Du scheinst zurzeit durch Deine Verlustangst ziemlich fixiert auf Deinen Mann: was tut er/sagt er/lässt er...
Das bin ich sicher irgendwie, das stimmt....Aber...ich hab AUCH meinen Job, meine Hobbies, reale Freunde...und last-not-least: unsere Kinder.
Also: Ich lebe schon...und auch wenn ich wegen der Situation traurig bin, gibts andere Situationen, in denen ich lachen kann...
Ich versuche durchaus, mich auf mich zu konzentrieren...aber eben dabei "ihn mitzubedenken"... Ich will ihn halt noch nicht komplett rausdenken aus meinem/unseren Leben...
Das was du sagst, versteh ich schon...aber ich war auch vor der nun ausgesprochenen Krise nicht nur das Heimchen am Herd, daß nur daheim und nur mit ihm Seite-an-Seite glücklich war (allerdings immer mit dem Gefühl, ihn an meiner Seite zu haben,klar...)
Und natürlich hab/hätte ich auch trotzdem Angst vor dem "danach-ohne ihn"...Ich bin aber überzeugt, daß meine Gefühle für ihn gravierender und größer sind...und nicht nur ne Torschluß-Panik-Reaktion...
Ich bin sicher nicht Jennifer Lopez......aber auch nicht *Chancenlos*...Ich hätte also nicht die Angst "nie wieder einen abzukriegen" ...Darum geht es keinesfalls!
...Ich würde vielleicht anfangen abends weg zu gehen, ohne ihn natürlich, und von mir auch "nur" ins Kino, und hoffen dass ihm ein Licht aufgeht - ihm zeigen dass mein Leben auch ohne ihn stattfindet, und zwar recht gut. Das wäre in deinen Augen wahrscheinlich auch als "Spielchen" zu bewerten...
Nö, @ Ypnowoman...DAS seh ich nicht als "Spielchen"...natürlich liegt einserseits die Hoffnung darauf, mich *interessant zu machen*, ist aber andererseits trotzdem ehrlich...weil es ja AUCH darum geht, mein Leben weiterzuleben, wie du es schon schreibst...Schönes zu erleben, nicht in Trauer und Nichtstun zu versinken...Sich selbst auch ablenken...ihm damit Freiräume zu schaffen (eben auch daheim z.B....) und eben mir einfach was Gutes zu tun...
...Oder ist meine Logik komplett verkehrt?!?
Isse ganz sicher nicht...und nach deinem nun 2. Post dazu versteh ich auch sehr viel besser, wie du das meinst mit den eigenen Wünschen/Träumen...Und so gesehen, haste auf jeden Fall Recht...
was ich mit diesem Wissen nun anfange, weiß ich aber noch nicht...
...dann solltest du seinen Wunsch respektieren und dich zurückziehen ...
...Kämpfen wäre dann respektlos.
Naja...da haben wir wohl etwas unterschiedliche Auffassungen...die aber sicher auch darauf beruhen, daß auch er inzwischen Andeutungen macht, daß er sich eben doch nicht so 100% sicher ist, ob er dieses WIR wirklich nicht mehr will...
(Und ich stürze mich NICHT wie nen Geier auf diese Andeutungen und dräng ihn in die Ecke, sondern warte, daß er seine Gefühle genauer definieren kann und will...und darauf bin ich auch ein kleines bißchen stolz...*nachLobheischend*)
Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 86
Thema: Kämpfen oder "aufgeben"?
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16.04.2007, 13:15
AW: Kämpfen oder "aufgeben"?
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16.04.2007, 13:47
AW: Kämpfen oder "aufgeben"?
Hi momoline,
wollte Dich nicht als "Heimchen am Herd" skizzieren, sorry.
Bloß hasse ich eigentlich das Wort "loslassen" und wollte Dir damit nicht kommen, weil es bedeutungsunsicher und abgelutscht ist - aber letztlich meine ich das.
Es geht nicht darum, WAS Du alles tust (..ist bestimmt reichlich...), sondern worauf Du Dich dabei konzentrierst.
Hm, schwer zu erklären...
Du wirkst super-vernünftig, aber halt auch sehr unter Druck, was bei Eurer Krise verständlich ist, aber möglicherweise eine Hektik in die Abläufe bringt, die dann Schnellschuss-Entscheidungen (Trennung?) fördert.
Es nimmt aber bestimmt schon mal eine Menge negative Spannung ´raus, wenn Du Dich nicht auf seine Andeutungen stürzt: *Lob austeil*
Ruhig durchatmen, loslassen, weiterleben...
Ich setze im Moment noch auf Euch."Sometimes you walk the line - sometimes the line walks you." (Murder by Death)
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16.04.2007, 16:28
AW: Kämpfen oder "aufgeben"?
Ich auch.Ich setze im Moment noch auf Euch.
Momoline
so unterschiedlich denken wir gar nicht
Ich würde versuchen ihn umzustimmen - bin aber hier schon damit angeeckt
Die These war etwas provozierend hingestellt, um zu sehen wo deine Grenzen sind.
Aber ich stimme auch Acajou zu: lasse dich nicht von seinen Wörter verrückt machen (aber gehe trotzdem nicht zu weit weg von ihm...)Ich habe den K(r)ampf mit den deutschen Artikel(n) aufgegeben!
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20.04.2007, 14:31Inaktiver User
AW: Kämpfen oder "aufgeben"?
Hallo Momoline,
ich konnte gerade gar nicht mehr aufhören deinen Strang zu verfolgen. Du schreibst was in meinem Kopf vorgeht, ja genauso fühlt es sich an!!!
Doch mein Ausgangspunkt ist ein ganz anderer. Deshalb mag dir meine Geschichte lächerlich erscheinen, deshalb entschuldige ich mich schon einmal im voraus in deinen Strang "eingedrungen" zu sein.
Vor einem Jahr fand ich meinen Traummann. Wir kannten uns davor schon hatten uns jahrelang aus den Augen verloren. Es dauerte einige Zeit, aber dann begann unsere Beziehung. Es ist leider eine Fernbeziehung. Ich in einer anderen Stadt, er in meiner Heimatstadt, mit all meinen und seinen Freunden. Am Anfang waren wir glücklich. Mit ihm konnte ich all meine beruflichen Sorgen vergessen. Ich bin an die "fremde" Stadt noch für einige Zeit beruflich gefesselt und die Situation ist sehr hart. Doch diese Sorgen sind so groß dass ich manchmal große Angst habe daran kaputt zu gehen. Diese Ängste projezierte ich auch auf ihn. Hatte Angst ihn zu verlieren. Dann wieder wollte ich ihn loswerden, wollte nicht dass er zu nahe kommt. Dann wieder zweifelte ich ständig an ihm. Vieles davon aber nicht alles davon hat er abekommen. Ich war oft unzufrieden mit der Arbeit, mit ihm aber VORALLEM mit mir selbst.
In den letzten Wochen habe ich mich etwas mehr im Griff. Habe eine kleine Hoffnung, eine Perspektive. Dachte jetzt wird alles gut ich kann alles meistern. Ich liebe ihn, er ist der erste Mann mit dem ich mir eine Zukunft vorstellen kann. Und er ist der Einzige.
Nun ist es seit gestern er der nicht mehr will. Er liebt mich nicht genug als dass er sich eine Zukunft mit mir vorstellen kann hat er mir gesagt.
Ist nun alles aus? Ist ein Jahr einer Beziehung so kurz dass sowas noch nicht sein darf? Lohnt es sich trotzdem zu kämpfen? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur eines, ich gehe kaputt, ich will nicht ohne ihn!
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20.04.2007, 19:35
AW: Kämpfen oder "aufgeben"?
Liebe Julchen...
Zitat von Inaktiver User
...erstmal....etwas, was einen (DICH) Gefühlsmässig belastet/betrifft KANN niemals-nicht lächerlich sein! Von solchen Gedanken mach dich mal frei...
Und von wegen "mein Strang"...ein Forum lebt von Beiträgen. oder?!
"Nur"...--> andere können so evtl. dein Problem, dein Gefühlschaos gar nicht finden...und so wirds für dich vielleicht schwieriger einen Rat, Gedankenanstösse und aber auch die kleinen,aber so gut-tuenden Seelenstreichler durch liebe, mitfühlende Worte zu empfangen...
Mmm...meine Situation ist noch lange nicht gut, aber momentan durchaus beinah so etwas wie entspannt und momentan hab ich die Kraft, die Zeit spielen zu lassen...Momentan hab ich aber auch den Glauben, daß wir uns hier wieder einrenken. Sollte dies doch anders kommen, werde ich ganz sicher nochmal in ein Loch fallen...
Allerdings nicht mehr ganz so arg tief...wie das Loch noch vor einigen Wochen war.
Allein das Lesen in den anderen Threads hilft auch viel, gibt mir viel mit...viele Denkanstösse...für mich, meine Situation...meinen Weg...
Und irgendwie...geht es MIR vor allem erstmal um MICH. Nur wenn ich mich selbst wieder richtig lieb haben kann und mich akzeptiere...(und das Gleiche macht sicherlich auch gerade mein Gegenpart durch), nur dann hat das WIR eine ehrliche Chance.
Es klingt einfach...isses aber natürlich nicht, wenn man drinsteckt im Strudel sämtlicher Gefühle.
Und doch hab ich für mich inzwischen erkannt...daß meine Phasen des Zweifelns, Meckerns, Träumens usw. vor allem eine Flucht vor mir selbst waren. Ich war mit MIR unzufrieden...und machte ihn für mein Seelen(un)heil verantwortlich...ER sollte sich mit mir auseinander setzen, während ich vor mir selbst flüchtete...ein Ding der Unmöglichkeit...Solang ich selbst nicht mal weiß,was ich will...wie soll das dann ein anderer können? Und vor allem: Will ich überhaupt, daß jemand anders für mich "entscheidet", was mir gut tut ? --> NÖ!
Immer wieder kommt in jedem Beziehungs-Thread irgendwann der "Tipp-Strang":
Kümmer dich um dich selbst, sei unabhängig, mach dir rar...sieh zu,daß du wieder in den Spiegel schauen kannst, mag dich selbst...
Und genau das ist es tatsächlich auch.
Unabhängig sein, bedeutet (für mich) nicht (nur), daß man sein eigenes Geld verdient (was ich aber tu) und somit sein Leben "abbezahlen" kann/könnte...es geht (mir) mehr darum, daß man ein eigenes Leben leben kann...nur wer mit sich selbst klar kommt...gibt auch anderen die Chance, mit einem klar zu kommen.
Schwer rüber zu bringen,was ich meine.
Auf jeden Fall muss(te) ich erstmal den Grund für meine Unzufriedenheit finden und an mir arbeiten, mich sortieren, mich finden...da bin ich auf einem guten Weg, hab mich schon wieder ganz schön dolle gerne
und da ich also wieder einen Weg habe, bin ICH auch wieder sichtbar...und so hat nun auch er die Chance, mich wieder zu sehen...
(Und ich merke, daß er anfängt, dass zu tun...---was wird? Das wird die Zeit zeigen...)
Manch eine(r) geht dann viel um die Häuser, flirtet, lacht...Ein anderer zieht sich lieber komplett zurück...Da muss eben auch jede(r) seinen Weg finden, ich denke, man sollte es "gesund mischen"...
Ich habe erstmal auf meiner Arbeit auf den Tisch gehauen (da hat mich nämlich Vieles gestört...was mich AUCH belastete...Nun ausgesprochen können tatsächlich Lösungen gefunden werden...WOLLEN gefunden werden, "man" will da nämlich genau MICH und das möglichst engagiert und zufrieden im Job!)...Ich habe der Lehrerin meines Sohnes ein paar Takte erzählt, die mir schon lange auf der Seele brandten...Ich habe mit einen "Bekannten", von dem ich schon lange glaubte, er treibt da ein falsches Spiel, mal ordentlich Tacheles geredet...Habe lange Spaziergänge mit meinen Hunden unternommen...und wenn ich weinen wollte, hab ich da geweint...wenn ich lachen wollte, gelacht...es sind MEINE Gefühle, die stehen mir zu
Ich war auch mit einer Freundin abends unterwegs...und wir wollten alles, bloß nicht rumflirten..Und dann war es so ein lustiger Abend und ich hab geflirtet, wie schon lange nicht mehr...Geflirtet, mehr nicht. Aber es war schön!
Ich schaue meine Kinder an, unternehme was mit ihnen...und bin einfach stolz...
Ich habe mich hingesetzt und einfach für mich Gedichte und Texte geschrieben, mit einem Buch stundenlang in der Wanne gelegen...all sowas...
Und dann kam es so gaaanz langsam hoch...das was ich meine mit "unabhängig" sein, sich selbst mögen...
Ich liebe ihn über alles und ich werde ihn,uns...ganz sicher unendlich viel Zeit geben, ich bin noch meilenweit davon entfernt, ihn und unsere Beziehung aufzugeben...ich bin dabei mal lustig, mal traurig, mal verwirrt...aber nicht mehr unzufrieden mit mir...Und das macht viel aus.
"Kämpfen" sollte man als Verlassene(r) zuerst um sich...sonst hat der (ex) Partner nämlich gar keine Chance...Ob sich die Fortführung der Beziehung und der Kampf darum "lohnt", ist eine Frage, die auch nur dir auf dem Weg zu dir selbst beantworten kannst.
Auch Liebe ist - wie das wirkliche Leben - ein Auf und Ab...eine tägliche, neue Eroberung ...an das Leben, den Partner, der Familie, den Job und last-not-least: Sich selbst!...Patentrezepte gibt es da wohl leider nicht.
Fühl dich mal gedrückt, Julchen...und (er)spür dich dabei...
Ich weiß nicht, ob hier jetzt steht,was du gerne lesen wolltest...Vielleicht bin ich auch einfach noch zu sehr mit mir beschäftigt, um voll auf dich einzugehen...Wenn das so ist, möchte ich mich dafür entschuldigen...es liegt dann halt einfach an meiner Situation, nicht an deiner Person oder gar daran, daß eure Beziehung kürzer oder deine Gefühle somit lächerlich sein könnten...
LG
momoline,
mannig froh, dieses Forum und die vielen Seelen-Verwandten entdeckt zu haben
Geändert von momoline (20.04.2007 um 21:56 Uhr)
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20.04.2007, 20:05
AW: Kämpfen oder "aufgeben"?
Hey Acajou68...
Zitat von Acajou68
sorry...irgendwie hab ich neulich gar nicht wahrgenommen, daß auch du ja voll im Gefühlschaos steckst ...hab nur die Worte an meine Situation, für mich, rausgesaugt wie ein nasser Schwamm und deine Situation komplett aussen vor gelassen.
So oberflächlich bin ich eigentlich nicht und möcht mich dafür entschuldigen!!!
Ich such nicht nur Schultern zum anlehnen und Augen zum zuhören
, eigentlich bin ich auch gerne bereit beides zu geben!!
Und nu weiß ich gar nicht,was ich sagen kann...ich wollt dir niemals das Wort über deine Siuation verbieten oder so...mensche...
Wie geht es dir? Hast du die Sehnsucht einigermassen im Griff? Könnt Ihr euch denn räumlich trennen im gemeinsamen Heim? Tust du denn auch was nur für dich...oder biste nur für andere da?
***
Ich glaub, ich brauch immer etwas, damit deine Worte bei mir *wirklich* ankommen...aber ich glaub auch: Du hast in Vielem durchaus Recht!
Zitat von Ypnowoman2
Danke fürs Lesen und für die Gedanken, auch für die 2.Erklärung, obwohl ich ja erst etwas schroffer reagierte.
Man kann hier schon tolle,nette Leute *treffen*
LG
momoline
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21.04.2007, 09:02
AW: Kämpfen oder "aufgeben"?
Hi Momoline,
wow, Du bist aber flott auf dem Weg der Besserung!
Ich hatte ja auch irgendwo geschrieben, "schwer zu erklären, was ich meine". Und genau das kam von Dir dann auch, als Du´s erfasst hattest. Wahnsinn! Der Pfad ist sehr schmal und schlicht, nicht wahr?
Die Einzige, an der Du WIRKLICH etwas ändern kannst, bist Du selber. Alles andere fügt sich.
Und - danke für die Nachfrage:
Bei mir läuft jetzt alles an: Neues Leben, neue Wohnung. Halt mit einer anderen Richtung als bei Euch. Aber das ist okay. Hatte kürzlich auch einen Strang eröffnet, habe auch gute Unterstützung bekommen, mach Dir keine Sorgen...
(Anmerkung am Rande: Mein Arbeitgeber hat mir den Zugang zu bricom gesperrt: Bin wohl aufgefallen. Peinlich. Also komme ich nur noch sporadisch vorbei. Aber ich weiß ja, wo ich Euch finde...)"Sometimes you walk the line - sometimes the line walks you." (Murder by Death)
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21.04.2007, 09:51
Kämpfen oder "aufgeben"?
Hey Acajou,
danke für deine fixe Rückmeldung!
Unsere Krise begann ja schon, bevor ich hier schrieb...und ich hab vorher schon viel nachgedacht...und hier bekam ich anscheinend die richtigen Schubser.Ist also nicht in ein paar Tagen mal eben so abgehandelt...und ist ja auch noch kein Ende in Sicht. Weder so noch so...
Ich geb mich auch nicht der Illusion hin, daß nu ganz fix das Friede-Freude-Eierkuchen-Gefühl eintritt , sicherlich werde ich auch nochmal ...im Loch buddeln
und sehr viel unsicherer und wieder traurig, verzweifelt, mutlos...sein.
Aber...wie gesagt...das Loch wird dann nicht mehr so tief sein...****
LG
momoline
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02.05.2007, 21:19
AW: Kämpfen oder "aufgeben"?
*Zwischenstandsmeldung*
Das große,tiefe Loch lässt auch weiterhin auf sich warten!
Wir haben unsere getrennten Zimmerchen, die wir auch behalten werden. Es tut eben doch gut, einfach mal (s)eine Tür hinter sich zumachen zu können...auch/gerade weil man Familie lebt.
Ansonsten sind wir uns aber doch wieder ziemlich (sehr) nah gekommen.
Konnten beide auch viel nachdenken...und dabei vor allem mal wieder bewußt bemerken, wieviel auch jeweils der andere gibt und dieses Geben dann annehmen, statt nur immer mehr einzufordern, teils bewußt,teils aber auch völlig unbewußt.
Uns ist wieder gegenwärtig, daß eine Beziehung gepflegt werden will...Das zarte Pflänzchen will gegossen werden,wie es immer so schön poetisch heißt...und "gießen" müssen wir beide...dabei aber auch akzeptieren,wenn einer mal vorübergehend mehr düngt als der andere...Das ist manchmal einfach so. Nicht akzeptiert wird allerdings,wenn einer das Pflänzchen nicht beachtet verkümmern lassen will, nicht falsch verstehen!
Kurzum:
Ich weiß (immer noch
), daß ich ihn liebe
Er weiß (wieder
), daß er mich nicht verlassen will,daß er Nähe zu mir geniessen kann,daß ihm Zukunftpläne mit mir nicht beängstigen,sondern zufrieden machen...naja, irgendwie so drückte er sich aus. Ist halt ein Mann
Ich nehm das mal so hin und dränge ihn (noch) nicht zu weiteren *wörtlichen* Bekundungen,sondern nehm auch die Zwischendurch-Gesten gerne an.
Mein Gefühl ist gut bis heiter.
Wir wissen (wieder),was wir aneinander haben. Davon bin ich überzeugt.
Aber wir wissen auch wieder,daß wir nicht nur Mama/Papa/Arbeiter sind...sondern sowohl ein Paar wie auch jeder für sich ein eigenständiger Mensch.
Friede-Freude-Eierkuchen ist weiterhin nicht...denn dafür ist das annähern doch..."zu aufregend" *g*
Und wir wissen nun auch, daß die Krise nicht erst vor ein paar Wochen begann...sondern vor knapp 3 Jahren,aber das wäre wieder ein anderes Thema.
Nur beinah hätten wir es eben zu spät thematisiert.Und wir werden nun hoffentlich im wirklichen Gespräch bleiben...
Last not least freu ich mich,dadurch hier in die Bri-com gestolpert zu sein...dieses Forum (nicht nur dieser Themen-Strang!!) ist wirklich vielseitig und ich hab schon nette,lockere Bekanntschaften geschlossen...und in der "Loch-Phase" fühlt man sich halt nicht ganz so allein...
Danke allen fürs Lesen!****
LG
momoline
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03.05.2007, 08:27
AW: Kämpfen oder "aufgeben"?
....hab ich's doch gewusst!
Das mit dem Pflänzchen hast du schön geschrieben.
Alles Gute und immer eine Handbreit Wasser in der Gießkanne
wünscht
barometer


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