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    AW: Eheprobleme - noch zu retten?

    Kannst du dir für jetzt gleich vornehmen, deinen Mann herzlich zu begrüßen?
    Fest in den Arm zu nehmen, wenn er kommt?

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    AW: Eheprobleme - noch zu retten?

    Zitat Zitat von Schubidu12 Beitrag anzeigen

    Mein Mann hat heute vorgeschlagen, dass wir eine Weile komplett auf Distanz gehen. Er zu seinen Eltern zieht oder ins Gästezimmer (wir haben hier so viel Platz, dass wir uns aus dem Weg gehen könnten). Ich habe dann aber das Gefühl, dass es eher weniger weiterhilft. Wir haben ja eh schon nicht viel gemeinsame Zeit.
    Er nimmt dann das Kind mit zu seinen Eltern oder ins Gästezimmer? Auf Distanz gehen ist halt schlecht, wenn man ein kleines Kind hat. Außer er meint, er geht auf Distanz und du machst weiterhin alles alleine. Mir gefällt der Vorschlag so nicht.
    Hunde haben alle guten Eigenschaften der Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.
    Friedrich der Grosse

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    AW: Eheprobleme - noch zu retten?

    Zitat Zitat von Schubidu12 Beitrag anzeigen
    Ich denke nicht, dass es zielführend, dass jetzt so genau zu beschreiben.
    Verschiedene Dinge im Haus / berufliche Fristsachen. ...
    Soso. Naja, es sind ja sehr Viele der Meinung, dass berufliche Fristsachen eine 60h-Woche rechtfertigen, obwohl im Arbeitsvertrag nur 40h stehen.
    Und das Dinge unter Corona-Bedingungen im Homeoffice länger dauern, ist nicht das alleinige Problem der Arbeitnehmer*Innen.

    Und im neuen Haus müssen ganz bestimmt Dinge erledigt werden, vermutlich sogar viele und manche, die sogar Jahre brauchen.
    Fragt sich nur, ob das wirklich jetzt sofort sein muss.

    Aber jede/r setzt die eigenen Prioritäten selbst.
    Dann ist das Haus bald fertig und im Job alles gemacht, und die Ehe vielleicht final im Eimer.

    Kann mensch so machen - Scheidungsanwälte wollen auch Geld verdienen.

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    AW: Eheprobleme - noch zu retten?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    hmh - und deshalb musst du mit Kind zuhause Überstunden machen?
    Ist das nicht das Problem des Arbeitgebers? ...
    Sehr gute Frage.

    ... Kann dein Mann noch einmal Elternzeit nehmen? ...
    Noch ne gute Frage.

    ..."Alles ruft: der Beruf, die Kinder, das Haus, die Freunde (ok, entfällt gerade ), das Haus, das Ehrenamt, ... nur die Beziehung, die ruft nicht, die muss man selbst im Blick haben. ...
    Das muss mensch nicht, normalerweise erledigt das Herz das hinreichend.

    Aber davon lese ich in alldem nicht viel.

    ... wenn man die Energie, die eine Trennung und Scheidung kostet, in die Ehe stecken würde, bräuchte man oft keine Scheidung. ...
    Sozusagen die Minimalüberlegung, "Wir sind verheiratet, weil alles Andere noch anstrengender wäre."
    Aber wenn ich da schon wäre, wäre ich schon weg.

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    AW: Eheprobleme - noch zu retten?

    Zitat Zitat von PinkPoodle Beitrag anzeigen
    Er nimmt dann das Kind mit zu seinen Eltern oder ins Gästezimmer? Auf Distanz gehen ist halt schlecht, wenn man ein kleines Kind hat. Außer er meint, er geht auf Distanz und du machst weiterhin alles alleine....
    Anzunehmen, dass er sich das so denkt, denn Kind im Gästezimmer hält ja auch vom 8h-Durchschlafen ab, was der Ärmste ja so gar nicht verträgt.

    Und Kind mit zu den Eltern, naja, wer kümmert sich denn dann um das Kind, wenn er arbeiten geht?
    Dann könnnte das Kind also auch allein zu den Eltern (stillen dürfte ja durch sein), und es wäre freie Zeit verfügbar.

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    AW: Eheprobleme - noch zu retten?

    Zitat Zitat von Loop1976 Beitrag anzeigen
    Habt Ihr mal über einen Mediator nach gedacht?
    Eine dritte Person, die Euch nicht kennt, hat sicher einen anderen Blick auf die Probleme und kann helfen.

    Ich jedenfalls dachte, als ich die Überschrift las, oh oh oh und als ich Dein EP las, wie, noch zu retten? Da ist doch fast nichts passiert....

    Aber eine Phase, in der steckst, kann einem den Blick "verrücken".
    Da sehe ich wie Du, ich sehe keinen Grund die Scheidung einzureichen.
    Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.

    Mckenzie

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    AW: Eheprobleme - noch zu retten?

    Eure Planung ist Murks und du bist total überlastet, shubidu. Da würde jede Ehe in die Brüche gehen.

    - Homeoffice und Kind sind nicht kombinierbar. Du brauchst für die gesamte Arbeitszeit eine Betreuung
    - das Kind muss entweder außer Haus betreut werden oder du verlässt das Haus zum arbeiten - beides zusammen macht dir enormen Stress
    - wenn ihr nicht mehr Kinderbetreuung organisiert bekommt, müssen du und/oder dein Mann Arbeitsstunden reduzieren oder einer hört auf
    - Überstunden wg. Homeoffice gehen nicht, das muss der AG anders planen. Weise diese Forderung klar zurück!
    - warum stehst nur du nachts auf, wenn ihr beide berufstätig seid? Die Nächte müsst ihr aufteilen, zumindest Fr und Sa solltest du durchschlafen können
    - ein freier Tag für jeden von Euch am Wochenende kann sehr nützlich sein. Am besten geht dein Mann mit Kind zu seinen Eltern oder eben allein, wenn er mit Erholung an der Reihe ist
    - die vorgeschlagene "Trennung auf Zeit" nur mit "hälftig (!!) betreutem" Kind durchführen, sonst hast du mehr Stress als zuvor und nur er erholt sich

    Über mehr Paarzeit etc. könnt ihr nachdenken, wenn ihr den Stress in den Griff bekommen habt, vorher bringt das gar nichts. Da hat niemand Muße für einen netten Abend zu zweit.

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    AW: Eheprobleme - noch zu retten?

    Ein Paartherapeut hat einmal gesagt, dass jedes Paar eine Geschichte hat. Und diese Geschichte leben sollte.
    Wie hat man sich kennengelernt, was mochte man am anderen sofort, erster Kuss, erste Nacht, gemeinsamer Urlaub, alle Ereignisse sollten immer wieder mal hervorgeholt werden.
    Wir erzählen uns immer gern vom ersten Tag, was hat er gedacht, was habe ich gedacht...
    Diese Gemeinsamkeiten nicht aus den Augen verlieren, sondern zelebrieren.
    Neben allen anderen guten Vorschläge hier solltet ihr auch daran denken.
    Das was ihr gerade erlebt, haben schon viele erlebt und durchgestanden. Habt den Mut.

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    AW: Eheprobleme - noch zu retten?

    ach herrje, du leidest sehr, dass ist deutlich zu lesen.

    ergänzend zu den vielen tollen inputs möchte ich dir schreiben, welche erkenntnisse und hilfen uns gerettet haben.

    ihr seid überlastet (und du auch noch schlafreduziert) und somit in einer krise. in krisen fällt man besser keine krassen entscheidungen wie eine trennung (ausgenommen natürlich gewalt u.ä. vorkommnisse). macht ab, 6 Monate nicht über trennung oder „macht das noch sinn?“ zu sprechen, sondern probiert lösungen aus.

    es ist nicht: „ich will nicht mehr“ sondern: „ich will SO nicht mehr“, will sagen, stellt euch nicht gegenseitig als menschen/liebende in frage, sondern euer verhalten und die situation.

    hört einander zu. sehr oft erleben beide, dass sie nicht echt wahrgenommen werden. uns haben dabei die „zwiegespräche“ enorm geholfen. (kann man googeln, es gibt auch ein kleines Buch, das gut erklärt.)
    Wenn man das erste mal davon hört, klingt es sehr seltsam und konstruiert, fühlt sich zu beginn auch so an, war für uns aber gold wert.
    zu wissen, der andere hört nur zu, behält seine meinung aber bei sich, lässt einen viel freier sprechen, so kommen auch die zwischentöne deutlicher zum tragen, die man vielleicht nicht so gut artikulieren kann.

    paartherapie habe ich als grosse hilfe erlebt, die therapeutin war unsere übersetzerin, plötzlich begannen wir zu verstehen, was den andern bewegt und was uns selber zu reaktionen verleitet, die nicht zielführend sondern eher sabotierend sind.

    ich wünsche euch ganz viel durchhaltevermögen.

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    AW: Eheprobleme - noch zu retten?

    Zitat Zitat von chucks Beitrag anzeigen

    paartherapie habe ich als grosse hilfe erlebt, die therapeutin war unsere übersetzerin, plötzlich begannen wir zu verstehen, was den andern bewegt und was uns selber zu reaktionen verleitet, die nicht zielführend sondern eher sabotierend sind.
    Genauso habe ich es empfunden. Man lässt den anderen aussprechen, man bekommt die richtigen Nachfragen, man tariert aus, inwieweit man sich entgegen kommen könnte.
    Man verändert seinen Standpunkt.
    Genial. Es ist jetzt 1 Jahr her und wir profitieren immer noch davon.

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