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  1. Avatar von Froeschle
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Zitat Zitat von luna83 Beitrag anzeigen
    meine HÄ meint auch immer ich werd schon sehen wie dann die Kinder purzeln, wenn wir uns nicht mehr so drauf versteifen grrrrr

    So heut war erster US, leider merk ich, dass ich mit zu hohen Erwartungen rangegangen bin, hab schon auf 10 Follikel und viell bisschen mehr gehofft. Im re ES waren 2 zu sehen, schon so 12 und 13 mm und im linken ES 4, zwischen 5 und 9 mm. Soll nun erstmal alles in derselben Dosis weiterspritzen. Ich hoffe ja ganz sehr, dass sich vielleicht noch was versteckt hat. Und das die Größen nicht zu unterschiedlich sind. Eisbärchen kann ich mir damit gleich abschminken und ob 2 Blastos übrig bleiben? Das wär ja schon viel, je nachdem wie viele befruchtet werden. Ohhhh das Gedankenkarussell geht los... die FÄ meinte, das sei doch völlig i.O., wir wollen ja gute Qualität und nicht nur Menge....
    Luna, du denkst schon viel zu weit! Ich habe mir ja schon immer viele Gedanken und Sorgen gemacht, aber immerhin schön der Reihe nach. Wie lange stimulierst du noch? Da kann sich doch noch was tun. Bei mir wurden im Ultraschall damals 8 oder 10 gesehen, punktiert wurden dann 14. Also denke ich, da ist durchaus die Möglichkeit da, dass man nicht alle sieht. Und ja, wenn es zu viel wären, dann hätte man auch wieder Sorgen, dass die Qualität nicht so gut ist, oder dass vielleicht kein Transfer stattfinden kann wegen einer Überstimu.
    Ich drücke die Daumen füre in gleichmäßiges, zahlreiches Wachstum!
    Das größte Glück in der Liebe besteht darin, Ruhe in einem anderen Herzen zu finden.
    Jeanne Julie de Lespinasse

  2. Avatar von Froeschle
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wieder ein Gyn- Fehlgriff?
    Ich glaube schon. Ich will jetzt nicht alles aufzählen, aber ich musste in der "Umkleidekabine" echt heftig mit den Tränen kämpfen. Mittlerweile kann ich die Frauen verstehen, die Frauenarztbesuche so schrecklich finden. Bei mir traf das immer eher auf den Zahnarzt zu! Aber nach dem Arztbesuch saß ich erstmal heulend im Auto. Gut, vielleicht bin ich langsam etwas empfindlich, zudem waren da noch die Erinnerungen als ich damals mit den schlechten Herztönen des Krümels in der Praxis war. Aber ich war mit der Art und Weise wie der Termin ablief gar nicht zufrieden und auch nicht mit dem was und v.a. wie die Ärztin komuniziert hatte (nämlich eigentlich gar nicht). Außerdem war es mir total unangenehm: Ich musste dann "unten rum frei" auf den Stuhl klettern und die Ärztin hat eingehend und abschätzend drauf geschaut und die Lampe gerichtet. Wahrscheinlich um das richtige Spekulum rauszusuchen, das sie dann aus einer riesen, alten Schublade mit x Varianten gezogen hat. Vielleicht ist sowas ja "normal", aber ich kam mir in diesem Moment richtig erniedrigt vor. ohabe ich eigentlich bisher noch nie erlebt. Ist auch schwierig hier zu beschreiben...
    Dabei hatte ich mir schon mehr versprochen. Denn ich war in einer Praxis für Pränataldiagnostik, wo ich auch schon mal war als ich schwanger war. Mir war klar, dass ich nicht zum Chef komme (der macht nur die schwangeren (Problem-)fälle), aber ich hatte auf die eine Kollegin gehofft, die er mir damals auch vorgestellt hat, als er hörte dass ich auf der Suche bin nach einem neuen "generellen" FA. Irgendwie war das gestern aber noch eine andere Kollegin und die wusste wohl nicht recht was mit mir anfangen. Naja, wenigstens die Krebsvorsorge ist jetzt erledigt und ich kann mir überlegen wo ich das nächste Mal hingehe.
    Das größte Glück in der Liebe besteht darin, Ruhe in einem anderen Herzen zu finden.
    Jeanne Julie de Lespinasse

  3. Inaktiver User

    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Tut mir leid, das der Arzttermin so schlecht war.
    Es ist wirklich nicht leicht gute Ärzte zu finden.
    Habe viele Gyns verschlissen bis ich eine gute hatte

  4. Avatar von Froeschle
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Sonntag,
    ich nehme dich jetzte infach mal mit in den neuen Strang in dem ich deinen Beitrag hier zitiere. Ich wollte nämlich noch darauf antworten, weil du mir so aus dem Herzen sprichst.

    Liebe Fröschle, dir schicke ich eine ganz feste Umarmung, wenn ich darf! Für deinen doofen Tag heute und auch so.
    Ich kann dich sehr gut verstehen, für die Traurigkeit zwischendurch, für den Wunsch, Gutes für dich selbst tun zu wollen. Und auch für das Gefühl nicht so recht zu wissen, wo man gerade so hin gehört.

    Wir stehen hier im Strang, trotz des gleichen Wunsches, manchmal echt an unterschiedlichen Stellen:
    Am Beginn der Kinderwunschbehandlung hat es mir so geholfen, mich hier über die Details austauschen zu können und hier die Expertinnen Fragen zu können. Immer wissend, dass schnell eine kompetente, mitfühlende Antwort kommen würde.

    Nun mit der Zeit hat sich das verändert:
    Als es nach den ersten zwei IVF-Versuchen nicht geklappt hatte, war mir ganz, ganz wichtig, mein Leben zurückzuerobern und die Kinderwunschbehandlung wieder aus dem Fokus wegzubekommen. Ja, ich wünsche mir ein Baby, von ganzem Herzen sogar.
    Aber ich bin nicht mehr glücklich gewesen, als ich mich mit aller Kraft hauptsächlich darauf konzentrierte, und schwanger bin ich dadurch auch nicht geworden.


    Ich habe wieder auch anderen Dingen Platz in meinem Leben eingeräumt und es geht mir so gut, wie lange nicht.
    Ich mache nun schon länger regelmäßig Sport und fühle mich wieder wohl und fit in meinem Körper. (Ich bin nun allerdings auch nicht plötzlich eine Sprotskanone geworden – ich genieße es einfach, etwas für mein Wohlbefinden zu tun)

    Fröschle, ich wünschte, ich könnte dich einfach mitnehmen zu meinem wöchentlichen Lieblingskurs, aber ich glaube wir leben an ganz unterschiedlichen Orten des Landes ...

    Die Kinderwunschbehandlung haben wir nicht an den Nagel gehängt. Ich habe nur einfach nicht mehr das Bedürfnis, mich darüber so regelmäßig auszutauschen, aber es ist sehr schön zu wissen, dass ich es hier könnte, wenn ich wollte.
    Vielleicht kommen auch wieder andere Phasen, dan
    Ja genau so ist es. Du bist jetzt mein Vorbild!
    Ich habe ja schon oft gedacht wieviel einfacher wohl alles wäre, wenn ich einfach keinen Kinderwunsch hätte. Nun ist es jedoch nun mal so, dass ich den nicht einfach so abschütteln kann. Aber ich will versuchen mich nicht mehr so viel davon einnehmen zu lassen. Das klappt wahrscheinlich eher weniger, weil es einfach ein Herzenswunsch ist, aber zumindest sollte ich versuchen mein Leben nicht nur danach auszurichten. Ich bin in vielen Dingen so gehemmt, weil ich nicht weiß ob ich da und da vielleicht schwanger sein könnte, die Monate vergehen, ich bin immernoch nicht schwanger und hätte ich das vorher gewusst, hätte ich gewisse Dinge vielleicht anders gemacht. Das macht auf Dauer unzufrieden. Und obwohl man ja doch meistens versucht das Beste aus allem zu machen, fühlt es sich insgesamt nicht so an.
    Nunja, vielleicht bin ich ja auch schon gar nicht so schlecht darin, schließlich habe ich mir einen anderen Job gesucht, eine schöne Reise gebucht (naja, zumindest mal die Flüge *g) und mich für einen Sportkurs angemeldet. Jetzt würde ich gerne die dazugekommenen Kilos wieder verlieren, dann würde ich mich vielleicht ein klein wenig besser fühlen.

    Sorry, jetzt habe ich schon wieder so viel von mir selbst geschrieben. Ich wollte nur sagen, dass ich es genau so empfinde wie Sonntag schrieb. Bei der ersten Behandlung ist man so motiviert und voller Elan (was ja auch gut so ist!), aber wenn es beim Negativ bleibt, dann tritt irgendwie nochmal eine andere Phase ein...

    Sonntag, wäre schön, wenn wir so nah beieinander wohnen würden, dass wir zusammen in deinen Kurs gehen könnten!
    Das größte Glück in der Liebe besteht darin, Ruhe in einem anderen Herzen zu finden.
    Jeanne Julie de Lespinasse

  5. Avatar von nana04
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    morgen

    so - auch ich bin rüber gehüpft....

    Sonntag: auch deinen beitrag, welcher fröschle rüber genommen hat, finde ich sehr schön. Mir ging es ganz ähnlich und ich habe immer drum gerungen, dass der Kinderwunsch nicht mein gesamtes Leben einnimmt.
    Es war phasenweise ein furchtbar anstrengender Kampf....... aber ich wehrte mich immer gegen das Bild (das auch teilweise mich eingenommen hat), dass man nur als Mutter ein erfülltes Leben haben kann.

    Fröschle: Deine Geschichte verfolge ich schon lange mit... und sie berührt mich sehr. Selber habe ich auch sehr schmerzhafte und erniedigende Momente bei Ärzten erlebt..... glücklicherweise habe ich mit meiner zweiten Kinderwunschklinik und meiner zweiten privaten Frauenärztin sehr positive Erfahrungen gemacht.
    Wir sind vielleicht sensibler, fühlen uns mit unserer Geschichte den Ärzten doppelt ausgeliefert......

    Luna: Ich bin sehr berührt, dass du dir die Zeit genommen hast, zurück zu lesen......... Das ist ja ein riesiger Aufwand.... es sind so viele Seiten. Hast Du alles durchgelesen? oder eher so punktuell geblättert?
    Selber habe ich bei meinem Einstieg den Strang mehr oder weniger von Anfang an gelesen....... es hat auch Monate gedauert, bis ich selber was geschrieben habe.... über lange Zeit habe ich einfach still mit gelesen.
    Aber zu meiner Zeit war der Strang noch nicht sooooooooo lange.........

    und nun wünsche ich allen, welche mitten in einer Behandlung stecken alle Gelassenheit der Welt.

    Ach ja - ich habe letztens geschrieben, dass ich betreffend Behandlungen vieles vergessen habe. Leider ist es nicht so, dass ich die Gefühle vergessen habe......... nur die technischen Details. Ich weiss nicht mehr wie die Hormone hiessen - wie hoch die Dosierungen waren.
    Aber an alle Stimmungen bei den Arztterminen, an all die Aengste, an all die Verzweiflung erinnere ich mich, als wäre es gestern gewesen..... noch heute gibt es Auslöser, welche mich sofort in die totale Ohnmacht versetzen.

    NANA
    mit kleinem prinzen (01.2010) - einer kleinen trödel(wunder)tüte (03.2012)
    und einer Seele irgendwo im universum


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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Nur ganz kurz, weil bei der Arbeit:

    Nachdem Fröschle mich praktisch mit rüber genommen hat schnell ein "Hallo" an alle im "neuen" Strang

    Zitat von Fröschle: Nunja, vielleicht bin ich ja auch schon gar nicht so schlecht darin, schließlich habe ich mir einen anderen Job gesucht, eine schöne Reise gebucht (naja, zumindest mal die Flüge *g) und mich für einen Sportkurs angemeldet. Jetzt würde ich gerne die dazugekommenen Kilos wieder verlieren, dann würde ich mich vielleicht ein klein wenig besser fühlen.
    Ich finde dich sogar richtig gut Fröschle! Wie du es geschafft hast, in so einer heftigen Zeit dir einen neuen Job zu ergattern: Hut ab
    Und nun die Reise und schon zum Sportkurs angemeldet: Das finde ich jede Menge!

    Nana: Schön dich "wiederzulesen". Immer wieder!

    Wann anders in Ruhe mehr! Viele liebe Grüße an euch alle und auf dass das Wochenende schnell da ist. Sonntag.

  7. Avatar von Mailine
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Zitat Zitat von luna83 Beitrag anzeigen

    Mailine - danke auch für deine schönen Worte

    @luna:

    @Fröschle: es tut mir leid, dass der FA Termin so in die Hose gegangen ist und unschön war.
    Es dauert, wie Wolkenschaf sagt, lange, bis man einen guten Arzt findet.

    Die FA Termine waren auch für mich ein Grauen. Erst geht man hin für Pille und Krebsvorsorge, gut, dass ist bisschen unangenehm, kann man aber mit leben. Dann geht es los mit Kiwu Wunsch und die ersten Enttäuschungen folgen. Arzt nicht empathisch oder einfühlsam genug, blöde Bemerkungen, die einem weh tun sobald es etwas schwieriger wird mit dem schwangerwerden. Dann erste Klinik Gespräche und das Procedere. Pfuiiiii!!! Wie oft bin ich weinend aus den Praxen gelaufen. Ich kann mich gut an 2x erinnern, die mir echt nah gingen. Nummero 1 ein Arzt der sich eiskalt war (habe mich noch nie so gedemütigt gefühlt) und Nummero 2 beim erfolgreichen doc der mir unverblümt gesagt hatte, was er über meine Chancen denkt. Danach war ich ein Häufchen Elend. Nicht wegen des Docs, der war super. Ne, es waren die harten und ehrlichen Worte.
    Zuletzt mit Babybauch waren die FA Termine schön. Ab der 20. Woche wurde noch nur über dem Bauch geschallt. Da wollte selten mal einer unten gucken.

    Mein erster FA Termin nach der Geburt war dann völlig okay.

    Ich glaube, bei mir war es das Gefühl es nicht zu schaffen schwanger zu werden, was immer wieder bei den Terminen zu unterlegenen erniedrigten Gefühlen führte.
    Jetzt wo ich ein Kind habe, fühle ich mich "normal". Schwer zu beschreiben.

    Zitat Zitat von Froeschle Beitrag anzeigen
    Mailine,
    auch du hast so schön geschrieben...
    Wenn man die Fotos von dir und der Kleinen sieht, dann geht einem das Herz auf und man erkennt richtig wie glücklich du jetzt bist, das alles erleben zu dürfen! Das ist schön und macht Mut!


    Muss leider los, dabei wäre mir heute nach Wolldecke, Sofa, Tee und mit euch schreiben. Es regnet in Strömen und ist kalt geworden! Außerdem habe ich Kopfschmerzen und die Mens ist am Anrücken.
    Aber es hilft alles nichts, bis heute Abend!
    @Fröschle: Wolldecke, Sofa und Tee klingt gemütlich. Passt auch zum Wetter.

    Für deine lieben Zeilen Es ist, wie du schreibst. Ich fühle mich angekommen und bin mir jeden Tag, jede Stunde und Sekunde bewusst, dass wir großes Glück hatten. Wenn ich mal "genervt" bin (vom Weinen) weil ich nicht weiss, was das Zwerglein hat, brauch ich bloss an früher zu denken und schon stellt sich eine grenzenlose Geduld ein. Darüber bin ich selbst erstaunt. Das wäre ohne die Kiwu Zeit nicht so, denke ich mal. Ich kenn mich doch ... ;-)

    Ich hoffe, ich tu niemandem mit meinen Zeilen weh.

  8. Avatar von Mailine
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Zitat Zitat von nana04 Beitrag anzeigen

    Ach ja - ich habe letztens geschrieben, dass ich betreffend Behandlungen vieles vergessen habe. Leider ist es nicht so, dass ich die Gefühle vergessen habe......... nur die technischen Details. Ich weiss nicht mehr wie die Hormone hiessen - wie hoch die Dosierungen waren.
    Aber an alle Stimmungen bei den Arztterminen, an all die Aengste, an all die Verzweiflung erinnere ich mich, als wäre es gestern gewesen..... noch heute gibt es Auslöser, welche mich sofort in die totale Ohnmacht versetzen.

    NANA
    @nana:
    Schön, wieder von dir zu lesen.
    Welche Auslöser sind es, wenn ich fragen darf?
    Bei mir ist es anders, weiss nicht, wieso .... Ich denke so gut wie gar nicht mehr an die Behandlungen. Letztes Wochenende habe ich noch in den Unterlagen der Kiwu gekramt, weil ich eine Rechnung gesucht hatte. Das hat Null komma Null bei mir ausgelöst. Genauso gut hätte ich Unterlagen einer Zahnarztbehandlung durchsehen können. Ich betrachte das total nüchtern. Es ist für mich abgeschlossen, auch innerlich. Als ich gerade schwanger wurde vor einem Jahr, hatte ich noch Monate lang zu knabbern, hab viel geträumt, geweint, verarbeitet. Und jetzt scheint es gut zu sein.
    Ich koste den Moment voll aus und denke wenig an die Vergangenheit.
    Das sieht vielleicht anders aus, wenn ich demnächst mal für Kind 2 in einer Kiwu Klinik stehen sollte. Das steht aber noch völlig in den Sternen. Ich könnte mir vorstellen, dass spätestens dann noch einiges hochkommt.
    Wenn ich Schwangere mit ihren Bäuchen sehe freue ich vorbehaltlos. Bei Schwangerschaftsverkündungen habe ich keinen Stich mehr.

    Ich bin komisch, nicht wahr?

    Na ja, ich nehme es, wie es ist und freue mich, dass ich anscheinend auch zu normalen Empfindungen betreffend des Themas fähig bin.


    Das, was ich schon hatte ist, dass ich im Kinderzimmer staunend stehe und mir denk, wenn es nicht geklappt hätte, würde hier ein Schreibtisch mit meinen Weiterbildungsunterlagen stehen. Und keine Wickelkommode.
    Die Weiterbildung war im Prinzip schon fest geplant und wäre ein schöner Plan B gewesen.
    Ich hatte das schon länger vor und ein negativ letzte Icsi wäre willkommen gewesen, den Plan endlich umzusetzen.

  9. Avatar von Mailine
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    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    @leandra: Du hast im alten Strang sehr schön geschrieben.

    @alte Schreiberinnen äh ich meine frühere Schreiberinnen

    Ich würde mich freuen, von einigen zu hören wie es Ihnen geht. Da war doch mal eine Schreiberin, deren Doc die Katze hiess? Die lebte im Ausland. Mir fällt der Name leider nicht mehr ein. Sie schrieb im Sommer 2010 und glaube auch 2011 noch.

    @Nana, weisst du etwas von den anderen, die noch schrieben als ich neu einstieg?
    Violet, Marseille, Leandra (eine dritte Leandra für die neueren Schreiberinnen) und Sim? Sie war doch schwanger geworden?
    Ich merke, dass es mir schwer fällt mich an die einzelnen Frauen zu erinnern, an die Namen. Es verschwimmt ..

    @Sonntag: Eine Umarmung für dich Du machst das Beste, was du tun kannst! Eine weise Entscheidung, das Leben nicht zu vergessen.


    LG
    Mailine

  10. Inaktiver User

    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren nicht aufgegeben (2)

    Neuer Strang, Zeit zum philosophieren.
    Dann mache ich mal mit.


    @Fröschle und sonntag
    Mir war es immer sehr wichtig, mein normales Leben nicht aus den augen zu verlieren und als Paar, den Job, die Hobbys, die Freunde.
    ich wollte nicht in in paar Jahren zurückschauen und mir sagen müssen, eigentlich habe ich nicht gelebt, sondern nur noch vor mich hinwegetiert
    Für mich hat es die Zeit leichter gemacht und wenn ich heute zurückblicke war es zwar eine harte Zeit, aber es gab auch viele schöne Erlebnisse, jenseits des Kinderwunsches.

    Ja und die lieben Frauenärzte, glücklicherweise bin ich nicht nah am Wasser gebaut, dafür neige ich zu wutausbrüchen, wenn mich jemand schlecht nehamdlet und ich mich hilflos fühle. Aber wenn ich bedenke wie oft ich wütend die Praxis verlassen habe oder die schlimme Behandlung bei der Ausschabung und der 1. IVF

    Bei mir verblassen jetzt schon die Gedanken an die Kinderwunschbehandlung schon langsam, allerdings die Emotionen eher als die Fakten. Ich habe ein gutes Gedächtnis für Namen und Fakten, wahrscheinlich werde ich noch in 5 Jahren sagen können, welche Medikamente ich gespritzt habe.
    Aber wenn ich jetzt aufschreibe, wie schliecht ich mich gefühlt habe, dann kann ich das nicht mehr nachfühlen. ich weiß, dass es damals so war, aber ich fühle es nicht mehr.

    Mich haben die ganzen Behandlungen auch weniger verändert als ich dachte. Ich glaube das meine Gefühle, die ich jetzt gerade während der Schwangerschaft habe ohne ICSI viel anders wären. Die ersten 12 wochen waren, was aber mehr an den FG lag.
    Seitdem aber das Ergebnis des Chromosomentests gut ausviel bin ich eigentlich sehr entspannt und überhaupt nicht ängstlich und trotz ICSI und obwohl ich froh und dankbar bin das es noch geklappt hat, bin ich nicht wirklich gerne schwanger, d.h. ich mag den körperlichen Zustand "Schwangerschaft" bei mir nicht, kind haben geht halt nicht ohne Schwangerschaft.

    Schwangerschaftsverkündungen machen mir auch nichts mehr aus.
    Was für mich allerdings zu 99,9% feststeht, ist das ich nicht für ein weitere Kind nochmal in Behandlung gehe.
    Nicht mit über 40 als Selbstzahlerin und mit noch geringeren Chancen.
    Da nehme ich lieber dankbar an was ich habe und efreue mich meiner kleinen Famile.
    Den kinderwunschzirkus möche ich nicht nochmal betreten

    LG

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