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  1. Inaktiver User

    Fremdgehen : Muss Treue sein?

    Das ist gerade das Topthema bei Brigitte.de. Ich habe den Artikel eben gelesen und finde ihn sehr wahr!
    Kann ich ihn nur empfehlen....guter Beitrag.
    Gruß
    Frieda

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    AW: Fremdgehen : Muss Treue sein?

    Ja, muss sein.
    Den Artikel finde ich mal wieder so pseudo-liberal...und ziemlich inkonsequent...
    - Lerne nur das Glück ergreifen
    denn das Glück ist immer da -

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    AW: Fremdgehen : Muss Treue sein?

    Jedem das Seine !!!
    Wie wenig ist am Ende der Lebensbahn daran gelegen, was wir erlebten, und wie unendlich viel, was wir daraus machten.

    @Wilhelm von Humboldt

  4. Inaktiver User

    AW: Fremdgehen : Muss Treue sein?

    Zitat Zitat von Sabbi
    Ja, muss sein.
    Den Artikel finde ich mal wieder so pseudo-liberal...und ziemlich inkonsequent...

    Klar, wer die Augen zu macht muss das ja so empfinden.

  5. Inaktiver User

    AW: Fremdgehen : Muss Treue sein?

    Nö, Treue muss nicht sein. Aber wie heißt es so schön? Liebe ist, wenn Treue Spaß macht. Darum liebe ich die Liebe und suche mir meine Partner danach aus, dass sie in der Beziehung mit mir genauso empfinden und denken.

    Da können irgendwelche Psychologen schwafeln, was sie wollen. Wer so redet, hat doch selbst meist mindestens eine verkrachte Beziehung gehabt oder lebt in einer und redet sich den Beziehungsschrott schön.

  6. Inaktiver User

    AW: Fremdgehen : Muss Treue sein?

    Der Artikel hat viele Saetze die ich so unterschreiben kann..

    Für die meisten ist es erträglicher, keinen Partner mehr zu haben als einen, von dem man nicht sicher sein kann, dass sein Begehren einem allein gehört. Paare, die nach einem aufgeflogenen Seitensprung beim Therapeuten landen, werden in dieser Haltung oft bestätigt
    sagt ganz klar dass wenn das Vertrauen weg ist ist die Partnerschaft oft hinueber.

    Wer seine Beziehung retten will, muss versuchen, diese Probleme zu lösen, damit sich das Verbotene, Zerstörerische nicht wiederholt. Insofern kann eine Affäre als Chance zum Neubeginn begriffen werden, jedoch niemals als Ausweg.
    Wer eine Affaire zum Absprung nimmt ist "verdammt" seine Fehler zu wiederholen bis er es endlich kapiert. Und danach lebt er mit Schuldgefuehlen.

    Der Mangel, der Gebundene in die Arme Dritter treibe, sei nicht immer, aber oft "nur der ganz normale Mangel an Leidenschaft
    raeumt endlich mit dem Verlogenen: In eine gesunde Ehe kann keiner einbrechen auf. Wer fremdgeht will nen wilden F*** und nicht ne neue Partnerschaft.
    Deshalb landen die Uebergangsaffairen wenn sie denn zum Abbruch der Partnerschaft fuehren ( entweder weil die Affairenpartner zerren oder weil der "richtige Partner dieses verlogene Konsept beendet hat) da wo sie hingehoeren.. in die schalen Erinnerungen einer Beziehung die als solche nie gewollt war


    erwarten wir heute, dass eine einzige Beziehung all diese Bedürfnisse erfüllt - auch die, die einander eigentlich ausschließen: Weil Vertrauen auf Nähe basiert, Erotik jedoch auf Distanz. Wir wollen einen Partner, der zugleich Freund und Geliebter, verlässlich und verführerisch ist, der unser Innerstes kennt und unser Äußeres begehrt, der sich in der Küche partnerschaftlich verhält und im Bett leidenschaftlich.
    freut mich besonders dass er da steht denn das ist schon lange die "Erkenntnis" zu der ich und meine Freundinnen gekommen sind.
    Leidenschaftliche Erotik verlangt Machtspielchen, der Hauch des Ungewissen, ein Hauch von Angst, ein Wechselspiel von Unterwerfung und Ueberlegenheit..Nicht umsonst steht im Wort Leidenschaft das Wort Leiden.. es beeinhaltet einen Nanosekunde Angst ob man dem Anderen vertrauen kann wenn man sich ganz fallen laesst.
    Das ist nicht moeglich wenn mann auf gleicher Augenhoehe ist und kurz zuvor Schulprobleme diskutiert hat.Wenn man weiss dass der Andere einem nie weh tun koennte.
    Es ist Erotik da, aber sie ist anders. Ruhiger, vertrauter, respektvoller.. aber im Endeffekt sicher auch manchmal langweiliger

    Statt uns Gedanken darüber zu machen, ob absolute Treue nicht vielleicht eine unrealistische Erwartung ist, wechseln wir auf der Suche nach der perfekten Beziehung immer wieder die Partner. Und werden womöglich immer wieder enttäuscht, mit leidvollen Konsequenzen für alle Beteiligten - gerade dann, wenn Familien betroffen sind.
    Wer eine Beziehung durch Untreue beendet hat hat den Wert von Beziehungen nicht verstanden. Er lebt in einer Traumwelt und hinterlaesst beim Betrogenen nicht nur das Gefuehl versagt zu haben sondern auch total hilflos da nicht gesagt wurde was in der Beziehung falsch war. Die Angst diesselben Fehler zu wiederholen (die man ja nicht kennt) laehmt gerade Frauen fuer viele Jahre in Bezug auf eine neue Partnerschaft.

    Sex: geht, Verlieben: geht nicht. One-Night-Stand: okay, Langzeitaffäre: tabu
    Ich glaube diesen Satz koennen fast alle Betrogenen unterschreiben.
    Wer mehrmals mit derselben pennt gehoert nicht mehr zum Establishment.
    Er hat damit eine Partnerschaft aus Egoismus zerstoert und muss dafuer die Konsequenzen tragen. Fuer sich und auch in der Umgebung.
    Dass Paare sich trennen kommt vor und fuehrt haeufig wieder zu einer gewissen Stabilitaet zu alten Freunden nachdem der erste Schock vorbei ist
    Wer eine Beziehung durch Fremdgehen beendet wird noch immer richtigerweise als das angesehen was er/sie ist:
    Unreif, narzisstisch, unreflektiert und grenzenlos egoistisch.

    Ein Fremdf*** als Kick in einer Beziehung gab es schon immer, wird es auch immer wieder geben und fuehrt in der Regel nicht zum Ende der Partnerschaft. Es ist auch sicher nicht mehr geworden in unserer Zeit.
    Was sich geaendert hat ist dass feste Partnerschaft auf der einen Seite und Affaire auf der anderen ( die in der Vergangenheit ihre festen "Plaetze hatten) ineinander verschwimmen und miteinander verwechselt werden.
    Und genau das versucht der Artikel klarzustellen.
    Geändert von Inaktiver User (16.08.2008 um 13:26 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Fremdgehen : Muss Treue sein?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    wer fremdgeht will nen wilden F*** und nicht ne neue Partnerschaft.
    Ich hatte vor Jahren eine Affäre mit einem verheirateten Mann. Er wollte weder eine Partnerschaft mir mir (zumindest sehr, sehr lange nicht) und Sex hatten wir selten. Das kann es also auch nicht gewesen sein. Sooo einfach ist es also nicht immer mit den Erklärungen.
    Geändert von Inaktiver User (16.08.2008 um 10:40 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Fremdgehen : Muss Treue sein?

    Hallo alyssumsaxatile,

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wer eine Beziehung durch Fremdgehen beendet wird noch immer richtigerweise als das angesehen was er/sie ist:
    Unreif, narzisstisch, unreflektiert und grenzenlos egoistisch.
    das ist als Pauschalaussage imho völliger Unsinn. Menschen können sich nun einmal neu verlieben und dann kommt mit der neuen Liebe manchmal die Trennung. Deswegen sind diese Menschen noch lang nicht 'Unreif, narzisstisch, unreflektiert und grenzenlos egoistisch'. Oder man kann es genauso umdrehen. Frauen, die ihren fremdverliebten Mann mit aller Gewalt und allen Mitteln zu halten versuchen sind 'Unreif, narzisstisch, unreflektiert und grenzenlos egoistisch'

    Ohne Grund verliebt sich niemand ernstlich und ohne Augenhöhe geht eine Beziehung auch nicht gut. Das würde nämlich bedeuten, dass es immer einen Unterlegeneren, Abhängigeren in der Beziehung gibt. Leider ist das tatsächlich oft so und in der Regel sind die Frauen unterlegen, schon weil sie oft Hausfrau oder Geringverdiener sind und der Mann geldtechnisch die Hosen anhat.

    Das , die mangelnde Augenhöhe, erklärt allenfalls die unseelige Kämpferei und Klammerei, die Frauen meist aufs Parkett legen, wenn ihr Mann sie betrügt und das womöglich sogar öfter.

    Liebe ist aber etwas anderes.

    Grüsslies
    Stellamaris

  9. Inaktiver User

    AW: Fremdgehen : Muss Treue sein?

    Ohne Grund verliebt sich niemand ernstlich und ohne Augenhöhe geht eine Beziehung auch nicht gut. Das würde nämlich bedeuten, dass es immer einen Unterlegeneren, Abhängigeren in der Beziehung gibt. Leider ist das tatsächlich oft so und in der Regel sind die Frauen unterlegen, schon weil sie oft Hausfrau oder Geringverdiener sind und der Mann geldtechnisch die Hosen anhat.
    Niemand hat diesen Frauen in unserer Gesellschaft die wirtschaftliche Eigenständigkeit verweigert. Das war doch ihre eigene Entscheidung.

    Wenn ich mich als Frau nicht wirtschaftlich auf Augenhöhe halte, muss ich ich nicht wundern wenn auch alle anderen Gleichgewichte nicht stimmen.

  10. Inaktiver User

    AW: Fremdgehen : Muss Treue sein?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das ist gerade das Topthema bei Brigitte.de. Ich habe den Artikel eben gelesen und finde ihn sehr wahr!
    Kann ich ihn nur empfehlen....guter Beitrag.
    Gruß
    Frieda
    Ich fand den Artikel auch nicht schlecht, aber was wird er schon ändern oder bewirken. Die meisten Menschen wollen einfach mit der Romanitk-Verblendung leben, bis der grosse Knall kommt

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