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    Affäre mit Folgen

    Hallo zusammen,

    ich lese nun schon länger hier im Forum und stelle fest, daß hier nicht einfach nur auf jemanden eingeschlagen wird, sondern konstruktiv Kritik geäußert wird und vieles sehr hilfreich sein kann.

    Nun aber mal zu meiner Geschichte, die ich einfach mal los werden muß ... ich hatte vor gut einem halben Jahr eine Affäre mit einer ehemaligen Schulfreundin von mir, die ich durch Zufall wiedertraf. Erst war es ein ganz normaler Kontakt aber wie das manchmal so ist, wenn man sich dann mailt, es kam dabei herum, daß wir flirteten, da wir uns schon zu Schulzeiten heimlich mochten es uns nur nie gesagt haben.

    Wir sind beide verheiratet, ich seit 10 Jahren, habe zwei Töchter, wovon die eine noch sehr klein war zu der Zeit und sie hat auch eine Tochter. Meine Frau und ich hatten bis dato immer eine eigentlich glückliche Beziehung, es war halt der wie ich damals meinte übliche Alltag da und durch die Kinder wenig Zeit füreinander.

    Nun ja, nach ein paar Wochen losen Kontakts haben wir uns auf 'nen Kaffee getroffen und es kam, daß die Flirts heftiger wurden, sie mir nette Dinge sagte usw.
    Irgendwann sind wir dann tatsächlich im Bett gelandet und es ging dann eine zeitlang so weiter, wir trafen uns, hatten Sex und sind danach wieder in unser "normales" Leben eingetaucht. Man macht sich dann Gefühle vor aber es stand für mich immer fest, daß ich meine Frau und meine Töchter nie werde verlassen können. Ich hatte in der Zwischenzeit auch mit meiner Frau Sex und schaffte es das alles irgendwie zu trennen.

    Sie hatte angeblich mit ihrem Mann keinen wollte sich aber als Ausgleich für meine Frau noch einen anderen anlachen, einen Bekannten von ihr, der angeblich schon immer was von ihr wollte. Ich glaube nicht, daß sie es tat, zumindest hat sie es mir gesagt. Ich denke es war nur um Eifersucht zu schüren oder was auch immer. Im Grunde war es mir egal, weil ob nun ihr Mann oder nicht aber irgendwie fühlt man sich durch so eine Situation im Stolz verletzt als dummer Gockel.

    Sie sah es ähnlich, daß ich mich nicht trennen könne, auch wenn sie mich gerne fest gehabt hätte aber sie selbst sagte immer, daß sie nicht an eine gemeinsame Zukunft glaube und wir unsere Beziehung halt so lange weiterführen sollten, wie wir es schaffen würden.
    Ich merkte jedoch nach einiger Zeit, daß mir diese Heimlichtuerei nicht mehr gefiel und ich meine Frau liebte und ihr dies alles nicht weiter antun könne und somit beendete ich die Affäre, was mir zwar zum einen nicht schwer fiel, zum anderen wollte ich ihr aber auch nicht weh tun. Sie hat es erst mit Fassung getragen, meinte ich müsse mich eben für sie oder meine Familie entscheiden, solle dann aber auch konsequent zu der Entscheidung stehen.

    Ich stand dazu und stehe nach wie vor dazu, mehr denn je, ich habe Schuldgefühle, weil ich dem Menschen, den ich über alles liebe das angetan habe, weil ich meine Familie aufs Spiel gesetzt habe für die eigenen Interessen! Ich habe aber inzwischen viel gelernt und mir ist vieles bewußt geworden, ich will für meine Familie und meine Frau kämpfen, denn sie sind alles was mir etwas bedeutet.

    Kurz nachdem ich die Beziehung beendet habe, eröffnete Sie mir, daß sie schwanger sei. Der Kontakt zu der Zeit lief nur noch über Mails. Sie schrieb, daß es da eine Abtreibungspille gäbe, die vom Arzt verschrieben werden kann, wenn man vorher eine Beratung macht. Ich habe ihr gesagt, daß ich das für keine schlechte Idee halten würde, ich schlug ihr sogar einen Termin bei der Beratung vor, zu dem ich mitkäme. Da beschimpfte sie mich dann, wollte dann aber kurze Zeit später doch dahin nur konnte ich da nicht. Sie ging alleine und danach wollte sie keine Abtreibung mehr, auch nicht mit dieser Pille.

    Von da an fing sie an ich solle meine Vaterschaft freiwillig anerkennen usw. Ich hatte natürlich Angst, daß jetzt die ganze Affäre ans Licht käme und hatte Angst um die Ehe mit meiner Frau und um meine Familie. Ich sprach mit einem sehr guten Freund, der mir vorerst riet noch nichts zu unternehmen. Sie wurde immer wilder und drohte meiner Frau alles zu erzählen usw.
    Sie hat es dann ihrem Mann gebeichtet, der wohl bei ihr bleibt. Ich habe mich dann bei einem Anwalt und im Internet erkundigt, was da nun auf mich zukommen könne, ich erfuhr, daß ihr Mann die Vaterschaft erst einmal automatisch erhält und diese dann anfechten muß bevor ich tatsächlich zum Vater erklärt werden könne. Es kämen in dem Fall dann Unterhaltsforderungen in Form von monatl. KU sowie Erstattungen für Erstlingsausstattung sowie Kosten für die Schwangerschaft auf mich zu. Sein Rat war aber auch, nichts ohne Vaterschaftstest zu tun, damit man eben 100% sicher sei. Das habe ich ihr dann geschrieben, daß ich im Falle meiner Vaterschaft bereit wäre meinen Pflichten in finazieller Form nachzukommen. Sie forderte im übrigen neben überzogenem Unterhalt eine feste Summe von 750 EUR für Erstausstattung sowie Verzeicht auf erbrechtliche Einschränkungen und Verzicht auf Sorge- und Umgangsrecht. Sie meinte, wenn das Kind mich von sich aus mal kennenlernen will, dann kann es das tun aber ich solle es bleiben lassen.
    Dazu habe ich erst einmal gar nicht Stellung genommen, sondern bin eben zu oben besagtem Anwalt gegangen. Das Kind ist im übrigen noch gar nicht geboren.
    Ich wollte es zu der Zeit in einem passenden Moment (aber wann hat man den ?) meiner Frau sagen aber leider kam mir ihr Mann zuvor. Er rief eines Tages bei ihr an und erzählte es ihr, er sagte noch, daß er nicht alleine leiden wolle, super, meine Frau kann gar nichts dafür und soll seiner Meinung nach mitleiden, ich hätte ihn .... können. Nebenbei sagte er noch, daß er dem Kind ein Vater sein wolle in Zukunft aber eben zahlen soll ich ...

    Ich habe viele und lange Gespräche mit meiner Frau diesbezüglich gehabt, ich liebe sie wirklich und wir wollen es wieder in den Griff bekommen, wir, insbesondere ich, beschäftigen uns auf psychologischer Seite mit dieser Affäre (das war mein Antrieb), damit wir Hilfestellung bei der Verarbeitung bekommen. Sie möchte mit mir weiterleben und wieder glücklich werden, genau wie ich, der alles zu tiefst bereut.

    Ich möchte aber in Zukunft eigentlich keinen Kontakt zu dem Kind, denn ich habe meine Familie und es hat seine inkl. Vater und Schwester. Auch meine Frau hätte derzeit damit ein Problem, was sicher verständlich ist.

    Ich habe mir inzwischen eine Anwältin gesucht, weil ich bei dem ersten kein gutes Gefühl hatte, er hat mir z.T. falsche Tatsachen vermittelt. Inzwischen ist eben nur abwarten angesagt. Ich will mich nicht vor meinen Pflichten drücken, ich habe mit meiner Frau darüber gesprochen was wäre wenn sie von einem anderen schwanger wäre. Wenn ich mit ihr zusammenbleiben will und schon Kinder da sind, dann würde ich dem Kind gegenüber auch mit allen Rechten der Vater sein wollen, natürlich dann auch Pflichten. Das ist bei ihm nicht so, was ich nicht verstehe, wenn man dem Kind ein Vater sein will. Wir denken man tut so dem Kind weh, es bekommt einen Vater, von dem es jahrelang dachte, daß er sein Vater sei, erst nach Jahren, wenn es das verstehen kann erfährt es dann, daß es da einen anderen gibt, der zwar fleißig zahlt aber sonst nicht der Vater sein will/kann. Und der bisherige "papa" wollte einen auch nicht zu 100%. Das muß ein Kind doch verletzen, nicht ohne Grund hat der Gesetzgeber entschieden, daß so erst einmal der Ehemann der Vater ist, egal ob Erzeuger oder nicht.

    Mittlerweile haben wir uns damit abgefunden, daß die Vaterschaft wohl auf mich zukommt. Sie hat ihre Anwältin auch gewechselt, vermutlich weil die erste ihr gesagt hat, daß sie bis zur Geburt erst einmal nichts machen kann. Die neue nervt jetzt dauernd mit Schreiben, daß ich die Vaterschaft freiwillig anerkennen soll. Aber zudem kauft die KM inzwischen wohl fleißig ein, in mehreren Schreiben fordert sie mittlerweile ca. 4.800 EUR für entstandene Kosten für Erstausstattung und Kosten im Zusammenhang mit der Schwangerschaft. U.a. ca. 500 EUR für ein Abstammungsgutachten, das ihr Mann hat machen lassen (warum wenn er angeblich nicht mit ihr schläft?). Ich habe ihn angeblich dazu aufgefordert, was definitiv nicht stimmt, warum auch, wenn erwiesen ist, daß er es nicht ist weiß ich trotzdem nicht ob ich es bin!?

    Meine Anwältin hat den Sachverhalt einmal beantwortet und ist derzeit noch recht gelassen. Sobald das Kind da ist bin ich bereit einen Vaterschaftstest zu machen und mich dann den auf mich zu kommenden Pflichten zu stellen.
    Meine Frau jedoch belastet es, daß diese horrende Forderung entsteht. Ich persönlich habe keine Lust mit der Dame in Kontakt zu treten, da es eh nichts bringt, sie ist hochexplosiv und spinnt dann nur ab. Meine Frau und ich wollen zudem unsere Familie vorerst da raus halten und wollen daher nicht ihre Wut schüren. Sie hat sogar schon einen anonymen Brief an meine Eltern geschickt, der allerdings keinen eindeutigen Inhalt hatte.

    Wie sieht es mit den finanziellen Forderungen für Erstaustattung und Schwangerschaftskosten aus, kann mir jemand sagen in welcher Höhe sowas zugestanden wird ? Ich weiß zumindest, daß sie sich ebenso beteiligen muß und nicht die volle Summe fordern kann, was sie trotzdem frech tut. Und gibt es Grenzen oder Richtlinien zumindest auf günstige Ware zurückzugreifen und nicht das teuerste vom teuren ?

    Bitte verurteilt mich nicht, ich bin selbst Papa, dieses Kind kann sicher nichts dafür, jedoch bin ich der Meinung, daß es in einer Familie mit Vater, Mutter,Schwester besser aufgehoben ist, nur die KM und ihr Mann denken scheinbar nicht soweit, ich werde meine Plicht erfüllen aber mehr kann und will ich meiner Familie auch nicht zumuten, vielleicht ändert sich das aml aber im Moment kann ich es mir nicht vorstellen.
    Was die beiden scheinbar auch nicht bedenken ist, daß ich normalerweise auch Rechte gegenüber dem Kind habe, nicht nur Besuchsrecht aber vielleich tauch mal Erbansprüche oder Unterhaltsansprüche, man weiß nie was noch kommt.

    Was ich noch vergessen habe, bevor es mir jemand um die Ohren haut.
    Das Thema Geldnot spielt für die KM eigentlich keine Rolle, was ich ja noch verstehen könnte.
    Sie ist selbstständig und verdient sehr gut, Ihr Mann kann es sich sogar leisten nicht zu arbeiten und dann für das Kind da zu sein. Natürlich würde der lieber was anderes tun aber so ein Kind, egal von wem gezeugt, wenn man es von Anfang an betreut und liebt, dann baut man doch eine starke emotionale Bindung auf. Das beste Beispiel waren doch jüngst die vertauschten Kinder, deren Eltern den Tausch lieber gar nicht mehr gemacht hätten, obwohl sie wußten, daß es nicht ihr Kind war.

    Die Beziehung zu meiner Frau geht mir über alles, ich weiß, ich habe einen riesen Fehler mit Folgen begangen, allerdings wird die Affäre durch die Schwangerschaft nicht aufgewertet, es war keine Absicht und es ändert auch nichts an den Gefühlen.
    Meine Frau und ich nähern uns weiter an, auch wenn es immer wieder Rückschläge gibt, besonders bis diese Situation nicht endgültig geklärt ist.

    Mich würde interessieren, ob es hier Leute mit Erfahrungen in solchen Situationen gibt. Ich will die Verantwortung wirklich nicht wegschieben, es geht hier auch nicht um ein Kuckuckskind, der Mann weiß bescheid, ich denke trotzdem, daß es für das Kind das beste wäre nichts zu erfahren. Selbst wenn es irgendwann mal erfahren sollte, daß der Papa nicht der leibliche ist, das tut dann doch nichts mehr zur Sache, wenn er sich immer wie einer verhalten hat.

    Für weitere Erfahrungsberichte zu diesem Thema wäre ich dankbar, vielleicht helfen Sie meiner Frau und mir bei der Verarbeitung.

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    AW: Affäre mit Folgen

    Hi Nordisch...
    wow, echt spannend...
    Ich mag dir auch erst einmal sagen: bleib ruhig und gelassen, das wird noch aufregend genug. Aber ich denke mir, dass das im Moment fromme Wünsche sind.
    Wenn ich dich richtig verstanden habe, ist dein Startpunkt deine Frau und deine Familie.
    Das ist dann wohl die wichtigste Baustelle, da solltest du entsprechend investieren.
    Da ist/kommt ein Kind, was anscheinend ein gutes soziales Umfeld haben wird. Alles erst mal paletti für das Kind.
    Dann wäre da noch der Nebenkriegsschauplatz mit der KM, der da wohl kräftig brodelt und mächtig geschürt wird, da denke ich solltest du genug Vertrauen in deinen juristischen Beistand haben, weil du dich daran sonst aufreibst und Kraft verlierst, die du an der Baustelle 1 investieren solltest.
    Emotional bist du doch eh völlig darin verstrickt, dann versuch wenigstens diese "Kostendebatte" aussen vor zu lassen, die ist weniger wichtig.
    Hilfe zu suchen finde ich gut, weil es harter Tobak ist, ich bin eine solche Ehefrau, die sich mit einem weiteren Kind ihres Mannes auseinandersetzen mußte....nun nicht mehr (aber das ist eine ganz andere Geschichte).
    Im Mutmachthread findest du Hinweise, im Seitensprung mit Folgen, ob dir das alles weiterhilft????? Aber den ein oder anderen guten Tipp wirst du da schon finden.
    Der wichtigste, also finde ich: der offene und ehrliche Umgang mit der Geschichte zwischen deiner Frau und dir.
    Viel Glück
    Fire & Ice
    ICH HAB NE LILA KUH....ICH BIN EINE PRINZESSIN !!!

  3. User Info Menu

    AW: Affäre mit Folgen

    Zitat Zitat von Fireandice
    Hi Nordisch...
    wow, echt spannend...
    Ich mag dir auch erst einmal sagen: bleib ruhig und gelassen, das wird noch aufregend genug. Aber ich denke mir, dass das im Moment fromme Wünsche sind.
    Wenn ich dich richtig verstanden habe, ist dein Startpunkt deine Frau und deine Familie.
    Das ist dann wohl die wichtigste Baustelle, da solltest du entsprechend investieren.
    Da ist/kommt ein Kind, was anscheinend ein gutes soziales Umfeld haben wird. Alles erst mal paletti für das Kind.
    Dann wäre da noch der Nebenkriegsschauplatz mit der KM, der da wohl kräftig brodelt und mächtig geschürt wird, da denke ich solltest du genug Vertrauen in deinen juristischen Beistand haben, weil du dich daran sonst aufreibst und Kraft verlierst, die du an der Baustelle 1 investieren solltest.
    Emotional bist du doch eh völlig darin verstrickt, dann versuch wenigstens diese "Kostendebatte" aussen vor zu lassen, die ist weniger wichtig.
    Hilfe zu suchen finde ich gut, weil es harter Tobak ist, ich bin eine solche Ehefrau, die sich mit einem weiteren Kind ihres Mannes auseinandersetzen mußte....nun nicht mehr (aber das ist eine ganz andere Geschichte).
    Im Mutmachthread findest du Hinweise, im Seitensprung mit Folgen, ob dir das alles weiterhilft????? Aber den ein oder anderen guten Tipp wirst du da schon finden.
    Der wichtigste, also finde ich: der offene und ehrliche Umgang mit der Geschichte zwischen deiner Frau und dir.
    Viel Glück
    Fire & Ice
    hallo, ich kann fireandice nur beipflichten!!!! und als kleinen rat, hör auf deine anwältin. man kann nur abwarten! juristisch ist der ehemann erst mal der vater und er muss die vaterschaft zunächst anfechten. danach wird festgestellt wer denn nun der vater ist. ihre sehr hohen forderungen sollten dich jetzt nicht aus der ruhe bringen. da gibt es eindeutige grenzen. lass dir keine angst machen.
    ich bin ein wenig verwirrt. eigentlich ist es ja sehr krass, was passiert ist und trotzdem. schön, dass du dir in so viele richtungen gedanken machst. ich habe überlegt, ob ich sowas verzeihen könnte. schwierig... aber so, wie ihr versucht das problem zu lösen, kann es klappen.
    ich wünsche euch auch viel glück
    "Geh in den Keller und reiß dich zusammen, traurige Blumen haben nichts zu bedeuten ..."
    Lassie Singers


    auch zickigeschlampenblume genannt

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    AW: Affäre mit Folgen

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass du für eine verheiratete Frau Unterhalt zahlen sollst, weil du sie geschwängert hast. Anders wäre es, wenn ihr Mann sich scheiden lassen würde und sie kein Einkommen hätte.

    In der Regel kauft man erst kurz vor der Geburt die Babyausstattung, weil man leider immer damit rechnen muss, dass etwas "schief" läuft, so dass man dann die Sachen hat, aber kein Kind.
    Die Summe, die sie angeblich ausgegeben hat, ist weit überzogen.

    Ich denke, sie ist sauer, dass du dich getrennt hast und rächt sich jetzt. Ich wünsche dir, dass bei dem DNA Test heraus kommt, dass du nicht der Vater bist.
    Bis dahin bleib ruhig. Lass dich nicht verrückt machen und schau, dass deine Frau nicht zu sehr darunter leidet.

  5. Inaktiver User

    AW: Affäre mit Folgen

    und falls du doch der Vater sein solltest:
    ich halte ich für moralisch nicht in Ordnung, nur den Zahlvater zu spielen. Auch wenn das Kind "richtige" Eltern hat, sollte es IMHO frühzeitig wissen, dass es einen anderen biologischen Vater hat - und zu diesem auch Kontakt haben dürfen. Da wird deine Frau (und auch du selbst) halt zurückstecken müssen - das Wohl des Kindes finde ich wichtiger.

  6. User Info Menu

    AW: Affäre mit Folgen

    Also erst einmal Euch allen, die Ihr bisher geantwortet habt vielen, vielen Dank für die aufmunternden Worte ... das tut echt gut und zeigt mir, daß wir auf einem richtigen Weg sind.

    Natürlich kann ich nur abwarten und das tue ich auch.

    @tanguera

    Grundsätzlich magst Du recht haben aber das kann man nicht paúschal so sehen, das Kind wir in ein mehr oder weniger sozial familiäres Umfeld eingebettet. ICh kann ihm dieses Umfeld nicht geben und wenn Du die Kinder an vorderste Stelle rückst, dann muß ich aber auch an meine zwei Prinzessinnen denken und die gehen einem nun einmal vor in so einer Situation, ist doch völlig logisch.

    Daß ich in der ganzen Geschichte hätte früher daran denken können, ja klar, aber wenn man sich mal auf psychologischer Ebene damit beschäftigt, dann stellt man fest, daß Theorie und Praxis dahingehend weit auseinander liegen. Jetzt, nachdem ich mich damit beschäftigt habe sehe ich es anders und weiß, daß mir soetwas nie wieder passieren wird, denn ich bin bereit für meine Ehe, meine Frau, meine Kinder bis an mein Lebensende da zu sein und für diese Beziehung zu kämpfen und all meine Kraft zu investieren, da ich meine Frau über alles liebe!

    Ich lese hier schon seit einiger Zeit so einige Threats, z.B. den wie man mit einem Seitensprung fertig wird, von Hugme. Das alles hilft einem damit umzugehen.

  7. Inaktiver User

    AW: Affäre mit Folgen

    Zitat Zitat von Nordisch
    Grundsätzlich magst Du recht haben aber das kann man nicht paúschal so sehen, das Kind wir in ein mehr oder weniger sozial familiäres Umfeld eingebettet. ICh kann ihm dieses Umfeld nicht geben und wenn Du die Kinder an vorderste Stelle rückst, dann muß ich aber auch an meine zwei Prinzessinnen denken und die gehen einem nun einmal vor in so einer Situation, ist doch völlig logisch.


    .
    hallo

    ich werde dich jetzt nicht schonen !

    wer fremdpoppt sollte erstens verhüten und wenn er dies schon nicht tut, dann wenigstens die verantwortung für den kleinen wurm übernehmen, sofern du der vater bist.

    alles andere ist egoistisch und zeugt von miesem charakter.

    lara

  8. User Info Menu

    AW: Affäre mit Folgen

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    hallo

    ich werde dich jetzt nicht schonen !

    wer fremdpoppt sollte erstens verhüten und wenn er dies schon nicht tut, dann wenigstens die verantwortung für den kleinen wurm übernehmen, sofern du der vater bist.

    alles andere ist egoistisch und zeugt von miesem charakter.

    lara
    Wie soll denn das funktionieren? Wenn Nordisch regelmäßig Kontakt zu dem Kind aufnimmt, da kann man sich ausrechnen, wie lange sich das der Ehemann, der nicht der Vater ist, ansieht.
    Es ist doch jedes Mal wieder ein "Einbruch" in eine vielleicht inzwischen stabilere Beziehung.
    Ich würde mich als Vater da raushalten und später mal den Kontakt zum Kind aufnehmen, wenn das Kind älter ist.

    Es kann nicht zum Kindeswohl sein, wenn Nordisch immer wieder in dieser "fremden" Ehe auftaucht, um das Kind zu sehen.
    Da ist der Ärger vorprogrammiert.

    Zu dem Finanziellen ist mir noch eingefallen, dass die beiden dich
    vermutlich ausnehmen wollen, denn was sollen sonst diese Forderungen bedeuten?

  9. User Info Menu

    AW: Affäre mit Folgen

    ich denke, deine anwältin hat recht, zunächst einmal gelassen zu bleiben, im juristischen sinne, wenn du dir nicht sicher bist, solltest du jedoch noch eine weitere meinung einholen.

    ansonsten hat sich der mann deiner affäre in einen stellvertreterkrieg geflüchtet, das, was er eigentlich mit seiner frau ausfechten müsste, projiziert er jetzt auf dich, indem er in ihren rachefeldzug mit einsteigt - wahrlich eine unangenehme situation, aber durch so einen letztendlich gemeinsam durchfochtenen verdrängungsmechanismus wird deren beziehung wohl temporär gestärkt und sie müssen sich nicht mit dem problem bzw. ihrem eigentlichen problem auseinandersetzen.

    aber - auch, wenn's lästig und unangenehm ist und die aktionen dieser dame nicht auf eine gereifte persönlichkeit schliessen lassen, ist das wohl oder übel eine permanente erinnerung an deinen 'fehltritt' und ich habe sehr großes mitgefühl für deine ehefrau.

    ich persönlich weiss nicht, ob ich an ihrer stelle die kraft aufbringen könnte, mich dieser belastung auszusetzen, trotzdem ich dir abnehme, dass du reflektiert vorgehst, dich für deine frau entschieden hast und für eure ehe kämpfst.

    ich wünsche dir in jedem falle aber, dass du nicht der vater bist.

  10. Inaktiver User

    AW: Affäre mit Folgen

    Zitat Zitat von Nordisch
    ... denn ich bin bereit für meine Ehe, meine Frau, meine Kinder bis an mein Lebensende da zu sein und für diese Beziehung zu kämpfen und all meine Kraft zu investieren, da ich meine Frau über alles liebe!
    Ich lese bei dir immer wieder das Wort "kämpfen". Eine Beziehung sollte kein (Macht)kampf sein, sondern Freude bereiten. Gute Beziehungen gedeihen auf friedlichem Boden.

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