Hallo liebes Forum!
Wie so viele hier habe ich schon eine Weile stumm mitgelesen und finde die gegenseitige Hilfe und Aufrichtigkeit so toll! Daher möchte ich gerne meine Situation schildern und würde mich über Eure Tipps, Gedanken, Ratschläge, Meinungen, etc. freuen....
Mein Freund und ich (er 29, ich 30) sind jetzt seit Januar 2006 zusammen, haben uns aber vor einer guten Woche auf eine Beziehungspause geeinigt. Auslöser war, dass ich mir in letzter Zeit nicht mehr so sicher über meine Gefühle und die Beziehung war, was ich ihm dann schließlich gesagt hatte ... den Anstoß für die Pause hat dann aber mein Freund gegeben, weil ihm auch aufgefallen war, dass wir uns etwas auseinandergelebt hätten und auch, weil er möchte, dass ich glücklich bin und für mich die richtige Entscheidung treffe.
Das fand ich sehr toll von ihm & das bescheuertste war, dass ich während dieses Gesprächs wieder total von Gefühlen überwältigt war..... wir haben uns dann schließlich in den Armen gelegen, geheult, und ich konnte mich nur schwer trennen. Bin dann irgendwann gefahren, es hat sich aber im Nachhinein falsch angefühlt, die Gefühle waren auf einmal wieder da!
Er meldet sich seitdem regelmäßig per SMS, dass er mich liebt, mich vermisst, mich zurückhaben will.... ich habe mir Zeit ausgebeten, da ich mir über einiges klar werden muss. Genau deshalb bin ich auch so durcheinander und ich mache mir tausend Gedanken, und weiß nicht, wie ich mich entscheiden soll.
Mein Bauch sagt mir, seitdem wir uns getrennt haben, dass ich ihn auch vermisse und liebe, es tut schrecklich weh und ich denke die ganze Zeit an ihn. Ich fühle mich ihm so nahe und geborgen, und der Gedanke an ihn ist immer begleitet vom Gefühl, dass wir doch eigentlich zusammen gehören!
Mein Kopf wiederum schlägt sich gleichzeitig mit tausend Punkten und Unterschieden zwischen uns rum, die mich schon seit Anfang unserer Beziehung beschäftigen, wobei ich merke, dass mir die Pause grade gut tut, Dinge etwas klarer zu sehen. Denn ich stelle fest, dass vieles davon auch mit meiner eigenen Einstellungen dazu zu tun – was mich natürlich nicht viel weniger verwirrt, wie ich mich jetzt entscheiden soll.
Ich zähle jetzt mal ein paar Beispiele auf – die ganze Bandbreite kann ich hier wahrscheinlich eh nicht darstellen...... mein Freund und ich haben einen etwas unterschiedlichen Background – oh Mann, jetzt kommt wieder der Punkt, bei dem ich mich selbst so schrecklich arrogant oder oberflächlich finde – ich würde meinen als akademisch, seinen als etwas „einfacher“ bezeichnen, ich habe Abitur, studiert, gehe in meinem Beruf auf, er hat bis vor 3 Jahren keine Berufsausbildung gemacht, mittlerweile zwar eine abgeschlossen und ist inzwischen selbständig, trotzdem haben wir nun mal eine verschiedene Einstellung und Vorstellung vom Beruf, Lehre, Bildung, und solchen Dingen.... damit einher gehen für mich halt auch wichtige Werte und auch eine bestimmte Lebenseinstellung, die für mich letztendlich auch entscheidend für eine (gemeinsame) Zukunftsplanung, z.B. hinsichtlich finanziellem Auskommen, Familiengründung und auch allen alltäglichen Dingen, sind.
Dazu kommen so Punkte wie mangelnde, fehlende Kommunikation zwischen uns, was zum einen eine Typfrage ist, wir sind einfach unterschiedlich und haben uns ja bisher auch gut arrangiert, gleichzeitig spielt da auch immer das Thema Eloquenz, Verbale Ausdrucksfähigkeit, Bildung, Lust an der Sprache/Sprachen usw. mit rein. Da habe ich mich natürlich schon eingeschränkt, denn lange gute Gespräche gibt es eher selten....
Ein dritter Bereich wären so Dinge wie kulturelle Interessen oder auch Hobbies allgemein - er hat eigentlich keine außer Musik, schaut viel fern, sitzt auch mal gern in der Kneipe, arbeitet halt in nem Handwerksberuf. Wir gehen auch gemeinsam ins Museum, ins Konzert, aber der Anstoß kommt eher von mir.... aber daran kann man sicher arbeiten bzw. ist es für ihn auch kein Problem, wenn ich meinen Hobbies und Interessen alleine oder mit anderen Freunden nachgehe - von daher ist es eigentlich gar kein Problem![]()
Das ist so schwierig, meine vielfältigen Gedanken hier einigermaßen plausibel darzustellen, aber ich hoffe, ihr merkt trotzdem ein wenig, worauf ich hinaus will.
Mein eigentliches Problem ist glaube ich grade, dass ich das Gefühl habe, nun wirklich an dem entscheidenden Punkt in meinem Leben zu stehen und eine Entscheidung treffen zu müssen – mit 30 macht man sich dann wohl auch Gedanken, wie lange man noch so „sorglos“ in einer Beziehung leben kann:
Folge ich meinem Bauchgefühl und entscheide mich für ihn?
Nehme ich meinen Kopf ernst und akzeptiere die Unterschiede, die ggf. unser Leben weiterhin beeinflussen werden?
Bin ich zu oberflächlich, wenn ich „solche Dinge“ für so wichtig halte?
Projiziere ich jetzt, wo wir getrennt sind, meine ganzen Gefühle auf ihn und denke nur an die schönen Zeiten und vermisse ihn deshalb, und blende gleichzeitig die ganzen Punkte aus, die womöglich auch in Zukunft unwiderruflich zwischen uns stehen werden?
Muss ich einfach lernen, mich mit diesen Unterschieden zu arrangieren und meine Einstellung dazu zu ändern, sprich ihn voll und ganz zu respektieren und mit ihm gemeinsam einen gemeinsamen Weg des Zusammenlebens finden?
Wie entscheidet man, welche Entscheidung die richtige ist?
Vielleicht muss ich noch dazu sagen, dass unsere Beziehung ansonsten sehr harmonisch ist, wir uns super verstehen, gleichen Humor und Geschmack haben, ein tolles Team sind, ich mir mit ihm auch Zusammenziehen vorstellen könnte..... liegt es eher an mir? Ist es berechtigt, sich solche Gedanken zu machen?
Freue mich, von euch zu lesen! Danke schonmal!![]()
loura
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22.10.2008, 00:43
Trennung auf Zeit - wie fällt man die richtige Entscheidung?!?!
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22.10.2008, 08:52
AW: Trennung auf Zeit - wie fällt man die richtige Entscheidung?!?!
Hallo Loura,
das, was du an Gemeinsamkeiten nennst und deine Gefühle für ihn sind doch schon mal sehr viel!
Du zählst auch keine Punkte auf, bei denen man von "charakterlichen Mängeln" sprechen könnte.
Und wenn er mitgeht, wenn du was vorschlägst, finde ich das auch toll!
Man kann von EINEM Menschen nicht ALLES erwarten.
Kannst du dich nicht verbal an anderen reiben, mit Freunden mal was unternehmen?
Gehst du mit, wenn ER auf etwas Lust hat?
Bzgl. Zukunft: Du schreibst, er ist selbständig- verdient also seine Brötchen; du auch...
Wo ist das Problem?
Mangelnde, fehlende Kommunikation:
Worüber?
Wie soll es sein?
Wie lässt sich das integrieren?
Unterschiede können eine Beziehung spannend erhalten.
Zuverlässigkeit würde von mir höher gewertet als ein gleichwertiger Bildungungsabschluss -
der nützt dir nämlich imFall der Fälle gar nix...
Kann es sein, daß du Angst hast?
Wovor?
Schämst du dich vielleicht seiner?
Was geben dir deine Eltern / Freunde für ein Feedback?
LG,
LavenderblueDas Leben kann verdammt schön sein...
Muss es aber nicht!
Der fette Vogel bricht den Ast
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22.10.2008, 09:34
AW: Trennung auf Zeit - wie fällt man die richtige Entscheidung?!?!
Hallo Loura,
das ist eine ganz schwierige Entscheidung und mir helfen in solchen Situation auch Listen manchmal weiter, auf denen ich alle pros und contras notiere und mir überlege welche Eigenschaften eines Mannes mir eben auch noch in 30 Jahren wichtig sind und ob ich mir vorstellen kann mit DEM alt zu werden. Altersgemäß könnte bei dich auch die Frage hinzukommen, will ich mit dem Mann Kinder haben und wie werden wir sie erziehen.
Ich bin darüber gestolpert, dass du meinst, ihr könnt keine tiefen Gespräche haben .... das wäre für mich wohl ein Ausschlusskriterium, auch mangelnde Kommunikation überhaupt. Ich will nie wieder einen Mann, der außer über Alltagsdinge nicht mit mir redet. Aber wie wichtig dir das ist, musst du wissen.
Unterschiedliche Interesse können durchaus anregend und befruchtend sein - mein letzter Freund hatte leider gar keine eigenen Interessen und da konnte es eben auch keinen Austausch geben und zu allen kulturellen Ereigenissen ist er zwar mitgekommen, aber doch sehr lustlos, was sich auch auf meine Lust ausgewirkt hat. Kommt er nur mit, oder findet er es spannend, schön, interessant - sprich löst es irgendetwas in ihm aus (und sei es Abscheu) oder nimmt er es emotionslos und gelangweilt hin ?
Was den beruflichen Background angeht, fände ich das erstmal nicht schlimm, denn offensichtlich hat er doch den Ehrgeiz, etwas zu machen und auch aus sich zu machen - wenn vielleicht auch etwas später als andere - ist seine Tätigkeit denn grundsätzlich zukunftssicher (soweit irgendwas das heute sein kann) und ist er engagiert ?
Für mich wäre weniger entscheidend, ob jemand Akademiker ist (da gibt es genügend Flachpfeifen drunter), sondern ob er am Leben interessiert ist und in irgendeiner Weise emotional und intellektuell weiterkommen will, oder ob der status quo genug ist und man nur noch jeden Abend mit seinem Bierchen auf der Couch sitzen will (mal als Bild, es kann auch ein Wein am Tisch sein).
Es ist nie eine einfache Entscheidung und nur weil man den "falschen" Mann verlassen hat, heißt dass nicht, dass dann sofort der "richtige" um die Ecke kommt .... aber ich lebe lieber ein glückliches Leben allein, als ein unglückliches zu Zweit und wäre zumindest frei für den "richtigen.
HTH
promethea
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22.10.2008, 21:29
AW: Trennung auf Zeit - wie fällt man die richtige Entscheidung?!?!
Hallo Lavenderblue & Promethea,
danke für eure Kommentare - das sind genau die beiden Seiten, zwischen denen ich im Moment in der Luft hänge...
Der Herz-Engel auf der einen Schulter sagt, die Gefühle überwiegen doch, der Rest lässt sich schon gemeinsam regeln und hinkriegen...
Der Kopf-Teufel auf der anderen Schulter stellt genau die gleichen Dinge fest wie du, Promethea. Wobei es bei meinem Freund nicht ganz so krass ist wie du von deinem Ex erzählst. Aber einiges trifft es schon ganz gut.
Allerdings habe ich immer noch die blöde Hoffnung, dass er sich verändern kann, wenn man ihn nur genug fordert bzw. ihm den richtigen Anstoss gibt.
Listen habe ich auch schon zur Genüge gemacht.
Bei der eigentlichen Entscheidung komme ich damit trotzdem nicht weiter.
Ich tendiere momentan dazu, dem Bauch zu folgen und es nochmal mit ihm zu versuchen. Mit ganz anderen Voraussetzungen, Regeln und Forderungen.... dann kann ich je nach "Entwicklung" vielleicht besser entscheiden, ob ich so glücklich werde.
Ich würde gerne hier ein bisschen mehr diskutieren, von unterschiedlichen Erfahrungen hören, eure Meinungen oder Einschätzungen kennenlernen...... irgendwie habe ich immer Pech in Foren, dass kaum einer antwortet :-(Geändert von loura (22.10.2008 um 21:47 Uhr)
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23.10.2008, 08:30
AW: Trennung auf Zeit - wie fällt man die richtige Entscheidung?!?!
Böse Falle!!dass er sich verändern kann, wenn man ihn nur genug fordert bzw. ihm den richtigen Anstoss gibt.
ENTWEDER,du nimmst ihn so, wie er ist,
ODER du suchst dir besser Jemand anderen.
Und glücklich musst du dich schon selbst machen, das kannste von deinem Freund nicht erwarten!
LG,
LavenderDas Leben kann verdammt schön sein...
Muss es aber nicht!
Der fette Vogel bricht den Ast
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23.10.2008, 09:14
AW: Trennung auf Zeit - wie fällt man die richtige Entscheidung?!?!
Das sehe ich genauso.
Wenn er sich ändern muss, damit die Beziehung funktioniert, dann geh !
Du kannst keinen Menschen ändern außer dir selbst, wenn du ihn nicht genug liebst, um ihn so zu akzeptieren wie er ist, dann lass es - aber gib nicht ihm die Schuld dafür. Das ist dein Problem, nicht seins.
Und das war auch der Grund, aus dem ich mich getrennt habe, mein Liebe war nicht groß genug ihn so zu nehmen wie er ist - das ist nicht der Fehler meines Ex, sondern meine eigene Unfähigkeit bzw. meine anderen Ansprüche an das Leben, um es mal positiver zu formulieren.
Liebe allein reicht nicht und ich denke du bist auf dem besten Wege euch beide unglücklich zu machen.
Liebe Grüße
promethea
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23.10.2008, 11:09
AW: Trennung auf Zeit - wie fällt man die richtige Entscheidung?!?!
Hallo Loura,
Zitat von loura
Ich sehe das ganz genau so, wie meine Vorrednerinnen. Deine Entscheidung, auf dein Bauchgefühl zu hören finde ich sehr gut, denn ich bin nicht der Meinung, dass der Kopf in solchen Situationen der optimale Ratgeber ist (natürlich gibt es sicher auch Situationen, in denen muss man sich vom Kopf her dagegen entscheiden, aber der Kopf kann nicht wissen, welcher Weg der richtige für dich ist). Dies dann jedoch an irgendwelche Bedingungen zu knüpfen, davon würde ich dir ganz dringend abraten. Wenn du dich für ihn entscheidest, könnt ihr natürlich darüber sprechen was dir in der Beziehung fehlt und was du dir anders wünschen würdest; ihr könnt gemeinsam an der Beziehung arbeiten. Aber eine radikale Forderung, dass er sich ändert, das funktioniert nicht.
Zitat von Lavenderblue
Wie gesagt, ich bin kein Freund von Kopf-Entscheidungen, aber vielleicht hilft es dir bei der Anfertigung einer Pro/Contra-Liste, die einzelnen Dinge zu gewichten. Es ist durchaus möglich, dass auf der einen Seite nur wenige Aspekte auftauchen, diese aber für dich insgesamt mehr Gewicht haben als etliche Aspekte auf der anderen Seite... Denn, was hilft dir z.B. der "perfekte" kommunikative Mann mit einem super Background der gerne kulturelle Veranstaltungen besucht, wenn du für ihn nichts empfindest?
Ich rate dir, die Entscheidung nicht mit dir alleine auszumachen, sondern mit ihm gemeinsam konstruktiv an der Beziehung zu "arbeiten": Sag ihm genau, was dir fehlt und sprich mit ihm darüber, wie jeder von euch sich eine gemeinsame Zukunft vorstellt. Vielleicht gibt es auch Dinge, die er sich anders wünschen würde...?? So werdet ihr beide feststellen, ob ihr einen gemeinsamen Weg findet. Manchmal kann man Kompromisse finden und manchmal stellt man eben fest, dass die Diskrepanzen doch zu gross sind.
Und vergiss nicht:
Du nimmst da ein individuelles Gesamtpaket mit all seinen Vorzügen und Schwächen. Die Frage ist nicht, ob es auch Schwächen gibt, sondern ob für dich ganz persönlich die Vorzüge überwiegen. Lenke deinen Blick etwas mehr auf seine guten Seiten und denke nicht so sehr in Problemen sondern in Lösungen. Dein Partner kann nicht all deine Wünsche und Sehnsüchte erfüllen, ansonsten bräuchtest du ja niemenden mehr, ausser ihm.
Zitat von Lavenderblue
Ich hoffe, dir etwas geholfen zu haben.
Leieb Grüsse, und ganz viel Kraft für deine Entscheidung!
lilly_lotta
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26.10.2008, 22:53
AW: Trennung auf Zeit - wie fällt man die richtige Entscheidung?!?!
Hallo!
Danke, Lilly-Lotta - das was du schreibst, trifft ganz gut meine Überlegungen, die ich selbst durchdacht habe.
Das mit dem Fordern/Ändern, auf das Ihr so angesprungen seid, habe ich wohl falsch ausgedrückt - ich meinte eigentlich genau dieses Thema, dass man gemeinsam reden und eine Lösung finden muss, also Fordern im Sinne von Deutlichmachen der eigenen Wünsche und Bedürfnisse und einer gemeinsamen Regelung, wie man beide Seiten unter einen Hut bekommt....
Wir haben uns nun dieses Wochenende getroffen und uns lange und viel ausgesprochen, das hat gut getan, zumal wir auf nahezu die gleichen Ergebnisse gekommen sind und nun vorhaben, die Beziehung ganz langsam angehen zu lassen, mehr zu reden und deutlichere Regeln festzulegen, um uns beiden gerecht zu werden.....
Allerdings bin ich momentan sehr durcheinander, was ich eigentlich fühlen soll. Zum einen bin ich erleichtert, dass wir beide in die gleiche Richtung schauen/denken. Mir hat die Vertrautheit gut getan, die gemeinsame Zeit habe ich sehr genosse und mich unendlich wohl gefühlt. Gleichzeitig habe ich mich aber gefragt, woran ich jetzt eigentlich meine Liebe festmachen soll, wieviel da noch von da ist, wie ich mich wieder voll und ganz auf die Beziehung einlassen soll....
Ihr könnt mir da auch nicht helfen, ist mir schon klar.
Ich muss nur meine Verwirrung grade mal ein bisschen in Worte fassen.....
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27.10.2008, 01:36Inaktiver User
AW: Trennung auf Zeit - wie fällt man die richtige Entscheidung?!?!
mal eine frage:
wenn ihr als paar nach gerade mal knapp 3 jahren schon mit allem im lot sein wollt, jesses, über was wollt ihr euch die nächsten 30 jahren als paar weiterentwickeln?
beziehungen sind, genau wie wir menschen veränderlich. wenn ihr nichts mehr habt, dass ihr verbessern könntet- wie langweilig wäre das denn?
vielleicht bin ich dafür schon zu alt, aber in einer beziehung nach gerade mal 3 jahren schon das perfekt paar sein zu wollen- ihr setzt euch selbst tierisch unter druck.
und ihr nehmt euch selbst die chance in der beziehung und die beziehung selbst zu reifen.
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27.10.2008, 09:33
AW: Trennung auf Zeit - wie fällt man die richtige Entscheidung?!?!
Hallo brighid,
du hast recht - aber darum geht es ja bei meinem Thema gar nicht. Mir ist schon klar, dass eine Beziehung immer Arbeit, Entwicklung, einen Prozess halt bedeutet und bedeuten wird....
Für mich geht es grade mehr darum, meine Gefühle einzuordnen, mich entweder voll und ganz auf diese Liebe einzulassen oder eben nicht.... und das fällt mir momentan schwer.
Tendiere zwar grade eher zu der Beziehung mit all ihren Konsequenzen. Aber woher kann ich sicher wissen, dass es Liebe ist, was ich fühle und nicht nur "Gewohnheit"?



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