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  1. Avatar von Mambi
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    AW: ...der Schlag mit dem kalten Waschlappen...

    Zitat Zitat von HPumpernickel Beitrag anzeigen
    Ich habe im Beitrag 208 den Begriff „Zukunfts-Versorgungsplanung“ benutzt. Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt, ich meinte diesen Begriff nicht bezüglich der Finanzen, sondern ausschließlich hinsichtlich der Emotionen (...) .
    Eine Versorgungsplanung für Emotionen?
    Ernsthaft, was soll das denn sein?
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"

  2. Avatar von chaos99
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    AW: ...der Schlag mit dem kalten Waschlappen...

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Ich sehe es nicht als "same thing". Ich sehe es als ausschließlich das, was ich sagte: Sie kümmert sich um sich, was ihre berufliche Situation angeht.
    Jau.
    Beruflich...hat er ja eine Kollegin...
    Das ist in der Tat etwas Anderes.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)


  3. Registriert seit
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    AW: ...der Schlag mit dem kalten Waschlappen...

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Eine Versorgungsplanung für Emotionen?
    Ernsthaft, was soll das denn sein?
    Guten Morgen, Mambi,

    ok, vielleicht ist dieser Begriff etwas unglücklich... ich erkläre gerne wie ich es meine: Wenn jemand mit Krankheit, Behinderung oder eventuell drohender Pflegebedürftigkeit konfrontiert ist, so macht sich dieser Jemand vielleicht Gedanken über seine Zukunft. Wie lange kann ich mich um mich selber kümmern, wie soll/wird meine Zukunft aussehen, wo und wie werde ich wohnen, wer wird/wer soll sich um mich kümmern, wenn ich nicht mehr alleine kann. Dieses „alleine nicht mehr können“ kann der ganz normale Alltagsablauf, von Wäsche waschen, einkaufen, putzen, mal reden, mal heulen, mal glücklich sein umfassen. All dies ist m. E. mit sehr vielen Emotionen behaftet, wenn man auf praktische oder auch seelenstreichlerische Hilfe angewiesen ist und nicht gleich zum Therapeuten gehen möchte.

    In einer Partnerschaft die auf gegenseitigem Respekt, Vertrauen!, Liebe und Wertschätzung basiert, wird wahrscheinlich vieles vom o. G. vom Partner „abgedeckt“, bzw. sind Gespräche möglich, um Hilfe von außen zu holen.

    In einer „Partnerschaft“, wie die von Bellarine, stelle ich es mir schwierig vor, wie Sorgen (Alltag und Emotionen) mit dem Mann besprochen werden können, wenn sie kein Vertrauen mehr in ihn hat.


  4. Registriert seit
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    AW: ...der Schlag mit dem kalten Waschlappen...

    Zitat Zitat von HPumpernickel Beitrag anzeigen
    Guten Morgen, Mambi,

    ok, vielleicht ist dieser Begriff etwas unglücklich... ich erkläre gerne wie ich es meine: Wenn jemand mit Krankheit, Behinderung oder eventuell drohender Pflegebedürftigkeit konfrontiert ist, so macht sich dieser Jemand vielleicht Gedanken über seine Zukunft. Wie lange kann ich mich um mich selber kümmern, wie soll/wird meine Zukunft aussehen, wo und wie werde ich wohnen, wer wird/wer soll sich um mich kümmern, wenn ich nicht mehr alleine kann. Dieses „alleine nicht mehr können“ kann der ganz normale Alltagsablauf, von Wäsche waschen, einkaufen, putzen, mal reden, mal heulen, mal glücklich sein umfassen. All dies ist m. E. mit sehr vielen Emotionen behaftet, wenn man auf praktische oder auch seelenstreichlerische Hilfe angewiesen ist und nicht gleich zum Therapeuten gehen möchte.

    In einer Partnerschaft die auf gegenseitigem Respekt, Vertrauen!, Liebe und Wertschätzung basiert, wird wahrscheinlich vieles vom o. G. vom Partner „abgedeckt“, bzw. sind Gespräche möglich, um Hilfe von außen zu holen.

    In einer „Partnerschaft“, wie die von Bellarine, stelle ich es mir schwierig vor, wie Sorgen (Alltag und Emotionen) mit dem Mann besprochen werden können, wenn sie kein Vertrauen mehr in ihn hat.
    genau so hatte ich mir das auch vorgestellt, d.h. mein Mann war bisher auch meine "beste Freundin", auf den ich mich 100% verlassen konnte. Aber diese Sicherheit und Planbarkeit hat er mir genommen, indem er zeigte, ich kann auch was ohne dich machen, ich suche mir z.B. eine neue Freundin.
    ..und mit der teilt er nun die Alltags(arbeits)Sorgen. Ich versuche immer wieder emotionale Nähe zu schaffen, das endet immer wieder darin, dass wir über seine Jobprobleme sprechen. Kein wirkliches Gespräch über Gefühle füreinander oder so. Für mich bleibt da nur der Schluss, das er, gerade in Anbetracht dieser gefühlsmässigen Härte und Abgestumpftheit , entweder psychisch erkrank ist oder es wirklich so meint. Das kann ich nicht beurtilen. Mein Rat einen Arzt aufzusuchen wird regelmäßig missachtet.
    Es scheint fast, dass er nicht bereit ist über UNS zu reden, sondern immer wieder ausweicht und den job vorschiebt. Was soll ich davon halten? - In der herbeigeführten Situation hat mir das gezeigt, dass jeder für sich allein steht und auch allein die Konsequenzen seiner (Un-)Taten tragen muss.
    Ich mache mir das alles ganz und gar nicht einfach, er ist nunmal der Vater meiner Kinder, mit dem ich alt werden wollte. Aber die Randbedingungen haben sich geändert.
    Danke nochmal für eure hilfreichen Vorschläge. Ich möchte die Diskussion hier nun beenden. Werde euch aber darüber unterrichten, wie es weitergegangen ist, ok?

    Viele liebe Grüße von
    Bellarine


  5. Registriert seit
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    AW: ...der Schlag mit dem kalten Waschlappen...

    Zitat Zitat von Bellarine Beitrag anzeigen
    Aber anstatt Tatsachen zu schaffen, versucht man da nicht mal miteinander zu reden oder sonst irgendwie auf sich aufmerksam zu machen? Von ihm kam da jedenfalls nichts. Da muss ich erkennen, dass wohl doch kein Interesse mehr besteht oder bestand!
    Okay, von ihm kam nix und von dir ?

    Auch nix?

    Hast du denn versucht, zu reden usw.?

    Ich habe immer mehr das Gefühl (nur durch deine Posts...) ihr schenkt euch da nichts....

    Er ist der Schweiger und Vermeider, und du hast einen dermaßenden Hass auf ihn, dass eine produktive Auseinandersetzung mir illusorisch erscheint.

    Klar, meidet der "persönliche, emotionale Gespräche"
    Sei mal ehrlich - dieses Gespräch sollte deiner Meinung nach zum Inhalt haben, was für ein mieses Schwein er ist, und wie sehr er dir Unrecht tut und tat und dass er das einsehen soll und sich schuldig bekennen.

    Du verwendest sehr viel die Worte "Schuld" und "einsehen" und so.
    Ich verstehe das. Und wie....

    Aber eine Ehe wird halt nicht nach Punkten gewonnen.
    Eine Ehe wird in D weder "Schuldig" geschieden noch so geführt...

    Das einzige was helfen würde Richtung "gemeinsam wieder gut weiter machen" wäre, dass du von diesem Schuld und Sühne Trichter runter kämst.
    Und zwar nicht, weil er keine Schuld hätte sondern, weil es nix bringt.

    Selbst wenn er (durch Gehirnwäsche etc ) morgens aufwachte und einsähe, "ich bin ein Arsch, habe Bellarine Unrecht getan und ich entschuldige mich nach Kräften und tue es nie mehr"

    Das brächte euch nichts. Zumindest nichts Gutes. Es brächte euch in eine Situation, wo einer der Depp ist und der andere der Gute. Das haut nie hin. Nie und nirgendwo. Und in einer Ehe schon gleich dreimal nicht.
    Wenn man nach so einer Aktion wie der vom Gatten wirklich noch weitermachen will, dann geht das erfolgreich nur, wenn man sich gegenseitig wirklich verzeiht.
    Wenn du ihm aufrichtig verzeihen könntest. Und zwar ohne, dass er im Staube kriechen muss bis ans Ende seiner Tage.

    Manche können das anscheinend. Ich nicht....
    ich lese deine Posts so, dass du das auch nicht kannst. Dazu bist du zu verletzt und zu überzeugt von dir selber.
    Du denkst, dass dein Schmerz und deine Angst kleiner wären, wenn ER sich entschuldigte und endlich mal schnallen würde, was er unsägliches getan hat.
    Das ist ein Denkfehler. Du siehst das Übel fast alleine bei ihm. Auch das wird nicht der Realität entsprechen.

    Schleimst du eigentlich nur an ihn hin (sorry, klang so... "Bindung/Gespräche anbieten...") oder tickst auch mal aus und schreist ihn an und wirfst die Fernbedienung nach ihm ?
    Letzteres wäre deiner Gemütsverfassung evtl. zuträglicher, als unerfüllt darauf zu hoffen, er sähe "es" endlich ein...


  6. Registriert seit
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    AW: ...der Schlag mit dem kalten Waschlappen...

    Zitat Zitat von Kitty_Snicket Beitrag anzeigen
    Sorry jaws, aber das siehst du - wie so oft in derartigen Threads - durch das sehr beengte Prisma deiner eigenen, hoechst personlich-spezifischen Erfahrung. Der Spot faellt sofort auf den fehlenden GV und alles andere ist erstmal Nebensache?

    Offenbar ist es hier nicht mehr möglich Beiträge einzustellen, ohne dass darauf mit persönlichen Abwertungen und Beleidigungen reagiert wird. Das ist schade, aber wohl nicht mehr zu ändern, die Anonymität eines Forums lädt offensichtlich dazu ein.

    Das vorhandene Problem ist gar nicht so groß und könnte mit ehrlichen und offenen Gesprächen angegangen werden.
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.

  7. Avatar von chaos99
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    AW: ...der Schlag mit dem kalten Waschlappen...

    Zitat Zitat von Bellarine Beitrag anzeigen
    ..und mit der teilt er nun die Alltags(arbeits)Sorgen.


    Ich versuche immer wieder emotionale Nähe zu schaffen, das endet immer wieder darin, dass wir über seine Jobprobleme sprechen. Kein wirkliches Gespräch über Gefühle füreinander oder so. Für mich bleibt da nur der Schluss, das er, gerade in Anbetracht dieser gefühlsmässigen Härte und Abgestumpftheit , entweder psychisch erkrank ist oder es wirklich so meint. Das kann ich nicht beurtilen. Mein Rat einen Arzt aufzusuchen wird regelmäßig missachtet.
    Es scheint fast, dass er nicht bereit ist über UNS zu reden, sondern immer wieder ausweicht und den job vorschiebt.
    Er hat emotional abgeschlossen mit Dir und ist nicht krank.
    Ihn so zu betiteln ist auch für ihn ein fetter Schuss ins emotionale Aus bei ihm.
    Ihn als Schuldigen zu stempeln und in Unschuld zu baden derart funktioniert nicht.

    DU willst, DU machst.
    Ihr macht nicht zusammen etwas, sonder das, was DU willst.

    Das ist vorbei bei ihm...ein sehr deutliches Zeichen.

    Das muss nur ankommen bei Dir.

    Solange wird auch kein tiefes Gespräch machbar sein.

  8. Avatar von schafwolle
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    AW: ...der Schlag mit dem kalten Waschlappen...

    Zitat Zitat von Bellarine Beitrag anzeigen
    Für mich bleibt da nur der Schluss, das er, gerade in Anbetracht dieser gefühlsmässigen Härte und Abgestumpftheit , entweder psychisch erkrank ist oder es wirklich so meint.
    Wie kommst Du denn darauf?

    (Wenn ich es überlesen haben sollte, dann entschuldige.)


  9. Registriert seit
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    AW: ...der Schlag mit dem kalten Waschlappen...

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Wie kommst Du denn darauf?

    (Wenn ich es überlesen haben sollte, dann entschuldige.)
    ... nun, DAS liegt bei seiner Vorgeschichte sehr, sehr nahe! Auch darum zögere ich hier endgültige Tasachen zu schaffen.
    ... und für alle anderen: WIR reden zusammen und WIR streiten auch, es gibt natürlich Gefühlsausbrüche, aber wir sind auch beide sehr rationale Menschen! Und ich verstecke mich nicht hinter meinen Unzulänglichkeiten, sondern verändere mich, entwickle mich weiter.
    naja, ist alles schwierig zu beschreiben, daher poste ich später vl nochmal...

  10. Avatar von chaos99
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    AW: ...der Schlag mit dem kalten Waschlappen...

    Zitat Zitat von Bellarine Beitrag anzeigen
    ... nun, DAS liegt bei seiner Vorgeschichte sehr, sehr nahe! Auch darum zögere ich hier endgültige Tasachen zu schaffen.
    .
    Du stelltst Diagnose auf Verdacht und sagst ihm das auch...mit dem klaren Hinweis, er solle zum Arzt deswegen.

    Oje...

    Und Dein WIR bleibt hier von Vielen nicht wirklich nachvollziehbar, aufgrund der Beschreibungen von Dir.
    Wir wird es erst, wenn Du Dein ICH mal hinten anstellst...
    Dann KÖNNTE Kommunikation stattfinden.

    Ernst gemeinter Tip:
    Versucht mal im Gespräch generell Vorwürfe zu vermeiden.
    Dann merkst Du erst, wie stark Ihr gegeneinander redet.

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