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  1. Inaktiver User

    AW: Vorübergehend alleinerziehend

    Wie lange hat er die Depressionen schon?

    In wie weit hast du dich selbst mit der Krankheit beschäftigt?

    Nein, ich will dir keine Angst machen. Aber ich sehe da einfach ein Problem in der Herangehensweise.....

    Depression sind nix, was in 3 Wochen ausgestanden sind. Auch warum jemand an Depressionen erkrankt, ist oft ein Puzzle Teil im Gesamtbild.

    Euer Kind ist jetzt 6 Jahre alt und du bist jetzt 50. Er wird nicht viel jünger sein.

    Das kann sehr anstrengend sein.

    Ja, es wird gut sein das er jetzt erstmal raus ist bei euch. Aber denkst du wirklich, das 1x wöchentlich Therapie und Medikamente auf Dauer helfen, wenn sich sonst nix ändert?

  2. Inaktiver User

    AW: Vorübergehend alleinerziehend

    Zitat Zitat von Elfenstein Beitrag anzeigen
    Ich bin diejenige, die jetzt alleine klar kommen muss. Das tue ich auch, aber es ist nicht leicht und ich fühle mich sehr allein...
    Ich glaube dir, das es momentan sehr hart für dich ist

    Du musst dich komplett neu organisieren und alles allein Schultern.

  3. Inaktiver User

    AW: Vorübergehend alleinerziehend

    Wie ist das denn gedacht, Ihr seht Euch dann überhaupt nicht und er sieht auch das Kind nicht?

  4. Inaktiver User

    AW: Vorübergehend alleinerziehend

    Ehrlich gesagt, würde ich ihn da an Deiner Stelle gar nicht wieder einziehen lassen. Falls er das überhaupt vorhat.

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    AW: Vorübergehend alleinerziehend

    Die Thematik der Depression ist zumindest mir sehr bewusst, hatte selbst schon eine und er war in diesen Jahren live dabei. Nun ist er dran und muss mit sich aufräumen. Ich möchte die Krankheit und alles was damit zu tun hat hier jetzt gar nicht so in Frage stellen oder ausdiskutieren.
    Es geht darum, dass ich jetzt alleinerziehend bin, vorübergehend. Und das ist nicht leicht. Vielleicht gibt es hierfür ja einen netten Austausch. Dachte ich jedenfalls,

  6. Inaktiver User

    AW: Vorübergehend alleinerziehend

    OK, wenn du das Thema Krankheit hier nicht diskutieren möchtest, dann werde ich das respektieren.

    Hier gibt es viele.alleinerziehende und du bist nicht allein.

  7. Inaktiver User

    AW: Vorübergehend alleinerziehend

    Erzähl doch vielleicht mal, inwieweit sich Dein Alltag jetzt ändert. In die Kinderbetreuung ist Dein Partner anscheinend nicht einbezogen?

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    AW: Vorübergehend alleinerziehend

    Also ich bin keine Mutter und noch weniger alleinerziehend. Aber ich denke du solltest dich mal hinsetzen und schriftlich sortieren. Fragen könnten sein:

    Finanzen:
    Wie bist du abgesichert? Zahlt er Unterhalt? Wie kommst du mit dem aktuellen Geld klar? Wo kannst du einsparen?

    Zeit:
    Wieviel musst du arbeiten um die Finanzen zu deckeln? Kannst du ggf vorübergehend Stunden kürzen? Wie verteilst du optimalerweise Aufgaben im Alltag im möglichst effizient zu sein? Wie organisierst du dich bestenfalls? Wieviel ist deine Tochter zu Hause und wieviel wird sie fremdbetreut? Kannst du Menschen mit ins Boot holen? Wen? Für welche Aufgaben/Hilfen? Wenn an einrm Tag alles schief geht, du mit dem linken Fuß aufgestanden bist, wo hast du deine Ressourcen, Hilfe, Unterstützung?

    Vater/Ehe
    Wie ist der Umgang geregelt, wieviel wird er seine Tochter sehen? Was will er, was willst du und was davon ist für ihn krankheitsbedingt zu leisten? Fangt so an, dass es für ihn machbar ist und steigert lieber. So spart ihr eurer Tochter Enttäuschungen.
    Wie siehst du eure Zukunft und welche ehrlichen Erwartungen hast du an ihn? Wieviel Groll könnte entstehen, wenn er nicht alles tut um gesund zu werden, nicht in Kur geht, immer den Job vorschiebt und dies ein Dauerzustand wird? Sei ehrlich mit dir und setze klare Signale. Klare Grenzen.
    Habt ihr darüber gesprochen ob ihr euch mit anderen treffen dürft, Sex habt? Wie ist da der Status, die Absprache?


    Mehr fällt mir erstmal nicht ein.

  9. User Info Menu

    AW: Vorübergehend alleinerziehend

    Ja, in die Kinderbetreuung ist er aktuell nicht einbezogen. Das würde er gar nicht schaffen. Wir waren letztes Wochenende spazieren und das ist schon auch weiterhin geplant, dass wir uns - außerhalb der Wohnung erstmal - treffen, ein oder zweimal die Woche. Wenn es ihm besser geht und er wieder fitter ist, dann gern auch öfter.
    Morgen ist online-Elternabend für die Schule und da muss ich jetzt schauen was ich mit der Kleinen mache. Ich hab jetzt auch keinen Babysitter oder eine Freundin, die abends noch kommen könnte. Immerhin habe ich für Freitag jemanden, da habe ich nachmittags einen wichtigen Termin. Das Problem ist ja auch, dass man wegen Corona ja auch die Oma nicht so einspannen kann.

    Ansonsten ändert sich, dass ich für alles allein zuständig bin. Auch für die Sachen, die ja bislang er gemacht hat. Dass ich niemanden habe, mit dem ich abends über den Tag oder das reden kann, was mir im Kopf herumgeht. Ja ich kann eine Freundin anrufen, das tue ich auch. Aber es ist ja was anderes, wenn jemand in der gleichen Wohnung ist, wenn es der Partner ist, mit dem man seit 18 Jahren jeden Abend alles mögliche besprechen kann. Und ich bin natürlich auch ständig allein fürs Kind-Bespassen, ins-Bett-bringen und all diese Dinge zuständig. Sonst hat ja er immer mit ihr gemalt oder andere Sachen gemacht.

    Finanziell ist alles wie immer. Wir haben uns ja auch nicht getrennt im üblichen Sinn. Der Plan ist, dass er sobald es sein Zustand zulässt, wieder zurück kommt. Es ist, wie wenn er länger auf Kur wäre. Oder wie die Leute, die dann mal ein halbes Jahr nach Nepal in ein Kloster gehen um zu sich zu kommen. Oder irgendwie so.
    Er möchte auch Paartherapie weiter machen, damit hatten wir letztes Jahr schon mal angefangen. Ich möchte das auch.

  10. User Info Menu

    AW: Vorübergehend alleinerziehend

    Ich würde es mir mit Kind so einrichten, dass ich auch Erholungszeiten habe und nicht pausenlos Animateurin bin.

    Sprich: Mit der Tochter trainieren, sich selbst zu beschäftigen. Das ist mit 6 Jahren auf jeden Fall möglich und eine wichtige Fähigkeit.

    Malen z.B. kann sie auch alleine, da braucht es keine Eltern dabei. Findet heraus, was sie gut für sich machen kann, basteln, puzzeln, ein Hörspiel hören, ein Rätselheft ausfüllen, Bücher anschauen, Perlenkette fädeln oder mal etwas fernsehen. Vereinbart eine feste Zeit, "bis der Zeiger auf ... steht", in der du dich "ausruhst" o.ä. und sie sich beschäftigt, ohne dich zu stören.

    Ein Elternabend online ist gleich eine gute Übung, ein überschaubarer Zeitraum, den sie bewältigen kann. Erkläre ihr, dass es ein Gespräch nur für Eltern ist und sie deshalb nicht dabei sein kann. Besprecht vorher, wie sie die Zeit allein verbringt (am besten im Bett).

    Auch mit Mithilfe im Haushalt würde ich beginnen, falls ihr das noch nicht macht.

    Räumt z.B. die Küche gemeinsam auf, faltet Wäsche, macht morgens die Betten etc. Dann ist gleich ein Stück Arbeit erledigt, ihr habt zusammen Zeit verbracht (in der nicht anderswo was verwüstet wird ) und sie übt Dinge, die dich langfristig entlasten.

    Kompetente Kinder sind nicht schlecht, wenn man alleinerziehend ist (und sonst auch nicht).
    Geändert von schlaucher (17.02.2021 um 14:53 Uhr)

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