Hallo M180813x,
so wie es aus deinen Schreiben aussieht, scheint deine Frau nicht so recht was mit sich anfangen zu können.
Wenn du irgendwas bewegen willst, dann höre auf Alles zu machen.
Es kann sein, dass sie - so absurd das klingt- tatsächlich von den "Ansprüchen", die sie denkt dass du sie hast oder die du hast, überfordert ist.
Es könnte sein, dass ihre Ansprüche wie sie zu sein hat und was sie tun müßte, zu hoch in ihrem Denken sind. Das führt dann zu "Hängenlassen" gar nicht mehr was anfangen (sie bekommt es so nich thin wie sie meint dass du es gerne hättest, sie meint, dass sie das nicht schafft, was sie sich denkt....), sich in eine Depri hineinmanövrieren....
Es kann sein, dass sie überhaupt nicht der Rolle als Ehefrau, Mutter etc. gewachsen ist oder dass das was du von ihr erwartest eben nicht das ist, was sie will.
Dann könnte es auch sein, dass sie sich in eine Art Versorgungshaltung begeben hat. Du bist Mami oder Papi, entweder wie ihre wirklich sind oder, sie bekommt jetzt das von dir was sie sich immer gewünscht hätte.
Zufriedenstellend ist das sicher am Anfang, aber irgendwann wird es unbefriedigend, weil sie eben kein Kind mehr ist, das spielen darf, während die Eltern für die Existenz sorgen, den Haushalt führen etc.
Je mehr du an ihre "Erwachsenenseite" appellierst, um so mehr stellt sie sich quer, denn das bekommt ja noch mehr was von Papa/Erziehungsperson.
Wenn sie auf der kindlichen Ebene ist, dann muss sie ja deinen Ansprüchen an eine Frau nicht genügen.
Vielleicht will sie einfach nicht die Frau sein, die du haben möchtest?
In meinem Bekanntenkreis gibt es ein Paar, die altersmäßig etwas auseinanderliegen. Sie wollte unbedingt eine Familie, konnte sich aber mit der Rolle Hausfrau und Mutter dann nicht anfreunden. Sie hatte kleine Jobs meist von zuhause aus und verbrachte viel Zeit mit den Daily Soaps vorm TV. Als er seinen Job verlor (hatte sich auch viel um Haus und Kinder bemüht zusätzlich), ging sie arbeiten, er war zuhause. Da kam die Beziehung eine Schieflage, die Rollenbilder stimmten nicht mehr. Nach der Trennung fing sie an sich beruflich neu zu orientieren, selbständig zu werden, auf ein Mal ging Alles, was vorher nicht ging. Aber das funktionierte nicht in der Partnerschaft, weil sie aus der Rolle nicht rauskam.
Im Übrigen, sie wollte aus der Beziehung raus, sie fühlte sich nicht mehr als Frau angenommen. Haushalt, Kinder und Arbeit waren das Wichtigste und natürlich er als "Fixpunkt", das musste "funktionieren".
Und nun möchtest du, dass deine Bemühungen Erfolg zeigen und sie sich dahin entwickelt, wie du meinst, dass es "gut" ist?betrachtete ich als einen Diamanten, dem der Feinschliff fehlt (Sorry für den Ausdruck), das Wort Diamant meine ich im guten Sinne. Sie kommt aus zerrütteten Verhältnissen, hat die Wärme einer Familie nie erfahren, ihre gnadenlose und gemeine Art in manchen Situationen erschreckte mich etwas, ich wimmelte aber ab in der Hoffnung, dass sich das mit der Zeit gibt, wenn ich mit dem guten Beispiel (nicht belehrend) vorangehe.
Was meintest du mit gnadenloser und gemeiner Art? Das ist doch sehr schlimm ausgedrückt?
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Ergebnis 11 bis 20 von 25
Thema: Nun bin ich auch dran...
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12.09.2012, 19:24
AW: Nun bin ich auch dran...
Geändert von omri (12.09.2012 um 19:41 Uhr)
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13.09.2012, 15:32
AW: Nun bin ich auch dran...
Oh Gott,deine Frau will gehen,lasse sie bitte ,es wird ihr besser gehen.Du bist jemand der alles kann,alles macht,deine Frau als ungeschliffenen Diamant bezeichnet.Die einfach nicht sieht wie unschlagbar toll du doch bist.Sie weiss ja nicht was gut für sie ist,macht so viel falsch.Lasse sie das Leben führen das ihr gut tuen wird,mit all ihren Schwächen und den Fehlern die du siehst-ohne dich.Es wir ihr besser gehen und sie wird wieder Kraft und Lebensfreude finden!
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17.09.2012, 22:31
AW: Nun bin ich auch dran...
Schwer zu sagen. Anscheinend haben wir unterschiedliche Vorstellungen. Was mich wundert: im Bekanntenkreis scheint es doch so zu funktionieren, wie ich es mir vorstelle: wenn der Mann Alleinverdiener ist, übernimmt die Frau den grösseren Teil der Hausarbeit, ansonsten wird geteilt. Und sie unterstützen sich gegenseitig. Was mich wundert: so ca. alle 1-2 Jahren wechselt miene Frau komplett ihre Freundinnen, genauer, sie melden sich plötzlich nicht mehr.
Ich hatte keinen genauen Einblick, was dort passierte, und wie es dazu kam. Als die Stimmung zu Hause noch OK war, habe ich sie getröstet und unterstützt, in der letzten Zeit bekam ich lediglich beiläufig mit, dass X und Y, wie zuvor A, B und C sich nicht mehr melden.
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17.09.2012, 23:16
AW: Nun bin ich auch dran...
Hallo!
HAtte ich gemacht, das hat die Situation noch verschärft. Sprich das Chaos wurde grösser und die Vorwürfe heftiger.
Das ist wahr, das hat sie offen gesagt. Nur wo bleiben der Wille/Wunsch/ die Motivation sich weiter zu entwickeln?
Ihr ist klar, dass sie bedingt durch ihre Vergangenheit grosse Defizite hat. Ihre alleinerziehende Mutter hat sie schwer misshandelt, unterdrückt und verstossen, und bei ihr eine Art 'Verkapselung' ausgelöst.
Sobald eine Aufgabe ansteht, schaltet sie in eine Verweigerungshaltung, weil sie alles, was sie nicht aus eigenem Antrieb machen kann, ablehnt.
OK, das ist wahr, demnach habe ich so einiges falsch gemacht.
Nein, ich will/wollte sie nicht ändern, sondern eine Art Tauschgeschäft (ich weiss, es klingt unschön, aber eine andere Analogie finde ich nicht) nach dem Motto: "ich sorge für die Familie, und führe dir vor, wie es in 'normalen' Familien funktioniert, und bitte dich, mir entgegen zu kommen, deinen Beitrag zu leisten, damit es noch schöner und harmonischer wird, denn allein schaffe ich es auf die Dauer nicht. Der Tag hat nunmal nur 24 Stunden, und mehr als 12-14 Stunden täglich kann ich beim besten Willen nicht leisten".
Irgendwann habe ich zu nörgeln angefangen, weil ich es leid war, ihre Kaffeetassen, die 3 Tage halbvoll herumstanden, wegräumen zu müssen, u.ä.
Ihr rutscht die Hand schon mal aus (habe mit Fotos die blauen Flecken auf meiner Tochter dokumentiert) wird unflätig,
wenn ich mal sie um Hilfe bitte, bekomme ich die Antwort, ich sei selbst schuld, wenn ich mich in eine Situation manövriere, in der ich Hilfe brauche.
Sie hält sich nicht an Vereinbarungen, aber wehe, wenn ich mich um 10 Minuten verspäte, wenn ich sie vom Flughafen abhole, oder wenn sie zum Treffen mit ihren Freundinnen zu spät kommt, weil ich z.B. mich wegen Stau o.ä. verspäte.
Dann redet sie stundenlang nicht mit mir. Dass ich wichtige Anrufe oder Besprechungen nicht einfach so beenden kann, falls sie sich ungeplant in die Länge ziehen, akzeptiert sie nicht. Ich habe pünktlich zu sein, damit sie ihre Freizeitaktivitäten rechtzeitig beginnen kann.
Und dass sie mir die Tür mit voller Wucht auf die Hand geknallt hat, weil ich ihr in einer Diskussion nicht nachgeben wollte, brauche ich nicht zu erwähnen.
Jetzt eine Frage für die Zukunft: (bevor ich heiratete, hatte ich bereits längere Beziehungen, und mir ist klar, dass Beziehungen ohne Zusammenwohnen anders verlaufen als eine Ehe)
Waren meine Erwartungen, die ich bisher (auch in vorherigen Beiträgen) geschildert habe, überzogen? Ist es nicht 'normal', dass Mann und Frau sich die Aufgaben teilen, dass Frau auch ordentlich und sauber und nett und freundlich ist?
Dass die Wünsche des anderen respektiert werden, dass die PArtner bei der Erfüllung ihrer Wünsche unterstützen, dass sie in Krisenzeiten zueinander stehen, statt Vorwürfe zu machen und die Schuld beim anderen zu suchen?
Ist es der Normalfall, dass sich einer der Partner ausnutzen lässt und sich verausgabt?
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17.09.2012, 23:18
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18.09.2012, 06:49
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18.09.2012, 07:35Inaktiver User
AW: Nun bin ich auch dran...
Eure Tochter wird von der eigenen Mutter/Deiner Frau misshandelt - und Du schaust zu?
Offensichtlich behandelt sie das Mädchen so, wie sie selbst von ihrer Mutter behandelt wurde - und Du schaust zu?
Quält sie die Kleine (wie alt ist Eure Tochter?) auch seelisch?
Ich weiß nicht, ob das strafrechtlich "unterlassene Hilfeleistung" ist? Auf alle Fälle, muss das Kind weg von dieser Mutter.
Hast Du schon mal mit dem Gedanken gespielt, dass Du als zukünftig allein erziehender Vater leben könntest? Dass Du Deine Berufstätigkeit auf ein gesundes Maß runterschraubst und dadurch in die Lage versetzt wirst, allein für Deine Tochter zu sorgen. Offensichtlich mangelt es nicht an Geld, durch Tagesbetreuung des Kindes und eventuell eines Babysitters oder einer "Mietoma", hast Du dann noch ausreichend Zeit, Dich um Deine Tochter zu kümmern. Viele Alleinerziehende, egal ob Mann oder Frau, schaffen das - trotz Berufstätigkeit.
Hol Dir das Jugendamt zu Hilfe, lass Dich durch einen Väterverein beraten, geh es offensiv an. Du kannst Deine Frau nicht "retten" und Du bist nicht für ihr Leben verantwortlich, wohl aber für das Deiner Tochter, und für Dein eigenes Leben.
Vater-Tochter-Kur und dann einen Neuanfang.
Soweit ich weiß, wird Deine Frau dann durch das neue Unterhaltsrecht für ihren Unterhalt selbst zuständig sein.
Mann! Vater! Du musst aktiv werden, "nur" schreiben und sich Gedanken machen, reichen hier nicht! Deine Tochter ist in Gefahr, akut, aber auch in Bezug auf seelische Verletzungen für ihr ganzes weiteres Leben! Wach auf!
Oh, man, ich bin wütend!
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18.09.2012, 08:39Inaktiver User
AW: Nun bin ich auch dran...
Nein, das ist nicht der Normalfall – warum machst du das?
Welche Genugtuung verschafft es dir, die blauen Flecken deiner Tochter zu dokumentieren und deine Frau als ein "lebensunfähiges Wesen" indirekt noch zu schwächen, indem du ihr jegliche Verantwortung für ihr Tun abschreibst?
Du erwartest Dankbarkeit von deiner Frau, weil du sie aus einer „inneren Gosse“ holst – und merkst noch nicht einmal, dass deine ganzen Bemühungen sie eher immer tiefer darin versinken lassen?
Du bist weder ihr Papa, noch ihr Therapeut – letzteren bräuchtet ihr wohl beide, um eine familiäre Katastrophe zu verhindern.
Entschuldige meine harten Worte - aber bei Kindesmisshandlung ist jedes seichte Geplauder einfach fehl am Platz.Geändert von Inaktiver User (18.09.2012 um 08:43 Uhr)
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18.09.2012, 08:55
AW: Nun bin ich auch dran...
Hallo M.....,
erst ein mal finde ich, dass Schafwolle das sehr richtig sieht. Und blaue Flecken bei einem Kind kommen sicher nicht von "Hand ausrutschen".
Ja, und genau das machst du auch. Hast du dieses "Tauschgeschäft" mit ihr tatsächlich abgesprochen?Nein, ich will/wollte sie nicht ändern, sondern eine Art Tauschgeschäft (ich weiss, es klingt unschön, aber eine andere Analogie finde ich nicht) nach dem Motto: "ich sorge für die Familie, und führe dir vor, wie es in 'normalen' Familien funktioniert, und bitte dich, mir entgegen zu kommen, deinen Beitrag zu leisten, damit es noch schöner und harmonischer wird, denn allein schaffe ich es auf die Dauer nicht.
Hast du ihr offen gesagt, was du erwartest und genau gesagt, was du geben willst?
Oder hast du einfach "losgelebt", vorgelebt und bist davon ausgegangen, dass das das Beste für sie ist?
Und ich unterstelle dir jetzt einfach Mal, dass du sie doch ändern willst. Du hast eine bestimmte Vorstellung von "normaler" Familie und so wie sie ist, mit ihrer ganzen Vorgeschichte, passt sie da gar nicht rein.
M... du kannst sie nicht "erziehen" und zu dem Menschen machen, der du meinst, der sie sein sollte, weil du das besser findest.
Wahrscheinlich wollte ihre Mutter das auch. Es gibt ja Eltern, die ihre Vorstellungen von Leben und wie ein guter Mensch zu sein hat, in ihre Kinder hineinprügeln wollen. Sie sollen dann genau so sein, wie die Eltern das gut, bequem, harmonisch für sich selbst etc. finden. Was die Kinder wollen, wie es ihnen geht ist dabei überhaupt nicht wichtig. Irgendwann rebellieren dann Kinder, entweder sie geben nach Außen nach und
verdrängen ihre Wut, "sabotieren" die Vorstellungen der Eltern aber oder suchen sich Auswege.
Die die gar nicht durchkommen, resignieren und geben mitunter Teile von sich selbst auf und werden "nett, lieb" etc. Andere geben auf und verhalten sich so, wie es ihnen unterstellt wird, sie werden genau zu dem, was die Eltern kritisieren z.B. "böse", unzuverlässig.... denn sie schaffen es einfach nicht endlich "gut" zu sein, weil sie das Gefühl haben, egal was sie tun, es stimmt nie und die Eltern sind nie zufrieden.
Oft wird das Verhalten der Eltern übernommen und das könnte sich im Verhältnis zwischen deiner Frau und eurer Tochter widerspiegeln, denn sie scheint ja genauso "gnadenlos und "gemein" mit ihr umzugehen wie ihre eigene Mutter es mit ihr tat. Warum? Vielleicht um das Kind dahin zu bekommen, dass es "nett" ist und sie als "gute Mutter" da steht?
Vielleicht musste deine Frau ja auch zuhause "funktionieren", es musste alles "reibungslos" klappen, sie durfte "keinen Ärger machen".....
Allein, dass sie eure Tochter blau schlägt, wäre ein Grund ihr eine Therapie anzuraten, aber letztendlich muss sie das selbst sehen und entscheiden.
Das wird sie sicher auch als Kind gehört bekommen haben. Und außerdem bist du doch der große Starke, der an sich weiß wo es lang geht........ du bist doch der Helfer, der Defizite ausgleichen will. Und wenn du das "Tauschgeschäft" nicht einhältst, warum sollte sie sich daran halten?wenn ich mal sie um Hilfe bitte, bekomme ich die Antwort, ich sei selbst schuld, wenn ich mich in eine Situation manövriere, in der ich Hilfe brauche.
Du hast versprochen ihr eine "normale" Familie vorzuleben. Dazu gehört, dass du so korrekt bist. eine 10 mitnütige Verspätung darfst du dir dann eben nicht leisten.
Klar, du machst ja auch nicht was du ihr versprochen hast, warum soll sie dann harmonisch sein? Da kann sie ihre Kaffeetassen doch auch stehen lassen?Dann redet sie stundenlang nicht mit mir.
Hast du vielleicht in vielen Dingen vorher gemacht - nachgeben- und nicht einer Meinung sein, kann ja auch die "Harmonie" stören?Und dass sie mir die Tür mit voller Wucht auf die Hand geknallt hat, weil ich ihr in einer Diskussion nicht nachgeben wollte, brauche ich nicht zu erwähnen.
Diese Erwartung kannst du haben und es wäre sehr schön wenn das erfüllt würde für dich. Die Erwartung hat ihre Mutter vielleicht auch an deine Frau gehabt? Ordentlich, sauber, nett und freundlich???????Waren meine Erwartungen, die ich bisher (auch in vorherigen Beiträgen) geschildert habe, überzogen? Ist es nicht 'normal', dass Mann und Frau sich die Aufgaben teilen, dass Frau auch ordentlich und sauber und nett und freundlich ist?
Es ist eine Illusion, dass man immer so ist und dass das dann harmonisch ist.
Sie zeigt dir massiv, dass das zu viel verlangt ist.
Das kannst du dir wünschen, aber du kannst nicht erwarten, dass das erfüllt wird. Das ist eine Idealvorstellung, die man anstreben kann.Dass die Wünsche des anderen respektiert werden, dass die PArtner bei der Erfüllung ihrer Wünsche unterstützen, dass sie in Krisenzeiten zueinander stehen, statt Vorwürfe zu machen und die Schuld beim anderen zu suchen?
Nein, das ist nicht der Normalfall. Aber der der sich ausgenutzt fühlt, läßt sich auch ausnutzen. Die Frage ist warum? Um das Zusammenleben so zu organisieren, dass es dein Bild erfüllt?Ist es der Normalfall, dass sich einer der Partner ausnutzen lässt und sich verausgabt?
Pass auf deine Tochter auf und tue da erst ein Mal was!!!!!!!!!Geändert von omri (18.09.2012 um 09:00 Uhr)
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18.09.2012, 08:56Inaktiver User
AW: Nun bin ich auch dran...
Ich bringe es kurz auf den Punkt:
1. Deine Frau hat Probleme. Du hast Probleme. Jeder von Euch muss primär die Verantwortung für die Lösung seiner Probleme übernehmen. Deine Frau ist kein Rohdiamant, und Du bist nicht ihr Schleifer. Du hast selbst ausreichend Scharten, an denen Du wetzen könntest und müsstest - das lässt Du lieber bleiben, indem Du Dich auf die "Defizite" Deiner Frau konzentrierst und darüber Deine eigenen Probleme abarbeitest. Ihr führt ein Drama auf, das mit Euren jeweiligen individuellen Defiziten zu tun hat. Hör auf damit! Such DIR Hilfe, und arbeite an Deinen (!) Themen - frag Dich beispielsweise, was es Dir gibt, Dein eigenes Leben zu vernachlässigen, um das Deiner Frau in Ordnung zu bringen.
2. EURE TOCHTER BRAUCHT HILFE. JETZT. SOFORT. Sie lebt mit einer Mutter, die sie Deiner Schilderung nach
in Deiner Abwesenheit
VERNACHLÄSSIGT
und sie darüber hinaus
SCHLÄGT.
DU MISSHANDELST DEINE TOCHTER EBENFALLS - indem Du Dich um Deine Frau und Deine Ehe tanzend ebenfalls nicht um sie kümmerst, ihre Not nicht siehst, und SIE DA RAUS HOLST. Welche Rolle spielt Euer Kind eigentlich überhaupt in Euren Leben?
Werde bitte sofort aktiv, und sorge dafür, dass Deine Tochter ein Leben führen kann, in dem ihre Bedürfnisse gesehen, sie liebevoll begleitet und vor allem nicht länger physisch und psychisch misshandelt wird. DAS ist, im Gegensatz zum "Polieren" Deiner Frau, DEINE VERANTWORTUNG, denn Deine Tochter ist ein Kind, und kann das nicht selbst leisten, und Deine Frau ist offenbar so gefangen in ihren eigenen, missbräuchlichen Kreisläufen, dass sie keine Ahnung davon hat, wie man ein Kind auf gesunde, liebevolle Weise gross ziehen kann.
Mit einiger Wahrscheinlichkeit handelt sie nicht aus Bosheit so, sondern aus Überforderung. Heraus kann sie aus dieser Überforderung aber nicht dadurch kommen, dass Du ihr Wünsche erfüllst, Dich nach ihr richtest, und ihr alles abnimmst, sondern in dem sie Verantwortung zunächst einmal für die Aufarbeitung ihrer eigenen, offenbar nicht sonderlich gelungenen Kindheit, übernimmt und LERNT, ein eigenverantwortliches Leben führen zu können. Da sein für andere können wir nur, wenn wir erst einmal gut für uns selbst sorgen können, und das kann Deine Frau ganz offenkundig nicht. Das ist jedoch nicht Dein Part - Du musst jetzt vor allem für Euer Kind da sein, da brennt nämlich ganz offenbar der Kittel, und hast selbst genug damit zu tun zu lernen, gut auf Dich zu schauen.
Ich habe daher abschliessend nur eine Frage an Dich: Was tust Du, und zwar JETZT, um Deiner Tochter zu helfen?Geändert von Inaktiver User (18.09.2012 um 14:37 Uhr)


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