Wißt ihr, was ich bei euch immer noch nicht verstehe. Ihr seit der Meinung, ich brauche jemanden der mich gesund macht (***). Bin ich so verkehrt, dass ich gesunden muss?Zitat von Inaktiver User
Was will der von der Krankenkasse bezahlte Mensch bei mir machen? Mich heilen? Von was? Vom missbrauchten Vertrauen?
Davon kann einer einen nicht heilen. Das kann man nur einstecken und versuchen Stück für Stück wieder Vertrauen aufzubauen. Und zu akzeptieren, dass man in die Scheiße gelangt hat. Das es viele Menschen gibt, die Vertrauen wert sind. Menschen, die es verdient haben zu ihnen vertrauen zu haben. Und nach diesen bin ich auf der Suche. Und ich glaube ich bin schon gut fündig geworden. Es gibt nicht nur A....
Habe in der Bri ein bisschen gelesen. Was ich daraus ziehe ist: Es gibt extrem viele A.. (über die die User(innen) ihr Leid klagen) Die können einem leid tun, die brauche echt einen Psycho.
Na ja, halte das alles für verkehrte Welt.
Die die arbeiten (real, an der Beziehung, an sich usw.) sind die ***und die die sichs gut gehen lassen, sind die Winner.
Sorry, ***. Auch wenn die, die Gefühle haben erst mal in die Hölle müssen.
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Thema: Betrogene sind selbst schuld
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23.08.2008, 18:47
AW: Betrogene sind selbst schuld
Geändert von Inaktiver User (23.08.2008 um 19:45 Uhr) Grund: Diskriminierung entfernt
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24.08.2008, 16:14Inaktiver User
AW: Betrogene sind selbst schuld
Nach dem ich mich hier mal durchgewuselt habe, ja du brauchst jemanden, der dir hilft zu gesunden. Nicht weil du krank im Kopf bist, sondern weil deine Seele geschunden am Boden liegt und das nicht erst seit gestern. Ich kann mich nur allen hier anschließen, entweder du gehst da jahrelang alleine durch oder du holst dir Hilfe, weil Misstrauen auch keine gesunde Lebensform ist. Entscheiden musst du das aber allein für dich.
Zitat von entwederoder
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25.08.2008, 19:39
AW: Betrogene sind selbst schuld
Hallo hillary,
Zitat von Inaktiver User
meine Seele ist geschunden, dass ist richtig. Sie wurde geschunden, weil ich vertraut habe und zwar einem Menschen, der nach meinen Eltern das größter Vertrauen für mich verdient hatte. Das, nach dem Missbrauch, dann zum Schutz Misstrauen entsteht, halte ich nicht für ungewöhnlich und nicht für behandlungsbedürftig, es wäre äußerst merkwürdig, wenn es so wäre. Oder soll der Therapeut mir für die Zukunft, die in diesem Strang oftmals vorgeworfenen mangelnden und weil fehlend, belächelten Warnsignale wieder nehmen?
Hatte den Strang doch eröffnet, um zu sagen, dass Betrogene ihre Partner nicht gebeten haben sie zu betrügen. Wenn Partnerschaft keine ähnliche Vertrauensbasis bedeutet, wie das Urvertrauen in Mutter und Vater, dann liege ich echt falsch. Wenn ich eine Ehe eingehe, in der auch Kinder entstehen sollen, die dieses Vertrauen auch übertragen bekommen sollen, muss es doch zwischen diesen Partnern erst mal da sein. Oder liege ich schon wieder falsch?
Jetzt höre ich nur, ich soll dahin zurückkehren, wo ich hergekommen bin (sag ich jetzt einfach mal so) und soll mich dafür behandeln lassen.
Was soll der Therapeut mit mir anfangen? Meine Seele heilen? Blöde Frage, kommt man an die überhaupt ran?
Oder gehts hier einfach um eine Einstellungsfrage zu Lügen, Betrügen, Hintergehen?
Was ist eine gesunde Lebensform? Seinen Instikt therapeutisch aufarbeiten zu lassen?
Und bitte, lassen wir es dabei, ich bin und war sexuell naiv (sofern Naivität bedeutet, dass Extremsex und die damit zusammenhängenden Fetische nicht als gängiges Repertoire dazu gehören) und möchte es insofern auch bleiben.
Zeit heilt Wunden. Je nach stärke der Verletzung bleiben Narben zurück. Iss so.
Das war nie mein wirkliches Problem.
Mein Problem ist, wie Menschen mit Lügnern, Betrügern und Hintergehern umgehen.
Einfach zu sagen, die Bank ist Schuld, dass sie überfallen wurde, nachdem sie den Kredit vorher verweigert hat.
Der Bestohlene ist Schuld, warum hat er sich bestehlen lassen, wäre er nackt auf die Straße wäre ihr/ihm "das" nicht passiert.
Wäre sie nicht alleine nach Hause gegangen, wäre sie nicht vergewaltigt worden usw. usw. Wäre sie am besten nicht aus dem Haus gegangen!
Das immer nach Anteilen für ein absolutes Fehlverhalten von Menschen, bei anderen Menschen gesucht wird, und natürlich wie oben beschrieben gefunden wird, halte ich für übel und das meine ich nicht im moralischen Sinne sondern über für die Be/Getroffenen.
Menschlich für den Täter und dessen Verteidiger verständlich, weil die (die sich genommen haben, was sie wollten ohne Rücksicht) ja die Hilfsbedürftigen sind.
Mir fehlt halt hier und allgemein (ist hier wahrscheinlich ein Schnitt der Gesellschaft?) echt das Verständnis und Einfühlungsvermögen in die, die dies getroffen hat.
Aber die sollen halt dann eine Therapie machen.
Vielleicht kann mir ja jemand erklären, warum Lügner, Betrüger und Hintergeher einen höheren Stellenwert in der Gesellschaft haben als die dann oft sehr heftig Leidenden?
Vielleicht, weil man sich selbst für immun hält, für unverwundbar?
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25.08.2008, 19:50Inaktiver User
AW: Betrogene sind selbst schuld
Du liegst wirklich falsch - auch Mütter und Väter missbrauchen!Wenn Partnerschaft keine ähnliche Vertrauensbasis bedeutet, wie das Urvertrauen in Mutter und Vater, dann liege ich echt falsch.
Das hat niemand hier behauptet - aber es gibt im arabischen Kulturraum auch Kulturen, wo ein solches Verhalten nach Deinem persönlichen Rechtempfinden abgeurteilt werden.Vielleicht kann mir ja jemand erklären, warum Lügner, Betrüger und Hintergeher einen höheren Stellenwert in der Gesellschaft haben als die dann oft sehr heftig Leidenden?
Ich weiß aber nicht, ob es Dir besser gehen würden wenn "die Gesellschaft" Deinen Partner verurteilt und bestraft.
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25.08.2008, 19:52Inaktiver User
AW: Betrogene sind selbst schuld
Diese Kapitalverbrechen haben nichts mit Deiner persönlichen Geschichte zu tun - Du würdest nicht vergewaltigt oder missbraucht oder bestohlen.Mein Problem ist, wie Menschen mit Lügnern, Betrügern und Hintergehern umgehen.
Einfach zu sagen, die Bank ist Schuld, dass sie überfallen wurde, nachdem sie den Kredit vorher verweigert hat.
Der Bestohlene ist Schuld, warum hat er sich bestehlen lassen, wäre er nackt auf die Straße wäre ihr/ihm "das" nicht passiert.
Wäre sie nicht alleine nach Hause gegangen, wäre sie nicht vergewaltigt worden usw. usw. Wäre sie am besten nicht aus dem Haus gegangen!
Es wird nicht wahrer je häufiger Du das behauptest - Du wirst weder Kläger noch Richter finden.
Die Zahl der Dir in dem Punkt zustimmt und sich überhaupt noch mit Dir auseinandersetzt geht gegen null?
Sagt Dir das so gar nichts?Geändert von Inaktiver User (25.08.2008 um 19:59 Uhr)
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25.08.2008, 19:58Inaktiver User
AW: Betrogene sind selbst schuld
Zitat von entwederoder
Sie haben keinen höheren Stellenwert.
Du schreibst selbst, "... die dann sehr oft heftig Leidenden."
Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, das mich diese Verletzung jahrelang belastet hat. Die Zeit hat sie zwar verdrängt, aber mein Selbstwertgefühl, war nicht wirklich stabil.
Immer wieder habe ich mich gefragt, warum ich mir das gefallen lassen habe. Ich habe grundsätzlich misstraut und immer wieder versucht alles unter Kontrolle zu haben. es war belastend.
Ich bin 2 mal drüber zusammengebrochen.
Mit Hilfe eines Therapeuten, den ich übrigens selber bezahlt habe, ist es aufgedröselt worden.
Ich habe den Vater meiner Kinder nicht gebeten mich zu betrügen, genauso wenig wie meinen späteren LG, mir das Konto leer zu räumen.
Ich dachte immer das muss so sein, Partner halten zusammen, in guten wie in schlechten Tagen. Ja ,so sollte es eigentlich sein, aber manchmal hat man eben nicht den dazu passenden Partner.
Der Therapeut nimmt dir keinesfalls das gesunde Misstrauen, im Gegenteil, ein guter Therapeut prägt das noch aus.
Wird nicht leicht.
Und lass dir Zeit...
Ich habe sehr sehr lange bis zu diesem Schritt gebraucht.
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25.08.2008, 21:16
AW: Betrogene sind selbst schuld
Dass das so ist habe ich nie betritten, es ist nur traurig, sehr sehr traurig. Das sollte aber nicht zur Regel werden und auch von der Gesellschaft nicht als allgemein hingenommen!
Zitat von Inaktiver User
Mein persönliches Rechtsempfinden richtet sich nach meinem Gefühlsempfinden von Recht und Unrecht (sprich nach der Gesellschaft in der ich groß geworden bin und das ist in Europa, wenn ich groß geworden wäre in einem Staat mit Vielweiberei, wüsste ich meine Empfindungen wahrscheinlich nicht einzuordnen?) und bei Kapitalverbrechen, wo es nicht um Gefühle sondern um Geld geht, ist die Gesellschaft empört. Hier kriege ich keinen Zuspruch, sind ja nur meine Gefühle. Wenn der mich um einige rausend Euro betrogen hätte, wäre die Empörung wahrscheinlich da. Könnte einen ja in seiner Unverletzlichkeit evtl. selbst treffen. Aber Gefühle hat man ja im Griff. Die verschenkt man nicht. Nö, niemals. Und die werden auch nicht misstraucht. Nö niemals.
Kann nur nochmals betonen Betrug, Lügen, Hintergehen sind Verbrechen. Auch in unserem Rechtsstaat.
Und bestraft hat der sich schon selbst. Wer weiß, dass er abnorme Neigungen hat, aber sich nach "normalen" Partner sehnt, der wird immer ein Problem haben. Der muss wahrlich 2mit sich selbst zurechtkommen", wie er des öfteren gesagt hat, ohne zu sagen, was er wirklch damit meint.
Frage mich nur die ganze Zeit, warum man nicht das ursprüngliche Problem sieht, dass schweigen und den Partner hintergehen nichts mit dem Partner perse zu haben muss. Das schweigen und sich hinter dem Patner dass holen, was man sich nicht sagen traut, weil man weiß, dass der Partner geht, hier so anerkannt ist.
Nochmal bitte um Erklärung.
Konkrete Frage: Warum halten die hier zumeist Antwortenden es für absolut legal den Partner über sich in Unklaren zu lassen und sich zu verstellen. Und der Partner soll dabei bei sich seine "Anteile" (Schuld) suchen?
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25.08.2008, 21:30
AW: Betrogene sind selbst schuld
Liebe tristania,
Zitat von Inaktiver User
dass sich hier wenig "Missbrauchsopfer" melden, dürfte auch dir klar sein.
Schon mal dran gedacht, dass die vielleicht andere Sorgen haben.
Und dass die, die missbrauchen auch keine weitere Lust haben sich mit mir auseinanderzusetzen? Warum sollten sie auch?
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25.08.2008, 21:34
AW: Betrogene sind selbst schuld
Liebe Hillary,
an dieser Stelle muss ich Dir endlich mal schreiben wie toll ich (als häufige stille Mitleserin) Deine Kommentare und Ratschläge empfinde. Du bist Jahre durch Täler gegangen bist, trotzdem stark gewesen, bist heute wieder offen, kannst Dich einlassen und so viel an uns weitergeben.
Liebe entwederoder,
ich hielt mich an folgenden Tipp, auch wenn es schwer fiel: wem hilft es, wenn ich so mit dem Ex, mit mir, dem Schicksal, der Gesellschaft usw. hadere, hasse, nicht verzeihen kann, darin verharre. Mir nicht. Glaube mir, auch mein Lebenskonzept wurde zerstört, aber weiterleben will ich NEU ANDERS BESSER. Ich bin nach fast neun Monaten noch auf den verschiedenen Wegen, aber eins ist mir klar: Was stört es die Eiche (den Ex) wenn sich ein Schwein (ich) an ihr scheuert?
Tu DIR was GUTES!!!
Liebe Grüße Artia
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25.08.2008, 21:41
AW: Betrogene sind selbst schuld
Liebe hillary,
Zitat von Inaktiver User
und genauso sollte es auch sein, dass Partner zusammen halten. Und entsprechende Partner sind vermutlich sehr rar. Bei wird es sicher dauern, wobei die Auswahl geringer wird, alleine wegen des Alters und der mir optisch ins Auge fallenden Männer. Die vielen Frührentner ab 40 kommen ja nicht in Betracht, da ich von sich auf Frauen ausruhenden (die sich mit auf Männern ausruhenden Frauen vergnügen) Männern echt nichts am Hut hab. (Seitenhieb auf "Bobbycar").
Nö, habe einiges mit diesem Beruf zu tun, nehme von daher mit (an Erkenntnissen) was brauchbar ist.
Ansonsten hilft eigentllich nur ein glücklicher Zufall, dem richtigen Menschen über den Weg zu laufen.
Wenn nicht, dann nicht.
Bist aber lieb, dass du meinst es könnte helfen


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