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  1. User Info Menu

    AW: Unlust und Trennung - is das normal?

    So die "Mädels" sind wieder mitsamt unserer Hündin seit Sonntag Abend aus dem Urlaub zurück. Und eigentlich ist alles ok, wir verstehen uns, unserer Tochter geht's gut, es wird zusammen gegessen, die Arbeit läuft gut, usw.

    und trotzdem habe ich unerklärlicherweise heute einen Hänger. Ich wünschte meine Frau würde endlich aufwachen, von ihrem "ich brauch einen härteren Mann an meiner Seite" Trip runterkommen und ihr Nähe/Distanz Problem in den Griff bekommen und erkennen was Sie alles hat. Härteren Mann, wenn ich das schon höre, mit dem wird Sie nie nahe sein können...ach was reg ich mich auf, aber es geht mir heute unter die Haut. Bin bloß froh dass Besuch gekommen ist und ich Sie nach 4 Wochen des WG-Lebens nicht drauf angesprochen habe ob Sie immer noch so tickt wie vor 4 Wochen bzw. seit Monaten.....

    Naja morgen habe ich Dienst bis Samstag morgen, dann fahre ich mit meiner Tochter ins Phantasialand, bevor ich dann gleich am nächsten Tag, Sonntag morgens wieder in den Dienst verschwinde und erst Montag Abend nach hause komme. Entweder ist mir bis dahin die Decke komplett auf den Kopf gefallen oder ich habe meine depressive Phase hinter mir! Ein Mist das alles....

  2. Inaktiver User

    AW: Unlust und Trennung - is das normal?

    Grüß mir das Phantasialand...

    Deine Frau sucht offenbar einen Mann, dem sie nicht so nahe sein MUSS, das solltest Du zur Kenntnis nehmen. Was Du schreibst, liest sich so, als ob Du sie nicht so zu nehmen bereit bist, wie sie ist. Anders ausgedrückt: Such DU doch Dir eine kuscheligere Frau.

    Und versuch es mal so zu sehen: Sie ist gar nicht sooo toll, weil sie eben nicht so anhänglich ist...

    Das Buch, über das Du berichtet hast, habe ich auch gelesen, und ich finde es auch sehr gut. Demnach allerdings hat Deine Frau gar kein Nähe-Distanz-Problem, sondern Ihr passt einfach nicht zusammen wegen Eurer unterschiedlichen Bedürfnisse.

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    AW: Unlust und Trennung - is das normal?

    Nochehemann,

    diese Aufs und Abs sind völlig normal in dieser Zeit - erst recht, wenn man eine gemeinsame Wohnung teilt, der welcher der eine den anderen liebt, und der andere glaubt, das nicht mehr zu tun.

    Dass Du nun froh bist, wenn Du Zeit allein mit Deiner Tochter verbringen kannst und ansonsten lieber im KH bist, kann ich gut verstehen.

    Was auch immer Deine Frau sich für eine Vorstellung von einem 'besseren-für-sie-Mann' macht - ein Neuer wird es nicht richten können. Mann seine eigenen Probleme nicht von einer Partnerschaft abhängig machen. Nur leider ist das meistens so: die Paare denken mit dem/der Nächsten wird alles besser...und kommen niemals darauf, dass der Kern der Partnerschaftsprobleme in einem selbst liegt. So lange man nicht den Mut hat, ganz tief in sich einzutauchen,
    so lange wird man den Partner in mehr oder weniger großen Abständen wechseln und trotzdem nicht zufrieden werden.

    In meinen Augen braucht es keinen 'Härteren' für sie - aber Du bist leider der Letzte, der sie davon überzeugen kann.

    Deshalb: schau' nach Dir, so wie Du es bereits machst, und behalte gut Deine Schmerzgrenze im Auge wegen des gemeinsamen Wohnens.

    Viele Grüße,
    Nanuu

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    AW: Unlust und Trennung - is das normal?

    Zitat Zitat von Nanuu Beitrag anzeigen
    Nochehemann,

    diese Aufs und Abs sind völlig normal in dieser Zeit - erst recht, wenn man eine gemeinsame Wohnung teilt, der welcher der eine den anderen liebt, und der andere glaubt, das nicht mehr zu tun.

    Dass Du nun froh bist, wenn Du Zeit allein mit Deiner Tochter verbringen kannst und ansonsten lieber im KH bist, kann ich gut verstehen.

    Was auch immer Deine Frau sich für eine Vorstellung von einem 'besseren-für-sie-Mann' macht - ein Neuer wird es nicht richten können. Mann seine eigenen Probleme nicht von einer Partnerschaft abhängig machen. Nur leider ist das meistens so: die Paare denken mit dem/der Nächsten wird alles besser...und kommen niemals darauf, dass der Kern der Partnerschaftsprobleme in einem selbst liegt. So lange man nicht den Mut hat, ganz tief in sich einzutauchen,
    so lange wird man den Partner in mehr oder weniger großen Abständen wechseln und trotzdem nicht zufrieden werden.

    In meinen Augen braucht es keinen 'Härteren' für sie - aber Du bist leider der Letzte, der sie davon überzeugen kann.

    Deshalb: schau' nach Dir, so wie Du es bereits machst, und behalte gut Deine Schmerzgrenze im Auge wegen des gemeinsamen Wohnens.

    Viele Grüße,
    Nanuu
    Das sehe ich exakt genauso Nanuu!
    Auserdem wäre kein "harter Typ" auch nur annähernd so ausdauernd und hart zu sich selbst, dass er das was ich die letzten Jahre für meine Tochter und Familie durchlebt habe, mitmachen würde.
    Aber wie Du schon sagst, ich guck nach mir selbst, meiner Tochter und versuche weiterhin gut in mich reinzufühlen wie es mir damit geht!

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    AW: Unlust und Trennung - is das normal?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Grüß mir das Phantasialand...

    Deine Frau sucht offenbar einen Mann, dem sie nicht so nahe sein MUSS, das solltest Du zur Kenntnis nehmen. Was Du schreibst, liest sich so, als ob Du sie nicht so zu nehmen bereit bist, wie sie ist. Anders ausgedrückt: Such DU doch Dir eine kuscheligere Frau.

    Und versuch es mal so zu sehen: Sie ist gar nicht sooo toll, weil sie eben nicht so anhänglich ist...

    Das Buch, über das Du berichtet hast, habe ich auch gelesen, und ich finde es auch sehr gut. Demnach allerdings hat Deine Frau gar kein Nähe-Distanz-Problem, sondern Ihr passt einfach nicht zusammen wegen Eurer unterschiedlichen Bedürfnisse.
    Suchen bringt nichts, ich gehe mehr nach außen unternehme mehr und lebe. Aber aktiv suchen bringt nichts, wenn es passiert passiert es, aber im Moment will ich mich mehr um mich selbst kümmern, neben meinem Job und meiner TOchter.

    Ich denke es ist schon ein Nähe-Distanz Problem in ihr, aufgrund der Kindheit schon. Aber ganz bestimmt ist es auch eine unterschiedliche Grundvoraussetzung mit der wir aufeinander treffen. Jeder von uns bringt Eigenschaften mit die wir selber nicht haben und weswegen der andere anfänglich ja auch so interessant und "vervollständigend" wirkt. Aber anstelle die fehlenden Eigenschafte in sich selbst zur Ausprägung zu bringen, ruhten wir uns auf den eigenen aus und verliesen uns auf den anderen, das widerum schaft Probleme.

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    AW: Unlust und Trennung - is das normal?

    Nochehemann,

    ich denke, Du bist auf einem guten Weg!

    Und gute Wege bedeuten hier bestimmt nicht glatter Asphalt - nein, diese guten Wege sind steinig, holprig und uneben, aber an deren Wegrändern sammelt man so unglaublich viele wertvolle Schätze ein, mit denen man später immer besser auf kleine oder große Schlaglöcher reagieren kann.

    Puh, genug herumphilosophiert, was ich eigentlich sagen wollte:

    genauso weitermachen!

    Nanuu

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    AW: Unlust und Trennung - is das normal?

    So ein kleines update!

    1. Mir geht es gut! Ich habe die Situation akzeptiert und mich neu orientiert. Eine tolle Frau die ich über die Jahre als "Traumfrau" beschrieben habe hat mir offenbart dass Sie seit 2 Jahren schon Gefühle für mich hegt.
    Sie ist in einer Beziehung, die ihr seit längerem nicht mehr genügt und wer weiß was da passiert...

    2. Meiner Tochter geht es gut! Wir leben alle 3 (4 mit Hund) zusammen und verstehen uns gut, es gibt wie auch früher schon keinen Streit der Alltag funktioniert prima. Ich hoffe dass wenn wir uns irgendwann räumlich trennen meine Tochter das dann gut verkraftet, aber die Richtung ist gut!

    3. Es ist das eingetreten was man anfangs befürchtet aber nie wahrhaben will. Ist die Liebe erstmal weg, so kommt Sie auch kaum wieder, bzw. nicht mehr wieder. Zumindest wenn man wie wir zusammen bleibt.
    Inzwischen ist das für mich absolut ok und langfristig der einzige Weg dass ich glücklich werden kann, denn mit meiner Frau könnte ich das nicht. Das was ich anfangs unserer Beziehung schon befürchtete ist letzendes wahr geworden. Aber ich habe das beste daraus gemacht.

    4. Die Zeit hilft einem über den Weg, Sie heilt keine Wunden, denn Narben bleiben, aber es ist so wie es beschrieben wurde, geht eine Tür zu, geht woanders eine auf, sofern man sich dafür öffnet und dafür ist die Zeit wieder DIE Hilfe...

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