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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    hallo

    bin da mehr oder weniger unfreiwillig hineingerutscht.

    habe mich schlicht und einfach in ihn verliebt. da wusste ich noch nichts von seiner familie. jetzt ist es so, dass er für mich nicht mehr wegzudenken ist. ich möcht ihn so oft bei mir haben, wie es nur möglich ist.

    oft denke ich auch, dass eigentlich alles, was er mir sagt, was er für mich tut, dass das alles revidiert wird, durch die tatsache, dass er jedes mal nach hause zu familie und kindern geht und ich eben nur die blöde geliebte bin.

    warum ich das alles mitmache... ja, das wüsste ich auch gerne. ich bin eben hals über kopf in ihn verliebt. möchte ihn nicht mehr hergeben.

    es tut verdammt weh und wird eigentlich jeden tag nur schlimmer.

    das thema trennung von seiner frau gabs bei uns kaum. selbst wenn es so käme, er lebt in einer gesellschaftlichen schicht, da könnte er niemals mit mir aufkreuzen, ich bin einiges jünger als er. das würde hinten und vorne nicht gehen... und doch möchte ich ihn natürlich am liebsten für mich alleine... weil es mir jedes mal das herz zerreist, dass er neben einer anderen frau einschläft....

    ich habe bisher solche gefühle und solch schönen momente nicht erfahren dürfen, daher versuche ich es, so zu nehmen wie es ist und mich über das wunderwunderschöne zu freuen und es zu nehmen, da es für mich etwas einzigartiges ist, was ich so nicht kannte.

    Lg

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Zitat Zitat von Angiestone
    Liebe Ehawee,

    Er kann auch in seiner Lebenssituation viele Gründe anführen: ich kann das meiner Freundin nicht antun etc.

    Wenn du ihn momentan nicht missen willst lebe es genauso wie es ist und versuche die innere Balance zu halten.

    Ich würde ihn als einen der wichtigen Männer in meinem Leben bezeichnen und bin froh das genauso gelebt zu haben wie es war.
    Hallo Angiestone,

    Dein Posting hat mich sehr beeindruckt. Du wirkst so, als hättest Du einen guten Kontakt zu Dir selbst und Deinen Gefühlen

    Gründe: Ich glaube, die beiden brauchen sich gegenseitig sehr. Da ich mit ihm nicht über seine Beziehung spreche, weiß ich allerdings nicht, welche Basis dieses Brauchen hat. Er respektiert und achtet sie sehr. Und sie scheint 100 % hinter ihm zu stehen und ihn in allen Dingen zu unterstützen. Inwieweit es sich (noch) um eine gelebte Liebesbeziehung oder (mittlerweile) um eine andere Form des Miteinanders handelt, weiß ich nicht.

    Was es ist, was er bei mir sucht, weiß ich ebenfalls nicht. Ich weiß auch nicht, ob es sich zwingend um etwas handeln muss, was er zuhause nicht bekommt.

    Die innere Balance verliere ich zeitweise immer wieder. Ich möchte Wege finden, diese länger zu halten. Kommen noch weitere Probleme hinzu, bin ich auch hinsichtlich dieser Beziehung sehr viel verletzlicher.

    Er ist definitiv der wichtigste Mann in meinem bisherigen Leben. Ich bin rundum zufrieden mit ihm - bis eben auf die Tatsache, dass er vergeben ist. Ich weiß, ich habe keinen Anspruch darauf, aber manchmal denke ich, es würde mir helfen, wenn er mir die Art seiner Beziehung zu seiner Freundin beschreiben würde.

    Du sprachst auch von Zeitplänen. Er ist immer, zu jeder Tages- und Nachtzeit für mich da und verfügbar, wenn ich das möchte. Es liegt eher an mir, dass wir uns nicht häufiger sehen. Was nicht möglich ist, ist eine Nacht miteinander zu verbringen. Er fährt heim.

    Du hast auch geschrieben, dass Du "raus ins Leben bist". Interessen an anderen Männern habe ich nicht. Seitdem ich ihn kenne, hat mich kein Mann optisch oder charakterlich angesprochen. Ich hätte keine Lust, mit einem anderen Mann zu schlafen. Andere Männer haben keine Chance an mich ranzukommen. Ich habe einfach überhaupt kein Interesse.
    Und ich weiß, dass er das nicht tolerieren würde und sich trennen würde.
    Das war übrigens auch bei meinem ersten gebundenen Mann so: er hätte sich sofort getrennt, hätte ich einen anderen Mann näher kennen gelernt. Das finde ich eben auch so verdreht: selbst leben sie schließlich mit einer Frau sogar zusammen!

    Was mein Fehler ist, dass ich mich 100 % auf ihn eingelassen habe und ich mir neben meinem Job und meinen anderen Verpflichtungen nicht die Mühe gemacht habe, weitere Kontakte aufzubauen. Ich fühle mich bei ihm einfach so rundum wohl, in jeder Hinsicht so zufrieden, dass ich keine Motivation habe, lozuziehen, um nach einem ungebundenen Mann zu suchen.

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Liebe Ehawee,

    das hier

    Mein Selbstbewusstsein leidet mal mehr, mal weniger. Ich sage mir im Moment, dass ich offenbar nicht gut genug bin (in jeglicher Hinsicht) um einem Mann als einzige Frau auszureichen. Denn in meinen Beziehungen mit ungebundenen Männern wurde ich mehrfach betrogen, also auch da war ich zumindest nicht die einzige Frau für den jeweiligen Mann.
    finde ich sehr wichtig. Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, ob das alles zusammenhängt? Könnte doch sein, dass Du Dir unbewusst die Badboys suchst, damit Du sie knacken kannst (= zur Treue bringen). In der Hoffnung: Wenn es Dir gelingt, einen zu knacken, gibt Dein Selbstwert Ruhe. Und dann wäre die interessante Frage: Warum definierst Du Deinen Selbstwert darüber?
    LG
    Babette

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Hallo Dieclou,

    ich habe mich in den Mann verliebt, bevor ich von seiner Bindung wusste. Im Gegenteil ging ich fest davon aus, dass er solo war, da über Monate nie eine Partnerin erwähnt wurde. Von Bad-Boy würde ich bei ihm nicht sprechen. Und wollte ich ihn zur Treue bewegen, hätte ich nichts mit ihm anfangen dürfen.

    Ich wurde in einigen anderen Beziehungen betrogen und habe nach den ersten Anzeichen von Missklang (ohne konkrete Beweise) die Beziehung jeweils sofort beendet. Ehrgeiz, den Betrüger zu halten oder zu bekehren hatte ich nie. Betrug hat mich schon immer sehr stark abgestoßen und ich wollte dann auch keinen Kontakt mehr zu dem jeweiligen Mann.

    Ich hatte auch Beziehungen, die, so weit ich weiß, ohne Betrug blieben. Dies war sogar die Mehrzahl meiner Beziehungen.

    Irgendwie meine ich, dass mir etwas fehlt, wenn ich einem Mann nicht als Frau in jeder Hinsicht genüge.
    Geändert von Ehawee (13.07.2008 um 15:01 Uhr)

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Zitat Zitat von Ehawee
    Irgendwie meine ich, dass mir etwas fehlt, wenn ich einem Mann nicht als Frau in jeder Hinsicht genüge.
    Wenn ich da auf meine Ex-geliebten Beziehung schaue, hatte es nichts mit mir zu tun, dass er sich nicht auf eine exklusive Beziehung mit mir einließ, sondern ausschließlich mit ihm. Er sagte selber, er wüßte genau dass ich das was seine Frau mit ihm mit macht nicht mit machen würde.

    Er wußte ich würde mich mit ihm streiten und ihn, wenn es mir zu bunt würde, ihn verlassen. Und das stimmt auch.

    Und für ihn ist es eine Horrorvorstellung alleine, ohne Beziehung, zu sein.

    Soll ich mir nun sagen, mit mir stimmt was nicht?

    Mir fällt auf, dass du nichts genaues weißt über seine Beweggründe mit dir eine heimliche Beziehung zu haben. Ich halte das für wichtig, damit du dir ein realistische Bild von ihm machen kannst.

    Frage ihn, was es für ihn bedeutet eine Nebenbeziehung zu haben, wie er seine Hauptbeziehung sieht, wie er mit dem Doppelleben klar kommt etc. nicht mit der Intention er solle sich nun entscheiden, sondern damit du ihn einschätzen kannst.

    Es geht nicht darum seine Hauptbeziehung zu durchleuchten, aber du solltest etwas von seinen Beweggründen kennen. In jeder "normalen" Beziehung würde man doch auch irgendwann Fragen nach Beziehungsvorstellungen stellen. Warum hier nicht?

    Ich habe auch manchmal den "mich will keiner" Blues. Wenn ich aber selber anschaue habe ich nie ein wirklich konventionelles Beziehungsleben geführt. Ich wollte nie heiraten, Kinder haben etc. Und ich wollte auch bestimmte Männer, die dafür geeignet wären, nicht.

    Vielleicht hilft dir diese Geliebtenbeziehung über dein eigenes Beziehungsleben/-verhalten zu reflektieren.

    Und noch eins: ohne Beziehung muß man sich nicht "behindert" fühlen. Der eigene Werte definiert sich nicht über einen Mann an der Seite. Ich möchte beispielsweise nicht mit der Ehefrau meines Ex tauschen, sie hat einen Mann an ihrer Seite, aber um was für einen Preis?

    Kopf hoch, Brust raus, stehe dazu das es momentan so ist.

    Es ging mir auch nicht darum dir zu raten du solltest mit anderen Männern schlafen, wenn du das nicht willst. (übrigens war meiner da auch eifersüchtig, obwohl er nun wirklich kein Recht dazu hatte) Gleiches Recht für alle, oder?

    Aber du könntest dich um die Intensivierung deiner sozialen Kontakte kümmern.

    Lieben Gruß
    Angie

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Zitat Zitat von Ehawee
    Hallo Angiestone,

    Dein Posting hat mich sehr beeindruckt. Du wirkst so, als hättest Du einen guten Kontakt zu Dir selbst und Deinen Gefühlen
    Danke, mühsam erarbeitet, und die Geliebtenbeziehung war eine gute Schule für mich.

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Hallo Angie,

    Deine Beiträge fesseln mich total! Allein dadurch, dass hier auf mein Anliegen geantwortet wird, geht es mir schon so viel besser! Der Knoten im Magen von gestern ist ganz weg.

    Du hast recht: ich weiß gar nichts über seine Beweggründe. Und ja, ich würde sie sehr gerne wissen. In den nächsten Tagen wird sich vielleicht eine Gelegenheit ergeben, es anszusprechen. Am Telefon möchte ich dies nicht tun. Ich hatte bisher große Angst davor, ihn zu fragen. Dabei bin ich ansonsten wirklich nicht auf den Mund gefallen. Leider fürchte ich, dass er da sofort "zu" macht und sich nicht konkret äußern wird.

    Auch ich wollte nie Famlie und das alles. Männer, die ich kennenlernte, wollten dies schon und Beziehungen sind daran gescheitert. Im Grunde genommen finde ich daher den fehlenden Druck sehr angenehm. Wenn nicht immer mein Ego anklopfen würde....

    Über eine Beziehung definiere ich mich nicht, das würde ich nicht mal so sehen. Dafür war ich auch zu lange Single und kam damit klar. Dennoch tut es weh, immer anzukreuzen, dass ich allein komme, wenn mit Partner geladen ist. Und die Fragen, wieso ich allein erscheine, werden eben immer mehr.....Aber das alles wäre für mich kein Grund, mich in eine Beziehung zu begeben, nur um eine zu haben.

    Die sozialen Kontakte. Als hätte eine höhere Macht ein Einsehen (falls es so etwas gibt) erhalte ich derzeit einige Angebote, mit auszugehen. Ich sollte diese Angebot gelegentlich wieder annehmen. Das werde ich auch.

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Hallo Ehawee,

    schön, dass du mit meinen Gedanken etwas anfangen kannst.

    Es ergibt sich sicherlich eine Gelegenheit ihn darauf anzusprechen. Das Telefon ist sicherlich nicht das günstigste Medium für so ein Gespräch .

    Falls er sich sofort verschliessen sollte, frag ihn doch warum er sich verschließt wenn du einfach etwas über ihn erfahren möchtest. Ihr unterhaltet euch doch sicherlich auch sonst über alles Mögliche und auch mal über persönliche Themen, oder?

    Über die Fragen anderer warum du keinen Begleiter hast würde ich einfach hinweg gehen, was soll denn das? Als wenn man nur vollständig ist, wenn man jemanden an seiner Seite aufweisen kann.

    Und gleichzeitig ist es doch schön, wenn du Sehnsucht nach einer verbindlicheren Beziehung hast, als die welche dir momentan zur Verfügung steht. Eine gute Voraussetzung auch so etwas zu finden, oder? Und zwar eine beziehungsform die zu DIR passt und nicht zu den allgemeinen gesellschaftlichen Konventionen.

    Genau, gehe aus, und genieße das Leben neben deinen Geliebten, die beste Medizin nicht abhängig zu werden und einen klaren Blick zu bewahren.

    Diese Fähigkeiten braucht man auch in einer exklusiven Beziehung, dafür war diese Beziehung, für mich jedenfalls, allemal gut.

    Ich freue mich auf deine weiteren Berichte, mir tut das auch gut.

    Lieben Gruß
    Angie

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Zitat Zitat von My2Cents
    mit seiner Ehefrau läuft aber nichts mehr. Er bleibt aber wegen der zwei Kinder. Ich glaub ihm aufs Wort, dass er mit ihr wirklich nicht mehr glücklich ist - was ich aber inzwischen nicht mehr glaube, ist, dass er sich in absehbarer Zeit trennen wird.
    sorry, aber ich glaube ihm das nicht! Wahrscheinlich ist der Sex mit seiner Frau nicht mehr so aufregend wie mit der Geliebten - und der Alltag mit der Frau manchmal langweiliger ...
    ... aber all diese kreuzunglücklichen leidenden Männer, die sich erst nächsten Monat trennen können, weil für diesen Monat noch Theaterkarten mit der Ehefrau in der Schublade liegen .... ich kann's nicht glauben.

    Wer Spaß mit einer Geliebten haben will. soll doch - ich verstehe nur nicht, warum man dazu immer diese Geschichten braucht... Weil sie die Geliebten so gerne hören? weil sie sie so gerne glauben?

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    AW: Abwägen zwischen Glück und Leid

    Zitat Zitat von RollingStone
    sorry, aber ich glaube ihm das nicht! Wahrscheinlich ist der Sex mit seiner Frau nicht mehr so aufregend wie mit der Geliebten - und der Alltag mit der Frau manchmal langweiliger ...
    ... aber all diese kreuzunglücklichen leidenden Männer, die sich erst nächsten Monat trennen können, weil für diesen Monat noch Theaterkarten mit der Ehefrau in der Schublade liegen .... ich kann's nicht glauben.
    Das würde ich übrigens auch nicht glauben, das halte ich sogar für Unsinn. Kann sein, dass der Sex langweilig geworden ist, oder seltener als gewünscht stattfindet, aber wie Brüderchen und Schwesterchen leben die wenigsten zusammen.

    Ich glaube sogar das die meisten Erstbeziehungen so schlecht nicht sind. Wenn jemand dauerhaft fremdgeht, dann wohl nicht selten, weil in IHM oder IHR ( je nachdem) ein Defizit vorhanden ist.

    Angie

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