Antworten
Seite 1 von 117 1231151101 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 1162
  1. User Info Menu

    Was ein Leben... oder: eine Ehefrau auf Abwegen...

    Hallo zusammen,

    Ich möchte hier meine Geschichte teilen und freue mich über Anregungen, Anmerkungen, Hinweise, Tipps...

    Wir sind eine kleine Familie, meine Frau (39), ich (44) und unsere wunderbare Tochter (9) - wir sind seit 15 Jahren zusammen und seit 11 Jahren verheiratet, leben in einem wunderbaren Haus im Grünen und haben keine finanziellen Sorgen. So,viel mal zu den Rahmenbedingungen. Letztes Jahr hatten wir ein familiär sehr schweres Jahr: zuerst hatte mein Vater Prostata Krebs, dann meine Mutter Brustkrebs, im März habe ich mir kompliziert das Kreuzband gerissen und nach sechs Wochen Krankheit habe ich dann Ende Mai meinen Job verloren. Während der Jobsuche hat dann meine Mutter noch eine Lungenembolie erlitten und lag drei Wochen auf der Intensivstation. Als wir dachten, es kann nicht mehr schlimmer kommen, hat sich meine Schwiegermutter im Urlaub den Oberarm fünffach gebrochen und ich war mit der Rückholung versorgt und anschließend mit der Versorgung des Bauernhofs meiner Schwiegereltern. Zum Glück habe ich dann zum 01.12. wieder einen Job gefunden und somit das unglaublich belastende Jahr ein versöhnliches Ende gefunden.

    Voller Elan bin ich/wir dann in das neue Jahr gestartet, Vollgas im neuen Job! Ende Februar/Anfang März habe ich unterbewusst wahrgenommen, dass sich daheim Dinge verändern. Sie macht mehr Sport, sie hört zu Hause laut und viel Musik und sie geht immer öfter mit irgendwelchen Kollegen und Freundinnen weg. Ist sie mit Ihren zwei besten Freundinnen bisher immer abwechselnd einmal pro Quartal weg gegangen (maximal), wurde es immer häufiger und bald wöchentlich. Zudem - das ist mit dann erst im Nachgang aufgefallen - haben dann auf einmal die Facebook Posts gefehlt mit "Mädelsabend mit xy hier.." und immer wenn ein "Ausflug" war, war auf einmal die schöne Spitzen-Unterwäsche im Wäschekorb... ich habe dahingehend nur die ausgeleierte Baumwoll Unterwäsche gesehen... zudem hatte das Handy auf einmal einen 6-stelligen Code, wurde nie unbeaufsichtigt gelassen, unsere Tochter durfte damit nicht mehr spielen und auf der Couch wurden immer heimliche WhatsApp geschrieben.... bei Nachfrage: angeblich mit den Freundinnen...

    Mitte März hat es dann angefangen, dass ich fürchterliche Alpträume bekommen habe - in jedem Traum ist immer unsere Tochter gestorben und ich habe mich lange und schweißgebadet im Bett gewälzt.... Versuche von mir, mit ihr zu dem Thema zu kommunizieren wurden sehr einsilbig beantwortet mit einem abfälligen Blick... Gespräche zur Beziehung wurden nicht erwidert.

    Ende März war ich dann soweit, dass ich nicht mehr wusste, wie ich mit dieser Situation und der Nicht-Kommunikation umgehen soll. Ich habe sie offen auf das Thema Beziehungskrise angesprochen, dies wurde mit einem knappen "alles gut" kommentiert. Extrem unbefriedigend, deswegen hatte ich einen (aus heutiger Sicht) beschissenen Plan umgesetzt: ich werde unter dem Vorwand eines Handy-Updates, wie bei Apple von Zeit zu Zeit üblich, eine Spy App auf das Handy spielen und könnte somit Ihre WhatsApp mitlesen.

    Am ersten Aprilsonntag habe ich den Plan in die Tat umgesetzt, Update drauf inkl. Spy App drauf und Abends hatten wir dann ein Gespräch und ich habe sie einfach ein paar Sachen zu unserer Beziehung gefragt. Wie gewohnt, kamen keine inhaltlich wertvolle oder hilfreiche Antworten. Ich anschließend an den PC und einfach mal geschaut, was so geschrieben wird! Da war die große Überraschung!!! Jede Frage wurde sozusagen simultan an einen anderen Mann geschickt, der dann natürlich umgehend seinen Kommentar dazu gab, der natürlich nicht gerade freundlich für mich war. Das ganze habe ich genau 5 Minuten ausgehalten, dann konnte ich nicht mehr, war seelisch und moralisch völlig am Ende - meine bisherige Welt ist in wenigen Zeilen komplett und total zusammen gebrochen! Leicht erregt bin ich nach oben zu ihr ins Wohnzimmer, habe ihr eine Szene gemacht und sie über mein Vorgehen aufgeklärt. Sie war natürlich "not amused", erstens wegen der Aktion und zweitens, weil das Thema nun endlich mal auf dem Tisch war und ich Bescheid wusste.

    Das anschließende Gespräch war wenig hilfreich, es wurde alles abgestritten, es ist nur ein alter Freund... (deswegen hat sie auch "Danke Schatz (mit Kuss Smiley) geschrieben!) da ist nichts.... ich red mir da was ein.... deswegen habe ich die nächsten drei Tage die WhatsApp weiter verfolgt, obwohl ich beteuert hatte, dass ich den Zugang gelöscht habe. Und dann wurde es richtig interessant.... die beiden haben über die Taktik gesprochen, wie sie mit mir umgehen sollte, das er ewig auf sie warten würde und dann flog da auch ein beidseitiges "Ich liebe Dich" hin und her. Die komplette Aufmerksamkeit und Kommunikation, die ich nicht erfahren hatte, ging komplett an einen anderen Mann. Nach all den Jahren und allem was ich für sie getan hatte.

    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch konnte ich mal wieder nicht schlafen, während sie keine Probleme damit hat, so beschloss ich ins Arbeitszimmer zu sitzen und ihr einen langen Brief zu schreiben. Also PC an und drauf los schreiben - meine Wünsche, meine Träume, was ich an Ihr Liebe, was ich mir für uns Wünsche und viel viel mehr... zwei Seiten mit allen meinen Emotionen. Mittwoch morgens habe ich Ihr den Brief gegeben und beide sind ins Geschäft. Als Reaktion kam nur eine kurze Whatsapp mit "Danke für den Brief, lass uns heute Abend darüber reden".
    Mittwochabend hatte ich dann zum letzten Mal mit gelesen und dann den Zugang gelöscht, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten hatte. Diese Worte über und von meiner Frau zu lesen und vor allem auch noch über meine Tochter war die schlimmsten Schmerzen, die ich jemals erfahren hatte.

    Abends haben wir uns dann wie verabredet auch unterhalten, wir haben die Situation besprochen und erstmalig hat sie auch zugegeben, dass es da einen gibt, den sie aber nur einmal getroffen hatte.... seit diesem Moment herrscht hier Eiszeit. Meine Wünsche an diesem Abend waren nur zwei: kein Kontakt mehr zu diesem Typ und wir gehen zu einer professionellen Beratung, den in unserer Beziehung stimmt etwas nicht, was wir alleine aus meiner Sicht nicht mehr fixen können ohne fremde/externe/professionelle Hilfe. Dem ersten (kein Kontakt) hat sie zugestimmt, das zweite wurde verweigert mit dem Hinweis, dass das nichts bringt. Ich habe meine Fehler eingestanden, Reue gezeigt und bin seitdem einmal pro Woche alleine in der Partnerberatung, weil ich an mir arbeiten will, mich ändern will, sie immer noch Liebe, ihr verzeihe und immer noch an eine gemeinsame Zukunft glaube!
    Und der einzige Kommentar zu dem Brief war: "handschriftlich wäre schöne gewesen". Danke!

    Als Grund für diesen außereheliche Kontakt hat sie mir gesagt, dass Ihr Aufmerksamkeit und Wertschätzung fehlt - sie jetzt aber erst mal Zeit braucht und nicht mehr darüber reden möchte (und kann). Das war sozusagen das erste Kapitel der Geschichte, dass zwischen Mitte März und Anfang April stattgefunden hat. Seitdem geht es natürlich fröhlich weiter. Ich werde einfach mal ein paar Auszüge aus dem erlebten schildern:
    - erster Samstag danach: ich frage Sie, warum sie denn bei mir bleibt: sie antwortet: "das macht man halt so"
    - zweiter Samstag: wir waren gemeinsam mit Freunden und den Kindern essen, es war ein sehr netter Abend, ich werde emotional mal wieder ignoriert, sie berührt mich auch nicht, nach vielen schönen Stunden im Restaurant fahren wir mit den Kindern im Auto noch zu den Freunden, wir sind 2 Minuten gefahren, sie holt das Handy raus, ich schaue natürlich instinktiv nach rechts und welchen Namen sehe ich ganz dick und groß: SEINEN! Obwohl sie mir sogar versprochen hatte, dass sie keinen Kontakt mehr haben wird. Als wir dann daheim waren, habe ich ihr eine Szene gemacht, weil ich es emotional leider nicht mehr ausgehalten hatte... inhaltlich kam leider nichts neues außer: ich brauche Zeit und kann nicht reden.
    - Ostersonntag: wir sind mit den Schwiegereltern zusammen frühstücken, ich werde wieder emotional ignoriert, dass sogar meine Schwiegermutter mich im Nachgang darauf angesprochen hat!
    - Ostermontag: an diesem Abend hatten wir ein erstes langes offenes Gespräch! ich habe ihre ganzen Hilferufe nach Aufmerksamkeit nicht gehört - sie hat sich mehrmals mit ihm getroffen - und: sie hat immer noch Kontakt! RUMS! Danke! Ja, sie will schon noch mit mir/uns zusammen leben, aber aktuell ist kein Vertrauen mehr da... sie weiß nicht wie sie alles vergessen soll.... meine Antwort: wir werden es nie vergessen, es ist von nun an ein Kapitel in unserem Buch, wir werden damit leben müssen - es geht um das Verzeihen!
    - Am Dienstag nach Ostern wurde unser Hund eingeschläfert - auf meine Anmerkung, dass ich jetzt dazu gehe, ernte ich nur ein "nettes" AHA - und meine Ansage, dass ich jetzt beim Begraben helfe wird mit einem "wenn Du meinst" kommentiert. Es war ein grausamer Abend, er ist in meinen Armen friedlich eingeschlafen, ich habe rotz und Wasser geheult und in anschl. mit meinem Schwiegervater zwei Stunden im strömenden Regen begraben. Als ich dann völlig fertig heim komme, Dusche und mich zu ihr setze, kommt nix! Sie dreht sich rum und schläft auf der Couch ein... wieder mal danke!
    - wieder ist eine Woche vergangen, es ist Samstag, ich bin mal wieder eine Woche angeschwiegen worden und habe das Bedürfnis auf Nähe, Geborgenheit und eben auch mal wieder Kommunikation. Also frage ich doch einfach mal: hast Du noch Kontakt zu ihm? Antwort: ja - gelegentlich! RUMS! Hallo? Danke! In welchem Film sind wir hier eigentlich unterwegs... Warum? keine Antwort! Wie wärs mit Konzentration auf die Familie? Keine Antwort! Wie geht’s hier weiter? ich brauche Zeit... auf meine Frage hin - wir haben Anfang Juni einen zweiwöchigen USA Trip gebucht - wie sie sich das mit USA vorstellt habe ich die Info bekommen, dass sie davon ausgeht, dass wir da zu dritt hingehen. Meine Kommentierung, dass das für mich noch nicht so klar ist in der aktuellen Konstellation, wurde schweigend hingenommen...
    - an dem Sonntag habe ich mir dann wieder einen wunderbaren Tag mit unserer Tochter gemacht, weil Mama nichts mit uns unternehmen wollte und Abends haben wir beschlossen, dass wir zusammen zum Griechen essen gehen - ich kürze jetzt langsam ein bisschen ab, weil es immer sehr ähnlich abläuft... Kommunikation komplett auf der Sachebene, diese mal mit dem Extra, dass sie sich 6 Ouzo nimmt und anschließend am späten Abend das Bad voll kotzt... (sorry für die Wortwahl) - ich kann mit dieser Situation nicht mehr umgehen! Der weitere Abend war extrem kühl und abweisend, obwohl ich mich sogar noch um sie bemüht hatte und nach ihr gesehen hatte... meine Verabschiedung am Montagmorgen war dementsprechend erstmalig auch ein bisschen kühler: Putz bitte das Bad, einen schönen Tag und krieg endlich Dein Leben in Griff!
    - an dem Montag bin ich direkt nach dieser Verabschiedung zu meiner zweiten Beratungsstunde und habe mich dort wieder aufbauen lassen. Ich habe der netten Dame die o.g. Ereignisse geschildert und wurde wirklich wunderbar gecoacht und beraten... war ich an diesem Morgen bereit mich scheiden zu lassen, so hatte ich nach 90 Minuten wieder die kraft um sie zu kämpfen! Und ebenfalls hatte ich einen neuen Plan: ich gebe Ihr Zeit, weil sie scheinbar nicht weiß was sie will, und ich kümmre mich auch mal ein bisschen um mich, und nehme mir auch Zeit für mich! Das heißt, ich werde die Abende im Arbeitszimmer verbringen, entweder liegengebliebene Arbeit aufarbeiten oder auch mal einfach ein Buch lesen... Abends hatte ich das dann auch so offen kommuniziert, dass sie Zeit bekommt und ich mich eben auch um mich kümmre - Kommentiert wurde es mit einem kurzen "Aha".
    - in der darauf folgenden Woche haben wir das so konsequent praktiziert und es fand eine rein sachliche Elternkommunikation statt - für mich auf der einen Seite auch mal sehr erholsam - andererseits sehr unbefriedigend. Es ist weiterhin so, dass von Ihr gar nichts kommt und ich mich zusammen reisse, sie nicht zu einem Gespräch zu nötigen um ihr den Freiraum zu geben.
    - kleine Randnotiz noch zu meinem Verhalten: alles was mir vorgeworfen wurde, was ich an Aufmerksamkeit vernachlässigt habe, habe ich natürlich versucht in einem gesunden Maße zu verändern - heißt: ich mach jetzt nicht den Hampelmann - trotzdem wurde es von meiner frau gegenüber meiner Schwiegermutter nur mit einem "das ist alles nur gespielt, weil er mich behalten will" kommentiert. RUMS. Danke. Bleibe ich in der alten Verhaltensweise, dann heißt es er bemüht sich nicht, ändere ich mich, dann heißt es, es ist alles nur gespielt.

    Inzwischen hat sich das eben seit einer guten Woche so eingespielt, dass wir nebeneinander her Leben und für mich ist die Situation natürlich extrem unbefriedigend und ich weiß langsam erstens nicht mehr was ich wirklich will und zweitens wie es weiter gehen soll.

    Meine gedanklichen Optionen /Fragen/Überlegungen sind:
    - wie lange kann und soll ein Mann das durchhalten?
    - kann das wieder werden?
    - soll ich Ihr eine Frist setzen? und dann ggfls. selbst das Ende herbeiführen?
    - kann ich ihr den Kontakt zu dem anderen verbieten? oder lässt das den Trennungsschmerz bei ihr noch größer werden?
    - wie verhalte ich mich daheim?
    - gehe wir zu dritt in Urlaub und nutzen das als evtl. neuen Start? oder gehe ich mit unserer Tochter alleine und Sie kann mal zwei Wochen darüber nachdenken...
    - wie kommen wir in eine Kommunikation?
    - wie kann ich ihr helfen? kann ich ihr helfen?
    - und viel mehr in meinem wirren Kopf...

    Ich weiss, dass sie an einer Weggabelung steht, links ist der Weg zu dem anderen, der sie emotional momentan anspricht und ihr das gibt, was von mir wohl nicht mehr kommt nach 11 Jahren Ehe - der aber selbst verheiratet ist mit zwei Kindern und bei dem wirtschaftlich wohl massive Einschränkungen zu erwarten sind. Am rechten Weg stehe ich, der Typ der fast 15 Jahre ganz gut war, auf den man sich verlassen kann, der daheim den Laden schmeisst, ein guter Vater ist und den goldenen Käfig bezahlt... beide wird sie nie zusammen haben können.

    Letzte Anmerkung: die oben geschilderten Situationen sind natürlich aus meiner Sicht und Wahrnehmung, ich bin mir aber sicher, dass ich nicht komplett Weltfremd unterwegs bin, da ich mich auch mit verschiedenen Freunden dazu austausche. Ich liebe Sie immer noch, verzeihe ihr dieses "Kapitel" und bin "meistens" gewillt, mit ihr in eine gemeinsame tolle Zukunft zu gehen, allerdings gibt es nach 6 Wochen der Qual auch erste berechtigte Zweifel, weil ja so gar nichts von ihr kommt...

    Herzlichen Dank für Anregungen, Anmerkungen, Hinweise, Tipps oder offenes Feedback!

  2. Inaktiver User

    AW: Was ein Leben... oder: eine Ehefrau auf Abwegen...

    Zitat Zitat von Paul72 Beitrag anzeigen

    Jede Frage wurde sozusagen simultan an einen anderen Mann geschickt, der dann natürlich umgehend seinen Kommentar dazu gab, der natürlich nicht gerade freundlich für mich war.

    Und dann wurde es richtig interessant.... die beiden haben über die Taktik gesprochen, wie sie mit mir umgehen sollte, das er ewig auf sie warten würde und dann flog da auch ein beidseitiges "Ich liebe Dich" hin und her.

    Ich habe der netten Dame die o.g. Ereignisse geschildert und wurde wirklich wunderbar gecoacht und beraten... war ich an diesem Morgen bereit mich scheiden zu lassen,

    Das Verhalten deiner Frau zeigt auf, dass sie jede Achtung und jeden Respekt Dir gegenüber verloren hat, und dein Empfinden nach Scheidung wohl das richtige Gefühl ist.

    Du solltest dich nicht länger von ihr vorführen lassen, sondern ganz klar Position beziehen.

    Entweder ist sie bereit noch was für eure Ehe zu unternehmen, und dazu gehört der Kontaktabbruch zu dem anderen Mann, oder ihr könnt euch Gedanken über eine möglichst friedliche Trennung machen.

    Außerdem würde ich deiner SM mal die ganze Wahrheit mitteilen, damit Du zumindest an dieser Front nicht auch noch mit falschen Vorwürfen konfrontiert wirst.

    Könntet ihr den USA-Trip noch rückgängig machen, ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass der für euch erholsam und zufriedenstellend sein wird.

    lg jaws

  3. Inaktiver User

    AW: Was ein Leben... oder: eine Ehefrau auf Abwegen...

    @Paul72: Schließe mich Jaws überwiegend an. Mit einem Unterschied: Wickel deine Ehe ab und baue dir ein neues Leben auf. Und sei ein guter Vater.

  4. Inaktiver User

    AW: Was ein Leben... oder: eine Ehefrau auf Abwegen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @Paul72: Schließe mich Jaws überwiegend an. Mit einem Unterschied: Wickel deine Ehe ab und baue dir ein neues Leben auf. Und sei ein guter Vater.

    Wenn ich mir so anschaue, was er in der Erkrankungszeit der Verwandtschaft so alles geleistet hat, dann muss ich dir wirklich recht geben.
    Wer braucht eine Frau an der Seite, die dann so reagiert, kein Mensch!!!

    lg jaws

  5. Inaktiver User

    AW: Was ein Leben... oder: eine Ehefrau auf Abwegen...

    Ganz schön gruselig, das zu lesen.
    Ein bischen viel "ich"?
    Was Deine Frau das letzte Jahr alles gestemmt hat, darüber steht nichts.
    Für mich klingt es sehr anklagend. Aber auch verständlich.
    Ich denke, Du wirst nicht zu ihr durchdringen. Sie ist in einer Hormonwolke, kann nicht mehr real denken.

    Unwahrscheinlich, dass das zu kitten ist. Sie will es ja gar nicht.
    Nach Deiner Schilderung spricht sie nicht richtig über ihr Gefühlschaos, läßt Dich nur gegen eine Wand rennen.

    Was würde ich tun (naja, was ich wirklich tun würde, weiß ich nicht):
    Sofort trennen, Tatsachen schaffen. Jeder macht strikt seins.
    Und die Scheidung angehen. Dazu brauichst Du ja diese strikte Trennung. Keine Wäsche mehr waschen, keine Einkäufe zusammen und den Urlaub canceln (bringt eh nix, weil sie nur am Handy sein wird).

    Und Du wirst ein neues Glück finden. Du hast aus Deinen Fehlern ja gelernt. Nur bei Deiner Frau eben nicht mehr fruchtend.
    Nimm das Zepter in die Hand, sage jetzt, was passieren wird.

  6. Inaktiver User

    AW: Was ein Leben... oder: eine Ehefrau auf Abwegen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir so anschaue, was er in der Erkrankungszeit der Verwandtschaft so alles geleistet hat, dann muss ich dir wirklich recht geben.
    Wer braucht eine Frau an der Seite, die dann so reagiert, kein Mensch!!!

    lg jaws
    Wirst du nicht auch langsam müde davon zu sehen, wie Menschen miteinander umgehen? Im RL und auch hier. Eigentlich ist bei so einer Geschichte alles Zeitverschwendung, was nicht in Richtung "eigenes Leben" geht.

  7. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Was ein Leben... oder: eine Ehefrau auf Abwegen...

    Ich schließe mich jaws an. Die Frau hat die Prüfung durch die "schlechte Zeiten" nicht bestanden, sie respektiert dich nicht im geringsten. Hör auf, die Liste ihrer Verfehlungen zu führen, geh zum Anwalt und kämpfe um deine Tochter. Die Ehe ist gescheitert, fenito, aus und vorbei.

  8. User Info Menu

    AW: Was ein Leben... oder: eine Ehefrau auf Abwegen...

    Danke für die ganzen Meinungen und ersten Einschätzungen. Ich kann oben nur in ich Form schreiben, da es meine Einschätzung der ganzen Situation ist.

    Was mich noch daheim hält ist meine Tochter und die Liebe., die ich trotz allem noch in mir habe für meine Frau. Und die Hoffnung stirbt zuletzt. Meine größter Wunsch ist eine Zukunft mit meiner Familie. Mein größter Alptraum ist der Gedanke, dass ich meine Tochter nicht mehr jeden Tag sehen kann.

    Was ist Eure Einschätzung zu meinem Gedanken: ich fahre nur mit meiner Tochter in Urlaub, weil sie sich so unendlich drauf freut und meine Frau bleibt daheim zum Nachdenken?

    Fragt mich nicht warum, aber ich kann mich mit dem Wort Scheidung noch nicht anfreunden.... aber immer öfter kommt die Option in Betracht...

    DANKE!!!

  9. Inaktiver User

    AW: Was ein Leben... oder: eine Ehefrau auf Abwegen...

    Zitat Zitat von Paul72 Beitrag anzeigen
    Was ist Eure Einschätzung zu meinem Gedanken: ich fahre nur mit meiner Tochter in Urlaub, weil sie sich so unendlich drauf freut und meine Frau bleibt daheim zum Nachdenken?
    Mach das (und ziehe das auch wirklich so durch). Während des Urlaubs kannst du dir ja überlegen, ob und wie viel Liebe noch vorhanden ist.

    Manchmal steht auf der Verpackung Liebe drauf, der Inhalt ist aber ein ganz anderer. Z. B. die bevorzugte Lebensform "Familie".
    Geändert von Inaktiver User (03.05.2017 um 12:58 Uhr) Grund: Kauderwelsch geändert

  10. User Info Menu

    AW: Was ein Leben... oder: eine Ehefrau auf Abwegen...

    Er liebt sie halt nur scheinbar noch und es waren 15 gemeinsame Jahre :(.
    Sehe da auch recht schwarz, stimme den Vorrednern eher zu.

    Vielleicht wäre eine räumliche Trennung gut? Sie zieht aus, du lässt ihr aber die Tür offen zurückzukehren und wenn du in der Zeit jemand anderes kennenlernst und dich neu verliebst oder deine Gefühle zu ihr verlierst hat sie eben Pech gehabt.
    Sie kann sich entscheiden und dir bleibt Zeit dich daran zu gewöhnen von der Liebe loszulassen und wieder alleine klar zu kommen.

    Ist nur eine Frage an die anderen. Ich würde das in der Situation wohl so machen, aber ich bin selbst ein Beziehungskrüppel und möchte meine Gedanken sind mit Vorsicht zu genießen.

    Wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute. Du hast schon viel gekämpft.

Antworten
Seite 1 von 117 1231151101 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •