Wer Bedürfnisse des Partners so gravierend verletzt und ihn ablehnt, der muss sich über eine entsprechende Gegenreaktion nicht wirklich wundern. Viele testen erst in Nebensätzen, wie gesprächsoffen der Partner ist, da ist eben Nachfassen gefragt und Offenheit. Viele haben das nicht oder können das nicht und schweigen genauso damit sich nichts ändert und bringen damit die Eskalation ein Stück voran.Zitat von Inaktiver User
Menschen-/ den Partner verachtend ist ebenso null Verständnis und null Annahme in sexueller Hinsicht sondern ein eiskaltes Nein. Übrigens mit genaus solchen übertriebenen direkten Wertungen ohne Verständnis bringt man in der Regel kein Gespräch in der Partnerschaft in Gang sondern vereitelt es.
Weiterhin entnehme ich Deinem Post so für mich, dass es einfach daran fehlt andere Meinungen zu verstehen und auch mal zu verstehen, dass etwas berechtigt sein kann, auch wenns nicht der offiziellen Norm entspricht und doch ist es eine Verhaltensweise, welche ziemlich logisch ist und schon seit ewigen Zeiten zu Seitensprüngen führt. Eigentlich wäre es besser das zu verstehen und für sich in einer Partnerschaft zu nutzen anstatt dagegen zu kämpfen und notfalls mit Appellen an die Menschlichkeit, die sonst niemand so ernst nimmt. Das Erlauben von Sex kann ja auch eine nette menschliche Geste sein.
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Thema: selber schuld....
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13.10.2008, 14:28Inaktiver User
AW: selber schuld....
Geändert von Inaktiver User (13.10.2008 um 14:41 Uhr)
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13.10.2008, 14:39Inaktiver User
AW: selber schuld....
Wenn dem so ist, wie du das hier beschreibst, warum sollte jemand in dieser Beziehung verbleiben?
Zitat von Inaktiver User
Wo werte ich übertrieben? Wenn ich sage, Betrügen ist ein NoGo?
Ich spreche doch niemandem sein erhöhtes Interesse an Sex ab, geschwiege denn, dass man je nach Partnern eine Lösung finden kann. Wo ist da mangelndes Verständnis... Ich weiß nicht WAS du gelesen hast, es kann nicht alles gewesen sein.
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13.10.2008, 14:56Inaktiver User
AW: selber schuld....
Noch was:
Du konstruierst die ganze Zeit eine Person, die bösartigerweise und willentlich sowie wissentlich dem andere Sex verweigert. So läuft das doch meistens wohl eher nicht ab. (und mir ist es komplett egal, ob Männlein, Weiblein oder was auch immer)
Wie ich weiter oben bereits geschrieben habe, gibt es Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Die tun bestimmte Dinge eben nicht um den anderen zu ärgern.
Dazu gibt es Entwicklungen in Beziehungen, bei denen Sexualität einschlafen kann.
Es gibt sie Möglichkeit, das sich Menschen verändern und für den anderen unattraktiver werden (z.B. weil sie sich gehen lassen).
to be continued ...
Es gibt viele Gründe, warum Sexualität nicht so stattfindet wie einer oder beide (!) Partner es sich wünschen. Dem Problem aus dem Weg gehen und fremdgehen (und damit meine ich unabgesprochen und heimlich) löst aber nichts. Eher im Gegenteil. Es verhärtet auf Dauer Fronten, weil so ganz verheimlichen geht eben meist doch nicht. Verhalten verändert sich oder im Umfeld wird getuschelt...
Stell dir einfach mal vor, du stehst da, hattest drei Monate richtig Stress in der Firma und bedingt dadurch wenig bis gar keine Lust. Und das nächste was du merkst ist, das wöchentliche Alleinausgehen der Person verändert sich "ich geh mit Freunden weg, wie immer" aber da ist der neue Duft... und dann war da sone Bemerkung des besten Freundes "Pass mal besser auf... auf" - Scheißgefühl, oder?
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13.10.2008, 15:08Inaktiver User
AW: selber schuld....
Ich denke in der Regel, wenn es zum Seitensprung kommt, dann sind die Fronten bereits verhärtet in Bezug darauf. Ist doch logisch, wenn man ständig körperliche Ablehnung erfährt und dann kommt es bestenfalls erstmal zum Seitensprung, welchen ich dann noch als Chance für die Beziehung ansehe und schlimmstenfalls kommt es eben nach gewisser Zeit direkt zur Trennung.
Zitat von Inaktiver User
Mag sein, dass ein Seitensprung in gewisser Weise ein kindischer Racheakt ist, der gleichzeitig Bedürfnisse befriedigt und einen Abstand zur Beziehung herstellt, aber immerhin wird noch Verbindung aufrecht erhalten und meist die Versorgung der Familie noch als wichtig erachtet.Geändert von Inaktiver User (13.10.2008 um 15:15 Uhr)
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13.10.2008, 15:45
AW: selber schuld....
Die Verpflichtung zur Versorgung der Familie und zum Aufrechterhalten der Verbindung (ich nehme an, zu den Kindern - denn warum in aller WElt sollte ich sonst verbunden bleiben wollen mit einem Partner, der mir mein Recht auf Sex böswillig vorenthält) ist erstmal unabhängig von der Paarebene und kann imo wesentlich leichter vonstatten gehen, wenn sich der unzufriedene Partner als fair und vertrauenswürdig erwiesen - d.h. vor der Trennung nicht betrogen - hat.
Zitat von Inaktiver User
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13.10.2008, 15:54Inaktiver User
AW: selber schuld....
Zitat von Bauschundbogen
Grundsätzlich kann aber dann der Sexabstinenzler eigenen Egoismus hinterfragen, finde ich. Was sollen Racheakte über die Kinder, wenn man etwas selbst mit provoziert hat? Das ist erbärmlich. Wenn Expartner sich angiften etc. ok, aber bei gemeinsamen Kinder ist Schluss. Das geht gar nicht. Auf deren Rücken sind keine Machtspielchen auszutragen, die eh sinnlos sind, da Entscheidungen gefallen sind. Dafür habe ich grad Null Verständnis. Und wie gesagt, wenn vorher Sex verweigert wurde, dann bitte sollte man Abstriche machen in der Entrüstung über einen Seitensprung.
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13.10.2008, 16:16Inaktiver User
AW: selber schuld....
Welch vorbildliche Provokation, das macht mir Spaß
Falsch, denn nicht aus jeder Unzufriedenheit heraus entstehen Lügen und Untreue! Lügen und Untreue sind nur zwei von vielen Möglichkeiten mit Konflikten umzugehen.
Zitat von Inaktiver User
Wie kommst du denn daraufKein mann, der in seiner Beziehung sexuell befriedigt und glücklich ist, hat Interesse daran, fremdzugehen.
Merkwürdige Logik.Aber wenn alles abgelehnt wird und Sex und als unangenehme Pflicht empfunden wird ... dann sollte man sich gar nicht wundern!
Insbesondere den zweiten Teil des Satzes solltest du dir zu Herzen nehmen. Derjenige der fremdgeht hat ein Problem, dass er eigenmächtig, ohne Rücksicht auf die gemeinsam beschlossenen Grundlagen einer Beziehung, umsetzt. Seinerseits das Zeichen "Ich sehe meine Zukunft außerhalb der Beziehung." Wer fremdgeht unterschreibt prinzipiell erstmal die Trennung. Alles andere hängt vom Wohlwollen des Partners ab.trotzdem wird immer der Böse Fremdgänger beschimpft und nie der eigene Beitrag daran gesucht ... aber sich selber an die Nase fassen ist schwieriger als die schuld beim Gegenüber zu suchen!
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13.10.2008, 16:24Inaktiver User
AW: selber schuld....
Wieso? Genauso kann es ein eigenmächtiger Beschluss sein in einer Beziehung keinen Sex mehr haben zu wollen. Das war so mit Sicherheit ebenfalls nicht ausgemacht, aber eine Grundlage der Treue, nämlich eine Beziehung die einem etwas gibt.
Zitat von Inaktiver User
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13.10.2008, 16:39Inaktiver User
AW: selber schuld....
Irgendwo auf dieser page habe ich doch einen Videoclip entdeckt. Demnach haben fast die Hälfte aller Frau kein besonderes Interesse am Sex und könnten sich auch eine sexlose Beziehung vorstellen. Umgekehr nicht vorstellbar.
Zitat von Inaktiver User
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13.10.2008, 16:43Inaktiver User
AW: selber schuld....
Nee, es gibt sicher genauso Männer, die dem schmutzigen lästigen Sex nix mehr abgewinnen können, kann nur sein, dass der Anteil geringer ist und vielleicht die Schamschwelle das zuzugeben für einen Mann größer? Dann wäre er ja kein echter Kerl mehr.
Zitat von Inaktiver User
Und sonst ist es natürlich schwierig dem zukünftigen Partner direkt zu sagen: "Eh, findest Du Sex auch so eklig? Ich muss das nicht mehr haben, aber kennenlernen würde ich Dich schon gern. Lass uns eine vorwiegend platonische Liebesbeziehung führen." Ich glaube kaum, dass da so viel Klarheit herrscht. Die findet man vielleicht bei Menschen ab 40, 50 oder auch 60, aber davor hat man einfach nichts gegen Sex zu haben, wenn man einen Partner will.Geändert von Inaktiver User (13.10.2008 um 16:48 Uhr)


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