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  1. Avatar von Unendlichkeit
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    AW: Hoffen und kämpfen oder aufgeben?

    Zitat Zitat von Kitty_Snicket Beitrag anzeigen
    Mulle, es ist, wie es ist. Du musst da nicht nach Ursachen graben (kannst - aber das ist eine Form des Nichtloslassenkönnens ...)
    Such dir einen Mann, der hellauf begeistert ist, wenn er neben dir einschlafen und aufwachen kann
    So sehe ich das auch. Das WARUM kann dir helfen zu verstehen, ändern kann es allerdings nichts. Und da du keine Antwort bekommst, oder keine mit der du etwas anfangen kannst, musst du mit den Tatsachen leben. Oder eben nicht.
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne


  2. Registriert seit
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    AW: Hoffen und kämpfen oder aufgeben?

    Zitat Zitat von Mullewapo Beitrag anzeigen
    Das soll einengen sein?
    Wie soll ich an seinem Leben teilhaben bzw. Teil seines Lebens werden, bzw. ein gemeinsames Leben mit ihm aufbauen, wenn ich nur ein zeitweiser Gast bin?
    Er schreibt nicht viel, weil man das Geschriebene zu leicht falsch verstehen kann.

    Wäre ich um die 50 und will mit meinem Partner nicht mehr zusammenziehen und keine Familie gründen, würde ich sagen das ist zu viel oder ausreichend.
    Aber so?
    Ich habe ihm vorgeschlagen, das Sehen am Tag zu reduzieren, aber dafür gemeinsame Nächte zu haben. Er schlug vor, 1 Nacht alle 2 Wochen zu verbringen.
    Genau das ist es doch. Du engst ihn ein, weil er eben all das nicht wirklich will. Der will nicht beieinander übernachten, dich als Teil seines Lebens haben, zusammen ziehen, Kinder kriegen. Das sind deine Träume aber nicht seine. Wenn du das alles willst, dann such dir einen Partner, der das auch mit dir möchte. Du kannst aber deinen aktuellen nicht einfach dazu hinbiegen.

  3. Avatar von schafwolle
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    AW: Hoffen und kämpfen oder aufgeben?

    Zitat Zitat von Mullewapo Beitrag anzeigen
    Ende 2016 habe ich Ihn kennen gelernt.

    Weihnachten 2018 habe ich alleine verbracht - ich kannte ja seine Eltern nicht,
    Im Laufe von immerhin zwei Jahren die Eltern nicht mal kennenzulernen
    mutet schon sehr eigenartig an.

    Womit erklärt sich das?


    Zitat Zitat von Mullewapo Beitrag anzeigen
    Er sagte sein Vater habe 16 Jahre gebraucht, bis er zu seiner Mutter fest ja gesagt habe.
    Damit sagt er indirekt:
    "Ich kann nichts für meine eigene Zögerlichkeit, das liegt wohl in den Genen."


    Zitat Zitat von Mullewapo Beitrag anzeigen
    Wie soll ich an seinem Leben teilhaben bzw. Teil seines Lebens werden, bzw. ein gemeinsames Leben mit ihm aufbauen, wenn ich nur ein zeitweiser Gast bin?
    Gar nicht - leider.

    Hier geht es ja nicht um einen alltagstauglichen Kompromiss, den man
    eingehen könnte, sondern um grundlegend verschiedene Haltungen.


  4. Registriert seit
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    AW: Hoffen und kämpfen oder aufgeben?

    Hallo Mullewappo,

    das nächste Mal kannst du auf dein Bauchgefühl vertrauen, denn es meldete sich schon nach paar MOnaten des Kennenlernens. Du hast dich ja schon mal eh früh von diesem Mann verabschiedet, was auch das richtige war.

    1.) Lebe deine Träume, arbeite bewusst für diese.
    2.) Sage Menschen und Situationen tschüss, die dir nicht gut tun und dich an Punkto 1.) im Weg stehen.
    3.) Vertraue dir und deinen "Guts", dass sie dich leiten.

    Ich glaube, du hast da einen sehr bindungsschäuen Mann getroffen, der es bequem haben will. Komfortzone verlassen wird nicht passieren. Du wirst mit ihm kein "normales" Leben haben, weil solltet ihr auch zusammen sein, kapselt er sich ab, weil er einfach keinen Bock hat auf Zusammensein.

    Was schon Bände spricht, war, wie du schriebst: "im urlaub war alles tutti, der Alltag funktioniert." Nein, tut er eben nicht! urlaub ist kein Alltag! Ich bin mal ganz harsch: Urlaub ist die Zeit, in der er sich zusammengerissen hat, für 1-2 Wochen Partner gespielt hat, denn es war abzusehen, wann dies endet! Er fühlte sich nicht überfordert, denn er wusste, in X tagen bin ich wieder zu Hause. Urlaub ist kein Alltag.
    (Glaube mir, bin ein Fernbeziehungsmädel :-))

    Er will keinen Alltag. Es gibt sehr viele Punkte, die dies untermauern. Aber dass Eure Bekanntschaft keine ausgeglichene, gesunde Beziehung ist, zeigt auch der Sex. Wenn du natürlich genauso tickst, dann kann dies passen. Da du dies aber geschrieben hast in deinem Post, vermute ich, ist dir auch der Sex zu wenig.

    Also, ran an neue Männer, date, nehme an Kursen teil, genieße endlich, ohne Terminkalender und "ichkannjedezweitewichemalbeidirschlafendafürsehen wirunsseltenerunterderWoche" - endlich einmal frei leben, frei fühlen, frei denken.

    Punkt 1., lebe deine Träume. Das vergessen wir so oft... und ist das, was wirklich glücklich macht.


  5. Registriert seit
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    AW: Hoffen und kämpfen oder aufgeben?

    Zitat Zitat von Mullewapo Beitrag anzeigen
    Ich habe ihm vorgeschlagen, das Sehen am Tag zu reduzieren, aber dafür gemeinsame Nächte zu haben. Er schlug vor, 1 Nacht alle 2 Wochen zu verbringen.
    Meine Güte, ganz ehrlich mit dem Mann geht nichts Selbstverständliches einfach mal so zu regeln. Willst Du Dir das so weiterhin antun? Und willst Du Familie? Denkst Du, dass er ein guter Vater wäre? Ich sehe da echte Probleme im Punkt Beziehung zum Kind aufnehmen und halten als Vater ohne überfordert zu sein. Sorry, aber für mich ist er ein Fall der eine professionelle Diagnose und Behandlung braucht und kein zukünftiger Familienvater. Das klingt alles so furchtbar kompliziert und ständig dieses hartnäckige Verhandeln. Ich hätte ständig das Gefühl "Will er das noch oder vergewaltige ich ihn schon?". Damit könnte ich jedenfalls nicht, da wäre zumindest jewede Libido bei mir wie weggeblasen.

    Willst Du denn Kinder und wie stellst Du Dir das mit diesem Mann vor? Wirst Du dann nachfragen, ob er es erträgt, dass ihr bei ihm wohnt? Werden die Kinder Papa fragen dürfen, ob er gerade die Nähe zu ihnen ertragen kann oder obs zu viel ist? Wirst Du Dich dann nachts allein um die Kinder kümmern? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das mit ihm ohne ordentliche Diagnose und mit von ihm selbst vorangetriebener Behandlung gut geht.
    Geändert von fromanotherplanet (04.09.2019 um 08:11 Uhr)


  6. Registriert seit
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    AW: Hoffen und kämpfen oder aufgeben?

    Dieser Mann ist sehr, sehr speziell und er will auch gar nicht anders sein.

    Wenn du eine ganz konventionelle Partnerschaft, Kinder und Zusammenleben willst, geht es mit diesem Mann nicht.

    Da gibt es nichts zu kämpfen, weil sich eure Lebensvorstellung nicht einmal auf kleinsten Nenner zusammenbringen lassen.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.


  7. Registriert seit
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    AW: Hoffen und kämpfen oder aufgeben?

    Zitat Zitat von Carcasonne Beitrag anzeigen
    Dieser Mann ist sehr, sehr speziell und er will auch gar nicht anders sein.

    Wenn du eine ganz konventionelle Partnerschaft, Kinder und Zusammenleben willst, geht es mit diesem Mann nicht.
    Höchstens eine unkonventionelle, vorausgesetzt er schafft es sich darauf innerhalb der nächsten 5 Jahre einzulassen, nicht dass dann die Uhr der TE tickt. Wenn beide es sich leisten können, kann es ja selbst mit Kindern getrennte Wohnungen geben bzw. er kann weiterhin bei seinen Eltern wohnen und ein Kindermädchen zur Entlastung der TE z.B..
    Befremdlich finde ich schon, dass selbst nach 2 Jahren die TE nicht seine Eltern kennt und dort ihn auch wohl nicht besuchen kann.

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