Das ist nicht wirklich ein Widerspruch. Bei Personen, zu denen sie eine engere persönliche Beziehung hat, kann sie nicht einfach den Kontakt abbrechen, wenn es nicht nach ihren Vorstellungen läuft.
Das mit der Statue ist ein schöner Vergleich. Ich mag zwar nicht auf einem Sockel stehen und von den Vögeln vollgesch...en werden. Aber irgendwo trifft es doch wohl ihre Sichtweise. Ja, ich war immer der, der die großen Probleme löste und die harten Kämpfe ausfocht.
Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 163
Thema: Haben wir eine Chance
-
16.04.2017, 13:39
AW: Haben wir eine Chance
-
16.04.2017, 13:42
AW: Haben wir eine Chance
Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
- Ich habe meinen Sport gefunden.
Sommer 2021 - mehr als nur nasse Füße... reinklicken und mithelfen!
Moderatorin für:
Was bringt Sie aus der Fassung?Beziehung im AlltagTrennung und ScheidungÜber das KennenlernenForum für AlleinerziehendeReine Familiensache
-
16.04.2017, 14:29
AW: Haben wir eine Chance
Du hast weiter geschrieben, daß dein Arbeitgeber die Investitionen zurückgezogen hat, also hat es mit dir überhaupt nichts zu tun. Kann es sein, daß du durch die Situation in den Augen deiner Frau ein Versager geworden bist, obwohl du überhaut nichts dafür konntest? Wenn der Arbeitgeber ein Projekt aus finanziellen Gründen zurückziehst, muß man sich nicht gleich einen neuen Arbeitgeber suchen. Ich habe das Gefühl, daß deine Frau dir das ankreidet, daß du es nicht getan hast. Sie hat möglicherweise mit dem Gedanken gelebt, daß du an deiner Karriere weiter arbeitest, gleichgültig bei welchem Arbeitgeber, dann würde es auch mehr Geld geben. Vielleicht ein Gedanke, den man im Auge behalten sollte.
Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
-
16.04.2017, 21:04
AW: Haben wir eine Chance
Lieber Wolfgang,
grundsätzlich glaube ich schon (aus der eigenen Erfahrung), dass ihr eine Chance habt. Aber wenn ich lese, was du schreibst, klingt es schon sehr eingerichtet in dem jetzigen Istzustand als funktionierende Familienzweckgemeinschaft.
Mein Mann und ich sind jetzt beide 47 Jahre alt und seit 28 Jahren verheiratet. Vor drei Jahren gerieten wir auch ins Schlingern. Das hatte auch den Ursprung bereits früher, denn ein Leben mit vier Kindern macht es nicht immer leicht, die Paarbeziehung wirklich zu pflegen und vielleicht tun Gewohnheit und schleichende Selbstverständlichkeit ihr übriges..., um im Außen manchen anderen Menschen auch interessant erscheinen zu lassen.
Meine - unsere - Erfahrung ist, dass man in so langjährigen Beziehung immer tiefer Themen anstößt, die es aus der eigenen Biografie zu erlösen gilt. Das solche Krisensituationen besondere Entwicklungsräume bieten können, wenn man/frau sie denn ergreift und beide grundsätzlich versuchen, miteinander offen und ehrlich im Gespräch zu sein. Es entstehen ganz sicher auch Verletzungen, die es anzuerkennen gilt, ohne Schuldzuweisung an den anderen. Nicht einfach!
Vielleicht bin ich auch keine gute Ratgeberin in eurer Situation, weil wir kein so typsiches Modell mit Mann macht Kariere und Frau hält ihm den Rücken frei und arbeitet irgendwann Teilzeit gelebt haben, weil es uns beiden nicht entsprechen würde. Das heißt, ich kann es nicht nachvollziehen, dass dein nicht stattgefundener Karriereschritt deine Wertgkeit in ihren Augen gemindert hat. Meine Liebe zu meinem Mann hat sich noch nie an seiner Karrierestufe einstufen lassen. Aber da ich schon lange hier mitlese, weiß ich, dass es so etwas wirklich geben kann.
Uns hat jedenfalls ein Gespräch bei einem Coach geholfen, einen neuen Denkanstoß zu bekommen
und dennoch haben wir drei sehr intensive Jahre gebraucht, um uns beim anderen wieder wirklich sicher zu fühlen... dass da immer noch eine große Liebe zueinander besteht, war eigentlich die ganze Zeit immer wieder deutlich und hat über den Schmerz, die manchmal falschen Gedanken, und alles...hinweggeholfen
Wir wollten beide wirklich unsere Ehe retten. Das war das Fundament.
..und wir hatten weiter ein große körperliche Anziehung aufeinander. Das war sicher eine Säule.
...und wir haben den Schmerz des anderen ausgehalten und nicht kleingeredet. Das war sicher eine weitere Säule.
Versucht ein wirklich offenes Gespräch miteinander. Was war der wirklich Grund, bei dem anderen Mann zu landen? Was fehlte ihr? Könnt ihr das zwischen euch aufbauen? ...ihr müsst wirklich bis an den tiefsten Grund miteinander offen sein... Kannst du denn verzeihen, wenn das ihre große Sorge ist?
Und
...du bist im besten Alter.
Manchmal ist es auch richtig, den anderen loszulassen und völlig neu anzufangen.
-
16.04.2017, 21:16Inaktiver User
-
16.04.2017, 21:20
-
16.04.2017, 21:48
AW: Haben wir eine Chance
@ jaws
Ich sehe das wie Cara.
und dennoch würde ich alles dafür tun, dass es ein weiter auf einer neuen Stufe geben könnte, weil man seine Lebensthemen auch in die neue Beziehung mitnimmt und ein Leben ohne Krise wohl nicht möglich ist. Aber wenn sie hadert und zweifelt und nicht mitinvestiert, wird das wohl schwierig. Einer alleine kann eine Beziehung nicht auf neue Füße stellen.
-
16.04.2017, 22:44
AW: Haben wir eine Chance
Durchsage:
"Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."
-
16.04.2017, 22:48
AW: Haben wir eine Chance
Was wäre denn dieses Handeln und wie soll der Neuanfang aussehen?Sie hat Angst, wieder da zu landen, wo sie vor einem Jahr war, in der Unzufriedenheit mit der Ehe.
Geht es darum, dass die Wäsche wieder zusammen gewaschen wird, oder dass es wieder Sex gibt oder ... ?
Es müsste ja tatsächlich geachtet werden, dass ihr nicht wieder "in altes Fahrwasser" geratet.
Ich verstehe auch nicht, in welchem Sinne du gescheitert sein solltest bzw. warum sie dich so sieht.
Was mir aber auffällt, ist, dass euer jüngstes Kind 6 Jahre alt ist und das alles vor 5 Jahre war - da war also Kleinkindphase und da verlieren sich viele Paare ein Stückweit - und es ist nicht untypisch, dass sich die Frau "alleine gelassen" fühlt.
-
16.04.2017, 22:49
AW: Haben wir eine Chance
Noch eine Frage:
Streitet ihr manchmal - oder habt ihr gestritten?
Ich finde gar nicht schlimm, dass deine Frau "aufgebracht war" - im Gegenteil.



Zitieren

