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    Alles ist wie vorher und nichts ist, wie es war

    Ich moechte einen Beitrag von Zora im Strang von Nordisch zum Anlass nehmen, ueber Partnerschaften nach Beendigung einer Affaire zu sprechen.

    Man meint, man habe die Affaire des Partners verkraftet, kreuz und quer durchdacht, sich in die Lage des Partners versetzt, eigene Anteile, aber auch eigene Defifizite entdeckt; man hat erst den Schmerz durchgestanden, dann Aufbruchstimmung gespuert, Gespraeche gesucht, Dinge zu veraendern versucht - und ist langsam aber sicher wieder dorthin gelangt, wo die Beziehung vor der Affaire stand.

    Durch den viel klareren Blick, den man auf die Beziehung bekommen hat, ist es aber inzwischen nicht mehr moeglich, sich einzureden, dass alles gut ist.

    Die Affaire meines Mannes ist vor 3 Jahren aufgeflogen. Ich habe versucht, die Chance zu nutzen, ueber Gespraeche endlich etwas ueber seine Vorstellungen, Wuensche und Gefuehle zu erfahren, war immer die treibende Kraft bei Gespraechen, aber diese Gespraeche verliefen von seiner Seite aus so zaeh und unergiebig, dass ich irgendwann nach 2 Jahren keine Kraft mehr dazu hatte - und auch keine Lust mehr.

    Da er nie der Mensch war, der ueber sich reden konnte, hatte ich mir zuviel erhofft und er war ueberfordert. Und ich bin enttaeuscht, denn ich hatte mir geschworen, dass wir mit unserer Beziehung nie wieder dorthin sollten, wo wir vorher waren - naemlich mehr oder weniger sprachlos.

    Je enttaeuschter ich wurde, dass kein wirklicher Austausch stattfindet, desto mehr begann mich auch wieder die Verletzung darueber, dass mein Mann mich beinah von heute auf morgen verlassen haette, zu quaelen.

    Auf der anderen Seite hoere ich von meinen Freunden, wie sehr man sehen kann, dass mein Mann sich wirklich Muehe gibt und auch sehr liebevoll ist. Und ich hoere, dass meine Wertvorstellungen und Ansprueche sehr hoch sind.

    Und hier wuerde ich gern ein paar Meinungen hoeren, denn ich frage mich, ob ich vielleicht wirklich zu dogmatisch bin.
    Ich musste erkennen, dass mein Mann log, feige und schwach war.
    Dass das fast alle Menschen in der Situation einer heimlichen Affaire sind, kann ich nachvollziehen und doch habe ich meine Schwierigkeiten, ihm den glechen Respekt und die Achtung wie vorher entgegenzubringen.

    Halte ich vielleicht meine hohen Ideale zu hoch anstatt das alles pragmatischer zu sehen und zu sagen: wir haben die Krise ueberstanden, sind noch zusammen, lieben uns noch immer; wir haben unsere Schwaechen gesehen, verzeihen sie uns und leben unser Leben weiter.

    Ich wuerde mich freuen, ein paar Gedankenanstoesse zu kriegen.

    joleni

  2. Inaktiver User

    AW: Alles ist wie vorher und nichts ist, wie es war

    Zitat Zitat von joleni Beitrag anzeigen
    Man meint, man habe die Affaire des Partners verkraftet, kreuz und quer durchdacht, sich in die Lage des Partners versetzt, eigene Anteile, aber auch eigene Defifizite entdeckt; man hat erst den Schmerz durchgestanden, dann Aufbruchstimmung gespuert, Gespraeche gesucht, Dinge zu veraendern versucht - und ist langsam aber sicher wieder dorthin gelangt, wo die Beziehung vor der Affaire stand.

    Dann habt Ihr Eure Wertigkeit der Beziehung zu niedrig angesetzt.
    Und Du schreibst "verändern versucht", das ist schlichtweg zuwenig, Ihr habt zu früh, zu nachlässig eine Zufriedenheit erlangt. Dementsprechend seid Ihr wieder am alten Ausgangspunkt.


    . Ich habe versucht, die Chance zu nutzen, ueber Gespraeche endlich etwas ueber seine Vorstellungen, Wuensche und Gefuehle zu erfahren, war immer die treibende Kraft bei Gespraechen, aber diese Gespraeche verliefen von seiner Seite aus so zaeh und unergiebig, dass ich irgendwann nach 2 Jahren keine Kraft mehr dazu hatte - und auch keine Lust mehr.

    Das klingt mir nicht danach, als dass Dein Mann ernsthaft daran interessiert war, Deine Ängste zu mindern und Dir zu helfen.

    . Und ich bin enttaeuscht, denn ich hatte mir geschworen, dass wir mit unserer Beziehung nie wieder dorthin sollten, wo wir vorher waren - naemlich mehr oder weniger sprachlos.

    Mit dem wenigen Einsatz, gerade seitens Deines Mannes, wundert mich diese Feststellung nicht.

    Und ich hoere, dass meine Wertvorstellungen und Ansprueche sehr hoch sind.

    Die sollten so hoch sein, denn so wie vor der Affaire wolltet Ihr es doch nicht mehr haben, oder?

    Halte ich vielleicht meine hohen Ideale zu hoch

    Nein!

    joleni

    Ihr hattet die Problematikbewältigung ohne Drittperson versucht, oder?

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    AW: Alles ist wie vorher und nichts ist, wie es war

    Hallo rehbraune Augen,
    danke fuer Deine Antwort.
    Das klingt mir nicht danach, als dass Dein Mann ernsthaft daran interessiert war, Deine Ängste zu mindern und Dir zu helfen.
    Ich weiss, dass es so aussieht, aber das Problem ist anders gelagert.
    Er kommt selbst gar nicht an sich selbst und seine Gefuehle heran, kann sie also auch nicht mitteilen, ja oftmals nicht mal benennen.
    Ein Gespraech, bei dem er ueber sich, seine Gruende, Befindlichkeiten nachdenken muss, ist einfach eine Qual fuer ihn, da er es nie gelernt hat.
    So habe ich ihn aber schon vor 17 Jahren kennengelernt und musste mich schon damals nach einiger Zeit entscheiden, ob ich damit leben kann.
    Deshalb frage ich mich, ob ich nicht einfach zuviel verlange.
    Und ob ich meine innere Einstellung aendern sollte, um die guten Dinge wertschaetzen zu koennen und damit meine hohen Ansprueche mich nicht alles negativ sehen lassen.

  4. Moderation

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    AW: Alles ist wie vorher und nichts ist, wie es war

    Das Argument, er hätte es nicht gelernt, lasse ich nicht gelten. Das kann auch ein Mann lernen! Er ist fremdgegangen. Du hast ihm verziehen, wolltest einen Neuanfang. Den hast du aber nicht, sondern es wieder alles auf Anfang gedreht. Damit bist du unzufrieden ...

    Wie sieht das "sich Mühe geben" denn aus? Es ist ja nett, wenn man eine Jacke gebracht bekommt, nur weil man geäußert hat, es sei kalt. Aber bist du und er damit auf Dauer zufrieden?

    Auch ich stelle die Frage, ob ihr alleine versucht habt, eure Probleme zu lösen. Wahrscheinlich ja, und ihr habt sie leider nicht gelöst. Wenn ihr eine Zukunft haben wollt, versucht doch nochmals, diesmal mit Hilfe, euer Problem zu lösen. Vielleicht fällt es deinem Mann dann auch leichter über seine Gefühle zu reden. Versuch macht kluch!
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    AW: Alles ist wie vorher und nichts ist, wie es war

    Das kann auch ein Mann lernen!
    Der Meinung war ich auch. Wenn ich aber einen Mann vor mir sehe, dem vor lauter Anstrengung, mir zuliebe ein tiefergehendes Gespraech zu fuehren, der Schweiss ausbricht, dann fange ich an zu zweifeln.
    Hier, wo wir leben, gibt es keine Paartherapeuten, leider.

    Aber bist du und er damit auf Dauer zufrieden?
    Er angeblich ja. Dann denke ich, naja, so zufrieden wie damals, als die Affaire stattfand. Aber die ist ja einfach "geschehen" und wurde nicht aus Unzufriedenheit angefangen.

    Und ja, Muehe gibt er sich insofern, als er sehr versucht, mir vieles recht zu machen und sich nach meinen Wuenschen zu richten. Dabei will ich niemanden, der mir alles recht macht, ich moechte jemanden, mit dem ich mich austauschen kann.

  6. Inaktiver User

    AW: Alles ist wie vorher und nichts ist, wie es war

    Zitat Zitat von joleni Beitrag anzeigen
    Der Meinung war ich auch. Wenn ich aber einen Mann vor mir sehe, dem vor lauter Anstrengung, mir zuliebe ein tiefergehendes Gespraech zu fuehren, der Schweiss ausbricht, dann fange ich an zu zweifeln.

    Dir zuliebe braucht es kein Gespräch. Euch zuliebe sollte er es tun. Es geht ums Paarsein.

    Hier, wo wir leben, gibt es keine Paartherapeuten, leider.

    Ist für mich eine Ausrede. Wenn Euer Hobbie Segelfliegen wäre und 40km weit weg, Ihr würdet es tun, wenn Ihr es wolltet und daran Freude hättet.

    Er angeblich ja. Dann denke ich, naja, so zufrieden wie damals, als die Affaire stattfand. Aber die ist ja einfach "geschehen" und wurde nicht aus Unzufriedenheit angefangen.

    ER alleine kann gar nicht zufrieden sein. Dafür braucht es die Zufriedenheit von beiden und DU bist es NICHT. Aber bequem ist seine Haltung für ihn allemal.

    Und ja, Muehe gibt er sich insofern, als er sehr versucht, mir vieles recht zu machen und sich nach meinen Wuenschen zu richten.

    Und er hat keine eigene Wertvorstellung o.ä.. Das klingt ja schlimm, so einen Meinungslosen braucht keiner an seiner Seite.

    Dabei will ich niemanden, der mir alles recht macht, ich moechte jemanden, mit dem ich mich austauschen kann.

    Damit ist doch Vieles gesagt.
    Ihr habt keinen Neuanfang gemacht, sondern seid in die alten, abgenützten, langweiligen, unerotischen, nervtötenden, immer wiederkehrenden Strukturen zurückgekehrt.

    Nichts Neues! Nichts Anderes! Keinerlei Überraschung!

    Keine Gefühle anderer Natur. Kein neuer Umgang. Keine andere Art aufeinander zuzugehen.

    Ihr fahrt die Beziehung fast ungebremst ein 2.Mal gegen die Wand.

    Und schaut beide da zu. Du sehenden Auges, er mit der Hand vor Augen.

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    AW: Alles ist wie vorher und nichts ist, wie es war

    Ihr habt keinen Neuanfang gemacht, sondern seid in die alten, abgenützten, langweiligen, unerotischen, nervtötenden, immer wiederkehrenden Strukturen zurückgekehrt.

    Nichts Neues! Nichts Anderes! Keinerlei Überraschung!

    Keine Gefühle anderer Natur. Kein neuer Umgang. Keine andere Art aufeinander zuzugehen.

    Ihr fahrt die Beziehung fast ungebremst ein 2.Mal gegen die Wand.

    Und schaut beide da zu. Du sehenden Auges, er mit der Hand vor Augen.
    Scheisse, so deutlich habe nicht mal ich selbst mir eingestehen koennen, wie der Stand der Dinge ist. Da muss ich erstmal schlucken.

  8. Inaktiver User

    AW: Alles ist wie vorher und nichts ist, wie es war

    Liebe joleni,

    ich will Dir nicht wehtun, aber ich hatte mit meinem Mann die Chance eines Neubeginns.
    (Damals ist mir die Affaire "geschehen", das passiert aber nicht aus heiterem Himmel.)

    Und mir kommt alles so vertraut bei Dir/Euch vor. Da ist es nicht einmal wirklich wichtig, ob er "was" hatte oder nicht, denn so, wie Eure Ehe sich FÜR DICH darstellt, ist sie unbefriedigend und so muss keiner leben, wenn er nicht will.

    Nun gilt es die Chance zu ergreifen, die Euch die Tatsache seiner offensichtlichen Affaire bot. Nämlich das Offenlegen von Euren Wünschen.

    Und das heisst Stellung beziehen, auch für ihn.

    Du schreibst: "Dabei will ich niemanden, der mir alles recht macht, ich moechte jemanden, mit dem ich mich austauschen kann. "

    Das ist soo wichtig und so wahr. Und ich erlebe es auch in meinem Umfeld, dass Männer sich oftmals anpassen, weil sie ihre Ruhe wollen. Da kommt es nicht von Herzen, wenn sie sich bemühen, dass es einem gutgeht mit ihnen.

    Auch mein Mann begriff zu Anfang unseres Neubeginns nicht, dass er "bitte gerne doch" gegen etwas sein kann/soll/darf/muss, was ich nun vorgeschlagen hatte, wenn er hinter dem steht, was er sagt und authentisch ist.

    Er verwechselte differenzierte Meinungen haben mit Unfrieden und wollte nach aussen hin seine Ruhe, mehr nicht.
    Ich wollte aber einen Mann, der eine eigene, gerne auch anderslautende Meinung hat, über die wir uns dann austauschen konnten.

    Es gibt kein Recht haben, sondern nur ein andere Meinung haben. Nun gilt es dann einen Konsens zu finden, aber bitte authentisch, nicht des lieben Friedens Willen.
    So ein Mann, der nur agiert, um Dich ruhig zu stellen, sucht sich dann anderswo ein Ventil, um sich auszutoben (Hobbies, Frauen...) oder er kapituliert.

    Ich denke, dass es für Euch dringend geboten wäre Hilfe zu suchen. Das kann auch weit weg sein, denn die Termine sind ja nicht so oft.
    Wir gingen von 10 Terminen aus in unserer Planung, erstmal 1x im Monat. Zwei Termine reichten uns aber, da wir gleichzeitig auch jeweils noch einzeln eigene Therapeuten aufsuchten. Dies deshalb, weil wir begriffen, dass da noch viel mehr aufgearbeitet werden musste.

    Liebe joleni, Du bist aufgestellt und versuchst klareren Blick auf die Dinge zu bekommen, das ist doch schon ein guter Anfang.
    Wenn Du es noch schaffen solltest, Deine Sichtweise Deinem Mann vorwurfsfrei zu vermitteln und ihn mit in Euer Boot holst, kann die spannende Reise in ein neues Miteinander losgehen.

    Mein Mann und ich begegnen uns ohne die Schablonen der Vergangenheit, so wie wir auch einem neuen Partner in unserem Leben begegnet wären. Es kann klappen, pack es einfach mutig an.
    Geändert von Inaktiver User (24.10.2009 um 15:15 Uhr)

  9. User Info Menu

    AW: Alles ist wie vorher und nichts ist, wie es war

    Er verwechselte differenzierte Meinungen haben mit Unfrieden und wollte nach aussen hin seine Ruhe, mehr nicht.
    Ich wollte aber einen Mann, der eine eigene, gerne auch anderslautende Meinung hat, über die wir uns dann austauschen konnten.
    Genauso ist es. Mein Mann ist sehr konfliktscheu und jahrelang habe ich das gar nicht erkannt.

    Wenn Du es noch schaffen solltest, Deine Sichtweise Deinem Mann vorwurfsfrei zu vermitteln und ihn mit in Euer Boot holst, kann die spannende Reise in ein neues Miteinander losgehen.
    Gerade im ersten Jahr nach der Affaire war ich so foffnungsvoll, wollte dass wir gemeinsam das Ruder rumreissen, habe geredet und gefragt und erklaert und wieder nachgefragt. Fuer eine Zeit war das Miteinander wieder lustvoll und interessant, aber uns wirklich besser kennengelernt haben wir nicht.
    Die Gespraeche waren eher Monologe meinerseits, waren zaeh und die Folge war, dass ich immer frustrierter aus solchen Gespraechen hervorgegangen bin. Ich kann ihm nicht mal vorwerfen, er wuerde blocken - er kann's einfach nicht, weiss nicht mal was ich meine, wenn ich mir "Austausch" wuensche.

    Tja, Paartherapie - ich lebe auf einer griechischen Insel, die in dieser Beziehung kaum was zu bieten hat. Da wuerde das ganze zu einer 1-2 Tagestour, um woanders etwas warzunehmen.

    Ich danke Dir, dass Du mir von Deiner Beziehung erzaehlst, die wohl einige aehnliche Merkmale mit meiner gemein hat.

  10. Inaktiver User

    AW: Alles ist wie vorher und nichts ist, wie es war

    Liebe joleni, ich habe hier in der bricom auch viele Sichtweisen kennenlernen dürfen, die mir ab und an sehr hilfreich waren. (Und uns manches Mal weiterbringen konnten oder neue Fragn aufkommen liessen.)

    Auweia, die Hilfe von aussen scheint wirklich unerreichbar zu sein.

    In dem Fall hast Du es vergleichsweise schwieriger, Dinge gemeinsam mit Deinem Mann zu ändern und etwas wirklich neu anzugehen.

    Kannst Du Dir vorstellen, dass Ihr beide Euch versucht "neu" kennenzulernen? Ganz neu?

    Dass Du ihn behandelst wie einen Geliebten? Wie einen interessanten Mann, den Du gerne an Deiner Seite hast?
    Gleichzeitig ein Eigenleben als joleni hast, das Du unabhängiger von seiner Person lebst?
    Und er, dass er "ER selbst" ist und nicht ein teil von Dir? Dass er nicht das tut, was er glaubt tun zu müssen, sondern sich partnerschaftlich zeigt. Auch selbst agiert und Abende gestaltet, Ideen vorbringt und sich ein wenig öffnet in seinen Gefühlen, Träumen, Ängsten?

    Versucht doch miteinander Euch kennenzulernen, redet (erstmal nicht Du, er soll beginnen) über insgeheime Wünsche, Träume, Begehrlichkeiten, Fantasien.....alles ohne eine Wertung deswegen vom Partner zu erhalten. Sich annehmen, so wie man wirklich sich fühlt, ist und ehrlich sein darf.

    Ist machbar, langsam, nicht leicht, aber erklärt dann manches und tut auch mal weh. Meinst Du, liebe joleni, Du könntest Dich da vorsichtig mit ihm auf eine gemeinsame Entdeckungsreise in Euer Inneres begeben?

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