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  1. Inaktiver User

    AW: Welche Verantwortung trägt der Betrüger?

    Wenn man die Traumatisierung eines Partners erlebte, die Konsequenzen kennt - wieso betrügt man danach noch andere?

    Gibt es dafür irgendwelche Rechtfertigungen?

  2. Inaktiver User

    AW: Welche Verantwortung trägt der Betrüger?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Über ihn, die Ex und seine wirklich traumatisierten Kinder (durch die Ex). Soweit ich weiß, weiß sie bis heute nichts von dieser Affäre.
    Also ist die Ex schuld, nicht der Betrüger?

  3. Inaktiver User

    AW: Welche Verantwortung trägt der Betrüger?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wer trägt dann dafür die Verantwortung?

    die wenigsten Betrogenen, die ich kenne, machen das und zementieren ihre Wut und verletzten Gefühle a. am Expartner (okay, der muss damit klarkommen)

    Wie schon gesagt, in dem Fall ganz klar der Expartner.

    , b. an neuer Partnerin (oft egal, ob ehemals Geliebte oder einfach neue Partnerin)

    Ich habe mich für sie nicht verantwortlich gefühlt. Es war ähnlich wie in meiner Ehe. Kein Reden möglich, keine Paartherapie gewünscht, alles abgelehnt. Ich habe mich erst auf ihn "richtig" eingelassen, als mir das sehr bewußt war, nach einem Jahr. Und doch blieb ein fahles Gefühl, weil ich Teil einer Affäre war, die er nicht offen lebte (weil es meinen Grundprinzipien nicht entsprach, die ich damit brach).
    Und eine ganze neue Partnerin trägt ohnehin keine Verantwortung
    .


    und c. ganz schlimm an den eigenen Kindern. Mit einer Gewalt (psychischen), die ihresgleichen sucht. Persönlich erlebt, mehrfach "gesehen". Horror pur.

    Ganz klar. Ex UND Expartner. Ex, weil egal, wie tief die Verletzung ist (dass wir alle mal daneben hauen können, ist menschlich, ich spreche hier von dauerhafter seelischer Mißhandlung seit über 2 Jahren NACH der Trennung), es NIEMALS einen Grund gibt, seine eigenen Kinder (und die anderen) in so ein Gerüst aus Hass (aus eigener Wut und Hass auf den Ex entstanden) einzuflechten.
    Expartner, weil - so meine Erfahrung - gerade Männer dem oft nicht früh genug entgegentreten, aus eigenem schlechten Gewissen und den Gang zum Jugendamt/Gericht scheuen.

  4. Inaktiver User

    AW: Welche Verantwortung trägt der Betrüger?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Also ist die Ex schuld, nicht der Betrüger?
    Antwort kam gerade... beide.

  5. Inaktiver User

    AW: Welche Verantwortung trägt der Betrüger?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    .
    Expartner, weil - so meine Erfahrung - gerade Männer dem oft nicht früh genug entgegentreten, aus eigenem schlechten Gewissen und den Gang zum Jugendamt/Gericht scheuen. [/COLOR]
    Aber nicht - weil der Ex seine Expartnerin so traumatisierte?

  6. Inaktiver User

    AW: Welche Verantwortung trägt der Betrüger?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn man die Traumatisierung eines Partners erlebte, die Konsequenzen kennt - wieso betrügt man danach noch andere?

    Gibt es dafür irgendwelche Rechtfertigungen?
    Ich habe selbst eine trotz allem friedliche Trennung von meinem Exmann erlebt, auch weil das für mich besser war und ich hatte genug anderes um die Ohren und war damit einverstanden. Da war nichts mit einer Traumatisierung. Etwas Traurigkeit vielleicht aber vorübergehend, wie es bei allen Trennungen der Fall ist und bei einer Ehe mit kleinem Kind sicher mehr, aber nichts, was mich hätte veranlasst ihm allein die Schuld zu geben aus Bequemlichkeit, denn diese rächt sich.

  7. Inaktiver User

    AW: Welche Verantwortung trägt der Betrüger?

    Wieso sollte es Bequemlichkeit sein, die Verantwortung für das Fremdgehen des Partners nicht nehmen zu können?

  8. Inaktiver User

    AW: Welche Verantwortung trägt der Betrüger?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Aber nicht der Ex weil er seine Expartnerin so traumatisierte?
    Ich sagte bereits, dass anfängliches "Danebenhauen" vorkommen kann, menschlich ist. Habe ich bei meinem Mann erlebt. Es hat EIN klärendes Gespräch gereicht, um die Kinder in den Vordergrund zu rücken (seine Wut und Verletztheit hat er dann noch lange an mir weiter ausgelassen, womit ich umgehen musste und auch tat, da fühlte ich mich in der Tat verantwortlich).

    Ein längeres auf die Kinder gehen ist für mich zu erklären mit der Traumatisierung, aber für NICHTS IN DER WELT zu entschuldigen, wurde gerade von myself gesagt, dafür gibt es Räume und Hilfe, wenn man so neben sich steht. Und dafür ist kein Ex der Welt verantwortlich. Nein, ganz klares Nein.

  9. Inaktiver User

    AW: Welche Verantwortung trägt der Betrüger?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich sagte bereits, dass anfängliches "Danebenhauen" vorkommen kann, menschlich ist. Habe ich bei meinem Mann erlebt. Es hat EIN klärendes Gespräch gereicht, um die Kinder in den Vordergrund zu rücken (seine Wut und Verletztheit hat er dann noch lange an mir weiter ausgelassen, womit ich umgehen musste und auch tat, da fühlte ich mich in der Tat verantwortlich).

    Ein längeres auf die Kinder gehen ist für mich zu erklären mit der Traumatisierung, aber für NICHTS IN DER WELT zu entschuldigen, wurde gerade von myself gesagt, dafür gibt es Räume und Hilfe, wenn man so neben sich steht. Und dafür ist kein Ex der Welt verantwortlich. Nein, ganz klares Nein.
    Dann ist es keine Traumatisierung, sondern Bosheit der Ex?

    Denkst du nicht der Betrug, und die Zeit des Betrug, die Doppelbotschaften und Lügen haben ihren Anteil?

    Auch die jetzigen Doppelbotschaften?
    Geändert von Inaktiver User (21.10.2008 um 21:08 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Welche Verantwortung trägt der Betrüger?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Dann ist es keine Traumatisierung, sondern Bosheit der Ex?

    Denkst du nicht der Betrug, und die Zeit des Betrug, die Doppelbotschaften und Lügen haben ihren Anteil?

    Auch die jetzigen Doppelbotschaften?

    Sie weiß, nach meinem Wissen, gar nichts von der Affäre. Wie sehr sie ihr Bauchgefühl negiert hat, kann ich nicht wissen.

    Die Boshaftigkeiten fingen an, als ich als reale Partnerin "benannt wurde", ein Jahr nach Trennung. Und sie gingen ausschließlich (bis auf eine Ausnahme, da musste ich "vorstellig" werden samt meiner Kinder - ich verdamme mich noch heute dafür, für das, was ich MEINEN Kindern antat, dachte aber damals der Zweck heiligt die Mittel nach monatelangem Umgangsboykott) über ihre eigenen Kinder.

    Welche Botschaften er heute weitergibt, ist nicht mehr meine Sache (und ehrlich, ich denke, es war auch nie MEINE Sache, es war ihre Paarbeziehung). Ich habe vor knapp 2 Monaten unser Zusammenleben und auch -lieben aufgekündigt, weil ich nicht mehr Teil dieses psychischen Krieges sein wollte und konnte.

    Ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass es dieses Verhalten auch von völlig "untraumatisierten" Frauen gibt, die sich selber trennten, von dem Moment an, wo der Expartner in neuer Bindung glücklich ist.

    Ich reiche in keinem Fall dazu, den Betrüger dafür verantwortlich zu machen, dass ein/e Ex/e ihr/e Kind/er mißbraucht. Niemals.

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