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    AW: Partner mit psychischen Problemen verlassen?

    Zitat Zitat von Zimmerbrunnen Beitrag anzeigen
    Meine Wahrnehmung ist die von Schehezerade. Wendungen wie "habe ihn machen lassen" und "eine Ansage gemacht" klingen tatsächlich ziemlich von oben herab. Die Szene mit dem Reifenwechsel, die du geschildert hast, zeigt viel über eure Beziehung. Wenn man ganz allein vier Reifen wechselt und etwas klappt nicht gleich und man flucht - das finde ich erst mal ganz normal - was immer man jetzt als "normal" ansehen mag, also, ich würde mich nicht wundern.
    Ich sehe das nicht so, dass die TE von oben herab agiert, aber ich wundere mich über diese Beziehung, die so viele Grenzen überschreitet. Dass, wenn man so hart angegangen wird, auch mal eine Ansage kommt, halte ich für sehr normal. Er hätte ebenfalls um Hilfe bitten können beim Reifenwechsel, anstatt die TE mit seinem nörgelnden Gebrabbel auf Abstand zu halten und nachher anzuschreien. Reifenwechsel war nicht vorgesehen und hätte gerade da auch sicher nicht zwingend sein müssen.

    Und ich glaube nicht, dass es einfach ist mit ihm eine Beziehung zu führen.

    Wenn die TE ihn verlassen möchte, kann ich das nachvollziehen.

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    AW: Partner mit psychischen Problemen verlassen?

    Zitat Zitat von justitia79 Beitrag anzeigen
    Nein, ich glaube nicht, dass er einfach ein fieser Typ ist. Er ist einfach unstrukturiert und kann nicht mit seiner Überforderung umgehen. Vielleicht mal ein Beispiel, bei dem es zwischen uns richtig eskaliert ist.
    Dein Beispiel zeigt doch sehr schön, dass er einfach unbeherrscht ist.
    Nach allem, was du so schreibst, würde ich mit so einem Mann keine vier Wochen verbringen wollen.

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    AW: Partner mit psychischen Problemen verlassen?

    Zitat Zitat von vombata Beitrag anzeigen
    Dein Beispiel zeigt doch sehr schön, dass er einfach unbeherrscht ist.
    Nach allem, was du so schreibst, würde ich mit so einem Mann keine vier Wochen verbringen wollen.
    Ich auch nicht. Der würde mir Angst machen und das kann es nicht sein. Da hätte ich nicht mehr den Impuls das am Laufen zu halten.

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    AW: Partner mit psychischen Problemen verlassen?

    Zitat Zitat von vombata Beitrag anzeigen
    Dein Beispiel zeigt doch sehr schön, dass er einfach unbeherrscht ist.
    Nach allem, was du so schreibst, würde ich mit so einem Mann keine vier Wochen verbringen wollen.
    Sie macht das aber schon seit 5 Jahren mit.

    Über die Jahre hinweg wird das dann einfach zur Normalität, wenn man es zulässt.

    Ich habe einen ähnlichen Zeitgenossen in meinem Bekanntenkreis. Ständig zu spät, ständig im Stress, oft mürrisch und schlecht gelaunt, immer sind die Anderen schuld. Und wenn er sich nicht immer selbst um alles kümmern würde, dann würde ja sowieso alles zusammenbrechen.

    Zum Partner würde ich das nicht haben wollen.

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    AW: Partner mit psychischen Problemen verlassen?

    Ja, offenbar gewöhnen sich manche Menschen an so was.
    Ich hätte sowas nicht mal im Bekanntenkreis, und selbst innerhalb der Familie meide ich solche Leute.

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    AW: Partner mit psychischen Problemen verlassen?

    Zitat Zitat von vombata Beitrag anzeigen
    Ja, offenbar gewöhnen sich manche Menschen an so was.
    Ich hätte sowas nicht mal im Bekanntenkreis, und selbst innerhalb der Familie meide ich solche Leute.
    Meiden ist gut aber gerade in Familie und Beruf nur bedingt möglich.

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    AW: Partner mit psychischen Problemen verlassen?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Sie macht das aber schon seit 5 Jahren mit.

    Über die Jahre hinweg wird das dann einfach zur Normalität, wenn man es zulässt.

    Ich habe einen ähnlichen Zeitgenossen in meinem Bekanntenkreis. Ständig zu spät, ständig im Stress, oft mürrisch und schlecht gelaunt, immer sind die Anderen schuld. Und wenn er sich nicht immer selbst um alles kümmern würde, dann würde ja sowieso alles zusammenbrechen.

    Zum Partner würde ich das nicht haben wollen.
    Du sagst es. Das ist das Problem, dass Gewohnheit eintritt und man sich ggf. erst ein bis 2 Jahre nach Beenden solch einer Beziehung wirklich fragt, was mit einem los war, dass man sowas mitgemacht hat. Ich glaube auch nicht, dass dieser Mann so einfach eine neue Frau findet, die das so lange aushält und das ist leider kein wirkliches Kompliment für die TE. Das kann unangenehm werden sich die Probleme wirklich anzuschauen und das ohne jedwede Hoffnung, dass er sich ändern könnte oder eigentlich ein guter Mensch ist, der nur krank ist. Manche sind eine egoistisch, ohne große Empathie programmiert. Da fehlt es gravierend an adäqutem Sozialverhalten und das könnte derjenige sich nur schwer antrainieren. Bei manchen muss man einfach sagen, dass keine normale, ich schreibe nicht mal gute, Partnerschaft möglich ist und sich da auch nichts entwickeln wird, ggf. wird es sogar nur schlimmer je nachdem wie unzufrieden der andere ist und wie uneinsichtig.

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    AW: Partner mit psychischen Problemen verlassen?

    Ach, da geht schon mehr, als viele denken.

    Aber einen Partner in dieser Ausführung muss man sich nun wirklich nicht antun. Wenn man sich das länger gefallen lässt, hilft ein Blick auf sich selbst, warum man glaubt, das sei "normal". Wurde hier ja auch angeraten.

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    AW: Partner mit psychischen Problemen verlassen?

    Zitat Zitat von justitia79 Beitrag anzeigen

    Eine Stunde nach der vereinbarten Abfahrtszeit kam er hoch und schnauzt uns beide zusammen, warum wir noch nicht unten seien, den Kuchen noch nicht ins Auto gebracht hätten, ihn bei nichts unterstützen würden und so weiter und so fort.

    Ich habe ihm dann - weil mir auch der Kragen geplatzt ist - eine Ansage gemacht, dass er so nicht mit uns zu sprechen hat, dass wir ihm nicht gesagt haben, dass er "noch schnell" die Reifen wechseln soll und dass er sich jetzt ganz sicher nicht ans Steuer setzen wird um dann wie ein Irrer die verlorene Zeit auf der Strecke wieder aufzuholen. Ich fahre selber gerne schnell, aber das was er in dieser Stimmung macht, geht einfach gar nicht. Bei 80km/h innerorts und 10m Abstand bei 200km/h auf der Autobahn hört der Spaß einfach auf.

    Wir haben den Onkel dann noch besucht, ich bin gefahren, er hat den ganzen Tag kein Wort mehr mit mir gewechselt, bis ich dann irgendwann in Tränen ausgebrochen bin. Dann ging es wieder einigermaßen.
    Nochmal zu dem letzten Vorfall bei euch, Justitia.

    Ich frage mich ernsthaft, warum du überhaupt noch mit gefahren bist?
    Anstatt einer Ansage, hätte ich mich ausgeklinkt und mir einen schönen Nachmittag gemacht.
    Soll er alleine fahren.

    Ich vermute, so und ähnlich läuft es wohl immer bei euch ab.
    Er macht einfach, was ihm einfällt und du machst eben mit. Eine Ansage deinerseits hilft da leider nichts, weil - wie gesagt - du überhaupt nicht konsequent reagierst und dich mal abgrenzt.

    Er hat ja inzwischen gar keinen Respekt mehr vor dir.

    Und selbst wenn er ein Krankheitsbild hätte, was dann?
    Willst du ihm "helfen"?

    Das würde einfach nur schief gehen und zu sagen "in einer Beziehung hilft man sich und steht dem anderen bei", funktioniert hier nicht.
    Er sieht doch keine Fehler bei sich.
    Und er sieht auch nicht, dass du an seiner Seite unglücklich bist, deine Wünsche alle auf der Strecke geblieben sind.
    Muss er auch nicht - du machst alles mit.

    Anstatt mal zu sagen das und das möchte ich jetzt. Willst du das nicht, bleibst du da und ich hier.

    Triff eine Entscheidung und zwar für dich, nicht für ihn.

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    AW: Partner mit psychischen Problemen verlassen?

    Zitat Zitat von vombata Beitrag anzeigen
    Ach, da geht schon mehr, als viele denken.

    Aber einen Partner in dieser Ausführung muss man sich nun wirklich nicht antun. Wenn man sich das länger gefallen lässt, hilft ein Blick auf sich selbst, warum man glaubt, das sei "normal". Wurde hier ja auch angeraten.
    Selbstverständlich muss man sich da die eigenen Anteile anschauen, weshalb man sich das hat gefallen lassen. Das ist eben das Unbequeme an solch einem Problem, dass eben nicht nur der andere dran Schuld ist.

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