Auf den Leim gegangen sind dem all diese Frauen, ganz sicher. Ein Mann, wie ihn viele Frauen haben möchten. Erfolgreich, gebildet, mit Geld, vielleicht hübsch anzusehen, ... ??? Das haben die schnell raus, dass sie sich mit diesen Vorzeichen im emotionalen Bereich einiges erlauben können, bevor ihnen eine Frau die Tür weist.
Den wohl stärksten Beweis seiner Anziehungskraft hat er vielleicht nun mit Superhase erbracht. Er hat sie während einer lebensbedrohlichen Phase total hängen lassen. Ist einfach untergetaucht, nicht mal zum Schluß machen hat es ihm gereicht. (wer weiß, vielleicht wird sie ja wieder gesund und mann könnte zurückkehren, mann will sich ja nichts verbauen ..) Und trotzdem versucht sie, sich bei ihm einzuschmeicheln. Der muß schon was können. Dem normalen Empfinden nach würde frau einem Mann alle Sachen vor die Tür werfen wenn er sich nach Mitteilen einer Krebsdiagnose ungebührlich benimmt und für Tage abtaucht. Aber hier hat Te sein Abtauchen über viele Monate akzeptiert und ihre Hoffnung auf seine Rückkehr bei ihm untertänigst kundgetan. Wirklich ein seltsamer Therapeutenrat. Was war das für eine Therapeutin? Bauch-Beine-Po Training?![]()
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Ergebnis 61 bis 68 von 68
Thema: Trennung nach Krebsdiagnose
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28.05.2013, 16:10
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28.05.2013, 16:57
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28.05.2013, 17:05
AW: Trennung nach Krebsdiagnose
PS: Auf Verständnis hoffe ich in keinster Weise - ich erwartete Ratschläge und die habe ich dankend angenommen.
Mehr sollte es nicht sein. Ich denke, die Situation versteht sowieso nur jemand, der mit der Krankheit konfrontiert ist und
dann alleine und ohne Mann darsteht. In gesunden Zeiten wäre nicht nur mein Selbstvertrauen größer gewesen..........
Aber in gesunden Zeiten war dieser Mann immer in Notsituationen präsent und hat mir sehr hilfreich "unter die Arme gegriffen".
Das alles sollte man trotz der negativen und desolaten Situation bitte nicht verkennen. Ich gelte im Freundeskreis als
sehr gerecht und ebenso bin ich kritikfähig - doch meine Frage war die, was diesen Menschen dermaßen verändert hat.
In seiner Vergangenheit gab es eine Kurzzeitaffäre mit Brustkrebs, leider wurde eine Brust amputiert und hier ist er merkwürdigerweise nicht weggelaufen, sondern unbedingt helfen und diese "Liebe" aufrecht erhalten. Die Frau hat die
Affäre dann gekappt, nachdem sie noch schnell ein Darlehen von € 5000 beansprucht hatte. So kann es einem erfolgreichen
Mann auch ergehen. Leider ist diese Person dann doch an Krebs verstorben, was sogar mir als sehr Leid tat.
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28.05.2013, 18:18
AW: Trennung nach Krebsdiagnose
Den Mann kann dir hier auch keiner erklären, zumal du ihn schon selbst ziemlich auseinandergenommen hast.
Jede mögliche Erklärung ist gleichwertig .... aber irgendeine wird vielleicht für dich so passend sein, dass du "zufrieden" bist ...?
Ich biete dir eine an, vielleicht ist sie dir zu simpel:
Er will nicht, dass ihm sowas noch mal passiert, er hat außerdem damals schon gemerkt, dass er sich, was die Krankheit anbelangt und das "Erwartete-trotzdem-dableiben" übernommen hat. Einer Frau finanziell aus der Klemme zu helfen ist sein Ding, im Zusammenhang mit Krankheit und eigenem fortgeschrittenem Alter hat er ein Problem - und dann wurde es ihm noch nicht mal gedankt, er hat keine Lorbeeren für sein Helfen - von dem er lebt - bekommen. Und dann ist sie auch noch gestorben, braucht er in keinem Punkt noch mal.In seiner Vergangenheit gab es eine Kurzzeitaffäre mit Brustkrebs, leider wurde eine Brust amputiert und hier ist er merkwürdigerweise nicht weggelaufen, sondern unbedingt helfen und diese "Liebe" aufrecht erhalten. Die Frau hat die
Affäre dann gekappt, nachdem sie noch schnell ein Darlehen von € 5000 beansprucht hatte. So kann es einem erfolgreichen
Mann auch ergehen.
Ganz allgemein kann man übrigens von niemandem erwarten, dass er alle Belastungen mit trägt. Jeder hat das Recht, die Grätsche zu machen wenn er an seine Grenzen kommt. Meine Grenzen haben sich nach einigen Erfahrungen in manchen Bereichen auch nach unten verschoben - ohne mich grundsätzlich "dermaßen" verändert zu haben. Man trägt schon immer alles in sich und wenn eine Situation kommt, bei der alle Alarmknöpfe anspringen aus einer vorhergegangenen Erfahrung, schaltet man schon mal ins Notprogramm und zeigt ein für andere - vielleicht sogar für sich selbst - ungewöhnliches Verhalten.
Du beschwerst dich hier über seine Härte.Leider ist diese Person dann doch an Krebs verstorben, was sogar mir als sehr Leid tat.
Mir fällt deine auf.
Schlimm krank zu sein ist eine bescheidene Situation.
Dabei alleine dazustehen und vielleicht noch materielle Existenzängste zu haben, ist kaum zu toppen.
Trotzdem: Leben ist nicht fair und man hat keinerlei Anspruch darauf, dass es anders ist. Man hat nur viel Glück, wenn nicht alles zusammen kommt.Geändert von kubus (28.05.2013 um 18:23 Uhr)
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29.05.2013, 10:40
AW: Trennung nach Krebsdiagnose
Ich denke, hier hast Du die Erklärung für sein Verhalten. Es ist keine Entschuldigung, sondern lediglich ein möglicher Grund, warum er sich gerade so unterirdisch verhält.
Ratschläge für Dich: das wären die, die man immer gibt. Nach vorne schauen, bei Freunden trost und Gespräche suchen, Zeit für Dich nehmen und vor allem, auf Dich und Deine Krankheit achten, dh. alles tun, was Dir gut tut. Ich würde ihn nicht kontaktieren und alles, was Ihr in der Beziehung für Euch gemacht/geändert habt, rückgängig machen, also Vollmachten entziehen (willst Du zwar nicht, aber hat ja jetzt keinen Sinn mehr, wo Ihr nicht mehr zusammen seid) und Eure Sachen austauschen (ich gehe mal davon aus, dass Du viele Sachen bei ihm hast und er bei Dir, dazu noch die Wohnungsschlüssel).
Ich wünsche Dir eine gute und unkomplizierte Genesung und dass Du bald schon nicht mehr an ihn denken musst!!!
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05.06.2013, 11:06
AW: Trennung nach Krebsdiagnose
Ach Superhase *dickenDückerschick*
was willst Du mit einem Mann, der sich in dieser Situation so mies verhält?
Du würdest ihm sowieso nie wieder vertrauen können und er wüsste leider nun auch, wie mies er sich Dir gegenüber verhalten kann, ohne dass Du ihn aufgibst.
Du brauchst Deine ganze Kraft jetzt für Dich.
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15.06.2013, 09:39
AW: Trennung nach Krebsdiagnose
Hallo superhase,
ich habe erst jetzt deinen thread gelesen und ich weiß nicht ob du noch mitliest.
Ich hätte da noch eine Interpretationsmöglichkeit. Du schreibst, dass eure Beziehung ohnehin schon etwas am Kriseln war. Und du schreibst, dass du auf eine längere Reise gegangen bist und da schon an Trennung dachtest.Aber in gesunden Zeiten war dieser Mann immer in Notsituationen präsent und hat mir sehr hilfreich "unter die Arme gegriffen".
Das alles sollte man trotz der negativen und desolaten Situation bitte nicht verkennen. Ich gelte im Freundeskreis als
sehr gerecht und ebenso bin ich kritikfähig - doch meine Frage war die, was diesen Menschen dermaßen verändert hat.
Es gibt Menschen, die über Unterstützung, Hilfeleistungen, Geschenke absichern wollen, dass sie geliebt werden und dann eben auch nicht verlassen werden. Gleichzeitig können sie sich in dieser Rolle sehr stark fühlen.
Dass du auf eine längere Reise gegangen bist und eben nicht "bei ihm geblieben" bist, wie sich das eventuell in seiner Einstellung "gehört", hast du dich distanziert, ihn allein gelassen und eventuell bei ihm Enttäuschung, Zorn, Verlustangst ausgelöst. Deshalb war er unerreichbar für dich. Eventuell hat er selbst Trennungsgedanken gehabt.
Auch deine Erkrankung könnte Ähnliches hervorgerufen haben, zu Mal er Ähnliches schon ein Mal erlebt hat.
Es könnte halt sein, dass du ihn "verläßt", obwohl er ja so viel Sorge getragen hat.
Und alles ist deine Schuld, weil du nicht achtsam mit dir umgegangen bist. Er hat immer alles getan, aber da kann er ja nicht auch noch Einfluss drauf nehmen.
Es könnte also sein, dass er an sich sehr tief sitzende Verlustängste hat. Das führt dann manchmal auch dazu, dass eine Beziehung aufgelöst wird. Man geht dann selbst, um sich diesen Ängsten nicht mehr ausetzen zu müssen. Ist paradox, aber gibt es.
so wie du ihn geschildert hast, würde das nicht zu ihm passen Verlustängste zu haben oder gar Angst vor dem Alleinsein.
Da hinein passt es auch, dass die Exen immer noch irgendwie auf der Matte stehen und auch noch gleich 3-4 mit denen Kontakt gehalten wird. Sie sind nicht ganz verloren und eventuell kann man auf sie zurückgreifen?
Wenn das so sein sollte, dann sind das seine Probleme, die er in Beziehungen hat und die kommen sicher mit aus seinem Zuhause.
Ändern wirst du daran nichts können.
Ich wünsche dir vollkommene Genesung und viel Glück auf deinem Weg.
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23.06.2013, 12:13
AW: Trennung nach Krebsdiagnose
Hallo Superhase,
ich wünsche dir baldige Genesung !!!!!!!!!
Du fragst was diesen Mann verändert hat?Vielleicht nichts,er ist so .
Und mache dir keine Gedanken warum und weshalb er wie handelt,das sind seine Baustellen.
Konzentriere dich auf dich,deine Genesung und auf Dinge die dir Freude machen.Nehme deine gute Energie für dich !
LG



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