+ Antworten
Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 29

  1. Registriert seit
    24.04.2019
    Beiträge
    11

    AW: Weiter kämpfen oder aufgeben?

    Die Kinder sind 11 und 13. Die Aufgaben sind grob verteilt 40 Stunden Arbeit + Hausarbeit + Essen 3x und sie aktuell 12 Stunden Arbeit + Wäsche + Essen 4x und 1x die Woche putzen.

  2. Avatar von Kleinfeld
    Registriert seit
    29.08.2016
    Beiträge
    15.431

    AW: Weiter kämpfen oder aufgeben?

    Ok, klingt eigentlich fair. Vielleicht könnte deine Frau mehr arbeiten?
    Für mich z.B. wären 12 Stunden "richtige" Arbeit in der Woche viel zu wenig, ich wäre mit mehr oder weniger Hausfrau sein akut unzufrieden und demzufolge ziemlich gereizt.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.


  3. Registriert seit
    24.04.2019
    Beiträge
    11

    AW: Weiter kämpfen oder aufgeben?

    Sie startet in einem Monat einen neuen Job mit mehr als 30 Stunden. Ich habe ihr den Job besorgt (war Zufall). Sie freut sich. Aus eigenem Antrieb hat sie nichts unternommen. Sie wollte ja, tut sich aber sehr schwer mit Veränderungen. Sie braucht dann Monate, um sich zu entschließen etwas zu unternehmen. Ich habe hier auch sehr intensiv unterstützt damit alles funktioniert.

  4. Avatar von Mambi
    Registriert seit
    22.08.2017
    Beiträge
    4.044

    AW: Weiter kämpfen oder aufgeben?

    Du beschwerst Dich über Deine unzufriedene Frau und bemängelst, dass sie Dir bis vor kurzem nie gesagt hat, wie sie sich fühlt.
    Schreibst aber gleichzeitig, dass Du selber auch bereits seit der Geburt des ersten Kindes unzufrieden bist (sprich, seit 13 Jahren...), ihr das aber nie "sagen konntest".
    Wohin Euer gegenseitiges Schweigen Euch gebracht hat, seht ihr jetzt.
    Ich sehe ehrlich gesagt wenig Hoffnung, da nach so langer Zeit noch das Ruder wieder rumzureißen, aber WENN ihr den Versuch machen wollt, dann solltet ihr Euch zusammensetzen und ab sofort ehrlich und schonungslos alles auf den Tisch bringen.
    Weiteres um einander herumschleichen und für sich allein zu versuchen, etwas zu ändern, wird mit Sicherheit nicht reichen.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"


  5. Registriert seit
    24.04.2019
    Beiträge
    11

    AW: Weiter kämpfen oder aufgeben?

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Du beschwerst Dich über Deine unzufriedene Frau und bemängelst, dass sie Dir bis vor kurzem nie gesagt hat, wie sie sich fühlt.
    Schreibst aber gleichzeitig, dass Du selber auch bereits seit der Geburt des ersten Kindes unzufrieden bist (sprich, seit 13 Jahren...), ihr das aber nie "sagen konntest".
    Wohin Euer gegenseitiges Schweigen Euch gebracht hat, seht ihr jetzt.
    Ich sehe ehrlich gesagt wenig Hoffnung, da nach so langer Zeit noch das Ruder wieder rumzureißen, aber WENN ihr den Versuch machen wollt, dann solltet ihr Euch zusammensetzen und ab sofort ehrlich und schonungslos alles auf den Tisch bringen.
    Weiteres um einander herumschleichen und für sich allein zu versuchen, etwas zu ändern, wird mit Sicherheit nicht reichen.
    Wie schon mehrfach gesagt, das ist definitiv mein Fehler (von einigen Fehlern) gewesen und ich muss jetzt dafür "bezahlen".
    Ich würde ja gerne alles auf den Tisch bringen, aber sie will nicht darüber reden. Sie steckt lieber den Kopf in den Sand und will nicht mehr über die Vergangenheit reden. Ich würde das so gerne. Ich habe es versucht und meine Dinge auf den Tisch gebracht. Sie hat sich aber nicht wirklich tiefer dazu geäußert. Das Resultat meiner "Geständnisse" war dann, dass es nur noch schlimmer geworden ist. Genau das ist was mich so fertig macht. Ich möchte gerne reden und die Dinge ansprechen, damit es vielleicht besser wird.

  6. Avatar von Mambi
    Registriert seit
    22.08.2017
    Beiträge
    4.044

    AW: Weiter kämpfen oder aufgeben?

    Zitat Zitat von Malcom1 Beitrag anzeigen
    Wie schon mehrfach gesagt, das ist definitiv mein Fehler (von einigen Fehlern) gewesen und ich muss jetzt dafür "bezahlen".
    Ich würde ja gerne alles auf den Tisch bringen, aber sie will nicht darüber reden. Sie steckt lieber den Kopf in den Sand und will nicht mehr über die Vergangenheit reden. Ich würde das so gerne. Ich habe es versucht und meine Dinge auf den Tisch gebracht. Sie hat sich aber nicht wirklich tiefer dazu geäußert. Das Resultat meiner "Geständnisse" war dann, dass es nur noch schlimmer geworden ist. Genau das ist was mich so fertig macht. Ich möchte gerne reden und die Dinge ansprechen, damit es vielleicht besser wird.
    Dann rede Klartext und mach ihr deutlich, dass Du ansonsten weg bist.
    Sofern Du das auch umsetzen willst... latentes immer-mal-nörgeln und weiter passiert nix, wird beim Partner sonst leicht zu etwas, das man halt als unschöne kurzfristige Erscheinung in Kauf nimmt, nicht groß beachten, geht ja vorbei.
    Mach klar, dass es 5 vor 12 ist.
    Vereinbare einen Termin in einer Beratungsstelle, damit ihr ein moderiertes Gespräch führen könnt.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"

  7. Avatar von Kleinfeld
    Registriert seit
    29.08.2016
    Beiträge
    15.431

    AW: Weiter kämpfen oder aufgeben?

    Zitat Zitat von Malcom1 Beitrag anzeigen
    Das Resultat meiner "Geständnisse" war dann, dass es nur noch schlimmer geworden ist. Genau das ist was mich so fertig macht. Ich möchte gerne reden und die Dinge ansprechen, damit es vielleicht besser wird.
    Ja, das kann ich selbst nachvollziehen. War bei uns ähnlich.
    Ich habe während meiner Ehe jahrelang versucht, die Dinge beim Namen zu nennen, die mich gestört haben und was so alles schief läuft. Ich wurde nicht wirklich für voll genommen, Kopf in den Sand, wird schon wieder.
    Als ich dann gesagt habe, jetzt ist Schluß, ich ziehe aus, sah mein Ex Mann dann doch seine (bequemen) Felle davon schwimmen. DANN wollte er auf einmal reden und gelobte Besserung.
    Da wollte ich aber schon nicht mehr, es war einfach zu spät.
    Insofern kann ich das schon verstehen.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.


  8. Registriert seit
    24.04.2019
    Beiträge
    11

    AW: Weiter kämpfen oder aufgeben?

    Leider hat sie mit mir in den ganzen Jahren nie Klartext geredet. Nur ab und zu der Hinweis, das ich schlechte Laune und ob was sei. Konkret wurde sie nie. Erst als sie vor 6 Monaten das Thema ansprach, habe ich sofort reagiert (Das soll jetzt nicht als Ausrede dienen).

    Ich tue mich unheimlich schwer sie vor die Entscheidung zu stellen, da ich mich wirklich schuldig (Ursache) an der Situation fühle. Auf der anderen Seite gehören natürlich zwei dazu. Ich empfinde es daher als meine "Bestrafung", das sie so ist und deswegen will ich noch Zeit ins Land gehen lassen. Ich merke selbst, das dieses Vorgehen nicht das Wahre ist.

    Ich bin hin und her gerissen.


  9. Registriert seit
    17.08.2016
    Beiträge
    5.576

    AW: Weiter kämpfen oder aufgeben?

    Seid ihr mal nur für euch irgendwohin gefahren? Manchmal reicht auch ab und an ein WE allein, um zu sehen, ob es nur der Alltag ist und ob noch Gefühl da ist.

    Oder auch in Familienurlauben, ist sie dann anders?

  10. Avatar von Mambi
    Registriert seit
    22.08.2017
    Beiträge
    4.044

    AW: Weiter kämpfen oder aufgeben?

    Zitat Zitat von Malcom1 Beitrag anzeigen
    Leider hat sie mit mir in den ganzen Jahren nie Klartext geredet. Nur ab und zu der Hinweis, das ich schlechte Laune und ob was sei. Konkret wurde sie nie. Erst als sie vor 6 Monaten das Thema ansprach, habe ich sofort reagiert (Das soll jetzt nicht als Ausrede dienen).

    Ich tue mich unheimlich schwer sie vor die Entscheidung zu stellen, da ich mich wirklich schuldig (Ursache) an der Situation fühle. Auf der anderen Seite gehören natürlich zwei dazu. Ich empfinde es daher als meine "Bestrafung", das sie so ist und deswegen will ich noch Zeit ins Land gehen lassen. Ich merke selbst, das dieses Vorgehen nicht das Wahre ist.

    Ich bin hin und her gerissen.
    Nochmal:
    DU hast auch all die Jahre nicht Klartext gesprochen.
    Ihr etwas vorzuwerfen, was Du selbst tust, ist schon perfide.
    Verabschiede Dich mal von der unsinnigen Frage "Wer ist (mehr) schuld", das führt zu nichts.
    Es ist jetzt so, und wenn sich etwas ändern soll, müsst ihr ehrlich miteinander sein und reden.

+ Antworten
Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •