Fremdgehen ist also nicht o.k. für DICH. Und es ist Dir auch egal, ob es vorsätzlich geschieht oder nicht. Ob es eine Affaire ist oder ein one-night-stand. Weil der Betrüger ist in jedem Falle der A****.Zitat von Inaktiver User
Niemand hat behauptet, dass fremd gehen die einzige Lösung ist.
Über manche Dinge können manche Menschen nicht miteinander reden. Das ist leider so. Sonst gäbe es z.B. die Problematik des Fremdgehens nicht.
Man kann verteufeln wen oder was soviel man will. Fremdgehen wird immer wieder passieren. Dagegen gibt es kein Allheilmittel.
Eine Beziehung ist keine Einbahnstraße. Es sind immer zwei Leute daran beteiligt. Und auch, wenn einer von beiden fremd geht, bleibt das so.
Menschen sind egoistisch. Sogar aus ganz ehrenwerten und tollen Motiven heraus kann das passieren.
Menschen wollen nun einmal nicht unbedingt ALLE einen Hund haben, damit sie nicht allein sind. Sondern bevorzugen jemanden aus ihrer Art - sozusagen einen Artgenossen.
Partnerschaft ist etwas Lebendiges. Nichts davon ist in Stein gemeißelt. Alles ändert sich. Menschen, Landschaften, Autos, sogar die Uhrzeit ändert sich dauernd
Soll heißen: Wir müssen mit ALLEM rechnen. Sogar der liebste Mensch kann uns enttäuschen. Indem er /sie z.B. fremd geht -aus welchen Gründen auch immer.
E-F
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22.10.2008, 15:56
AW: Einmal Fremdgänger, immer Fremdgänger?
Wer die Welt verändern will, sollte bei sich selbst anfangen!
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22.10.2008, 15:57Inaktiver User
AW: Einmal Fremdgänger, immer Fremdgänger?
Zitat von Echtefuffzig
Vielleicht ist das das Problem. Dass hier jenseits persönlichen Erlebens fiktive Begründungen für fiktive Beziehungssituationen präsentiert werden. Das ist doch sehr abstrakt und da schnitzt sich eben jeder die Konstellationen, die er "nachvollziehen" oder eben "niemals verstehen" kann, für seine Lieblingsbeurteilung zurecht.
Im richtigen Leben mit richtigen Menschen und ihren "Schicksalen" sieht die Sache dann irgendwie meistens ganz anders aus. So könnte ich ganz persönlich wohl eine Freundin verstehen, die mir erzählt, sie habe sich außerehelich in einen Kollegen verliebt, es erst richtig gemerkt als alles schon zu spät war und weiss jetzt einfach gerade nicht mehr weiter und wie sie ihrem Mann noch in die Augen gucken soll. Ich könnte wahrscheinlich aber nicht mal meine eigene Schwester verstehen, wenn sie mir freudestrahlend erzählen würde, eigentlich war es ja mit mir und meinem Mann noch nie die große Liebe, aber kein Problem - ich hab jetzt einen echt süssen Lover den ich nicht mehr missen möchte..und wenn Dein Schwager fragt, sag bitte ich war heute abend bei Dir -er darf es natürlich nicht wissen, schon wegen der Kinder...
Ich bin nicht dafür, "Fremdgänger" pauschal und ohne Anhörung auf den Scheiterhaufen zu werfen. Aber ich weiss auch nicht, warum es wichtig/richtig sein sollte, für jeden Fremdgänger schon mal pauschal und grundsätzlich Verständnis aufzubringen. Für mich steht außer Frage das (heimliches) Fremdgehen nichts "Gutes" ist, da es mindestens einen Menschen potenziell (schwer) verletzen kann und dass es "besser" ist, wenn es nicht stattfindet. Wie man damit umgeht, wenn es (trotzdem) passiert, ist eine ganz andere Frage.
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22.10.2008, 16:02
AW: Einmal Fremdgänger, immer Fremdgänger?
Finde ich sehr gut getroffen bzw. beschrieben.
Zitat von Inaktiver User
E-FWer die Welt verändern will, sollte bei sich selbst anfangen!
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22.10.2008, 16:03Inaktiver User
AW: Einmal Fremdgänger, immer Fremdgänger?
Zitat von Echtefuffzig
Aber das hat doch nach meinem Verständnis langsam wirklich jeder hier zur Kenntnis genommen. Das das passieren kann. Das eigentlich alles passieren kann. Shit happens. So what?
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22.10.2008, 16:34
AW: Einmal Fremdgänger, immer Fremdgänger?
Sofern ich richtig informiert bin, sind ja laut Untersuchungen weit über 50% aller Frauen und Männer schon ein- oder mehrmals fremdgegangen.
Zitat von Inaktiver User
Irgendwie scheint man hier im Forum jedoch davon auszugehen, dass Nicht-Fremdgehen der Normalzustand sei und daher die Motive der angeblich wenigen Fremdgänger auf den Prüfstand müssen.
Angesichts der Realtitäten ist das doch seltsam. Oder?
VanDyck
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22.10.2008, 16:41Inaktiver User
AW: Einmal Fremdgänger, immer Fremdgänger?
Es geht auch nicht um verstehen, dass irgendetwas passieren kann, sondern darum zu verstehen, dass man, wenn etwas passiert, was man ja auch nicht unbedingt geplant hat, man sich zumindest der Konsequenzen seines Verhaltens bewusst sein sollte. Und das ist man in der Regel ja auch, darum gibt es ja auch so viele verschiedene Standpunkte des Themas an sich. Und ich sehe es eben auch so, dass eine Beziehung aus zwei Menschen besteht, da muss ich mich halt auch um die Belange von zwei Menschen (und nicht nur um meine eigenen) kümmern und für beide Seiten vernünftig und gut handeln.
Es geht aber auf keinen Fall darum, dauernd irgendwelche diffusen Entschuldigungen für ein Verhalten zu suchen, dass mindestens zwei Menschen verletzt. Wenn ich keine Möglichkeit habe, mit meinem Partner zu reden, frage ich mich doch erstmal wieso ich diese Möglichkeit nicht habe? Liegt es vielleicht auch an mir, dass ich gar nicht reden will. Und muss ich mir für das "reden" eine Fremdbeziehung suchen, wenn es im Endeffekt auf mehr hinausläuft? Wie geht der Spruch: "...mit reden fängt alles an..." (Habe ich oft genug erlebt, dass es so war). Habe ich für sowas keine Freunde oder sonstige Vertrauenspersonen, die dann letztendlich meiner Beziehung sogar zu einer positiven Wendung verhelfen könnten?
Dieses sogenannte Partnerschafts- Kommunikationsproblem ist für mich eine hausgemachte Ausrede. Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Bei einem ONS macht man sich in der Regel wohl wenige Gedanken.
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22.10.2008, 16:43Inaktiver User
AW: Einmal Fremdgänger, immer Fremdgänger?
Über die Motive sollen die Betroffenen sich doch selbst ihre Gedanken machen. Da es ja so normal zu sein scheint, wird es doch genug davon geben.
Zitat von VanDyck
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22.10.2008, 17:03Inaktiver User
AW: Einmal Fremdgänger, immer Fremdgänger?
Ich finde schon, dass Motive, Verhalten oder Beziehungen "auf den Prüfstand" müssen, wenn anderen Menschen weh bzw. Unrecht getan wird. Und es geht für mich dabei weniger um einen Normal- als um einen "Wunsch"-Zustand. Vermutlich haben die meisten der 50% "Normalzustandsfremdgänger" mit ihrem Partner eine monogame Beziehung vereinbart. Wenn man sich an so eine Vereinbarung nicht mehr halten kann oder will, stellt das mindestens die Vereinbarung und meist auch die Beziehung in Frage. Darauf muss im Einzelfall eine Antwort gefunden werden. Der statistische "Normalzustand" mag dabei eine mehr oder wenige nützliche Argumentationshilfe sein (z.B. im Sinne von: "Monogamie ist überholt, lassen wir das", "Ewige Treue ist schwer, aber möglich, lass es uns weiter versuchen" , "Fremdgehen passiert auch anderen, wir sind ganz normal" etc.), mehr aber auch nicht.
Zitat von VanDyck
Die Verkehrsregeln werden auch nicht deswegen abgeschafft, weil sie fast jeder schon mal irgendwo übertreten hat. Ich denke aus gutem Grund.
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22.10.2008, 17:11Inaktiver User
AW: Einmal Fremdgänger, immer Fremdgänger?
Findest Du? Was hilft Dir das Umfeld, wenn Dein Partner NICHT reden will. Was hilft Dir eine Paartherapie, wenn der Partner NICHT mitkommen will? Was hilft Dir ein "Partner", der Aussitzen für DIE Lösung für alle Probleme hält, wenn Du ihm vor Augen führst (noch ohne Fremdbeziehung), dass die Beziehung gegen die Wand fährt, wenn nicht beide dran zusammen arbeiten. FÜR die Beziehung.
Zitat von Inaktiver User
Bei uns war das Ende vom Lied "offene Beziehung", schleichender Liebesverlust zum Nochpartner, Fremdverlieben, Trennung (nicht wegen neuem Mann, der war zu der Zeit kein potentieller "Next").
Ich habe dennoch meine Familie verloren und meine Kinder unser Familienleben. Ich bin heute noch sauer auf meinen Mann, dass er seinen werten Hintern für das alles NICHT hochbekommen hat, denn keine weitere Beziehung mit Kindern/evt. noch Patchwork startet unbelastet. Schuldgefühle, dass ich nicht dennoch "ausgehalten" habe, habe ich - leider - immer wieder, denn diese Familie, die wir mal hatten, wird es nie wieder geben.
Ich wollte und will leben UND lieben in einer Paarbeziehung. Daher rechtfertige ich meinen Weg.
Sehr nüchtern betrachtet, was die ganze Problematik angeht, empfehle ich zum Thema von Michael Mary: 5 Lügen, die Liebe betreffend und 5 Wege, die Liebe zu leben.
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22.10.2008, 17:27Inaktiver User
AW: Einmal Fremdgänger, immer Fremdgänger?
Nein nicht seltsam. Es fehlt dazu ganz einfach der Prozentsatz der aufgeflogenen Seitensprünge. Wo nichts auffällt, war auch nichts und das ist dann der gedachte Normalzustand der Treue.
Zitat von VanDyck


Ich verstehe nicht ganz wie du nun darauf kommst. Ich halte das für absolut unwesentlich! Fakt ist, dass sich der betrügende Partner zu gegebener Zeit gegen seine Beziehung entscheidet und dem Partner (langfristig) damit wehtut. Zumindest hintergeht, betrügt und belügt er ihn und ich verstehe noch immer nicht wie diese drei Aspekte zu dem Begriff Partnerschaft passen sollen
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