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    AW: Der Mutmachthread

    Danke der Nachfrage.

    Es geht mir gut. Durchaus im "wir". Und Du hast Recht: Das reale Leben hat sehr viel Priorität.

    redneb
    Die wahre tiefe Liebe ist eine Entscheidung

    Gelesen und für gut befunden bei AnaPaula

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    AW: Der Mutmachthread

    Hallo,
    auch ich freu mich dich zu lesen.

    Geht es euch gut? Wie fühlt es sich an?

    dodo,
    freut sich über Lebenszeichen.
    Leerer weiß jemand etwas ?????
    La Haute Route - von Chamonix bis Zermatt... in 2016

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    AW: Re: Der Mutmachthread

    eine ganz kurze frage, die Geschichte mit dem Mount Müll würde mich auch einmal interessiern, da sich mein Freund nun nach 2 Jahren Beziehung auch von mir getrennt hat, ich aber um in kämpfen will und ich ihm nicht glaube dass bei ihm gar nichts mehr ist kannst du mir sagen wo ich die Geschichte finden kann?

  4. gesperrt

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    AW: Der Mutmachthread

    Mich würde echt einmal interessieren, bei wem in diesem thread sich das Kämpfen gelohnt hat und wer noch mit seinem Partner zusammengeblieben ist...

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    AW: Der Mutmachthread

    Ich bin mit einem Ehemann zusammengeblieben. Ich habe zwar in diesem Forum keine Beiträge eingestellt, aber das Lesen der anderen Schicksale hat mir schon geholfen. Hintergrund weshalb ich mit meinem Mann zusammengeblieben bin, war in der ersten Zeit, dass ich für mich einfach keinen Weg gesehen habe, wie es finanziell und organisatorisch zu lösen gewesen wäre.
    Heute wäre es finanziell und organisatorisch zu lösen, aber ich scheue es diesen Aufwand zu betreiben und meinen Mann zu verlassen. Ich bin finanziell nicht abhängig und wir verdienen beide in etwa gleich viel Geld. Zusammen haben wir drei Kinder. Gleichzeitig kann ich nicht sagen, dass eine Ehe nach ein solchen Krise unbedingt schlechter werden muss. Der innere Abstand zu meinem Mann ist sicherlich nach diesem Vertrauensbruch größer geworden, aber wir sind im Umgang miteinander netter geworden. Im Grunde genommen führe zur Zeit eine Vernunftehe. Manchmal frage ich mich, ob das gut oder schlecht ist. Ehrlich gesagt, ich weiß auch keine Antwort.

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    AW: Der Mutmachthread

    Dani, guten Morgen,

    bin eher auch nur meist schreibfaule Mitleserin, aber wir sind nach jahrelangem (wirklich seeeehr langem Betrug) auch zusammengeblieben.

    Und: es geht gut, sehr gut sogar !


    Hätte ich niemals vorher von mir gedacht, dass ich das überstehen werde, aber zeitgleich mit dem Aufdecken seines Verhältnisses habe ich mich in einen anderen Mann verguckt ..... und ab da nahm das Schicksal seinen Lauf !

    übrigens, diesen Mann treffe ich heute noch, ab und an zusammen mit meinem Ehemann, wir hatten nie was sexuelles und konnten es dann wirklich auf einer freundschaftlichen Ebene belassen

    Mein Mann hat zu seiner Geliebten gar keinen Kontakt mehr, es kam mir vor, als ob es dem Outing bedurfte , um für ihn die Sache endgültig abzuhaken.

    Es gibt Dinge im Leben, die kein Mensch braucht - uns brachten sie wirklich neue Erkenntnisse und ganz neue Qualität in unser Eheleben (sind 26 J. verheiratet, 2 Kinder)

    Tja, und noch was will ich gerne loswerden: es wird immer behauptet, Ehefrau MUSS es mitbekommen - dem widerspreche ich entschieden ! Mein Ehemann und ich hatten schon immer sehr viel Freiheit (nein, keine sexuelle) vereinbart, er ist freiberuflich, keine festen ARbeitszeiten - und : ich vertraute absolut. Habe überhaupt gar nix bemerkt !

    Grüße , N.

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    AW: Der Mutmachthread

    Also für mich hat sich das Kämpfen gelohnt. Meine Ehe hat es nicht überlebt, aber ich konnte mich, als es soweit war, trennen mit dem sicheren Gefühl: Ich habe alles versucht. Und kampferprobt wie ich bin, hangele ich mich nun auch auch wieder hoch von Ast zu Ast.
    Das ist allerdings ein Fazit von vielen Jahren.
    Amalie selbst kam zu der Ansicht, daß die Revolution aufgrund der Charakterlosigkeit der Männer,die nicht zu ihren Überzeugungen stehen würden, gescheitert sei. Daher forderte sie, daß die Frauen im entscheidenden Moment in den Freiheitskampf eintreten sollten.

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    Stirnrunzeln AW: Der Mutmachthread

    Zitat Zitat von Prijon Beitrag anzeigen
    Hallo,

    "Um den Partner kämpfen" heißt dieses Forum - was oft als Frage verstanden wird. Lohnt sich das überhaupt? Das schwingt in vielen, vielen Beiträgen mit.

    Ich will hier (weil ich schon öfter gefragt worden bin) meine Geschichte aufschreiben. Als "Mutmachthread". Ich habe oft das Gefühl, dass viel zu viele die Flinte zu schnell ins Korn werfen.

    Ich bin 46 Jahre alt, männlich. Seit 20 Jahren verheiratet. Zwei ziemlich große Kinder. Haus, guter Job. Meine Frau ist etwas älter und arbeitet Teilzeit.

    Unsere Krise begann vor 16 Jahren, nach der Geburt unseres zweiten Kindes. Unsere Beziehung fiel in ein Loch. Wir haben beide nicht die Kraft gehabt, uns daraus zu befreien. Und wir haben uns verloren. Meine Frau hat sich sehr intensiv mit esotherischen Fragen beschäftigt und sich nach dem Sinn des Lebens gefragt. Ich habe versucht, den Rahmen zu halten, habe den Haushalt gemacht und sowas.

    Ich habe ihr vorgeworfen, dass sie sich um all das nicht kümmert. Sie hat mir vorgeworfen, dass mir der Sinn des Lebens egal sei und damit auch etwas, das ihr sehr wichtig sei. Irgendwie hatten wir wohl beide Recht.

    Das ist ziemlich lange so gegangen, sie hat sich dann zwischendurch mal verliebt - die Schmetterlinge waren ihr wichtig. "Richtig" was passiert ist dabei nicht. Mir ging es nicht mehr gut in der Beziehung, ich dachte über Trennung nach. Konnte das aber nicht - ich habe mir gesagt, dass ich wegen der Kinder ja bleiben müsse. Heute weiß ich, dass das Schwäche war.

    Ich sei dann nur noch mit einem langen Gesicht herumgelaufen, sagt sie. Klar - unglückliche Menschen sind nicht attraktiv. Und dann kam ER. Der Seelenverwandte. Der, mit dem man so herrlich über den Sinn des Lebens reden konnte. Ich habe ihn von Anfang an als Konkurrenz verstanden, habe darauf gedrungen, dass klare Spielregeln im Umgang mit ihm (keine Heimlichkeiten, kein Sex und so) festgelegt wurden. Und dann habe ich mich immer weiter und immer weiter zurückgezogen. Und sie, sie lebte nur noch physisch hier. Wenn ich sie gefragt habe, ob zwischen ihm und ihr etwas laufe, hat sie das kategorisch verneint.

    Weihnachten 2003 hatte ich darauf keine Lust mehr. Ich habe den Weihnachtsbaum geschmückt und mich gefragt, was ich da eigentlich tue. Bin von der Leiter gestiegen, in die Küche gegangen und habe ihr gesagt, dass ich ausziehe. Vorausschicken muss ich vielleicht, dass ich in ein, zwei Jahren zuvor für mich einen Freundeskreis gefunden hatte, der mir das Gefühl vermittelte, wertvoll und liebenswert zu sein. Das war mir völlig abhanden gekommen.

    Ihre erste Reaktion war: "Endlich passiert was".

    Ich bin dann in die Einliegerwohnung unseres Hauses gezogen. Als nächstes wurde mir dann nach und nach beigebracht, dass da doch was war mit dem anderen. Erst ging das nach dem Motto "DU hast Dich ja von mir getrennt, jetzt darf ich das", se blieb (nicht oft) über Nacht weg . Die volle Wahrheit erfuhr ich, als ich dann auch jemanden gefunden hatte und meine Frau mich beschworen hat, da ja nichts Festes draus zu machen. Da stellte sich dann heraus, dass "ihrs" schon seit vier Jahren lief.

    WAS genau - das war seither Gegenstand vieler Gespräche, eines davon führte ich unter vier Augen auch mit ihm.
    Inzwischen nennt sie es Prostitution, Sex (wollte er, sie war auch neugierig) gegen Freundschaft (war ihr ganz wichtig). Klar war ihr immer, dass sie ein immenses Schuldgefühl mitnahm, mit dem sie kaum umgehen konnte. Klar war auch, dass er nicht der Mann für eine Partnerschaft sein konnte.

    Nach dem Geständnis: Riesenverletzungen, Aggression. Ich bin für ein paar Tage ganz geflüchtet, habe dann das Modell "getrennt unter einem Dach" gekündigt. An Ostern 2004 sollte das finale Trennungsgespräch sein, bei dem es sozusagen um die organisatorische Abwicklung gehen sollte.

    Ich nenne es bis heute Schicksal: Am Tag vor diesem Gespräch gingen beide Außenbeziehungen in die Brüche. Mir wurde "gekündigt", sie hat ihre Affäre selbst beendet.

    Da saßen dann und fragten uns: Was nun?

    Der Grundsatz war schnell gefunden: Nochmal anschauen. Schon über das WIE gab es unterschiedliche Auffassungen: Meine Frau wollte, dass wir ein Trennungsjahr einlegen, unter unserem Dach weiterleben und dabei schauen, wie es uns damit geht. Da habe ich nicht mitgespielt und "jetzt oder nie" zur Bedingung gemacht.

    Ach ja - warum tat ich das überhaupt? Nach der Trennung an Weihnachten fanden wir zu ganz tiefen und intensiven Gesprächen, die dauerten oft Stunden. Das da "nichts mehr war", das konnte ich mir irgendwie nicht vormachen. Das hätte ich gerne gekonnt, aber es ging nicht. Diese Liebe, die hatte noch ein klitzekleines Flämmchen. Man hätte es erlöschen lassen können. Aber vielleicht würde es ja wieder ein richtiges Liebeslicht werden?

    Wir haben weiter geredetgeredetgeredet. Wir haben erkannt, dass es das allein nicht sein kann, dass wir zuviel Schwere bekommen - da haben wir uns Skater gekauft und sind außerdem (was vorher praktisch nie vorkam) immer mal wieder tanzen gegangen. Wir haben eine sehr gute Paartherapie gemacht, bei der sich herausstellte, dass das ganze eher wenig mit mir zu tun hatte (bei meiner Frau folgte dann eine Einzeltherapie).

    Das erste Jahr war sehr schwer. So schwer, dass ich noch einmal kurz ausbrechen musste. Das war auch ein gutes Signal, es hat nochmal was bewegt. Seit einem Jahr fühlt sich die Beziehung sehr gut an. Sicher gibt es Sachen, die nicht so laufen, wie sie laufen sollten. Aber die gibt es immer nach fast 20 Jahren Ehe, denke ich. Bei uns war es so, dass dunkle Wolken immer erstmal besonders dunkel erschienen ("OH Gott - geht das denn schon wieder los???") Andererseits haben wir in der Therapie auch gelernt, Krisen als nicht nur zu meistern, sondern auch als Chance zu sehen.

    Inzwischen machen wir einen Tanzkurs - wenn wir an unserem 20. Hochzeitstag unser Ehegelöbnis erneuern, muss der Hochzeitswalzer schließlich "sitzen". Als wir neulich in der Runde erzählten, dass der Kurs "Resultat" einer ziemlich tiefen Ehekrise ist, haben uns die anderen Paare ganz irritiert angeguckt. Nachdem die uns seit 4 Monaten beim Tanzen zuschauen, konnten sie das gar nicht glauben, dass es sowas bei uns gegeben haben könnte.

    Was ich sagen will: Es geht vieles. Wenn BEIDE wollen. Dass es schwere Arbeit ist, das muss man wissen. Aber es ist eine Arbeit, die nicht nur der Beziehung hilft, sondern auch jedem einzelnen. Ist es vermessen, wenn ich sage, ich sei daran gewachsen?

    Gruß,
    Prijon
    Hallo, ich kann das verstehen. Mir gehr es momentan genau so. Vor 4 Wochen ist mein Mann ausgezogen und seit dem haben sie auch Sex. Aber ich bin immer noch am kämpfen, obwohl mein Mann sich für die andere 10 Jahre jüngere Frau entschieden hat. Ich habe vor zu warten. Vielleicht kommt er eines tages zurück. LG Dagmar.

  9. gesperrt

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    AW: Der Mutmachthread

    ihr schafft das! chackra!

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    AW: Der Mutmachthread

    ? Dieser Strang ist 2 Jahre alt!

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