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  1. Inaktiver User

    AW: Betrogene sind selbst schuld

    Zitat Zitat von fritte007
    Zumindest würde dann keiner mehr betrogen.

    Aber das ist alles Paperlapapp und bringt uns nicht auf den Kern.
    Das Problem liegt nach wie vor in den unterschiedlichen Wünschen und Vorstellungen der Partner und der Unfähigkeit dies miteinander zu kommunizieren und angemessen damit umzugehen.

    Für mich persönlich wäre starke sexuelle Diskrepanzen ein Trennungsgrund. Für andere nicht, sie stellen andere Werte in den Vordergrund.
    Im Fall der TE war es ja so, das die Diskrepanz offensichtlich war, aber dann gedeckelt wurde. Mit dem Resultat, er hat sie hintergangen und ausgenutzt.
    Er wusste das sie seinen Neigungen nicht teilt, er konnte die Neigung nicht beherrschen. Vielleicht hat er es ja versucht, das wissen wir nicht. Jedenfalls scheint es kein Gesprächsthema in der Beziehung mehr gewesen zu sein.
    Was für eine Beziehung war es dann? Eine Zweckgemeinschaft? Auch dazu gehören immer zwei. Er ist bei ihr geblieben, weil sie ihn ernährt hat. Sie ist bei ihm geblieben, weil sie einen Mann an ihrer Seite wollte?
    Wer hat welche Rolle in dieser Beziehung gespielt?
    Es muss Zeiten gegeben haben, in denen es gepasst hat. 20 Jahre sind kein Pappenstiehl.
    Wann sind sie auseinandergedriftet und ist wirklich nur seine sexuelle masochistische Neigung schuld?

    Ja eben, es ist nicht so einfach, wie es manchmal hier hingestellt wird, das meinte ich ja mit dem was ich sage. Nur einige machen etwas einfaches daraus. Eine Beziehung besteht nicht nur aus sex, obwohl sex ein sehr wichtiger Bestandteil ist. Und da muss tatsächlich jeder selbst entscheiden inwieweit die Bedürfnisse zusammenpassen. Ich denke einfach nur, dass in einer Beziehung alle Komponenten passen müssen, ansonsten geht gar nichts mehr. Und wenn sich einer dann jemand "Neues" sucht, verbessert er (o. geschlechtl. Wertung) im Grunde genommen gar nichts, sondern treibt den Keil nur weiter auseinander. Aber es gibt halt so viele verschiedene Fälle, das kann und muss man hier mit Sicherheit nicht be- oder gar verurteilen....

  2. Inaktiver User

    AW: Betrogene sind selbst schuld

    [QUOTE=fritte007]
    Aber das ist alles Paperlapapp und bringt uns nicht auf den Kern.
    /QUOTE]



    Es geht doch nicht um Proliferation, was soll eigentlich dieses unsachliche Gequatsche?
    Gehen wir mal von der Realität aus: viele Menschen gehen fremd oder würden fremdgehen wenn sie eine Möglichkeit hätten. Es gibt darüber zahlreiche Statistiken, die mehr oder weniger das Gleiche sagen.
    Also wäre es doch sinnvoller sich damit mal auseinanderzusetzen anstatt irgendwelche moralischen Sprüche wie "jetzt musst du dich aber entscheiden" und "das ist aber böse" loszulassen. Die wenigsten wollen ihren Hauptpartner verlassen.
    Warum auch?
    Geändert von Inaktiver User (13.08.2008 um 16:09 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Betrogene sind selbst schuld

    [QUOTE=Inaktiver User]
    Zitat Zitat von fritte007
    Aber das ist alles Paperlapapp und bringt uns nicht auf den Kern.
    /QUOTE]



    Es geht doch nicht um Proliferation, was soll eigentlich dieses unsachliche Gequatsche?
    Gehen wir mal von der Realität aus: viele Menschen gehen fremd oder würden fremdgehen wenn sie eine Möglichkeit hätten. Es gibt darüber zahlreiche Statistiken, die mehr oder weniger das Gleiche sagen.
    Also wäre es doch sinnvoller sich damit mal auseinanderzusetzen anstatt auf irgendwelche moralische Sprüche wie "jetzt musst du dich aber entscheiden" und "das ist aber böse" loszulassen. Die wenigsten wollen ihren Hauptpartner verlassen.
    Warum auch?
    Oh wie lehrreich, nee das bringt einen echt weiter- die liebe Statistik als Ausrede, supi

  4. Inaktiver User

    AW: Betrogene sind selbst schuld

    Okay dann eben keine Statistik: lauf einfach mal mit offenen Augen durch die Gegend und setze deine rosarote Brille ab....

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    AW: Betrogene sind selbst schuld

    Zitat Zitat von fritte007
    Zumindest würde dann keiner mehr betrogen.

    Aber das ist alles Paperlapapp und bringt uns nicht auf den Kern.
    Das Problem liegt nach wie vor in den unterschiedlichen Wünschen und Vorstellungen der Partner und der Unfähigkeit dies miteinander zu kommunizieren und angemessen damit umzugehen.

    Und dem auszuweichen und sich hintenherum zu vergnügen, ist eben keine Lösung sondern zeugt von Feigheit und schlechtem Quarakter.
    Für mich persönlich wäre starke sexuelle Diskrepanzen ein Trennungsgrund. Für andere nicht, sie stellen andere Werte in den Vordergrund.
    Für mich ist das auch ein Trennungsgrund. Aber vielleicht sollte man gar nicht erst zusammen kommen, das erspart die Trennung
    Im Fall der TE war es ja so, das die Diskrepanz offensichtlich war, aber dann gedeckelt wurde.
    Halt. Für mich war sie nicht offensichtlich. Woher soll ich wissen, dass man bei einer grünen Ampel gehen darf (wenn kein Männchen drauf ist), wenn ich vorher noch nie eine Ampel gesehen habe?
    Mit dem Resultat, er hat sie hintergangen und ausgenutzt.
    so fühle ich mich
    Er wusste das sie seinen Neigungen nicht teilt
    und sie war sich nicht mal im klaren darüber, dass es Neigungen waren
    ,
    er konnte die Neigung nicht beherrschen. Vielleicht hat er es ja versucht
    vermute, ein paar Wochen, wenn er nicht drumrumkam Alltagsgeschäfte zu erledigen: sprich mangels Zeit
    , das wissen wir nicht. Jedenfalls scheint es kein Gesprächsthema in der Beziehung mehr gewesen zu sein.
    Könnte mich ja wegen meiner nicht allumfassenden sexuellen Kenntnis manchmal selbst in den ...wertesten treten. Wie gesagt, hätte es damals Internet gegeben, hätte ich sofort gegoogelt. Vermutlich hätte ich ihm dann die richtigen Fragen gestellt. So gab ich mich halt mit: Wollte nur mal probieren, zufrieden.
    Was für eine Beziehung war es dann?
    Das würde mich eben brennend interessieren.
    Eine Zweckgemeinschaft?
    Auch dazu gehören immer zwei.
    Stimmt: Für den einen Zweck und für den anderen Gemeinschaft
    Er ist bei ihr geblieben, weil sie ihn ernährt hat.
    Ganz so krass war es nicht, für die Ernährung haben auch Mammi und Pappi gesorgt. Später konnte er das selbst. Wieder später gab es ALG und für "spezielle" Sonderwünsche hat wahrscheinlich wieder Mammi hergehalten, ohne diese Wünsche zu kennen.
    Sie ist bei ihm geblieben, weil sie einen Mann an ihrer Seite wollte?
    Nicht einen Mann. Diesen Mann. Kann auch ohne Mann leben und hätte sicher auch andere haben können
    Wer hat welche Rolle in dieser Beziehung gespielt?
    Es muss Zeiten gegeben haben, in denen es gepasst hat
    Jou, die Zeiten der Ahnungslosigkeit und es nicht besser wissen und kennen.
    20 Jahre sind kein Pappenstiehl.
    Wohl war. Und nicht mehr zurück zu holen.
    Wann sind sie auseinandergedriftet und ist wirklich nur seine sexuelle masochistische Neigung schuld?
    Für mich stellt sich im Nachhinein die Frage, waren w i r wirklich zusammen? Ich mit ihm schon, aber auch er mit mir? Keine Ahnung. Nachdem ich sicher war, ihn ertappt zu haben, habe ich gefragt, ob er denn eine andere hätte.
    Antwort: Er ist mit niemandem zusammen.
    Da dachte ich, das ist die konkrete Antwort auf meine Frage. War es wahrscheinlich auch, nur anders, als ich es gehört und aufgenommen habe. So oder so ähnlich lief es zum Schluss ab. Da 20 Jahre wirklich eine lange Zeit sind, denke ich, vielleicht habe ich immer andere Antworten gehört, als gesagt wurden.
    Er hat sich wahrscheinlich köstlich amüsiert.

  6. Inaktiver User

    AW: Betrogene sind selbst schuld

    Zitat Zitat von entwederoder
    Für mich stellt sich im Nachhinein die Frage, waren w i r wirklich zusammen? Ich mit ihm schon, aber auch er mit mir? Keine Ahnung.
    Was bedeutet das für dich "wirklich zusammen sein"? Mich hat letztens meine Freundin die seit 5 Jahren solo ist gefragt ob mein Mann (mit dem ich da eine heftige Krise hatte) zu mir stehen würde wenn es hart auf hart käme. Ich konnte ohne zu zögern JA KLAR sagen. da meinte sie: wenn du dir da so sicher bist ist das schon sehr viel. Ich habe niemanden von dem ich das sagen kann!

  7. Inaktiver User

    AW: Betrogene sind selbst schuld

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Okay dann eben keine Statistik: lauf einfach mal mit offenen Augen durch die Gegend und setze deine rosarote Brille ab....

    ich finde dich einfach nur zynisch, tut mir leid. meinst du, es gibt leute, die können sich von allem die sahnhäubchen abnaschen und der hauptpartner - deine worte - gibt sich mit der ausgeschleckten schüssel zufrieden, nachdem noch ein nebenpartner die hauptspeise hatte?

    LIEBE und VERSPRECHEN haben eben damit zu tun, dass man in schlechten zeiten auch mal die arschbacken zusammenkneift und nicht schon wieder nach der nächsten gelegenheit schielt.

  8. Inaktiver User

    AW: Betrogene sind selbst schuld

    Du willst mich einfach nicht verstehen: ich bewerte das alles überhaupt nicht! Ich habe nirgendwo gesagt, dass ich das alles nur gutfinde. Ich sage nur, dass es so ist (weil ich es beobachte und natürlich auch erlebt habe).
    Man kann sich auch hinsetzen und sagen: was nicht sein darf gibt es eben auch nicht.
    Und für diejenigen, die das glauben, bricht natürlich die Welt zusammen wenn sie eines Besseren belehrt werden.

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    AW: Betrogene sind selbst schuld

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ich finde dich einfach nur zynisch, tut mir leid. meinst du, es gibt leute, die können sich von allem die sahnhäubchen abnaschen und der hauptpartner - deine worte - gibt sich mit der ausgeschleckten schüssel zufrieden, nachdem noch ein nebenpartner die hauptspeise hatte? ...
    Was für eine seltsame Betrachtungsweise von der Liebe ...


    VanDyck

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    AW: Betrogene sind selbst schuld

    [QUOTE=Inaktiver User]
    Zitat Zitat von fritte007
    Aber das ist alles Paperlapapp und bringt uns nicht auf den Kern.
    /QUOTE]



    Es geht doch nicht um Proliferation, was soll eigentlich dieses unsachliche Gequatsche?
    Gehen wir mal von der Realität aus: viele Menschen gehen fremd oder würden fremdgehen wenn sie eine Möglichkeit hätten. Es gibt darüber zahlreiche Statistiken, die mehr oder weniger das Gleiche sagen.
    Also wäre es doch sinnvoller sich damit mal auseinanderzusetzen anstatt irgendwelche moralischen Sprüche wie "jetzt musst du dich aber entscheiden" und "das ist aber böse" loszulassen. Die wenigsten wollen ihren Hauptpartner verlassen.
    Warum auch?
    Irgendwie werde ich immer wieder das Gefühl nicht los, dass immer wieder das Hauptaugenmerk auf den Betrüger und dessen Motivation gelegt wird.
    Ich will absolut, dass sich jemand von mir trennt (und das nicht aus moralischen Gründen), der mit mir nicht zufrieden ist. Sagen, was nicht passt, drüber reden. Wenn ich nicht bereit bin, gegen mein Innerstes zu handeln und daran kaputt zu gehen, Trennung. Damit wird man irgendwann fertig, man hat die Entscheidung ja ganz bewusst getroffen.
    Nach Jahren jedoch festzustellen, um Jahre und über Jahre betrogen worden zu sein, da fragt man sich dann wirklich, was man wert ist. Anscheinend nicht mal soviel Respekt und Achtung, dass man sogar die "Güter"abwägung gewinnt. Sprich, dass was man macht und tut hat mehr wert, als man selbst.
    Kommt rüber, was ich meine? Bischen schwierig auszudrücken.

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