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  1. Inaktiver User

    AW: Welche Verantwortung trägt der Betrüger?

    Ist es ein großer Druck, eine Belastung für den Betrüger den Partner glücklich zu machen/zu lassen?

    Oder unglücklich und traumatisiert?

    Wie lebt man damit einen (Ex) Partner traumatisiert zu haben?

    Wennn es 4 von 5 Betrogene betrifft, müsstest es die meisten Betrüger kennen.
    Geändert von Inaktiver User (21.10.2008 um 20:02 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Welche Verantwortung trägt der Betrüger?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ist es ein großer Druck, eine Belastung für den Betrüger den Partner glücklich zu machen/zu lassen?

    Oder unglücklich und traumatisiert?
    Ich bin nicht traumatisiert und wenn er es als Last empfinden würde, würde ich einfach gehen. Das muss sich schon freiwillig finden.
    Wie lebt man damit einen Expartner traumatisiert zu haben? Das ist doch kein Trauma. Irgendwann gibt es hier Tatsachen oder auch nicht und dann stehen neue Regelungen aus. Bin schon ganz traumatisiert von Deinem Unsinn.

  3. Inaktiver User

    AW: Welche Verantwortung trägt der Betrüger?

    Die Traumatisierung ist ja nicht beendet - wenn die Beziehung oder der Betrug beendet wird. Oder stimmt das nicht?


    Kraaf zeigt sehr schön wie man zusammen daran arbeiten kann - und wie lange es dauert. da ergaben sich Konsequenzen für den Betrüger.

    Sonst folgen einer Traumatisierung des Partners doch keine Konsequenzen die der Betrüger zu tragen hätte, oder?
    Geändert von Inaktiver User (21.10.2008 um 20:13 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Welche Verantwortung trägt der Betrüger?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die Traumatisierung ist ja nicht beendet - wenn die Beziehung oder der Betrug beendet wird.


    Kraaf zeigt sehr schön wie man zusammen daran arbeiten kann - und wie lange es dauert - aber wie arbeitet man daran alleine?
    An was? An was soll ich arbeiten? Glaubst Du, wenn Du schon diesen Vergleich willst, dass bei Vergewaltigungsopfern der Täter daneben sitzt und dem Opfer den Rücken stärkt? Und ich finde diese unterstellte Traumatisierung einfach nur bodenlos unverschämt gegenüber echten Opfern. Wir leben nicht mehr in Zeiten der Abhängigkeit und Hilflosigkeit der Frau. Das ist lang vorbei. Wir finden uns in Liebe zusammen oder eben auseinander. Das ist Realität und trotzdem sind die meisten Männer auch nach einer Trennung für die Kinder da und auch für die Frau z.B. oder begleiten sie länger trotz anderer Liebe.

  5. Inaktiver User

    AW: Welche Verantwortung trägt der Betrüger?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die Traumatisierung ist ja nicht beendet - wenn die Beziehung oder der Betrug beendet wird.


    Kraaf zeigt sehr schön wie man zusammen daran arbeiten kann - und wie lange es dauert - aber wie arbeitet man daran alleine?
    1. Richtig
    2. Im Zweifelsfalle am besten mit professioneller Hilfe, ich glaube nicht, dass man einen langjährigen Betrug alleine wegsteckt.

    und... Zusatz... die wenigsten Betrogenen, die ich kenne, machen das und zementieren ihre Wut und verletzten Gefühle a. am Expartner (okay, der muss damit klarkommen), b. an neuer Partnerin (oft egal, ob ehemals Geliebte oder einfach neue Partnerin) und c. ganz schlimm an den eigenen Kindern. Mit einer Gewalt (psychischen), die ihresgleichen sucht. Persönlich erlebt, mehrfach "gesehen". Horror pur.

  6. Inaktiver User

    AW: Welche Verantwortung trägt der Betrüger?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Glaubst Du, wenn Du schon diesen Vergleich willst, dass bei Vergewaltigungsopfern der Täter daneben sitzt und dem Opfer den Rücken stärkt?.

    Das ist Realität und trotzdem sind die meisten Männer auch nach einer Trennung für die Kinder da und auch für die Frau z.B. oder begleiten sie länger trotz anderer Liebe
    Diesen Vergleich wähltest du. Nicht ich.

    Aber interessant. Denn er würde bedeuten, dass man sich immer aus dem Umfeld des Betrügers aus Selbstschutz ziehen müsste.

    (Übrigens, das vergessen Männer gerne, die Kinder sind meistens nicht nur ihre, sondern auch seine )

  7. Inaktiver User

    AW: Welche Verantwortung trägt der Betrüger?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Diesen Vergleich wähltest du. Nicht ich.

    Aber interessant. Denn er würde bedeuten, dass man sich immer aus dem Umfeld des Betrügers aus Selbstschutz ziehen müsste.

    (Übrigens, das vergessen Männer gerne, die Kinder sind meistens nicht nur ihre, sondern auch seine )
    Nein, ich erlebe Männer in der Regel nicht so verantwortungslos, schon gar nicht ihren Kindern gegenüber. Väter sind sie und werden sie bleiben.

  8. Inaktiver User

    AW: Welche Verantwortung trägt der Betrüger?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    1. Richtig
    2. Im Zweifelsfalle am besten mit professioneller Hilfe, ich glaube nicht, dass man einen langjährigen Betrug alleine wegsteckt.

    und... Zusatz... die wenigsten Betrogenen, die ich kenne, machen das und zementieren ihre Wut und verletzten Gefühle a. am Expartner (okay, der muss damit klarkommen), b. an neuer Partnerin (oft egal, ob ehemals Geliebte oder einfach neue Partnerin) und c. ganz schlimm an den eigenen Kindern. Mit einer Gewalt (psychischen), die ihresgleichen sucht. Persönlich erlebt, mehrfach "gesehen". Horror pur.
    Wer trägt dann dafür die Verantwortung?

  9. Inaktiver User

    AW: Welche Verantwortung trägt der Betrüger?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Gehen wir doch mal ins eingemachte. Denn letztlich ist im Zentrum immer der Betrüger.

    Welche Rolle spielt der Betrüger?
    Für was trägt er die Verantwortung?
    Ist ihm klar, welche Auswirkungen sein Handeln auf die anderen Beteiligten hat (die Btrogenen, Geliebten, bei Familien z.b. auch die Kinder)?
    Inwieweit beeinflusst ihn das in seiner Entscheidung?

    Wie sehen das die Betrüger? Wie sehen das die anderen Beteiligten?
    Ich war zwar in "offener Ehe", habe mich dennoch als Betrügerin gefühlt.

    1. Ich habe mein Leben aktiv in die Hand genommen und wollte wieder Leben fühlen. Die Zweitbeziehung war nicht Grund, aber Anstoß zur Trennung meines Mannes.
    2. Anfänglich für meine Familie, in die kein zweiter dauerhaft einbrechen sollte. Ich bin nicht "zufällig" über einen gebundenen Mann gestolpert, der weit weg war, das passte in mein Konzept, das später bröckelte.
    3. Anfänglich tat es nur gut, weil erst platonisch und die Beachtung (für mich) in mein Leben zurückkehrte. Es wurde mehr und es wurde problematischer, zerrissener, Gefühle wuchsen. Ja, ich habe gemerkt, dass ich weniger Zeit hatte und "anwesend" war, für mein hiesiges Leben inkl. meiner Kinder. Für ihn immer mehr Zeit abzweigte (für ihn war diese Auswirkung wunderbar und zugleich immer belastender wegen eigener Schuldgefühle). Es gab keine Option auf ein "Wir", zu viele km dazwischen, zwei komplette Leben, insofern waren mir die Auswirkungen der Affäre auf sein und mein Leben nicht wirklich bewußt bzw. ich habe auch viel verdrängt (wir ergänzen nur unsere Paardefizite, war ein Lieblingspruch von mir in dieser Zeit).
    4. Ich wollte wissen, wieviel "mehr" ist diese Liebe. Wie sehr ist sie alltagstauglich oder bin ich nur hormongesteuert auf Wolke 7. In dem begrenzten Zeitrahmen, den ich mit meiner Affäre hatte, habe ich das versucht herauszufinden, auch auf dem Rücken meiner Kinder (Abwesenheit geistig/manchmal räumlich).
    In dieser Phase habe ich die offene Beziehung zu meinem Mann beendet und mich getrennt.
    Als mir klar wurde, dass ich den anderen Mann wirklich liebte, ging die Beziehung zu ihm kaputt, keiner von uns wollte dieses Doppelleben weiter führen.

    Insgesamt kann ich Dir sagen, dass mein Liebhaber bzw. das Ende der Affäre Katalysatoren waren, MEINE Probleme anzugehen und mein Leben aufzuräumen. Gescheitert ist meine Ehe übrigens vor Beginn dieser ZweitBeziehung.
    Die "Traumatisierung" meines Mannes sehe ich insofern etwas skeptischer, als dass er alle Hände von mir hatte VORHER etwas zu tun, für uns. Wollte er nicht. Schuldgefühle habe ich heute dennoch, was ihn und auch die Kinder angeht, versuche die aber abzuarbeiten und loszulassen.

    Die Auswirkungen, die sein Betrug hinterlassen hat (also der meines Liebhabers), habe ich dann am eigenen Leib erfahren "dürfen", als wir später doch ein Paar wurden. Über ihn, die Ex und seine wirklich traumatisierten Kinder (durch die Ex). Soweit ich weiß, weiß sie bis heute nichts von dieser Affäre.

  10. Inaktiver User

    AW: Welche Verantwortung trägt der Betrüger?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wer trägt dann dafür die Verantwortung?
    Die Wütenden allein, denn es gibt nie eine Rechtfertigung dafür allen miesen Gefühlen, selbst die Kinder schädigend freien Lauf zu lassen und sich selbst nur als Opfer zu sehen, während man die eigenen Kinder schädigt. Das kann ich nicht entschuldigen.

    Dafür gibt es Therapeuten und geschützte Räume. Das ist man als Mutter oder Vater seinen Kindern schuldig stark im Leben zu stehen und das nicht nur bei Sonnenschein und glaub mir, ich weiß von was ich rede, während andere einen einfachen Weg suchen bei denen der andere Schuld trägt. Ich glaube aber nicht bei allem was kommt, dass es so wird, da hier niemand so strange ist.

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