Das finde ich toll beschrieben!Du hast Recht, das ist wohl der Mechanismus: Frau denkt, dass es gut klappen könnte, es wären ja nur ein paar Kleinigkeiten, an denen man arbeiten müsste. Aber Mann will vielleicht nichts, wofür er erst arbeiten muss. Und er will nicht das Gefühl, die Frau nicht zufriedenstellen zu können. Dann sucht er lieber eine, die er (ohne Arbeit) glücklich machen kann. (Oh weia, ich glaube, das habe ich mal in irgendeinem Ratgeberbuch gelesen!)
Ich denke, jeder muss für sich an den Punkt kommen, an dem er das so sehen und glauben kann.![]()
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Thema: Wir halten durch!!!
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20.05.2011, 23:37
AW: Wir halten durch!!!
"Slow down, you're doing fine,
You can't be everything you want to be before your time."
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21.05.2011, 01:34Inaktiver User
AW: Wir halten durch!!!
den song gibts nicht bei youtube...sorry....
wer - zum geier - läßt sich bitte noch von nem taxifahrer trösten...?
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21.05.2011, 01:52Inaktiver User
AW: Wir halten durch!!!
Hey Mädels,
wollte mich mal kurz zwischenmelden. Lese immer fleißig mit, bin aber gerade ziemlich beschäftigt und habe irgendwie nicht die richtige Eingebung, euch was Sinniges zu schreiben.
Deshalb nur sopviel:
Mein Ex, mit dem ich auch so eine ähnliche, wenn auch viel stärker verkürzte Geschichte durch hab, hat mir zum Schluß gesagt: "Ich spüre einfach ganz tief in mir drin, dass ich dich nicht glücklich machen kann."
Klar hat er mich vermisst, und auch noch geliebt, aber: dieser entscheidende Impuls, es zu versuchen, dieses Vertrauen, dass er mit mir auch schwierige zukünftige Situationen wuppen kann, die haben ihm einfach gefehlt. Ich wollte das auch lange nicht wahrhaben, aber es ist eben so. Es ist seine reale Gefühlswelt.
So sehr ich damals theoretisch davon überzeugt war, dass wir unsere Probleme, an denen wir immer und immer wieder hängen geblieben sind, in den Griff bekommen können - ich weiß heute, dass wir in der Praxis gescheitert wären (und sind wir ja letztendlich auch). Ich dachte auch, ich wäre bereit gewesen, dran zu arbeiten.
Heute sehe ich das etwas anders: da war vor allem ein verletztes Ego der Hauptmotor, das "nicht-wahrhaben-wollen", dass er mich nicht für immer will. Im Grunde ziemlich selbstbezogen
.
Ich habe danach einen anderen Mann kennengelernt. Mit dem hat es aus anderen Gründen nicht gehalten, aber da habe ich gemerkt, was es bedeutet, nicht an sich arbeiten zu müssen, sondern zu dürfen und zu können. Sich dahin entwickeln zu dürfen, wohin man selbst will, und dem anderen auch ohne Weltuntergangsstimmung sagen zu dürfen, was man sich anders wünscht (und ich hab' auch einiges einstecken müssen
, was ich aber nicht negativ, sondern als ehrliches und gutes Feedback wahrgenommen habe). Drunter geht seitdem bei mir nix mehr.
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21.05.2011, 02:08Inaktiver User
AW: Wir halten durch!!!
Ich LIEBE es, dass ich euch mit meiner musik was mitteilen kann...
oft bin ich ein wenig behindert, was die formulierung von gefühlen angeht...
huch! hab tatsächlich ne 10seitige playlist aus dem laden vorhin hier liegen. war nur so nen versehen
keine sorge, die übertrage ich nicht...
music can be a cure...
gute nacht euch allen...morgen ist ein anderer tag (Scarlett o' Hara)

tunefish
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21.05.2011, 10:05Inaktiver User
AW: Wir halten durch!!!
Solche Ansagen empfinde ich auch als Anmaßung. Und was du ihm entgegnet hast, ist absolut richtig: er soll bei sich bleiben. Ich wäre auch sauer geworden.
Ich geh doch auch nicht zu jemandem, der mich nicht will hin, und sage ihm, dass ich weiß, dass ich ihm gut tue (jetzt mal so im Umkehrschluss). Naja, obwohl:wenn ich weiterdenke, dann tut man ja genau das, wenn man total überzeugt ist, dass man unbedingt zusammengehört und das "nein" des anderen einfach nicht akzeptiert?
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21.05.2011, 11:57
AW: Wir halten durch!!!
Hallo Ihr Süßen
von mir jetzt auch mal eine Musikeinlage zum Wochenende
YouTube - ‪Joy Denalane - MAUREEN IN SESSION VOL 01 : "Niemand (Was Wir Nicht Tun) feat. Max Herre"‬‏
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21.05.2011, 12:05
AW: Wir halten durch!!!
Ich finde den Beitrag von "einewiekeine" zum Thema "glücklich machen" ziemlich brilliant.
Die größte Angst eines Mannes ist die, dass er eine Frau nicht glücklich machen kann.
Männer definieren ihr Selbtbewusstsein hauptsächlich über die Anerkennung der Frau und ob es ihm gelingt, diese glücklich zu machen..
Ich muss leider los, schaue hier auch immer mal wieder rein und hoffentlich fällt mir auchmal wieder was sinniges ein, wie Caponata so schön geschrieben hat
, deren Beitrag ich auch sehr richtungsweisen finde:
Und ja loslassen, wie Caponata es getan hat, zeigt auch, wie sehr wir an andrer Stelle doch an "mehr " zurückgewinnen....oder ?Geändert von Iris73 (21.05.2011 um 12:18 Uhr)
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21.05.2011, 12:17
AW: Wir halten durch!!!
Ja, du hast Recht.
Wahrscheinlich gehört das zusammen.
Ich finde auch gut, was du in dem Beitrag davor beschrieben hast. Das stimmt schon, selbst wenn man selbst noch so sehr daran glaubt, dass man an allem arbeiten kann: Es zählt nicht mehr als das Gefühl des anderen, mich nicht glücklich machen zu können. :
Ich bin heute wieder gelassener. Dafür gesundheitlich irgendwie angeschlagen und schlapp.
"Slow down, you're doing fine,
You can't be everything you want to be before your time."
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21.05.2011, 13:57
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21.05.2011, 14:29Inaktiver User
AW: Wir halten durch!!!
Hab jetzt hinterhergelesen und finde auch, da ist was dran, mit der Frau-glücklich-machen-Versagensangst.
Bevor mein Ex nach das erste Mal nach Berlin abgehauen ist, hatten wir uns ja gestritten, und ich hab SO viel Enttäuschung über ihn transportiert, unter anderem.
Und er war SO angefressen davon; auch wenn er nicht viel dazu sagen konnte, so ist doch das GEFÜHL bei ihm angekommen, und mir fällt gerade ein, dass er sowas sagte wie: "Tut mir leid, dass ich alles falsch mache" oder so. Wenn ich ihn dann noch darauf aufmerksam mache, dass ich mich für ihn irrelevant fühle, nun, dann MUSS er ja als Mann seine Konsequenzen ziehen und denken: "Ich hab den Kopf voll mit eigenen Sachen plus ich kann sie nicht glücklich machen...ich verschwinde mal besser dahin, wo ich nicht so sehr in Frage gestellt werde."
Denn er fand es immer auch beruhigend, dass ich ihn (vermeintlich) so genommen habe, wie er war. Auch wenn er sich manchmal in Frage gestellt hat, habe ich ihn immer spüren lassen, dass er ok ist, sogar ein ganz wunderbarer Mensch. Aber als ich anfing, noch nicht mal explizit, daran zu zweifeln, muß er das gespürt haben und das wars dann so langsam mit dem Wohlbefinden.
Hm,ja. Fühlt sich irgendwie stimmig an. und irgendwie sogar beruhigend. Denn dann hat er ja wirklich nichts an mir auszusetzen, sondern eher an sich.
Jetzt mal zur allgemeinen Belustigung:
Hab gestern einige "Erfolge" der untersten Kategorie aufgestellt.
No 1: Ich kann offensichtlich immer noch ne Nummer besoffener sein als letztes Mal.
No 2: Ich kann auch in dem Zustand verhindern, dass man mich zu Karaoke zwingt.
No 3: Es scheint einen Punkt zu geben, an dem ich grundsätzlich anfange, wie ein Schloßhund zu heulen, aber diesmal habe ich ihn NICHT kontaktet. Sondern ein Taxifahrer hat mich netterweise ein bißchen rumgefahren, bis ich mich beruhigt hatte.
In letzter Zeit fällt mir verstärkt auf, wie viele nette kleine Dinge man von fremden Menschen zugespielt kriegt. Geht Euch das auch so? Herzerwärmend, für nen kleinen Moment.
Ich fahr nachher zu Freunden, raus aus der Stadt und übernachte da. Wir wollen mal kucken, ob man schon baden kann. Und somit wird er das erste Mal ein WE ohne mich verbringen. Wüßte ja schon gern, wie er das findet.
lg, Tunefish



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