keinen Sinn sich dadrüber aufzuregen. Es ist wie es ist! Allerdings finde ich Sterilisation als Verhütung sehr fragwürdig. Warum nehmen da die Leute nicht mal ihre rosarote Brille ab? Ich weiß, dass es schön ist an die ewige Liebe zu glauben, aber in der Realität sieht es doch ein wenig anders aus.

    Ich drück alle mal fest, besonders Jaspis, alles gute für Montag!

    Liebe Grüße

  2. Avatar von luna83
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Zitat Zitat von Jaspis0815 Beitrag anzeigen

    Eigentlich sollte ich gerade jetzt frohen Mutes sein ... aber irgendwie ist das z Zt total weg, seit ich weiß, dass nur ein ES punktiert werden kann und ich das Gefühl habe: voller Aufwand, halber "Lohn". Ich glaube irgendwie nicht, dass es klappen könnte. Theoretisch und auch in so vielen Fällen praktisch bewiesen kann es klappen; nur dass es ausgerechnet bei MIR klappt, geht über mein Vorstellungsvermögen. Schwanger zu SEIN wiederum ist leicht vorstellbar ... nur das WERDEN - unmöglich.
    Was sagt heute leider meine Schwester: Wenn Du so ´rangehst, dann wird´s auch nichts.

    Momentan bin ich wahlweise schluchzendes Häufchen Elend oder durch´s Haus stampfende Furie mit Sehschlitzen, wutbebenden Nasenflügeln und Dampf aus den Ohren. ... so bin ich auch nicht und will es nicht sein - Mokey.
    Das Gefühl, dass es irgendwann außerhalb der Vorstellungskraft liegt, das ICH schwanger werde (i.S.v. wie bitte soll das gehen?) kennen sicher viele von uns. Tut mir leid, dass deine pos. Stimmung gerade weg ist. Sicher ist es ein auf und ab. Und nach der positiven Nachricht der vielen Follikel ist es echt gemein, wenn dann jmd sagt ´übrigens die eine Hälfte ist für die Katz´... lass dich Das letze, was man dann braucht sind noch solche Kommentare dazu...

    Zitat Zitat von MokeyFraggle Beitrag anzeigen
    Luna, wo seid ihr denn im Ausland?
    Unsere Klinik erlaubt nicht, dass die US woanders gemacht werden....

    Vielen Dank fuer die Wuensche....
    Wir sind in Tschechien. Das ist natürlich blöd, wenn sonst bei euch nichts in der weiteren Umgebung ist. Aber jetzt erstmal diesen Versuch abwarten, ich glaub es hat schon viele gegeben, wo es trotz Anfangsschwierigkeiten oder reativ wenig EZ geklappt hat.
    Das mit der Sterilisation scheint ja bei den Männern weit verbreitet. Meiner hatte auch eine (zum Glück nur teilweise gelungene...es hat nicht sollen sein:-))

    Zitat Zitat von Zeehund Beitrag anzeigen
    Ihr Lieben,

    ich lese immer wieder bei Euch mit und wünsche jeder von Euch alles erdenklich Gute der Welt. Was Ihr in den lezten Tagen hier geschrieben habt, war sehr berührend für mich.

    Durch Euch habe ich gelernt, daß ein Kind nichts Selbstverständliches ist und hoffe, mich auch nie so zu benehmen als wenn es das wäre. Ich stehe oft mit Demut und unsagbarar Dankbarkeit im Zimmer der Kleinen und kann mein Lebensglück nicht fassen.

    Euch wünsche ich Stärke und Mut für den Weg, den Ihr geht und liebe Menschen an Euerer Seite.

    Zeehund
    Vielen Dank für dein liebes Post


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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Zitat Zitat von Feeodora Beitrag anzeigen
    Allerdings finde ich Sterilisation als Verhütung sehr fragwürdig. Warum nehmen da die Leute nicht mal ihre rosarote Brille ab? Ich weiß, dass es schön ist an die ewige Liebe zu glauben, aber in der Realität sieht es doch ein wenig anders aus.
    Naja, einerseits hat es mein Mann aus "edlen" Gruenden machen lassen (seiner Ex wurde aus gesundheitlichen Gruenden von weiteren Schwangerschaften abgeraten)... trotzdem koennte ich ihn manchmal schlagen...

    Dir auch ganz viel Glueck fuer Deine ICSI-Behandlung (und dass Du Dich besser mit den Spritzen anstellst als ich... habe es erst am dritten Tag geschafft, mich alleine zu spritzen...)

  4. Avatar von Froeschle
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Hier wurde so viel wichtiges und gutes geschrieben, da habe ich ja ganz schön zu tun, möchte ich auf alles eingehen.

    Erstmal aber wünsche ich allen ein schönes Wochenende! Das Wetter ist nicht so berauschend, aber dann macht man es sich eben mal drinnen unterwegs. Wir waren die letzten Wochen so viel unterwegs, da tut sowas auch richtig gut!


    Zitat Zitat von nana04 Beitrag anzeigen
    morgen

    so - auch ich bin rüber gehüpft....

    Sonntag: auch deinen beitrag, welcher fröschle rüber genommen hat, finde ich sehr schön. Mir ging es ganz ähnlich und ich habe immer drum gerungen, dass der Kinderwunsch nicht mein gesamtes Leben einnimmt.
    Es war phasenweise ein furchtbar anstrengender Kampf....... aber ich wehrte mich immer gegen das Bild (das auch teilweise mich eingenommen hat), dass man nur als Mutter ein erfülltes Leben haben kann.

    Fröschle: Deine Geschichte verfolge ich schon lange mit... und sie berührt mich sehr. Selber habe ich auch sehr schmerzhafte und erniedigende Momente bei Ärzten erlebt..... glücklicherweise habe ich mit meiner zweiten Kinderwunschklinik und meiner zweiten privaten Frauenärztin sehr positive Erfahrungen gemacht.
    Wir sind vielleicht sensibler, fühlen uns mit unserer Geschichte den Ärzten doppelt ausgeliefert......
    Stimmt dieses doppelt ausgeliefert sein, das wurde mir diesmal wieder so richtig bewusst und hat mich mitgenommen. Dazu kommt, ich gewisse medizinische Fachkenntnisse besitze und mir das Agieren zwischen Arzt und Patient einfach anders vorstelle. Aber gut, man lernt auch diesen Erfahrungen...

    Ach ja - ich habe letztens geschrieben, dass ich betreffend Behandlungen vieles vergessen habe. Leider ist es nicht so, dass ich die Gefühle vergessen habe......... nur die technischen Details. Ich weiss nicht mehr wie die Hormone hiessen - wie hoch die Dosierungen waren.
    Aber an alle Stimmungen bei den Arztterminen, an all die Aengste, an all die Verzweiflung erinnere ich mich, als wäre es gestern gewesen..... noch heute gibt es Auslöser, welche mich sofort in die totale Ohnmacht versetzen.

    NANA
    Ich glaube, so würde es mir auch gehen.

    Zitat Zitat von sonntag_2009 Beitrag anzeigen
    Nur ganz kurz, weil bei der Arbeit:

    Nachdem Fröschle mich praktisch mit rüber genommen hat schnell ein "Hallo" an alle im "neuen" Strang

    Ich finde dich sogar richtig gut Fröschle! Wie du es geschafft hast, in so einer heftigen Zeit dir einen neuen Job zu ergattern: Hut ab
    Und nun die Reise und schon zum Sportkurs angemeldet: Das finde ich jede Menge!
    Ich hoffe es war okay, dass ich dich mit rüber genommen habe! Ja, stimmt ich war Montags bei der Ausschabung und Mittwochs beim Vorstellungsgespräch, das ist schon was.
    Vielleicht motiviere ich mich heute auch nochmal um eine Runde zu laufen. Beim ersten Mal hatte ich so Muskelkater, beim zweiten Mal gar nicht mehr: so dass sich mir schon die Frage gestellt hat: war ich so schneckenhaft unterwegs, habe ich was falsch gemacht?
    Ich sende dir nachher noch eine PB zwecks Reiseziel.


    Zitat Zitat von Mailine Beitrag anzeigen
    Ich glaube, bei mir war es das Gefühl es nicht zu schaffen schwanger zu werden, was immer wieder bei den Terminen zu unterlegenen erniedrigten Gefühlen führte.
    Jetzt wo ich ein Kind habe, fühle ich mich "normal". Schwer zu beschreiben.
    @ Mailine,
    Das kann ich nachvollziehen.

    Zitat Zitat von Mailine Beitrag anzeigen
    Bei mir ist es anders, weiss nicht, wieso .... Ich denke so gut wie gar nicht mehr an die Behandlungen. Letztes Wochenende habe ich noch in den Unterlagen der Kiwu gekramt, weil ich eine Rechnung gesucht hatte. Das hat Null komma Null bei mir ausgelöst. Genauso gut hätte ich Unterlagen einer Zahnarztbehandlung durchsehen können. Ich betrachte das total nüchtern. Es ist für mich abgeschlossen, auch innerlich. Als ich gerade schwanger wurde vor einem Jahr, hatte ich noch Monate lang zu knabbern, hab viel geträumt, geweint, verarbeitet. Und jetzt scheint es gut zu sein.
    Ich koste den Moment voll aus und denke wenig an die Vergangenheit.
    Das sieht vielleicht anders aus, wenn ich demnächst mal für Kind 2 in einer Kiwu Klinik stehen sollte. Das steht aber noch völlig in den Sternen. Ich könnte mir vorstellen, dass spätestens dann noch einiges hochkommt.
    Wenn ich Schwangere mit ihren Bäuchen sehe freue ich vorbehaltlos. Bei Schwangerschaftsverkündungen habe ich keinen Stich mehr.

    Ich bin komisch, nicht wahr?

    Na ja, ich nehme es, wie es ist und freue mich, dass ich anscheinend auch zu normalen Empfindungen betreffend des Themas fähig bin.
    Ja das ist doch so rum auf jeden Fall besser. Nimm das so an! Ist ja schön, wenn man das so empfinden kann!


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    @Fröschle und sonntag
    Mir war es immer sehr wichtig, mein normales Leben nicht aus den augen zu verlieren und als Paar, den Job, die Hobbys, die Freunde.
    ich wollte nicht in in paar Jahren zurückschauen und mir sagen müssen, eigentlich habe ich nicht gelebt, sondern nur noch vor mich hinwegetiert
    Für mich hat es die Zeit leichter gemacht und wenn ich heute zurückblicke war es zwar eine harte Zeit, aber es gab auch viele schöne Erlebnisse, jenseits des Kinderwunsches.
    Ja das habe ich bisher ja schon auch immer versucht, dennoch habe ich überwiegend das Gefühl mit gezogener Handbremse unterwegs zu sein. Vielleicht auch, weil vieles eher nur der Trostpreis ist, von negativen Dingen überschattet wurde und einfach ein Herzenswunsch fehlt.

    Ein größeres Problem für uns ist z.B. unsere kirchliche Trauung. Die wollten wir dieses Jahr nicht machen, weil eigentlich im Juli der Geburtstermin gewesen wäre. Dann kam die Fehlgeburt, dann die nächste Schwangerschaft, das 2. Sternchen hätte im Januar 2014 geboren werden sollen. Da dachten wir dann, dass eine große Hochzeit im Sommer 2014 machbar wäre. Nun, dann gab es wieder eine Fehlgeburt und erfolglosen Kryoversuch. Jetzt ist die Frage: was ist in einem Jahr? Unser Kinderwunsch steht vor der Hochzeitsfeier, dennoch kollidiert bzw. blockiert es die Planung. Wir möchten auch nicht zu viel Zeit zwischen standesamtl. Trauung und kirchlicher verstreichen lassen (sonst würde ich sagen: ok dann eben erst 2015). Früher wollte ich nicht mit dickem Bauch heiraten, aber selbst das sehe ich inzwischen etwas entspannter. Aber man kann ja nicht davon ausgehen, dass eine Schwangerschaft unproblematisch verläuft, WENN sie denn überhaupt eintritt. Vielleicht bin ich nächstes Jahr im Sommer noch genau so unschwanger wie jetzt und könnte 10 mal Hochzeit feiern. Evtl. hat man aber auch Bettruhe wegen was auch immer. Unsere gewünschen Hochzeitslocations sind größtenteils für nächstes Jahr schon komplett ausgebucht, was alles nicht einfacher macht. Irgendwie müssten wir die Planung forcieren, aber ich bin einfach gehemmt, weil ich nicht weiß was Kinderwunschmäßig sein wird. Wir haben ja deshalb dieses Jahr nur standesamtlich geheiratet, eben aus diesem Grund. Aber "das Problem" wir jetzt genau so 2014 weiter gehen.

    Bei mir verblassen jetzt schon die Gedanken an die Kinderwunschbehandlung schon langsam, allerdings die Emotionen eher als die Fakten. Ich habe ein gutes Gedächtnis für Namen und Fakten, wahrscheinlich werde ich noch in 5 Jahren sagen können, welche Medikamente ich gespritzt habe.
    Aber wenn ich jetzt aufschreibe, wie schliecht ich mich gefühlt habe, dann kann ich das nicht mehr nachfühlen. ich weiß, dass es damals so war, aber ich fühle es nicht mehr.
    Das ist für mich kaum vorstellbar! Ich meine es ist cool zu lesen, dass es bei dir so ist, da geht es einem ja gleich besser, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das alles mal vergessen könnte. Aber schön wäre es.

    Zitat Zitat von nana04 Beitrag anzeigen
    Mailine: die Auslöser - hmmm - Also ich werde wohl mein leben lang eine sehr ambivalente Beziehung zu Ultraschallgeräten haben Sobald ich neben so einem Gerät liege, werde ich total nervös.......
    Ich bin quasi mehrfach traumatisiert, was dieses Gerät angeht Nein im Ernst - während der Behandlungen war die ewige Nervosität, ob und was sich da entwickelt in meinen Eierstöcken. Dann in meiner ersten Schwangerschaft wurde der 'Missed Abortion' auch per Ultraschall entdeckt. Während meiner folgenden Schwangerschaften war dieses Gerät im Vorfeld immer mit totaler Angst verbunden - im Anschluss an die Untersuchung natürlich auch wieder die Rettung. Wie einige von euch wissen, hatte mein erster Sohn nach der Geburt grosse gesundheitliche Schwierigkeiten...... in den ersten Monaten kam wiederum dieses Gerät xfach zum Einsatz. Immer und immer wieder musste er sein Herz und seine Lunge untersuchen lassen - und ich jedesmal in Panik, es könnte schlimmer werden.......
    Schwangerschaftsmeldungen können auch ein Auslöser sein....... nicht immer..... aber manchmal vergesse ich in diesem Moment, dass ich ja selber zwei Kinder habe..... und ich frage mich, wie den diese anderen Frauen einfach so mal schwanger werden........??? Gefühlsmässig fühle ich mich in solchen Momenten einfach einsam.
    Es macht mich ohnmächtig, wenn ich in den Foren von Frauen lese, welche ein Kind verlieren.....
    Und ich kann nicht an der ersten Kiwu-Praxis vorbei gehen, ohne mich irgendwie elend zu fühlen.
    Aber es gibt auch andere positive Gefühle - zum Beispiel die absolute Überwältigung - wenn ich nach dem zitternden Anruf in die KIWU KLinik hörte: Herzlichen Gratulation Frau Nana sie sind schwanger!!!! Ich werde dieses Gefühl nie vergessen.......

    Es ist auch nicht so, dass ich täglich daran denke........ es sind Momente, Erinnerungen, Gespräche etc. welche diese Geschichten (verbunden mit vielen Gefühlen) rauf holen.
    Aber ich empfinde das auch nicht als negativ (selbst wenn die Gefühle manchmal schwierig sind). Ich bin in meinem Leben nie gut gefahren, wenn ich meine Gefühle weggesteckt habe.
    @Nana,
    für mich ist das was du erzählst total nachvollziehbar. Das mit dem Ultraschalluntersuchungen geht mir ja selbst zum Teil schon so, dabei ist mein Weg noch nicht so lange wie deiner. Man verbindet mit der Zeit eben so einiges mit diesen Dingen, ja es wird zu eigenen Erfahrungsgeschichte. Für mich ist es auch langsam fast völlig unverständlich wie so viele Frauen einfach so schwanger werden. Und ich muss aufpassen, dass ich dann nicht ungerecht werde. Nicht in meinem Verhalten, aber in meiner Denkweise.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nun tangieren mich Schwangerschaftsmeldungen null, auch wenn es wieder obligatorisch heißt, wie flott es passiert sei, wie wenig man so schnell damit gerechnet hätte, da denke ich nur, herrjeh, wen interessieren solche Details. Und wenn ich höre, dass diese Paare sich dann sehr auf ein Geschlecht fixieren und enttäuscht sind, wenn es das nicht geworden ist, oder wenn sie ein Kind auf eine bestimmte Jahreszeit hin planen, oder der Kleine wird Akademiker, Professor, hochbegabt, na, das tut mir eher leid für sie, als dass es mich wütend macht. Dieses vorbehaltlose Annehmen ist halt der große Vorteil von uns Kinderwunschfrauen. Unsere Kinder werden davon profitieren. Und mit ¨unsere¨ meine ich natürlich auch und insbesondere alle Neu-Strangbabies, die hier in den nächsten Monaten und Jahren purzeln werden. Es werden ne Menge.
    Ja nicht, in der Hinsicht sind wir einfach dankbarer und vorbehaltloser. Hoffe ich!

    Das was bei mir geblieben ist, ist komischerweise eine gewisse Begeisterung für die moderne Wissenschaft und Medizin. Ich verfolge ganz eifrig die Fortschritte auf dem Gebiet der Repromedizin und fiebere richtig mit, wenn es heißt, dies oder jene Verfahren ist vielversprechend und wird gerade ausprobiert. Nicht in Hinblick auf mein evtl. zweites Kind, sondern in Hinblick auf die vielen Paare, die von den gerade entwickelten Methoden profitieren werden (Embryoscope ist so ein Stichwort, da sollen Frauen Mitte/Ende Dreißig plötzlich Chancen haben wie Endzwanzigerinnen, das ist doch toll!). Insofern war die Zeit also fast eine Bereicherung.
    Das finde ich cool!


    So, ich hoffe nun, niemandem weh getan zu haben. Ich war zu meiner aktiven Zeit hier selbst alles andere als begeistert über die ¨Hallo, ich habe jahrelang hier nicht geschrieben, habe nun 8 liebreizende Zwillingspärchen im ersten Versuch bekommen, alles toll und super, viele Grüße an die anderen Muttis!¨ Posts und verstehe auch jede Frau, die ¨uns¨ hier nicht haben will, denn das ist ja Euer Strang. Aber das man aus den Behandlungen lebenslange Schäden mitnimmt, das wollte ich doch nicht so stehen lassen und habe ich eben die selben Erfahrungen gemacht wie meine geschätzte Mailine.

    Euch alles Gute!
    Ich finde es gut, dass ihr geschrieben habt/schreibt, denn ihr WISST von was ihr schreibt. Das ist ganz anders wie, wenn jemand unwissendes einfach schreibt: wird schon alles gut werden...

    Zitat Zitat von luna83 Beitrag anzeigen

    Leandra28 - du hast einen guten Punkt angesprochen auch die vielen Frauen, die die Hoffnung irgendwann aufgeben mussten zu würdigen. Auch mich würde es interessieren wie es diesen ergangen ist, aber natürlich werden die meisten nicht mehr in diesem Forum unterwegs sein, wo sie ständig mit der Wunde konfrontiert wären.
    Ja was ich auch gut verstehen kann. Ich glaube, wenn man hier immer wieder liest, kommt man eben doch nicht vom Thema los und es tut nun mal wirklich weh. Habe ich schon gemerkt als ich in meinem ehemaligen Monatsstrang ab und zu mitgelesen habe.
    Und hat man dann wirklich den Absprung vom Thema und Strang geschafft, dann interessiert einen das hier vielleicht wirklich nicht mehr, was dann ja auch wieder irgendwie positiv wäre...

    Zu irgendeiner Zeit kam auch der Vorschlag, einen Strang für diejenigen zu eröffnen, die die Hoffnung leider aufgeben mussten, weiß aber nicht, ob daraus was geworden ist.
    Ah, das wusste ich nicht. So etwas könnte ich mir auch vorstellen, aber ist vielleicht auch hart, wenn der Strang dann hier in der Bri zwischen den ganzen Monats, Babywunschsträngen und sonst was eingeordnet wäre.

    Nana - wenn du zu einigen Frauen noch Kontakt hast, vielleicht kannst du sie ja mal zum vorbeischauen einladen, falls sie mögen. Ich hab damals von Anfang an gelesen, war länger krank geschrieben und konnte dann einfach nicht mehr aufhören zu lesen, es war wie ne Sucht und irgenwann nach paar Monaten war ich dann in der Gegenwart angelangt. Da ich überhaupt noch nicht wusste, ob es überhaupt jemals zu einer Behandlung kommen würde, hab ich aber erst später mitgeschrieben.
    Dass du alles gelesen hast, finde ich auch erstaunlich. Ich habe auch erst längere Zeit mitgelesen bevor ich mich selbst aktiv gemeldet habe, aber alles gelesen habe ich bis heute nicht. Mal sehen, vielleicht blättere ich mal irgendwann ganz zurück.

    Fröschle - ich weiß, hab schon wieder 10 schritte voraus gedacht Der Arzt meinte gestern er vermutet, dass Punktion gegen Ende nä Wo sein wird. Bis Mo stimuliere ich genauso weiter (Gonal 150, Menopur 75) und dann wird es wohl langsam reduziert.
    Na da ist ja noch ordentlich Zeit, dass sich viel tun kann!

    Zitat Zitat von Mailine Beitrag anzeigen

    @Wolkenschaf: Mir ist ein entscheidender Satz aufgefallen:


    Danke dafür
    Heute morgen konnte ich es nicht gut einfangen und in Worte fassen, was mir vorschwebte. Das ist es nämlich. Ich weiss wie du, dass es es so war, aber nachfühlen kann ich es auch nicht mehr.
    Und das obwohl die Gefühle damals die intensivsten meines Lebens waren. Gerade der Gedanke an ein Leben ohne Kind und Abschiednehmen vom Kinderwunsch erzeugten Traurigkeit. Ich kann mich anstrengen, so viel ich will, das Gefühl kann ich nicht reaktivieren.
    Echt? Ich hab's ja oben schon geschrieben: das ist für mich so unvorstellbar! Schön wäre es, wenn ich das auch mal so empfinden dürfte. Wir alle hier...

    Die medizinischen Wundermittel und Taten hatten mich währenddessen fasziniert. Heute muss ich sagen, auch da ist alles fern. Zum jetzigen Zeitpunkt interessiert es mich schlicht nicht, weil es fernab meiner Realität ist. Das Kapitel ist vorerst geschlossen und bleibt es auch.
    Und das ist auch gut so!

    Dein Satz ist sehr gut, denn lebenslange Schäden müssen ja nicht zwangsläufig sein. Wenn man eine "größere", lebensverändernde Krankheit hat, die verheilt, hängt man hinterher auch nicht ständig dran. Es verblasst mehr und mehr. Der Vergleich hinkt möglicherweise arg, da ich aber auf diesem Gebiet auch Erfahrung habe, wage ich es, den Vergleich zu ziehen. Man weiss, da war was und gut ist. Leben ist das, was heute statt findet. Egal, was das Leben einem grad mal wieder Nettes oder weniger Nettes auftischt.
    Vielleicht ist es wie eine Narbe. Sie verblasst mit der Zeit, wird vielleicht ebener und kleiner, aber sie ist eben doch immer da und erinnert einen mehr oder weniger an das was war.


    @leandra28: Du hast im alten Strang noch angesprochen, dass man die Vielen nicht vergessen darf, die leider nicht mit einem Kind aus den Behandlungen hervorgegangen sind. Das ist ein wichtiger Hinweis und das darf man nicht vergessen. In der Schwangerschaft sind mir Frauen begegnet und auch jetzt mit Baby, bei denen ich nicht sicher war, ob das eine oder andere für sie ein Problem war. Es hängt was in der Luft, ich registrierte traurige oder anders gefärbte Blicke, die nicht leicht zu deuten waren. Ich trag auf der Stirn keinen Aufkleber auf dem steht "ehemalige Kiwu Patientin". Es mag für andere leicht und easy aussehen, dass Frau Mailine einen Kinderwagen vor sich herschiebt. Als wäre mal kurz ein Storch über mein Haus geflogen und hätt was ui, was für ne Überraschung wie schnell das ging, dagelassen. Das sieht nach aussen so aus, mag sein. Ich erinnere mich an den Blick einer Dame, die mir im Drogeriemarkt meines Vertrauens meine Schwangerschaftsbox mit Proben drin, überreichte. Sie guckte traurig, guckt weg, nach unten. Es war urplötzlich greifbar, dass es für sie schwierig war, mir diese Box zu überreichen. Da stand ich mit meinem beginnenden Bäuchlein und fühlte dermassen mit, dass ich am liebsten in Tränen ausgebrochen wäre. So berührt war ich von der Frau, die ja auch ich locker hätte sein können und warum auch nicht, meine Chancen standen mehr als sehr sehr gut dafür!
    Ich war nur mal eben an der Kinderlosigkeit vorbeigeschrappt.
    Ja solche Begegnungen gibt es oft. Mir geht es dann genau wie dir und mir tut es leid für diese Frauen, ich kann mitfühlen. Obwohl -oder genau weil- ich eben auch in dieser Situation bin. (Natürlich hole ich kein Willkommen-Baby-Paket aus dem Drogerie Markt ab (auch wennich bis heute dafür Werbung bekomme, weil ich mich dummerweise schon vor der 12. SSW. dafür angemeldet habe), aber ähnliche Situationen gibt es dennoch.

    Das finde ich, darf man nicht vergessen, dass man auf der anderen Seite steht, ist ein grosses Wunder und gar nicht die Selbstverständlichkeit, nach der es aussehen mag. Das hält für mich persönlich dann die Verbindung zu meiner Vergangenheit, eben das Bewusstsein, dass es alles andere als easy peasy selbstverständlich ist. Dieser kleine Zwischenmoment zwischen den Seiten, der anderen Seite und der wiederum anderen Seite, ist mein persönliches Dankbarkeits- und Demutbarometer.
    Das sehe ich auch so. Nur habe ich auch gewisse Freundinnen, die easy peasy schwanger wurden, mehrere gesunde Kinder haben, von meinem unerfüllten Kinderwunsch wissen und dennoch mir gegenüber diese easy-peasy Haltung zum Ausdruck bringen. Da wird es dann schwer für mich...


    Vor den Frauen, die den Strang leider kinderlos verlassen mussten, habe ich den grössten Respekt. Es gibt öfter Ereignisse, Bemerkungen oder sowas, die die Wunden aufreissen. Selbst in hohem Alter sagen wir 60 hört es nicht auf, weil es weitergeht. Dann bekommen die Freunde Enkel und wieder reissen Wunden auf. Ich habe eine Freundin in dem Alter, mit der ich gute Gespräche geführt hatte daher weiss ich, wie schmerzhaft auch diese Phasen sein können.
    Ich bin in Gedanken bei den Frauen und ich persönlich glaube, dass es eine der schwersten Aufgaben und grössten Herausforderungen für eine Frau sein kann, sich mit dauerhafter Kinderlosigkeit auseinander setzen zu müssen.
    Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Manchmal hört man auch von Frauen, die im Rentenalter z.B. noch mit ihrer Fehlgeburt zu hadern haben. Das macht mich dann ganz schrecklich traurig.

    Herzlich willkomen MokeyFraggle! Ich wünsche dir schon jetzt alles Gute und eine reiche Ausbeute am Montag! Wie teuer sind denn bei euch die Versuche! Ich hoffe, dass ab jetzt alles so organisiert wie möglich abläuft!

    Jaspis, bei dir ist ja auch Punktion am Montag! Da wird es hier ja richtig spannend!


    Zitat Zitat von Jaspis0815 Beitrag anzeigen

    Ich zumindest habe im RL diesbezüglich so eine Art Maske auf ... wahrscheinlich wäre es ohne leichter; Freunde/Familie hätten bestimmt Verständnis (bei mir weiß es nur meine Schwester) - aber ich bringe es partout nicht über mich, es jemandem zu erzählen aus Angst vor ganz sicher gutgemeinten oder hilflosen Kommentaren, die schmerzen.

    Eigentlich sollte ich gerade jetzt frohen Mutes sein ... aber irgendwie ist das z Zt total weg, seit ich weiß, dass nur ein ES punktiert werden kann und ich das Gefühl habe: voller Aufwand, halber "Lohn". Ich glaube irgendwie nicht, dass es klappen könnte. Theoretisch und auch in so vielen Fällen praktisch bewiesen kann es klappen; nur dass es ausgerechnet bei MIR klappt, geht über mein Vorstellungsvermögen. Schwanger zu SEIN wiederum ist leicht vorstellbar ... nur das WERDEN - unmöglich.
    Was sagt heute leider meine Schwester: Wenn Du so ´rangehst, dann wird´s auch nichts.
    Ach solche Sprüche wie die von deiner Schwester habe ich auch schon gehört. Sie stimmen aber nicht. Ich finde es immer total faszinierend wie positiv manche Frauen an ihren Versuch rangehen können. Ich bin da auch eher der ruhige, abwartende, skeptische Typ. Aber zu dem wird man doch auch, wenn man die ganzen Fakten kennt, oder nicht?
    Vielleicht wäre es wirklich einfacher, wenn du noch mehr Vertraute in deinem persönlichen Umfeld hast, vielleicht aber auch nicht. Ich habe es inzwischen ja einigen erzählt, werde aber vielleicht beim nächsten Versuch meine Klappe halten, weil es einfach auch nicht so schönes gab....

    Halte durch bis Montag!



    Zitat Zitat von Zeehund Beitrag anzeigen
    Ihr Lieben,

    ich lese immer wieder bei Euch mit und wünsche jeder von Euch alles erdenklich Gute der Welt. Was Ihr in den letzen Tagen hier geschrieben habt, war sehr berührend für mich.

    Durch Euch habe ich gelernt, daß ein Kind nichts Selbstverständliches ist und hoffe, mich auch nie so zu benehmen als wenn es das wäre. Ich stehe oft mit Demut und unsagbarar Dankbarkeit im Zimmer der Kleinen und kann mein Lebensglück nicht fassen.

    Euch wünsche ich Stärke und Mut für den Weg, den Ihr geht und liebe Menschen an Euerer Seite.

    Zeehund
    Zeehund,
    vielen Dank für deine Worte. Ja woher soll man es auch wissen, wenn selbst zum Glück nicht damit in Berührung kam. Aber es ist schön, dass es so empathische Menschen -wie du offenbar bist- gibt!

    Feeodora,
    bist du schon aufgeregt, wenn es nächste Woche losgeht?

    So, jetzt ist es lang geworden, aber es ist so viel wichtiges und bewegendes was hier geschrieben wurde. Unser neuer Strang fängt gut an, finde ich!
    Das größte Glück in der Liebe besteht darin, Ruhe in einem anderen Herzen zu finden.
    Jeanne Julie de Lespinasse


  5. Registriert seit
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Darf ich mal kurz nachfragen, wie schmerzhaft die Punktion ist?

    In meinem Infoblatt steht "most women are able to tolerate the pain..." und das trotz 2 Paracetamol + Morphium IV + lokale Betaeubung...

    Mir ist gerade etwas mulmig... Was ist mit Schmerzen am naechsten Tag? Kann ich arbeiten oder lieber frei nehmen?

    Mokey...

  6. Inaktiver User

    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Zitat Zitat von MokeyFraggle Beitrag anzeigen
    Darf ich mal kurz nachfragen, wie schmerzhaft die Punktion ist?

    In meinem Infoblatt steht "most women are able to tolerate the pain..." und das trotz 2 Paracetamol + Morphium IV + lokale Betaeubung...

    Mir ist gerade etwas mulmig... Was ist mit Schmerzen am naechsten Tag? Kann ich arbeiten oder lieber frei nehmen?

    Mokey...
    das ist bei jeder anders
    also ich hätte am nächsten Tag arbeiten können.
    in der Punktion selber habe ich nichts gemerkt, da ich Vollnarkose hatte

  7. Avatar von Frischling_
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Liebe Schreiberinnen

    Nachdem ich schon längere Zeit bei euch mitgelesen habe, habe ich jetzt leider die Bestätigung bekommen (geahnt/gewusst habe ich es schon länger, daher wohl auch meine Lektüre des Strangs), dass ich bei euch wohl am besten aufgehoben bin. Ich hatte zwar immer noch gehofft, dass es anders kommt (solange üben wir noch nicht), aber ohne medizische Unterstützung wird es wohl nichts werden. Ich bin mir noch nicht sicher, wieviel ich mich hier melden werde (bin sonst gar nicht in Foren unterwegs), aber wäre dennoch froh, wenn ihr mich hier aufnehmt, da ich jetzt schon die eine oder andere Frage habe auf die ich bislang trotz Internet-Recherche noch keine Antwort gefunden habe (und schlafende Hunde bei meiner KK will ich auch nicht wecken).

    Liebe Grüße
    Frischling


  8. Registriert seit
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Muss mich noch mal eben ausheulen... Habe gerade die letzte Spritze "genommen" (um den Eisprung auszuloesen) und ich bin mit den Nerven total am Ende. Mein Mann ist auf Geschaeftsreise haengen geblieben (nicht seine Schuld, hoehere Gewalt sozusagen)... Ich dreh noch durch... Ich kenn das ueberhaupt nicht von mir. Eigentlich bin ich total ausgeglichen und jetzt heul ich nur noch rum... kennt das einer?


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    16.07.2013
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Zitat Zitat von MokeyFraggle Beitrag anzeigen
    Eigentlich bin ich total ausgeglichen und jetzt heul ich nur noch rum... kennt das einer?
    Hi Mokey,

    total normal , so einen blöden Tag hatte ich gestern auch. Du bist nicht allein damit. Ich hab´s mir gestern schließlich ganz einfach gemacht und es auf "die Hormone" geschoben. So .

    Auch wenn man versucht, so einigermaßen entspannt und positiv ´ranzugehen; wie Luna gesagt hat: es sind einfach Auf´s und Ab´s, und es tut mir echt leid, dass es Dich jetzt so erwischt hat.
    Kommt Dein Mann dann wenigstens bald? Ansonsten hilft bei mir manchmal Ablenken - eingekuschelt auf der Couch mit Buch und Tee; kann man um diese Uhrzeit ja auch schon ins Bett verlegen.

    Um 22.30 Uhr hatte ich ebemfalls meine Auslösespritze und versuche, dass als Meilenstein zu sehen so nach dem Motto "wieder was geschafft, nächste Phase". Was meinst Du? Wir arbeiten uns quasi vor, hm?

    Erstmal liebe Grüße ...


  10. Registriert seit
    04.01.2012
    Beiträge
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Hallo Jaspis,

    vielen Dank fuer Deine lieben Worte..
    Heute geht es mir wieder ganz normal... fuehl mich fast wieder pubertierend... so zwischen himmel-hoch-jauchzend und zu-Tode-betruebt...

    Ja, das war tatsaechlich ein Meilenstein mit der Spritze (vor der hatte ich auch ein bisschen Respekt muss ich sagen). Kam mir wie ein Chemiker vor (hier muss das Zeugs erst zusammen gemischt werden) und die Spritze liess sich nicht ganz einfach bedienen...

    Mein Mann kommt wohl mitte naechster Woche. Waere schoen, wenn er wenigstens zum "einsetzen" wieder da ist (keine Ahnung, wie man das auf Deutsch nennt?)...

    Ich habe mir heute einen Action-Day verschrieben (Putzen incl hinter dem Kuehlschrank ;) ), so dass ich nicht so viel nachdenke.

    Dir auch noch einen entspannten Tag und ganz viel Glueck fuer Montag...

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