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    AW: Große Krise nach langjähriger Beziehung

    Zitat Zitat von bifr Beitrag anzeigen
    ich meinte, dass alles taktieren nichts bringt, wenn sich der partner abwendet ist das rumschleichen um ihn, wie ganda es treffend bezeichnet, nur eine bestaetigung, dass sich alles um ihn dreht.
    Genau das, könnte aber genau das richtige sein und zwar in folgender Hinsicht:

    Wenn nämlich der sich abwendende Parter bisher genau das Gefühl und Empfinden hatte, dass es sich viel zu wenig um ihn dreht, bzw. dass es sich viel zu wenig um einige seiner Bedürfnisse drehte.
    Die Abendung passiert ja eher deshalb, gerade WEIL bestimmte Bedürfnisse nicht erfüllt wurden.

    Nein - zumeist wird aus meiner Sicht eine angeknackste Beziehung
    erst recht zerrüttet, wenn man sich dem Partner, der sich abgewendet hat, nun ebenfalls abwendet.
    Das diese Sichtweise von mir nicht besonders fair und 'gerecht' erscheint - das steht dann auf einem anderen Blatt.

    Durch passives (und 'abwendendes') Verhalten kriege ich wohl kaum das zurück, was ich zurück haben will - WENN ich es denn zurück haben will.

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
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    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
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  2. Moderation

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    AW: Große Krise nach langjähriger Beziehung

    Wenn ich mal in Fekas Mann versetze, der um Distanz und Zeit zum Überlegen bittet, dann möchte ich dabei nicht beobachtet werden und schon gar nicht, dass jemand immer wieder das Gespräch sucht, zu dem ich jetzt nichts Konkretes beisteuern kann.

    Warum er selbst nicht mal für eine Weile ganz weggeht, verstehe ich bei der bisherige Schilderung nicht.

    Feka sollte sich auf sich und ihre Kinder konzentrieren. Einfluss auf ihren Mann hat sich derzeit überhaupt keinen. Sport und sich mit Freundinnen treffen sind ein Anfang; das kann sie aber alles auch innerhalb einer Beziehung. Der Mann sollte schon spüren, dass er auch an Wichtigkeit verlieren kann.
    *
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    'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit


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    AW: Große Krise nach langjähriger Beziehung

    VanDyck

    Ich will nicht so weit gehen und es "Liebe" nennen wollen. Dieser ominöse Begriff ist eh schon hoffnungslos überstrapaziert. Aber es kann sogar Spaß machen, gerade dann, wenn die Reihe "eigentlich" gar nicht an einem selbst ist, auf den anderen zuzugehen und festzustellen, dass es gar nicht weh tut und einem kein Zacken aus der Krone fällt, sondern damit einfach der erste Schritt getan ist, um Dinge dann doch klären zu können. Nicht zuletzt auch im ganz eigenen Interesse.
    aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

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    AW: Große Krise nach langjähriger Beziehung

    Durch passives (und 'abwendendes') Verhalten kriege ich wohl kaum das zurück, was ich zurück haben will - WENN ich es denn zurück haben will.
    Sehe ich genauso! (und ich glaube, das ist auch was Kraaf meint)

    Aber der Schlüssel ist, was Feka will! Was will sie erreichen und was ist sie bereit dafür zu tun? Was ist ihr wichtig?

    Der Mann sollte schon spüren, dass er auch an Wichtigkeit verlieren kann.
    Klar, wenn es einem wichtig ist, ihn das spüren zu lassen - vielleicht spürt er das ohnehin - und vielleicht ist das ein Problem der Krise - so kann man schnell reinen Tisch machen!

    Das Ganze ist doch kein Spiel, wo man nur nicht nachgeben darf. Entscheidend ist, was man will. Hier gibt es so viele tolle Frauen, die ihrem Mann gezeigt haben, dass sie nicht akzeptieren wie er sich verhält und die nicht nachgegeben haben und auf Ihre Rechte gepocht haben und jetzt alleine sind. Wenn man sich damit wohl fühlt - Super! Ich hatte aber das Gefühl, Feka würde gerne in 2 Jahren neben ihrem Mann sitzen und in ihrer Erinnerung die Krise gemeinsam auslachen.
    Geändert von RollingStone (17.01.2012 um 16:08 Uhr)

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    AW: Große Krise nach langjähriger Beziehung

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Wenn sich der Andere von mir abwendet, dann geh ich doch sozusagen eher um ihn herum, so dass wir beide von Angesicht zu Angesicht (zunächst einmal) wieder einander zugewandt sind. Oder?

    Eher nicht. Denn er ist ja bewusst auf Rückzug. Den würde ich ihm nicht "abschneiden", wenn er derzeit den Wunsch danach hat.



    Zitat Zitat von RollingStone Beitrag anzeigen
    Aber der Schlüssel ist, was Feka will! Was will sie erreichen und was ist sie bereit dafür zu tun? Was ist ihr wichtig?
    Das ist der Punkt. Und das würde ich mir genau überlegen und es ihm gegenüber ganz klar formulieren:

    "Ich würde mir sehr wünschen" / "mich darüber freuen, wenn"....

    Ich würde nicht um ihn herumlaufen, aber ihm ganz deutlich sagen (wenn das mein Wunsch wäre und so hab ich feka verstanden), daß ich mich freuen würde, wenn er sich mir wieder zuwendet. Und wir langsam und vorsichtig wieder in Kontakt kommen und über unsere Gefühle und Wünsche sprechen könnten. Wieder ein gemeinsames Ziel finden könnten.

    Und mich dann um mich und mein Leben kümmern. Nur eben vorher quasi "eine Einladung" an ihn aussprechen.

    Ich fände räumlichen Abstand auch nicht schlecht.

    Und, falls Ihr beide nach ner Weile Lust dazu habt, ein Date. Vielleicht Kino, oder ein konzert. Und danach essen gehen.

    Oder so.

    Kann Wunder wirken.



    .
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  6. Moderation

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    AW: Große Krise nach langjähriger Beziehung

    Zitat Zitat von Kraaf Beitrag anzeigen
    Aber es kann sogar Spaß machen, gerade dann, wenn die Reihe "eigentlich" gar nicht an einem selbst ist, auf den anderen zuzugehen und festzustellen, dass es gar nicht weh tut und einem kein Zacken aus der Krone fällt, sondern damit einfach der erste Schritt getan ist, um Dinge dann doch klären zu können.
    Als ginge es nur darum. Fekas Postings sagen aber, dass sie genau das mehrmals versucht hat. Wie oft noch, wenn als Reaktion kommt: Lass mich bitte in Ruhe.
    Zitat Zitat von RollingStone Beitrag anzeigen
    Klar, wenn es einem wichtig ist, ihn das spüren zu lassen - vielleicht spürt er das ohnehin - und vielleicht ist das ein Problem der Krise - so kann man schnell reinen Tisch machen
    Warum denn nicht, wenn er bisher nur "den Klotz am Bein" gespürt hat.
    Das bedeutet doch noch lange kein Einverständnis damit, dass er sich entfernt hat.

    Schon mal was davon gehört, dass ab einem bestimmten Punkt Trennungen auf Zeit (!) mehr gebracht haben, als klammern, klagen und den Druck so lange verstärken, bis dem anderen endgültig die Luft ausgeht?

    Das Ganze ist doch kein Spiel, wo man nur nicht nachgeben darf.
    Richtig, drum sollte man die Wünsche des anderen ernst nehmen. Aber dabei auch signalisieren, dass die eigene Welt deswegen nicht untergeht. In aller Freundschaft, denn jetzt geht das noch. Wenn sie so weitermachen, wie bisher, wohl nicht mehr.

    Auf dieser Basis halte ich es für viel leichter, das zu tun, was Jolanda vorschlägt:

    Zitat Zitat von Jolanda_40 Beitrag anzeigen
    Und, falls Ihr beide nach ner Weile Lust dazu habt, ein Date. Vielleicht Kino, oder ein konzert. Und danach essen gehen.
    *
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    AW: Große Krise nach langjähriger Beziehung

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Warum denn nicht, wenn er bisher nur "den Klotz am Bein" gespürt hat.
    Das gegenteil ist aber nicht, "ihn spüren zu lassen, dass er an wichtigkeit verliert!"
    Wenn er ihr wichtig ist (nur dann), dann darf sie nicht das Signal senden, dass er ihr an Wichtigkeit verliert!

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Schon mal was davon gehört, dass ab einem bestimmten Punkt Trennungen auf Zeit (!) mehr gebracht haben, als klammern, klagen und den Druck so lange verstärken, bis dem anderen endgültig die Luft ausgeht?
    Ich habe kein Wort von Klammern, Klagen, Druck machen gesagt. Ich glaube auch nicht, dass das Gegenteil von Abwenden, Hinauswerfen, ... ist.

    Richtig, drum sollte man die Wünsche des anderen ernst nehmen
    Ja - aber vor allem sollte man seine eigenen Wünsche ernst nehmen.
    Und der Mann hat - so wie ich verstanden habe - keine klaren Wünsche geäußert! (Vielleicht hat er das ja früher und sie hat es nicht gehört?)

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    AW: Große Krise nach langjähriger Beziehung

    Manchmal muss ich Dinge für mich klären. Für mich ganz allein. Und wenn dann jemand kommt, der dauernd sagt: "Was ist denn nun? Weißt Du nun, was mit Dir los ist? Wie entscheidest Du Dich denn jetzt? Ich brauche Dich doch! Wie machen wir denn jetzt weiter?" - dann könnte es passieren, dass ich mich endgültig abwende.

    Eines sollte feka jedoch meiner Meinung nach machen - ihm signalisieren, dass er jetzt am Zug ist.
    Bis auf Weiteres a.D.

  9. Moderation

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    AW: Große Krise nach langjähriger Beziehung

    Zitat Zitat von RollingStone Beitrag anzeigen
    Ja - aber vor allem sollte man seine eigenen Wünsche ernst nehmen.
    Und der Mann hat - so wie ich verstanden habe - keine klaren Wünsche geäußert!
    Das schrieb feka in ihrer Eröffnung:
    Er stellt schon seit 2 Jahren alles in Frage und glaubt auch nicht, das sich bei uns noch was ändert und würde sich gern trennen.
    Ich finde TE sehr rücksichtsvoll und großzügig. Ich wäre einem Mann, der drei noch ziemlich kleine Kinder "in Frage stellt", ganz anders begegnet.
    *
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    AW: Große Krise nach langjähriger Beziehung

    Zitat Zitat von cartagena Beitrag anzeigen
    Mich macht das wütend, dass Männern oft der Rücken frei gehalten wird, sie sich weiterentwickeln und dann geht man aus der Ehe weil Frau sich nicht mitentwickeln konnte und die Gefühle weg sind.
    das kann nur soweit kommen, wenn frau sich selbst und ihre interessen und berufstätigkeit hintenanstellt. und das tun sehr viele frauen ganz und gar freiwillig.
    Never regret anything. At one time it was exactly what you wanted.

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