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  1. Avatar von Camaine
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Liebe Doro, tut mir leid. Verdammt, so ein Mist aber auch.

    Aber es geht bei dir ja gleich weiter, dann drücke ich nahtlos weiter die Daumen!

    Lass dir deinen Cider schmecken!


  2. Registriert seit
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Zitat Zitat von Tante_dorothee Beitrag anzeigen
    stripes_on_a_tiger,



    machen wir

    Echt erstaunlich, eben war ich noch in der Warteschleife, dann sehr unsanft raus, und - schwupps - wieder rein (bestimmt hab ich dann nächste Woche schon wieder die IUI)!


    Ich werde mir jetzt übrigens gleich ein schönes Pint Cider gönnen

    Für irgendwas muss das ja gut sein
    Aber H A L L O


  3. Registriert seit
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    ...lebe übrigens auch noch

    war auch diese Woche mal wieder in der KWK, jetzt steigt auch noch mein FSH
    ja gut, jünger werden wir nicht!

    Aber SCH... drauf!


    Carpe diem!

  4. Inaktiver User

    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Guten Morgen,

    Doro und stripes: Viel Glück! Schön, dass ihr euch gemeinsam auf den Weg macht! Ich glaube, das Ganze lässt sich Außenstehenden schwer erklären und so ist es gut, zumindest virtuell auf dem Laufenden zu sein!

    Glück - steigendes FSH ist Mist, lese ich aus deinem Post... (Inhaltlich kenne ich mich damit nicht aus).
    Das tut mir leid. Aber ich habe auch das Gefühl, aus deinen letzten Wasserstandsmeldungen ein "so langsam reicht es auch" herauszulesen. Wenn du den Absprung irgendwann nehmen musst/willst, hilft es vielleicht auch, wenn du weißt, dass es auch körperlich langsam noch schwieriger wird. Andererseits ist es natürlich wahnsinnig schwer, aufhören zu müssen, wenn man eigentlich noch so viel weiter machen will.

    Ich glaube, mir fiele es schwer/wird es schwer fallen aufzuhören, wenn körperlich noch theoretisch einiges "drin wäre". (Ich bin 34 1/2, aber mein Mann so viel älter, dass wir zu meinem 35. oder mit den möglicherweise letzten Eisbärchen spätestens im nächsten Sommer aufhören werden. Es reicht nämlich so langsam). Bei mir sagt die Seele, es sollte demnächst mal Schluss sein, wenn ich anständig das Ganze über- und weiterleben will.

    Ich weiß nicht, wie das bei dir ist, Glück, aber ich vertraue auch etwas darauf, dass am Ende alles so sein wird, wie es sein soll. Das funktioniert nicht immer, aber wenn ich hinterher sagen kann, dass ich mich wirklich bemüht habe, das Meinige dazuzutun ohne dabei das "wir zwei" zu opfern, hoffe ich, mal meinen Frieden zu finden.

    Me: Insgesamt bin ich in der WS entspannter als letztes Mal, aber so langsam kommt der Koller durch. Eine Brust tut seit Tagen etwas weh, die andere dafür gar nicht. Keine Ahnung, ob mein Bauch was sagt oder ob das nur Endometriose-OP-Narben-Verspannungen sind. Aber ein Frühtest bringt ja noch gar nix. Mist. Immernoch sechs Tage...

    beste Grüße
    sunset

  5. Avatar von Feeodora
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Wollt noch was zum wie antworte oder verhalte ich mich bei heiklen Fragen/Situationen, schreiben.

    Ich brauch halt irgendwie Standardsätze die ich erwidern kann, ohne dass ich mich schlecht fühl. Und das ist der Haken, klar kann ich ironisch oder sarkastisch antworten, es würde mich auch befriedigen dem Gegenüber schön contra zu geben, Problem ist aber in mir bliebe trotzdem eine gewisse Traurigkeit zurück und ich frag mich halt ob es nicht bessere Antworten/Reaktionen gibt. Im Grunde schreit in mir immer eine Stimme mich zu outen, einfach offen zu sagen was Sache ist, aber ich habe viel zu große Angst vor der Reaktion, a) Betroffenheit, b) Mitleid, c) Kritik, d) Unwissenheit ect. Und das ist eben der Knackpunkt, wie kann ich mich verhalten, ohne dass ich verletzt werde? Oder ist das überhaupt erstrebenswert, sollte ich besser an meinem Schutzschild arbeiten, dass mich solche Fragen einfach kalt lassen? Im Grunde wünsche ich mir, dass ich einfach sagen kann was Sache ist und dann nicht ein Anteilnahmegespräch vom Zaun gebrochen wird. Ach Mensch schwierig. In 99% der Fällen bin ich egal bei welcher Art von Kommentaren verletzt und das macht mich traurig und ich frage mich eben wie kann ich das ändern? Ich brauch wohl mehr Selbstbewusstsein. Im Prinzip möchte ich meinem Gegenüber vermitteln, dass wir uns Kinder wünschen aber es eben nicht klappt und das am besten taktvoll für beide Seiten.


  6. Registriert seit
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Liebe Fee,

    ich verstehe Dich total gut. Und ich finde eigentlich auch total super, ehrlich zu sein mit seinen Verletzlichkeiten. Ich persönlich mache sehr gute Erfahrungen damit, es wirklich oft zu erzählen. Ich habe darauf noch nie ein Kommentar bekommen, dass mich verletzt hat - meistens sind die Leute sehr verständnisvoll. Und auch nicht übermässig mitleidsvoll, weil ich es dann doch immer so erzähle, als hätten wir es trotz allem Schwerem ganz gut im Griff. (Macht auch manchmal Spaß, sich tapfer zu fühlen...) Und wenn man nicht die ganze Geschichte erzählen möchte (was in meinem Fall auch einfach lange dauert) kann man ja auch einfach sagen: wir wünschen uns Kinder, aber es ist nicht so einfach bei uns.

    Glück, schön dass Du wieder da bist! Mist mit dem FSH-Wert. Kann man da irgendeine zeitliche Schätzung machen? Steigt er schnell?

    Tante Doro, Cider klingt gut! Genieß es. Und Dir und Stripes dann eine erfolgreiche neue Runde! Schön, dass Ihr sie gemeinsam machen könnt!

    Es grüßt Euch
    Madame

  7. Avatar von stripes_on_a_tiger
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Liebe Fee

    Wie Madame hab' ich auch recht gute Erfahrungen mit Ehrlichkeit gemacht. Da muss man aber auch der Typ für sein, ich trage generell oft mein Herz auf der Zunge, da sind sich die Leute das vielleicht auch einfach gewohnt Ich hab' eben wie du festgestellt, dass es bei mir Jedes Mal Narben hinterlässt, wenn ich so locker-flockig drüber hinweggehe.
    Zitat Zitat von madamexx Beitrag anzeigen
    Und wenn man nicht die ganze Geschichte erzählen möchte (was in meinem Fall einfach lange dauert) kann man ja auch einfach sagen: wir wünschen uns Kinder, aber es ist nicht so einfach bei uns.
    Das hab' ich kürzlich genau so gesagt, worauf die Betreffende dann Nix Besseres zu fragen wusste als Warum ist das dann bei euch kompliziert? Da fällt mir dann irgendwann echt auch Nichts mehr ein...
    they were right, when they said,
    we were breathing underwater

    The Metric

  8. Avatar von stripes_on_a_tiger
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Zitat Zitat von Feeodora Beitrag anzeigen
    Oder ist das überhaupt erstrebenswert, sollte ich besser an meinem Schutzschild arbeiten, dass mich solche Fragen einfach kalt lassen?
    Ich denke, wirklich kalt lassen einen solche Fragen erst, wenn innerlich etwas Wichtiges abgestorben ist. Vielleicht sollte das Ziel eher sein, dass man den Schmerz als Teil der eigenen Biographie akzeptieren und ihm so den Schrecken nehmen kann? Dass er irgendwann komplett verschwinden wird / kann halte ich hingegen für eine gefährliche Illusion.
    they were right, when they said,
    we were breathing underwater

    The Metric

  9. Avatar von stripes_on_a_tiger
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Was übrigens ein echter Vorteil der Ehrlichkeit ist: Man liest ja immer, dass jedes zehnte Paar mit der KiWu-Thematik konfrontiert ist. Seit ich offen darüber spreche, stelle ich fest, dass diese Zahlen wohl wirklich stimmen. Plötzlich kommen da Geschichten - und zwar aus dem direkten Bekanntenkreis - die man kaum für möglich halten würde. Ich stelle jedenfalls fest dass ein Hoffnungsbaby sich bei uns in sehr guter Gesellschaft befinden würde.
    they were right, when they said,
    we were breathing underwater

    The Metric

  10. Avatar von Camaine
    Registriert seit
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Guten Morgen!

    Fee, ich verstehe dein Dilemma. Die ironisch/sarkastischen Antworten sind nicht immer angebracht.

    Standardantworten finde ich aber auch sehr schwierig zu formulieren, da die Situationen oft so unterschiedlich sind. Bei mir spielt eine Rolle wer fragt - wie gut kenne ich diese Person, ist sie mir sympathisch etc.

    Am besten komme ich mit Fragen von lose Bekannten oder Fremden zurecht, so im generellen Familienplanungszusammenhang. Die können ja nicht wissen, dass sie sich grade auf ein Minenfeld zubewegen und sind auch mit "Wir möchten gerne Kinder, aber es ist schwierig" abgespeist. Komische Reaktionen/weitere Nachfragen hatte ich da sehr selten.

    Bei Freunden, Familie und guten Bekannten wird es sehr viel schwieriger. Also bei den Leuten, die einen wirklich verletzen könnten. Da kommt es sehr darauf an wer wie fragt. Wir sind bei den meisten relativ offen und haben erzählt, dass es bei uns nicht einfach wird und wir medizinische Hilfe brauchten, aber den genauen Stand kennen nicht so viele. Spermaqualität etc. muss nicht mit jedem besprochen werden, finde ich.
    Fragen mit ehrlichem Interesse finde ich sogar ganz gut, bin ja auch froh, wenn ich mal über das Thema reden kann.
    Schlimm finde ich diese "Nebenbei-Fragen", wenn man auf einer Party so nebenbei gefragt wird, wie es denn ausschaut. Oder: "Ach, du rauchst eine, dann bist du wohl nicht schwanger."
    Wenn das dann noch Leute sind, die wir gut kennen; die auch wissen, dass wir darunter leiden - sprich, es also besser wissen sollten als so lapidar blöd daherzureden... Die verletzen mich am meisten.
    Ich habe schon seit langem eine Freundin nicht mehr angerufen, die mir da so richtig doll auf die Füße getreten ist. Sie hat es bestimmt nicht böse gemeint, aber sie sollte es wirklich besser wissen. Das nehme ich ihr schon übel. Nicht DASS sie gefragt hat, sondern WIE.

    Hatte aber auch schon ähnliche Erlebnisse wie Stripes: Plötzlich hört man jede Menge KiWu-Geschichten aus dem Bekanntenkreis. (Aber manchmal ist man auch echt baff, wie wenig die Leute über Fortpflanzung wissen... Klar kann nicht jeder ein Experte sein, aber ich dachte, das lernt man in der Schule?)

    Schutzschild: Sehe ich wie Stripes, man muss glaube ich eher Wege finden mit dem Schmerz umzugehen, weil einen das nicht kalt lassen kann.

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