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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Zitat Zitat von Ehawee
    Welchen besseren Grund als Liebe könnte es geben?
    Bitte nimms mir nicht übel, aber mir fallen da - nach Deiner Beschreibung - einige andere Gründe ein, die MÖGLICHERWEISE dazu kommen.

    Dir gehts nicht gut, Du lebst nicht so, wie Du es möchtest etc. - vergewaltigst Dich quasi selbst.

    Vielleicht wäre der erste Schritt, dass Du mal in Dich gehst und Dir überlegst, was Du eigentlich willst. Du schreibst ja selbst, dass Du das nicht weißt. Aber erst dann kannst Du aktiv Dein Leben gestalten und die Konsequenzen, wie auch immer die aussehen sollen, ziehen.

    So kanns ja, wenn ich Dich recht verstanden habe, auf Dauer nicht mehr weitergehen. Abgesehen davon, dass ich denke, dass "so eine Gefühlslage" auf Dauer der Seele nicht guttun kann und man dann auch noch die Folgen zu tragen hat.

    Darauf zu warten, dass er oder das Leben selbst Deine Dinge/Bedürfnisse/Wünsche etc. für Dich erledigen, wird nicht funktionieren.

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Zitat Zitat von Marinius
    Dir gehts nicht gut, Du lebst nicht so, wie Du es möchtest etc. - vergewaltigst Dich quasi selbst.

    Vielleicht wäre der erste Schritt, dass Du mal in Dich gehst und Dir überlegst, was Du eigentlich willst. Du schreibst ja selbst, dass Du das nicht weißt.

    So kanns ja, wenn ich Dich recht verstanden habe, auf Dauer nicht mehr weitergehen.

    Darauf zu warten, dass er oder das Leben selbst Deine Dinge/Bedürfnisse/Wünsche etc. für Dich erledigen, wird nicht funktionieren.
    Hallo Marinius,

    danke für Dein Posting

    Vergewaltigung finde ich ein sehr hartes Wort, welches ich in diesem Zusammenhang als nicht angemessen empfinde.

    Es ist so, wie Du auch erkannt hast, dass ich meinen Weg noch nicht gefunden habe und mir nicht sicher bin, wie ich mein Leben dauerhaft gestalten möchte. Entgegen Deiner Einschätzung glaube ich aber nicht, dass es reicht "in sich zu gehen", um dies herauszufinden. Ich wäre froh, wenn es für mich so einfach wäre...

    Ich weiß auch nicht, ob ich so mein Leben lang weiterleben kann und möchte. Ich schwanke da sehr in meinen Gefühlen, aber das Glück überwiegt die Probleme mit meinem Ego bisher fast immer, so dass ich derzeit so weiterlebe.

    Ich erwarte nicht, dass jemand anderes Entscheidungen für mich trifft.

    VG

    Ehawee

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Zitat Zitat von Ehawee

    Es ist so, wie Du auch erkannt hast, dass ich meinen Weg noch nicht gefunden habe und mir nicht sicher bin, wie ich mein Leben dauerhaft gestalten möchte. Entgegen Deiner Einschätzung glaube ich aber nicht, dass es reicht "in sich zu gehen", um dies herauszufinden. Ich wäre froh, wenn es für mich so einfach wäre...
    Liebe Ehawee,

    dann frage ich mal anders herum, wenn ich darf. Was hast Du denn bisher aktiv zur Entscheidungsfindung getan? Wurden denn Gespräche geführt o. ä.? Kontaktpause oder sowas in der Art?

    LG

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Zitat Zitat von Marinius
    Liebe Ehawee,

    dann frage ich mal anders herum, wenn ich darf. Was hast Du denn bisher aktiv zur Entscheidungsfindung getan? Wurden denn Gespräche geführt o. ä.? Kontaktpause oder sowas in der Art?

    LG
    Hi,

    ich bin froh für Fragen, da ich dadurch auch zu neuen Sichtweisen angeregt werde!

    Was meinst Du mit Gesprächen? Mit ihm? Wie könnte er mir helfen herauszufinden, was ich möchte? Ich würde es gerne für mich selbst herausfinden, unabhängig von einem bestimmen Mann.

    Meinst Du, man kann herausfinden, was man generell im Leben möchte, wenn man den Kontakt zu einem bestimmten Menschen einstellt? Ich war auch lange Single und kam dann leider auch nicht dahinter

    Ich habe bisher keine längere Exklusivbeziehung geführt und vor allem mit keinem Partner zusammengelebt. Ich meine - ohne es zu wissen - dass ich mich erst entscheiden könnte, wenn ich diese Beziehungsform gelebt hätte. Ich glaube persönlich, dass mich ein Kontaktabbruch nicht weiterbringen würde.

    VG

    Ehawee

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Hallo

    Also Du schreibst, ich glaube im ersten Posting, dass Du Dir mehr wünscht als das, was ihr bisher zusammenlebt - es Dir regelrecht nicht gutgeht.

    Weiter schreibst Du im letzten Post:

    Ich habe bisher keine längere Exklusivbeziehung geführt und vor allem mit keinem Partner zusammengelebt. Ich meine - ohne es zu wissen - dass ich mich erst entscheiden könnte, wenn ich diese Beziehungsform gelebt hätte.
    Hast Du denn mal, entschuldige falls ich es überlesen habe, mit ihm gesprochen - das meinte ich in meinem letzten Post - wie es weitergehen soll?

    Ich glaube, wenn man sich bisschen Zeit für sich nimmt, hilft das oft bei der Entscheidungsfindung. Ich meinte nicht pauschal den Kontaktverbot mit "ihm".

    Du hast auch erzählt, Du hättest bisher noch keine Beziehung gehabt. Mir musst Du nicht erzählen, warum das so ist. Aber für Dich könntest Du ja mal in die Richtung forschen, warum lange, lange alleine und jetzt auch nur eine "halbe" Beziehung.

    Damit meine ich NICHT Schuldsuche bei Dir oder so!

    Für mich ist es gerade bissi schwierig. Einerseits "lobst" Du dieses Arragement - u. a. wegen beruflicher Situation. Andererseits wertest Du Dich ab (Stichwort: Zweifrau).

    Die Entscheidung, ob Du Zweitfrau sein willst und kannst... Ist die wirklich so schwer?

    LG

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Leider ist es für mich auch so schwer...und es würde mich nicht wundern, wenn ich mich innerhalb meiner Postings sogar noch widersprechen würde.

    Nein, ich habe mit ihm nicht darüber gesprochen, wie es nach seiner Sicht der Dinge weitergehen soll. Da er für sich privat nichts ändert, ist dies doch schon Antwort genug, oder? Und von meiner Warte aus ist es leider so, dass ich mir generell unsicher bin, wie ich leben möchte....

    Zeit für mich nehmen hilft mir bisher nicht weiter, näher zu mir zu finden und meinen Vorstellungen. Mir fehlt einfach die Erfahrung mit einem Mann in einer langfristigen festen Beziehung gelebt zu haben. Abgekürzt: ich kann für mich nicht abschätzen, wie das für mich wäre.

    Doch, ich habe Beziehungen gehabt. Auch welche über mehrere Jahre. Aber dann war ich entweder nicht die Exklusivbeziehung und/oder habe nicht mit dem Mann zusammengewohnt. Es waren auch fast immer Fernbeziehungen. Man könnte auch sagen, ich kenne keinen Alltag mit einem Mann. Zwischen den Beziehungen gab es immer mal wieder Singlezeiten (auch längere, so bis zu 2 Jahren), da ich eine vergangene Beziehung immer erst aufarbeiten wollte und musste.

    Genau das ist mein Problem: ich lobe und gleichzeitig macht mir mein Ego einen Strich durch die Rechnung. Ich wünsche mir, da lockerer zu sein, bis ich für mich einen langfristigen Weg gefunden habe.

    VG

    Ehawee

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Ich kann dir nur raten, dass du in vor die Entscheidung stellst die andere oder du. Stell dir mal vor, da wärst die Lebensgefährten deines Geliebten, wie würdest du dich fühlen, denn ich bin sicher,sie weiß es innerlich schon längst. Ich spreche aus Erfahrung. Ich bin eine betrogene Ehefrau. Ich war sehr unglücklich über das fremdeln meines Ehemannes, aber man kann es nicht genau definieren was da los ist. Glaub mir, die andere Frau leidet sicher auch. Ist es nicht so, dass dein Geliebter es toll hat, eine Frau für`s Bett und eine Frau für die anderen wichtigen Sachen im Leben. Ist das nicht unfair! Stell in vor die Wahl, den dann siehst du seinen wahren Charakter.

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Zitat Zitat von eva1
    Ich kann dir nur raten, dass du in vor die Entscheidung stellst die andere oder du. Stell dir mal vor, da wärst die Lebensgefährten deines Geliebten, wie würdest du dich fühlen, denn ich bin sicher,sie weiß es innerlich schon längst. Ich spreche aus Erfahrung. Ich bin eine betrogene Ehefrau. Ich war sehr unglücklich über das fremdeln meines Ehemannes, aber man kann es nicht genau definieren was da los ist. Glaub mir, die andere Frau leidet sicher auch. Ist es nicht so, dass dein Geliebter es toll hat, eine Frau für`s Bett und eine Frau für die anderen wichtigen Sachen im Leben. Ist das nicht unfair! Stell in vor die Wahl, den dann siehst du seinen wahren Charakter.
    Ich wurde auch schon betrogen. Es war ein erniedrigendes Gefühl. Aber ich bin bei den ersten Verdachtsmomenten schon gegangen - die Gewissheit kam dann später. Abwarten und Fremdeln länger beobachten, mich dann anlügen lassen - nein, das wollte ich nie.

    Sollte seine Freundin es wissen, wäre sie in der Position für sich eine Entscheidung zu treffen. Wieso sollte ich diejenige sein, die eine Entscheidung fordert? Sie wäre dann für sich selbst verantwortlich, oder?

    Wir führen keine Beziehung "fürs Bett". Wir haben auch Sex miteinander, das ist richtig, wie in jeder anderen Beziehung auch. Aber wir teilen fast alle Aspekte unserer Leben miteinander. Deswegen sehe ich mich auch nicht als Geliebte (diese Begriff verwende ich persönlich ohnehin nur, wenn der Mann verheiratet ist, nicht wenn er eine Freundin hat), sondern als Zweitbeziehung, die eben Platz Nr. 2 einnimmt. Wobei es in solchen Konstellationen nicht immer heißen muss, dass die offizielle Nr. 2 auch die gefühlsmäßige Nr. 2 ist. Es gibt viele Fälle, in denen Menschen bei ihren Erstbeziehungen aus anderen Gründen als Liebe bleiben.

    Ich glaube auch nicht, dass ein Mensch, der mehrere Beziehungen lebt, deshalb automatisch einen schlechten Charakter haben müsste.

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    @ Marinius

    Könnte ich es mir aussuchen, so hätte ich am liebsten einen Partner, der ungebunden ist und in meiner räumlichen Nähe wohnt, so dass Treffen unproblematisch auch unter der Woche stattfinden könnten, wir also das Zusammenleben Schritt für Schritt ausprobieren könnten. Dann könnte ich mir auch vorstellen, nach vielleicht einem Jahr Beziehung zu sagen, ja, mit dem Mann gehe ich den nächsten Schritt und ziehe zusammen.

    Ich kann mir aber kaum vorstellen, von Null auf Hundert zu gehen, indem ich mit einem Mann zusammen leben wollte, mit dem ich bisher noch nicht einmal ein WE verbringen konnte, wie in meiner jetzigen Beziehung. Und ohne überhaupt einmal die Erfahrung des gemeinsamen Lebens mit einem Mann gemacht zu haben. Vielleicht liegt ich da falsch, aber ich glaube zu weit zu gehen, wenn ich von ihm fordern würde, alles hinter sich zu lassen, um es mit mir einmal "unverbindlich zu probieren".

    Erst recht finde ich es zu viel verlangt zu wollen, dass er sich trennt, dann sogar allein lebt und wir dann mal schauen, ob wir alltagstauglich sind.

    Es mag sich in seiner Beziehung im Laufe der letzten 15 Jahre etwas geändert haben, aber nach so langer Zeit sind zwischen Menschen Vertrautheit und Sicherheit entstanden, die man sicher nicht beendet, um dann einmal locker zu schauen, ob etwas anderes auch oder besser passt. Ich kann das verstehen und mache ihm keinen Vorwurf daraus, dass er nicht mit wehenden Fahnen auszieht.

    Im krassen Gegensatz zu meinen Verständnist steht dann ab und an mein Ego, was dennoch "Ich, ich, ich" schreit, obwohl ihm womöglich Angst und Bange würde, stünde der geliebte Mensch heute Abend mit seinen Koffern vor der Tür.

    Das waren meine Gedanken während der frühen Nachmittagsstunden

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Liebe Ehawee,

    Du hast recht, auf mich wirken Deine Postings mittlerweile wirklich bisschen widersprüchlich.

    Einerseits findest Du die Situation, wie sie ist, nicht gut. Stimmt das so.

    Andererseits lese habe ich nichts davon, was Du dafür tust, sie zu ändern. Wer soll Dir denn aber dann helfen oder wolltest Du Dich einfach nur aussprechen?

    Weißt Du, wenn Du und Dein "Freund" nicht miteinander sprecht über EUCH, Du sein Verhalten als Antwort nimmst ohne es offen zu klären und so weiter machst, wie bislang... *schulterzuck*
    Es wird vermutlich zwischen Euch einfach weiter so dahinlaufen und Dir gehts nicht gut.

    DU machst Dich selbst zur Zweitfrau, das was Dich anscheinend so stört.

    Das hier fand ich äußerst bemerkenswert:

    Erst recht finde ich es zu viel verlangt zu wollen, dass er sich trennt, dann sogar allein lebt und wir dann mal schauen, ob wir alltagstauglich sind.
    ICH finde das für MICH nicht zuviel verlangt.

    Wenn ich eine Beziehung zu einem Mann möchte, dann gehe ich auch in diese Richtung. Ob er dann mitgeht, ist seine Sache.

    Was ist denn die Konsequenz aus Deiner Sichtweise? Es wird so weiterlaufen wie bisher. Was Du ihm bedeutest wirst Du nie erfahren und erst recht nicht, was Du Dir bedeutest.

    Und daher nochmals meine Frage: Willst Du so weitermachen und Zweitfrau sein oder nicht?

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