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  1. User Info Menu

    AW: Einmal Fremdgänger, immer Fremdgänger?

    Liebe Seawasp,

    ich hatte diese Erwartung auch noch nie, dass mein Partner für mein Glück zuständig ist. Und da ich schon etwas älter bin, habe ich ebenfalls gelernt, sehr gut für mich selbst zu sorgen.

    Aber so denken eben nicht ALLE Menschen.

    Deine Geschichte zeigt, dass es möglich ist, aus Krisenzeiten gestärkt hervorzugehen und positiv denkend das gemeinsame Lebensschiff weiter auf Kurs zu halten.

    Gratulation. Das ist sehr, sehr schön.

    E-F
    Wer die Welt verändern will, sollte bei sich selbst anfangen!

  2. Inaktiver User

    AW: Einmal Fremdgänger, immer Fremdgänger?

    Zitat Zitat von Echtefuffzig
    Wie gesagt, gibt es ja nichts, das es nicht gibt.

    Sogar Beziehungen, die eben genau deswegen existieren, WEIL einer der Partner (oder sogar beide) Affairen haben.

    Veränderungen sind selten erwünscht, zumindest, wenn ich mich so umschaue.

    Lieber den alten Trott beibehalten - auch der verschafft -auf seine Art - eine Form der Sicherheit.

    Eine Affaire dient mitnichten ausschließlich der Kompensation, wie ich erfuhr.

    Sie ist eher als eine Form der Bereicherung, Ergänzung zu sehen.

    Manche können sogar nur dann in einer Beziehung bleiben, wenn sie nebenher eine Außenbeziehung führen.

    Und diese hat ganz oft noch nicht einmal mit Sex zu tun.

    E-F
    Geschenkt. Es gibt also nichts was es nicht gibt. Und was es gibt ist gut? Oder nicht gut? Oder egal?

  3. Inaktiver User

    AW: Einmal Fremdgänger, immer Fremdgänger?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Es war ironisch gemeint...

    Viele Frauen wären nicht besonders begeistert, oder schon? "Ja Schätzele, wenn es dir tut gut, geht weiter fremd, ich weiß ja, das ich dir nicht das bieten kann, was du brauchts, um glücklich zu sein."

    Ich spreche hier nicht von offenen Beziehungen, sondern von traditionellen Partnerschaften.
    "Geh weiter fremd" paßt in diesem Zusammenhang überhaupt nicht. Die Diskussion nach einer Öffnung z.B. erst stattfinden zu lassen, nachdem man eine Affäre schon begonnen hat ist logischerweise relativ sinnlos.

    Bei uns wäre eine offene Ehe nie denkbar gewesen, dennoch wurde letztendlich genau das vereinbart, temporär. Wenn ich nicht darauf vertraue, dass es mit meinem Partner eine Chance geben KANN (nicht muss!), warum nenne ich ihn denn dann Partner?!

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    AW: Einmal Fremdgänger, immer Fremdgänger?

    Zitat Zitat von Echtefuffzig
    Mit "abarbeiten" ist hier gemeint, dass man sich eben schon alle möglichen Sichtweisen "erarbeitet" hat - zusammen mit dem Partner wie auch allein.

    Die dann aber leider nicht zu dem gewünschten Ergebnis geführt haben. (DAS soll es durchaus geben: Man gibt sich alle erdenkliche Mühe und es klappt dennoch nicht bwz. nicht mehr.)

    Dann ist das Ganze "abgearbeitet". Faszit: Es gibt keine Lösung.
    Ok, dann packt man seine Koffer und geht und stellt klare Verhältnisse her, aber man machts nicht wie die Bonobos im Urwald, die in Stresssituationen möglichst viel Geschlechtsverkehr haben um den Stress abzubauen.

    Zitat Zitat von Echtefuffzig
    Mag sein, dass einige unserer Mitmenschen über eine niedrige Frusttoleranz verfügen, wie Du es ausdrückst.
    Der Frust kann sich aber auch ins Unermessliche steigern, wenn keine Lösung gefunden wird, TROTZ aller beiderseitiger Bemühungen. Auch DAS gibt es.
    Ja. Und dann trennt man sich. Aber wozu noch mehr Frust und noch mehr Elend auf das bestehende packen? Den Sinn seh ich grad nciht.

    Zitat Zitat von Echtefuffzig
    Dass ein Erwachsener so mir-nichts-Dir-nichts einfach eine langjährige Beziehung aufgibt, weil er keine 100% vom anderen bekommt, halte ich für wenig glaubhaft.
    Es gibt mehr als schwarz und weiss oder?

    Zitat Zitat von Echtefuffzig
    Im Gegenteil: Gerade Fremdgänger haben ein extrem schlechtes Gewissen (o.k. nicht ALLE!) und wägen genau ab, ob sie die bestehende Beziehung aufgeben oder nicht. Dies besonders, wenn Kinder existieren.
    Och ja, die Armen. Die gehen fremd weils grad so grauslig ist daheim und müssen dann noch unter ihrem schlechten Gewissen leiden (macht das irgendwas besser, wenn sie ein schlechtes Gewissen haben???Ist das ein Rechtfertigungsgrund? So oft wie das hier genannt wird, glaub ich es ja fast).

    Warum man dann nicht klare Verhältnisse schafft, versteh ich nicht. Wenn alles so schlimm und elend ist, dann müsste man doch Konsequenzen daraus ziehen. Mit "blossem" Fremdgehen wird an der eigentlichen Situation nichts besser

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    AW: Einmal Fremdgänger, immer Fremdgänger?

    Zitat Zitat von ritzysparkle
    Fremdgehen als Reaktion auf die mich gestellte Erwartungshaltung halte ich aber für ziemlich heftig.
    Es ist nämlich ein Armutszeugnis - die Bestätigung der Tatsache, dass ich nicht in der Lage bin meine Konflikte zu lösen.
    Manche Menschen KÖNNEN aber darauf nicht anders reagieren.

    Wie soll man z.B. einen Konflikt lösen, den der Partner überhaupt nicht als solchen erkennt bzw. der gar nicht sehen WILL, was gerade läuft?

    Es gibt Menschen, die sind so "eingesperrt" in ihrer Beziehung, dass sie sich außerhalb ihren "Seelengefährten" suchen.

    Und das Ganze hat noch nicht einmal mit Sex zu tun!

    Sondern mit gegenseitigem Verständnis, Wellenlänge, Akzeptanz, Vertrauen und..und..und.

    E-F
    Wer die Welt verändern will, sollte bei sich selbst anfangen!

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    AW: Einmal Fremdgänger, immer Fremdgänger?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Geschenkt. Es gibt also nichts was es nicht gibt. Und was es gibt ist gut? Oder nicht gut? Oder egal?
    Es ist genau das, was Du daraus machst.

    E-F
    Wer die Welt verändern will, sollte bei sich selbst anfangen!

  7. Inaktiver User

    AW: Einmal Fremdgänger, immer Fremdgänger?

    Zitat Zitat von Echtefuffzig
    Manche Menschen KÖNNEN aber darauf nicht anders reagieren.
    Und an genau diesem Punkt muss ich sagen, dass ich das nicht nachvollziehen kann. Natürlich kann man anders reagieren! Nur es wäre eben unbequemer...

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    AW: Einmal Fremdgänger, immer Fremdgänger?

    Zitat Zitat von ritzysparkle
    Es gibt mehr als schwarz und weiss oder?



    Och ja, die Armen. Die gehen fremd weils grad so grauslig ist daheim und müssen dann noch unter ihrem schlechten Gewissen leiden (macht das irgendwas besser, wenn sie ein schlechtes Gewissen haben???Ist das ein Rechtfertigungsgrund? So oft wie das hier genannt wird, glaub ich es ja fast).

    Warum man dann nicht klare Verhältnisse schafft, versteh ich nicht. Wenn alles so schlimm und elend ist, dann müsste man doch Konsequenzen daraus ziehen. Mit "blossem" Fremdgehen wird an der eigentlichen Situation nichts besser
    Es gibt eben mehr als schwarz und weiß - hast Du doch selbst geschrieben.

    So einfach ist die Sache eben nicht - nicht für JEDEN.

    Du verurteilst "Fremdgänger" und wirst dafür Deine Gründe haben. Diese seien Dir unbenommen.

    Ich versuche, zu analysieren, warum und wie es dazu kommen könnte.

    Was jemanden dazu bewegt, was in ihm /ihr vorgeht.
    Wie die Beziehungssituation sein könnte, in der das gerade passiert. Und so weiter...

    Es geht mir nicht um "richtig" oder "falsch" - sondern ums Verstehen.

    Nur, wenn man die jeweilige Geschichte "dahinter" kennt, kann man eventuell verstehen.

    Muss man aber nicht.

    E-F
    Wer die Welt verändern will, sollte bei sich selbst anfangen!

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    AW: Einmal Fremdgänger, immer Fremdgänger?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und an genau diesem Punkt muss ich sagen, dass ich das nicht nachvollziehen kann. Natürlich kann man anders reagieren! Nur es wäre eben unbequemer...
    DAS ist wiederum die Frage. Ist es wirklich nur eine Frage der "Bequemlichkeit"?

    E-F
    Wer die Welt verändern will, sollte bei sich selbst anfangen!

  10. Inaktiver User

    AW: Einmal Fremdgänger, immer Fremdgänger?

    Zitat Zitat von Echtefuffzig
    DAS ist wiederum die Frage. Ist es wirklich nur eine Frage der "Bequemlichkeit"?

    E-F
    Nach dem was du vorhin so ausführlich erklärt hast, wäre das eine absolut logische Schlussfolgerung. Für sich selbst sieht der Fremdgänger nur Nachteile bei einer Klärung, das ist unbequem, ganz klar. Also läßt er das "kleinere Übel" bestehen und macht sein eigenes Ding, weniger aufwendig und garantiert kompromisslos zu eigenen Gunsten. Ich würde das durchaus Bequemlichkeit nennen.

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