Ich finde es viel schlimmer, dass sie sich nicht traut, ihm zu sagen, dass sie gerne küssen würde.
philosophin,
irgendwie erinnerst du mich sehr an... mich. Ich nahm in der Affaire auch ganz viel hin, weil ich Angst hatte, dass er mich sonst verlassen würde. Diese Gedankengänge kann man aber nur verstehen, wenn man mitten drin steckt.
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Thema: Geliebte
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24.07.2008, 18:38Inaktiver User
AW: Geliebte
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24.07.2008, 18:38Inaktiver User
AW: Geliebte
Ich hätte da mal so eine Idee, bitte schlagt mich nicht gleich: Erst mal nicht trennen, ihn aber sexuell ganz kurz halten. Mal schaun, wie lange sein Interesse dann noch währt. Zu doof, diese Idee?
Zitat von VanDyck
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24.07.2008, 18:40Inaktiver User
AW: Geliebte
alles sehr doof.
Trennen, Kontakt abbrechen!
Und höchstens sagen, er könne sich per Brief melden, wenn er sich endgültig von seiner Freundin getrennt hat.
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24.07.2008, 18:41Inaktiver User
AW: Geliebte
Nicht schlecht. Mit den gleichen Waffen schlagen... Kann man aber nur, wenn man innerlich gefestigt/abgebrüht ist.
Zitat von Inaktiver User
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24.07.2008, 18:44Inaktiver User
AW: Geliebte
Das ist klar.
Zitat von Inaktiver User
Meine Frau mag mich auch nicht gerne küssen. Also, da geb ich nun nicht viel drauf.
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24.07.2008, 19:06Inaktiver User
AW: Geliebte
Genau!
Zitat von Inaktiver User
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25.07.2008, 09:18
AW: Geliebte
so bald sie den kontakt abbricht, fängt er eh an ihr hinterher zu laufen. wenn man selber zum arsch mutiert, ist man komischerweise plötzlich sehr interessant....da hilft nur hart bleiben und deshalb sollte sie keinen kontakt mehr zu lassen sonst kann sie es nicht schaffen hart zu bleiben....
ich sprech aus erfahrung und ich war zwischenzeitlich mehr als abgerüht...aber irgendwann kocht man jeden weich :-(die summe des lebens sind die stunden in denen wir liebten!
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25.07.2008, 10:05
AW: Geliebte
Liebe philosophin,
hallo @all,
ich denke, die meisten Menschen haben ein sehr gutes Bauchgefühl - sie unterscheiden sich allerdings dadurch, wie sehr sie dem nachgehen.
Mir scheint, die Geliebten (sorry, dass ich es so pauschal schreibe) die immer still halten, warten, hoffen, leiden und nichts sagen wissen ganz tief in sich, dass wenn sie auf Klarheit, geregelte Verhältnisse etc. bestehen würden, in dem sie bei sich bleiben, er dann schlicht weg wäre. Eben weil er im Grunde gar nicht mehr möchte, kann (was auch immer).
Ein Mensch der unter so einer Situation ebenfalls leidet - das behaupten ja viele Betrüger - würde handeln. Mir ist klar, dass das oft nicht gleich geht (das will ich hier jetzt aber nicht bewerten), aber so hinziehen tut sich das doch meist nur, wenn hier einer gar keinen Bock hat, was zu ändern.
Dafür müssen dann alle möglichen und unmöglichen Gründe herhalten - allesamt Schutzbehauptungen.
Viele Geliebten lassen sich dann zusätzlich auch noch einreden, dass sie dann Schuld sind, dass nichts weiter aus der "Beziehung" wird, weil sie nicht noch mehr Geduld hatten. = Manipulation (bewusst oder unbewusst ist da wurscht!).
Aber anstatt dann für sich selbst die Konsequenzen zu ziehen - man ist schließlich für sich selbst verantwortlich - wird ausgehalten. Was das ist, weiß ich nicht. Warum das so ist, auch nicht.
Man kann dann versuchen über Spielchen rauszukommen - sexuell kurz halten (wie es hier vorgeschlagen wurde). Ich frage mich nur.... wenn man eine feste, gesunde Beziehung anstrebt und das nur erreicht, wenn man zu solchen Mitteln greift... wie gehts einem dann IN der neuen Beziehung (wenns den hinhauen sollte)?
Philosophin, die Art wie Dein Lover seit 2 Jahren mit Dir und der Situation umgeht (was Du hier davon erzählt hast), wie er Dich kleinhält bzw. Gesprächen darüber aus dem Weg geht, ist FÜR MICH kein Anzeichen erkennbar, dass er das möchte, was Du willst.
Entweder Du kannst das akzeptieren und mittragen (und Dir gehts gut dabei) oder Du musst für Dich Konsequenzen ziehen.
Dein Verharren/Ausharren in dieser Situation wird aber ganz sicher nichts ändern, sondern ich denke sogar alles nur schlimmer machen (weitere vergeudete Jahre, emotionale Schmerzen etc.).
Alles LiebeGeändert von Marinius (25.07.2008 um 10:09 Uhr)
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25.07.2008, 11:28Inaktiver User
AW: Geliebte
Liebe(r) Marinius,
da ist sehr viel wahres in deinem Posting.
Vielleicht nicht alle, aber dennoch viele.
Zitat von Marinius
Ein paar klärende Worte am Anfang würden bestimmt helfen. Ich habe das damals auch versäumt bzw. bei mir war es so, dass er mir von Anfang an sagte, dass er sich nie von der Familie trennen würde. Ich hätte die Affaire gleich beenden können/müssen... Auf der anderen Seite redete er von Liebe und da keimte wieder Hoffnung auf.
Eine Änderung der Situation von Seiten der Geliebten würde bedeuten, dass sie den Mann verliert, den sie liebt. Keiner trennt sich gerne von geliebten Menschen, oder?Ein Mensch der unter so einer Situation ebenfalls leidet - das behaupten ja viele Betrüger - würde handeln. Mir ist klar, dass das oft nicht gleich geht (das will ich hier jetzt aber nicht bewerten), aber so hinziehen tut sich das doch meist nur, wenn hier einer gar keinen Bock hat, was zu ändern.
Sagt man am Anfang noch, dass man keine Affaire will, dass man das gleich beenden will, etc pp. merkt man kaum, wie sich die eigenen Grenzen verschieben. Dazu kommt ein Schönreden der Situtation und die hier angesprochene Manipulation ("Andere Frauen wäre froh, sie hätten einen so potenten Liebhaber und du meckerst immer nur herum"; "Was ist schon so schlimm dabei, ich liebe dich doch")
jaDafür müssen dann alle möglichen und unmöglichen Gründe herhalten - allesamt Schutzbehauptungen.
Ja, auch das stimmt. Als ich mich trennen wollte, meinte er, dass ich nicht beziehungsfähig wäre und am Scheitern der "Beziehung" schuld wäre.Viele Geliebten lassen sich dann zusätzlich auch noch einreden, dass sie dann Schuld sind, dass nichts weiter aus der "Beziehung" wird, weil sie nicht noch mehr Geduld hatten. = Manipulation (bewusst oder unbewusst ist da wurscht!).
Ich zog die Konsequenzen, aber erst nach drei Jahren. Heute würde mich bestimmt nicht mehr auf so eine "Beziehung" einlassen.
Spielchen führen zu nichts. Dadurch stellt sich kein vertrauensvolles Klima für eine partnerschaftliche Beziehung ein.Man kann dann versuchen über Spielchen rauszukommen - sexuell kurz halten (wie es hier vorgeschlagen wurde). Ich frage mich nur.... wenn man eine feste, gesunde Beziehung anstrebt und das nur erreicht, wenn man zu solchen Mitteln greift... wie gehts einem dann IN der neuen Beziehung (wenns den hinhauen sollte)?
Kleinhalten, verharren, ausharren, Manipulation,... JA
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25.07.2008, 13:05
AW: Geliebte
Grüß Dich Sixty!
Ich bin übrigens eine Frau...
Freut mich, dass Du mit meinem Posting was anfangen konntest.
Weißt Du, ich denke grundsätzlich ist es für klärende Worte nie zu spät. Auch jetzt könnte die TE ein Gespräch suchen - hat sie wohl schon - und sich diesmal nicht so "abwimmeln" lassen. Abgewimmelt wirkt das auf mich eben, wenn ich lese, was ihr Geliebter so von sich gegeben hat. Mag mich aber auch täuschen, ich war ja nicht dabei.
Das hat auch (für mich) nichts mit unter Druck setzen zu tun. Man kann ja bei sich bleiben (die berühmten Ich-Botschaften). Ich denke, man merkt dann schon an seiner Reaktion, ob er eine Lösung mit-suchen möchte oder eben nicht. Allein das machts dann schon "einfacher" die Dinge für sich zu sortieren - dazu würde ich mich übrigens in der Tat (zumindest ein wenig) zurückziehen.
Natürlich trennt man sich (so oder so) nicht leicht von dem Menschen, den man liebt. Da wollte ich mich auch nie so verstanden wissen.
Aber wenns einem so gar nicht gut geht dabei, man die Situation so wie sie ist nicht möchte (und kann) dann halte ich es für die eigene Verantwortung einen Weg da raus zu suchen. Unglücklich zu sein, aber im Außen auf Besserung zu hoffen geht nun mal nicht.
(Übrigens musste ich diese Lektion im Leben auch schon durchexerzieren!)
Ja, ganz genau. Besonders auch dieses: Ich liebe Dich doch! Ich denke, die Geliebte (sorry, dass ich wieder so pauschal bin) muss selbst irgendwann an den Punkt kommen (wie viele andere Nicht-Geliebten auch) dass das u. U. eben nicht reicht, damit man sich wohl und glücklich fühlt. Es nutzt doch nichts, einen "Partner" zu haben, der einen liebt, diese Liebe bzw. das Ausleben dieser Liebe einen so schlecht fühlen lässt. Das zu Erkennen ist schwer... ganz klar.Dazu kommt ein Schönreden der Situtation und die hier angesprochene Manipulation ("Andere Frauen wäre froh, sie hätten einen so potenten Liebhaber und du meckerst immer nur herum"; "Was ist schon so schlimm dabei, ich liebe dich doch")
Es geht da auch viel, finde ich, um Eigenverantwortung, Selbstliebe etc. (die großen Lebensthemen eben).
Überhaupt denke ich, dass je länger eine Geliebtenbeziehung so läuft, es immer schwieriger wird in eine normale Beziehung umzusteigen. Ich sage natürlich nicht unmöglich.
Dazu kommt, dass die Verletzungen, die durch so eine Konstellation entstehen ((z. B. das Gefühl der Minderwertigkeit (wieso trennt er sich nicht? Bin ich nicht gut genug...), Vertrauensverlust etc.) vielen Geliebten zuerst mal gar nicht so bewusst ist. Der Fokus ist ja meistens (leider) darauf gerichtet, dass die Geliebtenbeziehung ENDLICH offiziell wird.
Wenn er sich dann doch trennt... Ruhe einkehrt... bricht soviel auf. Und da dann zu einer gesunden (sprich: respekt-, vertrauens- und liebenvollen) Beziehung zu finden, ist dann sooooo schwer.
Liebe Grüße


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