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    AW: Große Krise nach langjähriger Beziehung

    hallo,

    Wut ist dann produktiv, wenn man die Energie, die dahinter steckt dazu nutzt was für sich zu verändern.
    Wenn man sie pflegt, dann ist sie kontraproduktiv. Wenn man sie schluckt, beeinflusst sie den Körper und die Seele.

    Letztendlich habt ihr die Verantwortung für die Situation jetzt. Er geht davon aus, dass sich nichts ändert.... Warum eigentlich? Vielleicht hätt er ja Mal reden können? Sowieso zwecklos?
    Aufgeben ohne ein Mal gekämpft zu haben?

    Wie sicher ist es, dass er sich trennen will? Wenn es für ihn ohnehin eine feste Sache ist, dann kannst du nichts tun. Nur für dich selbst sorgen.

  2. Moderation

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    AW: Große Krise nach langjähriger Beziehung

    Zitat Zitat von feka Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für eure lieben Antworten. Wir sind beide 40, die Kinder sind 11, 9 und 2.
    feka, ihr seid seit zwölf Jahren verheiratet, hast du im Eingang geschrieben. Das sieht für mich so aus, als hättet ihr wirklich mal beschlossen, zusammen eine Familie mit Kindern gründen. Also wollte das dein Mann auch so? Für mich ein wichtiger Punkt.

    Ich will nicht alles was wir uns aufgebaut haben, einfach hinschmeissen und ich bin ihm einfach verbunden. Ich habe aber auch nicht alles für ihn gemacht, wie tabea meinte, sondern ich habe alles für unsere Kinder gemacht und darüber hinaus meinen Mann und mich vergessen.
    Das ist doch verständlich und würde ich dir nicht zum Vorwurf machen.

    Aber was war denn in der Zeit zwischen eurem Neunjährigen und der letzten Schwangerschaft?
    Du hast geschrieben, dass sich dein Mann schon länger unwohl in der Beziehung fühlte. War das nicht zu merken? Habt ihr nie vorher darüber gesprochen.

    Und wollte er das dritte Kind? Das finde ich ziemlich entscheidend.

    Ich habe ihn für selbstverständlich hingenommen
    Das hassen Männer genauso wie Frauen. Echter Liebeskiller, aber das hast du ja schon erkannt. Daran kann man arbeiten, wenn noch Substanz da ist.
    *
    Der Adler fängt keine Mücken.


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    AW: Große Krise nach langjähriger Beziehung

    Paarberatungsgespräche würde ich machen. Damit mal richtig auf den Tisch kommt, worum es euch geht, und damit man Veränderungen erfinden kann. Man muss ja erstmal rausfinden, was geändert werden müsste, bevor man sich fragt, wie das gehen kann. Also, womit hat der eine seine liebe Not, womit der andere...usw. Mich hat einige Male so eine Beratung sehr beeindruckt. Und nachhaltig Verständnis füreinander geschaffen. Liebe war sowieso da, aber das "wie"...da rätselte ich alleine rum...muss man gar nicht.

    Mein Eindruck ist, er weiß selber nicht, wie er sein Leben verbessern könnte. Er weiß momentan nur, dass es anders werden soll.

    Mit einer guten Moderation kann man sehr viel bewegen! Nicht aufgeben!

    LG Karla
    The original Karla
    est. 2006


  4. Inaktiver User

    AW: Große Krise nach langjähriger Beziehung

    Zitat Zitat von feka Beitrag anzeigen
    Zu therapeutischen Gesprächen ist er keinesfalls bereit, wir müssen das alleine regeln..
    Wenn einer nicht will kann man für sich allein hingehen, das schon.

    Aber eine Beziehung allein retten kann man leider genausowenig wie sie allein führen.

    Nur allein entscheiden sie zu beenden, das geht.

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    AW: Große Krise nach langjähriger Beziehung

    Oh, das hatte ich überlesen.
    Aber "therapeutische" Gespräche...das ist ja auch eine abschreckende Wortwahl.
    "Beratung" klingt normaler.

    Will er im Ernst lieber eher alles zerhacken, hinschmeißen, riesen Probleme... als alles zu versuchen, damit es gut weitergehen kann? Das wäre ja sehr, sehr traurig. Er kann doch einmal mitgehen und schauen, wie er das findet? Er redet doch momentan wie der Blinde von der Farbe?
    The original Karla
    est. 2006


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    AW: Große Krise nach langjähriger Beziehung

    Zitat Zitat von feka Beitrag anzeigen
    Ich habe aber auch nicht alles für ihn gemacht, wie tabea meinte, sondern ich habe alles für unsere Kinder gemacht
    Für eine Beziehung "noch schlimmer". Aus Geliebter wird "das Mutti"...
    Geändert von Tabea (03.01.2012 um 09:05 Uhr)
    Bis auf Weiteres a.D.

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    AW: Große Krise nach langjähriger Beziehung

    @ feka

    Ein Thema sparst du ja aus in deinen Beiträgen. Das hat ja seinen speziellen Sinn - es ist das entscheidende Thema.
    Ich denke mir: du hast nun zwei Möglichkeiten - entweder du stellst dich diesem Thema. Oder du wirst es nicht tun. Sofern du dich für die zweite Möglichkeit entscheidest, dann wirst du deinen Mann verlieren. Aber das weißt du im Grunde genommen auch selbst ...

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
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    AW: Große Krise nach langjähriger Beziehung

    Was will er spaeter seinen Kindern einmal erklaeren? Ich bin gegangen, weil ich mich in eine andere Frau verliebt habe und mit deiner Mutter nichts mehr anfangen konnte?

    Ihr solltet zuerst alles ausschoepfen, was es an Moeglichkeiten gibt. Paartherapie, Eheberatung, die Palette ist gross.

    Meine pers. Meinung ist, wenn man sich trennen will, dann nicht wegen einer anderen Person. Zuerst sollte man erst mal alleinke klarkommen und dann kann man weitersehen.

    So kann er seinen Kiindern spaeter erklaeren, dass er wirlich alles versucht hat. Paartherapie, Buecher gelesen, alles moegliche dafuer getan hat, um die Ehe aufrecht zu erhalten, aber dass es einfach nicht funktioniert hat. Und er kann seinen Kindern dabei naehmlich ehrlich in die Augen sehen!

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    AW: Große Krise nach langjähriger Beziehung

    Zitat Zitat von Tabea Beitrag anzeigen
    Was soll denn der Quatsch? Und wenn er damit einverstanden ist?
    Quatsch?

    Sehe ich nicht so. Wenn mir mein Mann heute mit Scheidung käme wäre genau auszudiskutieren, wo denn unser gemeinsames Kind leben würde. Ich war lange Jahre für Haus und Familie zuständig, diesen Einsatz zuhause habe ich als meinen Teil der Verantwortlichkeit gesehen. Wird diese Übereinkunft einseitig gekündigt, müssen die Karten neu gemischt werden. Dann müsste der geschätzte Gatte eben schauen, wie er sein Workaholic-Arbeitspensum um einen anstrengenden Teenager herumplant und zwar so, dass die Firma nebenbei nicht den Bach runtergeht. Ich würde mich dann darauf beschränken aus meiner geringen Lohntätigkeit den Mindestsatz an Kindesunterhalt zu zahlen.

    Meist fliegen die langjährigen Ehefrauen erst auf die Nase, wenn die Kinder schon aus dem Haus sind und der Mann dann Frühlingsgefühle bekommt, bei der TE gibt es noch viele Jahre Erziehungsverantwortlichkeit. Oft machen sich die Männer aus dem Staub, überweisen ihren Pflichtbeitrag, suchen sich eine neue Frau und genießen ihre neue Unabhängigkeit, während die Mutter dann versuchen kann ihren Alltag mit drei Kindern allein zu wuppen. Würde ich so nicht mitmachen, deswegen auch mein Vorschlag.
    Zitat Zitat von Tabea Beitrag anzeigen
    Für eine Beziehung "noch schlimmer". Aus Geliebter wird "das Mutti"...
    Etwas einseitig formuliert, denn ich gehe davon aus, dass aus dem ehemals feurigen Geliebten auch ein solider Familienpapi geworden ist. Selbst in einer langjährigen Beziehung ohne Kind mutiert man irgendwann von Geliebten zum Lebenspartner oder Gattin mit eher solidem Lebenswandel.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Große Krise nach langjähriger Beziehung

    So wie Du es vorgeschlagen hast, ist es ein albernes Spielchen.
    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Er muss ja nicht wissen, dass es dir nicht ernst ist.
    So gehe ich nicht mit meinem Lebenspartner um. Auf so ein Niveau begebe ich mich nicht.
    Bis auf Weiteres a.D.

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