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    AW: Unlust und Trennung - is das normal?

    So gern ich das wollte, aber ich kann meine Tochter nicht zu mir nehmen, selbst wenn ich beruflich reduziere, weil es der Bruf im Krankenhaus als Arzt mit sich bringt, dass man Dienste machen muß und diese sind nicht auf einen bestimmten Tag der Woche festlegbar. Auserdem kann ich manchesmal nicht pünktlich gehen und somit meine Tochter pünktlich und rechtzeitig abholen. Ich glaube ich habe das aber schon oben geschrieben.

    Deine hilfreichen Tips sind gut, aber ich bin irgendwie noch nicht soweit dass ich meine Frau als Reisende ziehen lassen möchte, zumal Sie selber nicht so richtig weiß was Sie will, habe ich den eindruck. Denn Familie mit Hund, Haus und Kind war und ist einfach das tollste was ich immer wollte. Und das wirds auf diese Art nicht mehr so ohne weiteres geben...Und die Liebe (oder Gewohnheit, ich weiß grad gar nicht was was ist) ist noch nicht verflogen.
    Meiner Tochter tut der momentane Zustand gut, da er nicht anders ist, als es all die Jahre war, im wesentlichen zumindest. Eine jetzige Trennung würde Ihr deutlich mehr weh tun, wenn gleich Sie, unter der Bedingung dass es so bliebe, ohnehin kommt.

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    AW: Unlust und Trennung - is das normal?

    Zitat Zitat von NochEhemann Beitrag anzeigen
    Deine hilfreichen Tips sind gut, aber ich bin irgendwie noch nicht soweit dass ich meine Frau als Reisende ziehen lassen möchte, zumal Sie selber nicht so richtig weiß was Sie will, habe ich den eindruck. Denn Familie mit Hund, Haus und Kind war und ist einfach das tollste was ich immer wollte.
    Du hast den Eindruck, deine Frau wisse nicht, was sie will?!? Entschuldige bitte, aber das mag auf eine Art stimmen, auf eine andere ist aber ganz klar, dass sie das, was du willst, deinen Lebenstraum, das Mama-Papa-Hund-Heim-Idyll, auf jeden Fall nicht möchte. Sie hat sich, wie du schreibst, doch schon vor Jahren (!) von dir entfernt, innerlich wie physisch -- deine Frau geht lieber mit dem Kind schlafen als mit dir. Gespräche, gemeinsame Unternehmungen, Zukunftspläne, das findet doch alles nicht statt bei euch. Emotionale Nähe/Abenteuer holt sie sich bei heimlichen Spaziergängen mit ihrem bad boy-Ex. Deine Frau ist in so ziemlich allen beziehungstechnisch wichtigen Punkten längst woanders. Was euch bleibt, ist eine Art Zweck-WG, "des Kindes wegen". Mal ehrlich, das ist doch in letzter Instanz auch nur eine Fassade. Für deine (Noch-)Frau ist es bequem so -- sie kann es sich gemütlich machen in ihren Problemen und Neurosen, ohne in irgendeiner Form an sich arbeiten zu müssen. Und auch du kannst jeden Gedanken an eine selbstbestimmte Zukunft von dir schieben, all diese unerquicklichen Entscheidungen und vor allem den Abschied vom Idealbild der heilen Familie, und so tun, als wäre alles so, wie du es dir erträumst, auch wenn das von Jahr zu Jahr schwerer wird. Weil eben nix heil ist.

    Ich kann ja verstehen, dass du dir so ein perfektes Lebensbild wünscht. Nur: Mit dieser Frau wirst du das nicht leben. Nie. Die will und braucht etwas ganz anderes. Die Hintergründe (Kindheitstraumata etc.) sind da nur Tapete, das hat mit dir erstmal gar nix zu tun. Damit muss sie erstmal selbst ins Reine kommen, bzw. den ersten Schritt machen, diesen Monsterhaufen Probleme anzugehen, oder auch zunächst mal sehen, dass es ihn gibt. Dazu hat sie derzeit aber auch keinen Grund, weil du ja praktischerweise da bist und dich geduldig und ewiglich wie Sch... behandeln lässt.

    Ist dir das wirklich genug, dieses Trugbild? Außen hui, innen oh je? Ist das das Leben, das du führen (und deiner Tochter vorleben) möchtest? Lieber resignieren und den berühmten Schrecken ohne Ende leben, statt einmal auf Risiko zu gehen und, auf die Gefahr hin, dass das traditionelle Familienbild sich nicht erfüllen und deine Tochter mit einem ganz anderen Lebensmodell aufwachsen wird, etwas zu wagen?
    Du kannst doch glücklich werden. Und deine Tochter muss nicht mit Mutter, Vater und Bello im Häuschen mit Garten großwerden, um glücklich zu sein; ein Kind ist immer so glücklich wie seine Eltern. Und ihr beide, du und deine Frau, ihr funktioniert einfach nicht zusammen. Meinst du ehrlich, das wird deiner Tochter nicht irgendwann auffallen? Jetzt, im Grundschulalter, könnt ihr vor ihr noch euer Stück von der lieben Mami und dem lieben Papi aufführen, die sich so doll mögen, aber wie sieht das in ein paar Jahren aus? Was lernt sie dann über Liebe und Glück und persönliche Erfüllung und den Wagemut, für seine Ziele und Träume etwas zu tun?

    Ich würde mal sagen, es ist Zeit, den Tatsachen ins Auge zu blicken und ganz pragmatische Zukunftsplanung zu betreiben. Auch, wenn's wehtut und der ein oder andere Traum dabei ins Gras beißt.

  3. Inaktiver User

    AW: Unlust und Trennung - is das normal?

    Nochehemann, das tut mir schon beim Lesen weh. Was willst du noch alles veranstalten, um deiner Frau zu gefallen, die dich am langen Arm verhungern lässt.

    An deiner Stelle würde ich solche Spielchen wie Wohnung anmieten, ach nein doch nicht nicht mehr mitmachen! Wenn deine Frau ihr Prinzessinnengehabe selbst finanzieren müsste, würde sie wohl eher den Kopf einschalten. Mach dich nicht zum Spielball!

    Die Gesetzgebung ist inzwischen so, dass du nicht mehr bis ans Ende aller Tage Unterhalt für sie zahlen musst. Ihr könntet Wohnungen in der Nähe mieten und euch die Betreuung des Kindes teilen.

    Aber den Gedanken, dass ihr als Paar nochmal glücklich werdet - davon solltest du dich in deinem Interesse verabschieden. Du hast was Besseres verdient.

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    AW: Unlust und Trennung - is das normal?

    Ja da habt ihr recht, ich muß den Tatsachen ins Auge sehen und mit jedem weiteren Tag fällt es mir auch leichter den Weg zu gehen, aber es gibt einfach noch immer Tage an denen es sch... schwer fällt, es fühlt sich sich so "in den Sand gesetzt" an, nichts desto trotz komme ich immer mehr auf den Trichter. Auch dank Eures komplett neutralen Urteils, das mir wie ich merke sehr gut tut und die Augen öffnet!

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    AW: Unlust und Trennung - is das normal?

    Hallo Nochehemann,

    ich schließe mich Axel's klaren Männerworten an.

    Zunächst ist einmal der Weg zu sich selbst zu beschreiten, bei Dir...und genauso bei Deiner Frau. Zumindest wäre das wünschenswert. Jeder sollte schauen: was ist denn da passiert mit mir während meiner Ehe? Wo und wann habe ich mich selbst vollkommen aus dem Blick verloren?

    Und für die äußeren Umstände gibt es immer eine Lösung.
    Ich selbst habe z. B. schon vor fünfzehn Jahren mit meinem Ex-Mann das Wechselmodell mit Hälfte Kind beim Vater und Hälfte Kind bei mir praktiziert.

    Denn egal, was auch passiert, ein ElternPAAR werdet Ihr immer bleiben, schon aus diesem Grund lohnt sich eine Trennung in gegenseitigem Respekt allemal.
    Es ist schwierig, ein sehr harter Weg für die Erwachsenen - aber der Preis ist unbezahlbar.

    Und wenn Ihr doch wieder ein Liebespaar werden solltet, fordert es ebenso einen achtsamen Umgang miteinander.

    Gehe aber vor allen Dingen ab jetzt gut mit DIR um und lerne Deine Grenzen kennen.

    Viele Grüße,
    Nanuu

  6. Inaktiver User

    AW: Unlust und Trennung - is das normal?

    Als Freunde zusammen bleiben, funktioniert nur, wenn beide auch wirklich nur Freundschaft wollen. Voneinander, aber auch insgesamt. Also, wenn Du Dich mit anderen sozialen Kontakten, Kind, Beruf und Hobbys und gelegentlichen aushäusigen Sexkontakten zufrieden geben würdest und kein großes Bedürfnis nach "richtiger" Liebe hättest. Da lese ich allerdings was anderes raus bei Dir, deshalb denke ich, früher oder später führt es in die Katastrophe bei Euch. Auch Deine Frau hat möglicherweise andere Bedürfnisse...

    Besser, Ihr trennt Euch, solange noch keine dritte Person alle zivilisierten Wege versperrt.

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    AW: Unlust und Trennung - is das normal?

    Hallo,

    Glaub mir, Ich kann das was Du schreibst durchaus nachvollziehen. Es ist verdammt hart sich von seinen Illusionen zu verabschieden.
    Deine zukünftige Exfrau weis genau was sie will bzw. Was sie nicht will. Mit Dir so zu leben wie bis her. Je mehr Du auf sie zu gehst und je mehr Du machst, desto mehr entfernt Sie sich von Dir.

    Also schaffe klare Verhältnisse damit Ihr vllt. als Eltern funktioniert.

    Und zum Beruf: Alleinerziehende Ärztinnen schaffen das auch. Klare Ansagen und mit Rückrad. Klar ist dann der nächste Karriereschritt passe. Aber wofür auch. Für noch mehr Unterhalt noch weniger Zeit mit deinem Kind.

    Und nicht missverstehen. Ich rufe nicht zum gezerre am Kind auf. Ich möchte dir nur die Alternativen aufzeigen.

    LeseTipp: Familienhandbuch online de

    Alles Gute für Dich

    Axel

    PS: meine Tochter ist jetzt zwölf. Bei der Trennung war sie sieben.
    Geändert von axel_k70 (20.03.2012 um 18:56 Uhr)
    "Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt." (Oscar Wilde eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills)
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    Für mehr anstelle von .

    Tut mir leid, Hühner...ein Hahn tut, was ein Hahn tun muss.
    (by carene)

    Hey Axel!!!! Zauber dir ein Lächeln ins Gesicht!
    (by kazzayyee)

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    AW: Unlust und Trennung - is das normal?

    Und nochwas,

    Du wirkst auf mich ziemlich Getrieben. Du brauchst aber einen kühlen Kopf. Jetzt werden die Weichen für den nächsten Lebensabschnitt gestellt und Tatsachen geschaffen. Also überstürze nichts. Lasse dich beraten. Sei vorbereitet. Schau dir die Trennungstipps an, die hier Frauen gegeben werden. Kann sehr erhellend sein.

    In der Regel lernst Du ab Trennung einen völlig neuen Menschen kennen.
    "Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt." (Oscar Wilde eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills)
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    (by kazzayyee)

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    AW: Unlust und Trennung - is das normal?

    Zitat Zitat von NochEhemann Beitrag anzeigen
    Auch dank Eures komplett neutralen Urteils, das mir wie ich merke sehr gut tut und die Augen öffnet!
    Nee, so neutral sind wir nicht. Wir haben alle unser Päckchen und schreiben aufgrund unserer eigenen Befindlichkeiten. Also schau auch da genauer hin was zu dir passt.
    "Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt." (Oscar Wilde eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills)
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    Für mehr anstelle von .

    Tut mir leid, Hühner...ein Hahn tut, was ein Hahn tun muss.
    (by carene)

    Hey Axel!!!! Zauber dir ein Lächeln ins Gesicht!
    (by kazzayyee)

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    AW: Unlust und Trennung - is das normal?

    Zitat Zitat von axel_k70 Beitrag anzeigen
    Und nochwas,

    Du wirkst auf mich ziemlich Getrieben. Du brauchst aber einen kühlen Kopf. Jetzt werden die Weichen für den nächsten Lebensabschnitt gestellt und Tatsachen geschaffen. Also überstürze nichts. Lasse dich beraten. Sei vorbereitet. Schau dir die Trennungstipps an, die hier Frauen gegeben werden. Kann sehr erhellend sein.


    In der Regel lernst Du ab Trennung einen völlig neuen Menschen kennen.
    Das stimmt, ich fühle mich auch getrieben, zwar lange nicht mehr so konfus wie vor 4 Monaten, aber dennoch nicht stabil. Das merke ich wenn Sie mal wieder erzählt, dass sich alles in Ihr dreht und Sie nicht weiß wohin der Weg geht. Klingt und ist warmhalte Taktik, ich weiß. Aber noch bin ich nicht soweit dass mich das kalt lässt. Wenn gleich ich die Zeit jetzt nutze um meine Freundschaften mehr zu pflegen, mehr rausgehe, mich mehr pflege und spüre (nach 12kg Gewichtsverlust vor 4 Monaten geht das auch besser) und die Blicke anderer Frauen, die ich früher ausblendete auch geniese und zulasse.

    Aber es fällt mir einfach wahnsinnig schwer den Mann zu leben und meinen Weg strikt zu gehen und ihre Schwankungen abprallen zu lassen.

    Die nächsten wochen werden wir in unserem Häuschen noch zusammen wohnen bleiben und ich werde sehen ob es mich quält oder ob ich damit klar komme. Solange kann ich meine Tochter noch fast täglich sehen und geniesen. Vor Mai kann Sie eh nicht umziehen, des Geldes wegen.
    Ein Mist is das!
    Deine zukünftige Exfrau weis genau was sie will bzw. Was sie nicht will. Mit Dir so zu leben wie bis her. Je mehr Du auf sie zu gehst und je mehr Du machst, desto mehr entfernt Sie sich von Dir.
    Das wiederum stimmt nur teilweise denke ich, denn Sie weiß was Sie verliert, und spürt dass ich aufgewacht bin aus meinem "Wahn" und seit 4 Monaten wieder viel mehr der bin der ich war als wir uns kennen lernten. Das ich klare Vorstellungen und Wünsche für mein Leben habe, auch wenn mich die Situation im Moment nicht neutral sein lässt.
    Sie kommt ja auch etwas mehr wieder auf mich zu seit ihrer "Ansage" und es fällt so brutal schwer nicht auf ihre Umarmung einzugehen, sondern Sie geschehen zu lassen aber nicht zu intensivieren, wenn ihr wißt was ich meine.
    Wir haben uns halt auch gesagt, dass wenn wir das jetzt zunächst hier zusammen durchziehen, dann nur wenn der Umgang auch normal ist, d.h. respektvoll, freundlich und vor unserer Tochter sich nicht verstellen zu müssen, das merkt Sie ohnehin. Will heißen, wenn man sich voneinander verabschiedet ist eine Umarmung ok, gar nicht drüber nachdenken, machen und gut.
    Sie macht das seither mehr als ich. Weil Sie merkt dass ich mich damit auseinandersetze und es akzeptiere (immer mehr!)

    Im Moment fühlt es sich ganz ok an für mich, wenn es das nicht mehr tut, muß Sie ausziehen, das ist mir klar. Ich hoffe einfach ich kann mich so auch lösen und durch meine Freunde die mit mir viel unternehmen, erstmal Abstand gewinnen, bis ich dann vielleicht jmd neues kennen lerne, oder auch Sie wer weiß (wobei Sie ja sagt dass ihr das überhaupt kein Bedürfniss ist).
    Und dann wird die Trennung ohnehin fällig.
    Geändert von NochEhemann (21.03.2012 um 08:08 Uhr)

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