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  1. Registriert seit
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    AW: Trennung nach 30 Jahren oder Paartherapie?

    Es waren 7 Krisenjahre, Sex hatten wir nur noch ca. 2 x im Monat es war ein Streitthema. Ja mein Mann hat seine Wünsche vorsichtig kommuniziert. In den seltenen stressfreien Urlauben dann wieder häufiger.
    Er hat die Situation 3 Jahre ausgehalten und hat sich dann auf einer Geschäftsreise das erste Mal vergnügt.

    Es ist nicht so, dass ich mir über meinen Anteil keine Gedanken mache. Sonst wäre ich letztes Jahr als ich es erfahren haben direkt gegangen. Viele hier im Forum verstehen ja nicht, das ich überhaupt noch bleibe. I

    Ich werfe mir vor allem vor das ich mir in den Krisenjahren nicht früher Hilfe geholt habe. Kann aber die Vergangenheit nicht rückgängig machen.

    Zum Thema unlustig: in Existenzkrisen reagieren Menschen sehr unterschiedlich.


  2. Registriert seit
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    AW: Trennung nach 30 Jahren oder Paartherapie?

    und warum bleibst du?

    Wenn er jetzt glaubhaft und tatsächlich seinen außerehelichen Eskapaden abschwöre, würdest du ihm verzeihen?
    Wäre dann alles wieder gut für dich?

    Echt?

    Warum?

  3. Moderation Avatar von Charlotte03
    Registriert seit
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    AW: Trennung nach 30 Jahren oder Paartherapie?

    Ich finde solange Emotionen auf beiden Seiten und der Wille gemeinsames gutes Leben auf beiden Seiten besteht... solange lohnt sich eine Paartherapie. Wenn dies nicht der Fall ist, lohnt sie sich auch.... um einen einigermaßen guten Abschluss zu finden.

    Ich schreibe dies aus eigener Erfahrung. Es war kein Spaziergang und eine Therapeutin war auch nicht gut für uns.

    Aber.... Wenn ihr beide Euch sagt, wir wollen eine Paartherapie machen mit dem Ziel, dass wir wieder gut leben, egal, ob alleine oder gemeinsam, dann kann das dir gut tun.

    Kannst du dir das vorstellen?
    Genieße deine Zeit.
    Denn du lebst nur jetzt & heute.
    Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.
    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" Coronavirus und...Userin


  4. Registriert seit
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    AW: Trennung nach 30 Jahren oder Paartherapie?

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    Ich finde solange Emotionen auf beiden Seiten und der Wille gemeinsames gutes Leben auf beiden Seiten besteht... solange lohnt sich eine Paartherapie. Wenn dies nicht der Fall ist, lohnt sie sich auch.... um einen einigermaßen guten Abschluss zu finden.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.

  5. Avatar von chaos99
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    AW: Trennung nach 30 Jahren oder Paartherapie?

    Zitat Zitat von barca47 Beitrag anzeigen
    .

    Zum Thema unlustig: in Existenzkrisen reagieren Menschen sehr unterschiedlich.

    Trennung ist immer eine Existenzkrise.
    Der Hemmschuh ist die unbeantwortete Frage...Was kommt danach?.

    In Wahrheit muss man nur Fakten für sich danach schaffen und starten.

    Dann schwinden auch die Ängste komplett.

    Ja...es geht: ohne den Partner leben, den man nicht mehr liebt und der einem selber zeigt, dass keine Liebe mehr da ist...das ist hier deutlich der Fall.

    Da ist jede Diskussion ein Monolog mit sich selber.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)


  6. Registriert seit
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    AW: Trennung nach 30 Jahren oder Paartherapie?

    Zitat Zitat von barca47 Beitrag anzeigen

    Ich werfe mir vor allem vor das ich mir in den Krisenjahren nicht früher Hilfe geholt habe. Kann aber die Vergangenheit nicht rückgängig machen.

    Zum Thema unlustig: in Existenzkrisen reagieren Menschen sehr unterschiedlich.
    Aber barca47, wenn er fremdgehen will und du keine offene Ehe willst, was erwartest Du von einer Paarberatung? Einen Kompromiss kann es da nicht geben. Wie soll der aussehen? Sandra und Kerstin sind zum Fremdgehen ok aber alle anderen nicht? Montags, Mittwoch und Samstag lebt ihr monogam und den Rest der Woche kann er unkontrolliert tun, was er will? Das wäre ein Witz oder? Oder denkst du, dass du sexuell offener wirst? Oder, dass er versteht, dass ihr das Paar seid und euch liebt? Will er überhaupt in einer Therapie? Viele wollen sich doch dort gar nicht outen, die wissen genau, was der Therapeut dazu sagen wird.

    Außerdem kommt es mir so vor als wenn du abhängiger bist von ihm als er von dir und das lässt er dich spüren. Kein so feiner Zug in einer Partnerschaft. Was tust du für dich und könntest du gut ohne ihn leben? Falls nicht, was kannst du tun, um das zu schaffen?
    Geändert von wilde20er (26.01.2020 um 18:12 Uhr)


  7. Registriert seit
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    AW: Trennung nach 30 Jahren oder Paartherapie?

    Zitat Zitat von barca47 Beitrag anzeigen
    Es

    Kann aber die Vergangenheit nicht rückgängig machen.

    Das ist natürlich nicht möglich, aber zumindest über die Vergangenheit miteinander reden, sich gegenseitig anvertrauen, was denn selbst in einem vorging, wäre notwendig, wenn ihr eine Zukunft miteinander haben wollt.

    Wenn ihr Beide an der Beziehung festhalten wollt, dann gönnt euch fachliche Hilfe, um überhaupt einmal konstruktive Gespräche zu ermöglichen. Oftmals erlangt man dadurch auch Klarheit und sieht seinen eigenen Weg und kann seine Entscheidung treffen, auch wenn die dann gegen eine Fortführung der Beziehung fällt.

    Aber man erkennt leichter, was für das eigene Leben wichtig ist und richtig ist.

    lg jaws
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.


  8. Registriert seit
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    AW: Trennung nach 30 Jahren oder Paartherapie?

    Zitat Zitat von wilde20er Beitrag anzeigen
    Viele wollen sich doch dort gar nicht outen, die wissen genau, was der Therapeut dazu sagen wird.
    Ein guter Therapeut wird sich nicht auf irgendeine Seite stellen, sondern neutral bleiben.

    Es geht nicht darum, den Therapeuten von der eigenen Sache zu überzeugen, sondern mit seiner Hilfe gemeinsam auf eine Lösung hin zu arbeiten, egal wie die letztendlich aussehen mag.
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.

  9. Moderation Avatar von Charlotte03
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    AW: Trennung nach 30 Jahren oder Paartherapie?

    Zitat Zitat von jaws Beitrag anzeigen
    Es geht nicht darum, den Therapeuten von der eigenen Sache zu überzeugen, sondern mit seiner Hilfe gemeinsam auf eine Lösung hin zu arbeiten, egal wie die letztendlich aussehen mag.
    Ganz genau... Das von mir fett Markierte ist wichtig.

    Es kann Auch durchaus sein, dass der Therapeut nicht der richtige ist. Dann sollte man wechseln.

    Und sich vorher überlegen, ob das Geschlecht des Therapeuten wichtug ist und entsprechend aussuchen.

    Wir waren ca. ein Jahr alle 14 Tage da..... (Bei dem für uns Guten, bei der für uns nicht guten Therapeuten haben wir nach 7 Mal aufgehört)
    Genieße deine Zeit.
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    Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.
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  10. Registriert seit
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    AW: Trennung nach 30 Jahren oder Paartherapie?

    Zitat Zitat von jaws Beitrag anzeigen
    Ein guter Therapeut wird sich nicht auf irgendeine Seite stellen, sondern neutral bleiben.

    Es geht nicht darum, den Therapeuten von der eigenen Sache zu überzeugen, sondern mit seiner Hilfe gemeinsam auf eine Lösung hin zu arbeiten, egal wie die letztendlich aussehen mag.
    Ja, das mag sein. Trotzdem wird ein Therapeut schon nachbohren. Da wird eher nix mit unangenehmen Themen ausweichen oder nur mal kurz eine Ansage machen, wie das jetzt mit dem außerhäusigen Sex läuft und seiner sexuellen Freiheit. Den Mann der TE sehe ich noch nicht an einem Kompromiss interessiert und deshalb frage ich, ob er überhaupt eine Paartherapie möchte?

    Wenn das noch nicht geschehen ist, müsste der Ehemann erst einmal gefragt werden, ob er eine Therapie möchte? Es ist ja nicht selbstverständlich jeder daran interessiert

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