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  1. Inaktiver User

    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    tausend Mal die klassische Geschichte - zum Mitsingen - und jede denkt, ihre sei etwas ganz Besonderes.

    Kopfschüttelnd,

    Gruß, Leonie

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Hallo Leonie,

    ich denke, jede Geschichte ist für die jeweils Betroffenen einzigartig.

    Und ich glaube, dass nie zwei Geschichten exakt gleich sind, ebenso wie kein Mensch haargenau dem anderen gleicht.

    Letztlich hilft der Hinweis darauf, dass es vielen anderen Menschen ebenso oder ähnlich ergeht, im konkreten Einzelfall nicht weiter.

    Gruß,

    Ehawee

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Ich habe versucht zu erklären, dass ich mit dieser Beziehung - bis auf die Tatsache, dass er gebunden ist - in jeglicher Hinsicht sehr glücklich bin.
    Und das ist ja das Problem, was einen letztendlich fertig macht. Man ist selber sehr glücklich und der Partner ist es auch. Und trotzdem ist er nicht bereit, die Hauptbeziehung dafür aufzugeben. Also kommt irgendwann die Frage auf, was denn tatsächlich der Grund ist, dass er (trotz der schönen Nebenbeziehung) immer noch bei der anderen Frau bleibt?

    Und diese Frage zermartert irgendwann Hirn und Herz. Denn er nimmt das Unglück seiner Geliebten in Kauf, um die Hauptfrau nicht zu kränken. Also: Was ist es wirklich, was ihn bei der anderen hält????
    Lg Mondfisch


    Die schöne Dame auf meinem Avatar ist Madame de Montespan und sie war lange Zeit die Mätresse des Sonnenkönigs...
    * * * * *
    Siehst du einen Riesen, so prüfe den Stand der Sonne und gib Acht, ob es nicht der Schatten eines Zwerges ist.
    Friedrich Nietzsche

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Zitat Zitat von mondfisch
    Und diese Frage zermartert irgendwann Hirn und Herz. Denn er nimmt das Unglück seiner Geliebten in Kauf, um die Hauptfrau nicht zu kränken. Also: Was ist es wirklich, was ihn bei der anderen hält????
    Ich frage mich, ob es von Bedeutung ist, den Grund zu kennen. Ob sich dadurch die Dinge in anderem Licht zeigen können. Oder ob es doch immer s/w ist ohne Schattierung.

    Da ich mich selbst noch nicht in einer sehr langen Beziehung befand, fällt es mir nicht leicht, mich in eine solche gefühlsmäßig hineinzuversetzen und vorgebrachte Gründe für ein Verharren in einer Beziehung, die krankt (ist das dann zwingend so?), wirklich nachzuempfinden.

  5. Inaktiver User

    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Zitat Zitat von mondfisch
    Also: Was ist es wirklich, was ihn bei der anderen hält????
    hier erscheint mir das sonnenklar - er liebt sie.

    und er will mit ihr zusammenleben und alt werden.

    was denn bitte sonst?

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    hier erscheint mir das sonnenklar - er liebt sie.

    und er will mit ihr zusammenleben und alt werden.

    was denn bitte sonst?
    Hallo Leonie,

    ich will nicht in Abrede stellen, dass hier tiefe Gefühle der Zement einer starken Bindung sind.

    Aber Du glaubst nicht wirklich, dass alle Menschen, die ihr Leben zusammen verbringen, sich lieben? Dass es keine anderen Gründe jenseits von Liebe gibt, die Menschen beieinanderhalten?

  7. Inaktiver User

    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Zitat Zitat von Ehawee
    Hallo Leonie,

    ich will nicht in Abrede stellen, dass hier tiefe Gefühle der Zement einer starken Bindung sind.

    Aber Du glaubst nicht wirklich, dass alle Menschen, die ihr Leben zusammen verbringen, sich lieben? Dass es keine anderen Gründe jenseits von Liebe gibt, die Menschen beieinanderhalten?

    ich schrieb doch : "hier" - soll heißen, in diesem Fall.


    sicher gibt es Paare, die zusammenleben und sich nicht lieben.

    aber die Verheirateten, die eine(n) Geliebten haben und sich nicht trennen, lieben allermeistens ihren Partner - sonst würden sie sich doch spätestens dann trennen.
    Nur wegen Haus und Kindern bleibt doch keiner in einer Ehe, wenn er eine andere Liebe gefunden hat - das kann man dem Weihnachtsmann erzählen.

    Aber bei Dir gibt es ja noch nicht einmal Hof oder Kinder - wieso sollte er sich nicht trennen, wenn er sie nicht lieben würde?

    es ist immer dasselbe - der Klassiker - mit kleinen Variationen.

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ich schrieb doch : "hier" - soll heißen, in diesem Fall. wieso sollte er sich nicht trennen, wenn er sie nicht lieben würde?
    Man kann auch umgekehrt fragen: Wieso sollte er sich überhaupt trennen? Bisher gab ich keinen Anlass dazu. Aber ich schreibe hier auch gerade deswegen, um mir darüber klar zu werden, was ich möchte.

    BTW bin ich der Ansicht, dass es "die" Liebe nicht gibt, sondern viele Spielarten derselben und jeder empfindet jede dieser Spielarten wieder anders. Ich bin mir sicher, dass in meinem Fall zwischen ihm und seiner Freundin sehr starke Gefühle im Spiel sind.

    ---------------------------------
    Sicher wäre es interessant, Männer über ihre Gefühle berichten zu hören, die schon jahrelang ein Doppelleben führen.

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Ehawee, liebst Du den Mann? Willst Du die Hauptfrau werden und interessiert Dich, was er so vor hat? Fühlst Du Dich ihm nahe? Vertraust Du ihm?

    Wenn Du mindestens eine Frage mit ja beantwortest, würde ich das Gespräch suchen. Frag ihn, was er möchte.

    Oder redet ihr nicht?

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Zitat Zitat von Marinius
    Ehawee, liebst Du den Mann? Willst Du die Hauptfrau werden und interessiert Dich, was er so vor hat? Fühlst Du Dich ihm nahe? Vertraust Du ihm?

    Wenn Du mindestens eine Frage mit ja beantwortest, würde ich das Gespräch suchen. Frag ihn, was er möchte.

    Oder redet ihr nicht?
    Hallo Marinius,

    schön, dass Du weiter an meinem Thema "dran" bleibst .

    Ich hege sehr starke Gefühle für ihn. Ja, ich glaube, das ist Liebe.

    Was meinst Du mit "so vor hat"? Meinst Du das nur auf Beziehung bezogen, oder allgemein?

    Ich fühle mich ihm sehr nahe und vertraue ihm auch.

    Ob ich die Hauptfrau mit allen Konsequenzen sein möchte und dies vor allem auch könnte, weiß ich eben leider nicht. Ich kenne weder ihn dafür gut genug (ich weiß z.B. nicht, wie ordentlich oder unordentlich ist - also Dinge, die im Alltag wichtig würden), noch habe ich selbst bisher Erfahrungen mit dem Zusammenleben gesammelt. Ich kenne mich selbst also in der Hinsicht auch zu wenig.

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