Mein Exmann hatte mir mal tatsächlich 1 EUR weniger Unterhalt überwiesen, weil er mir bei einer gemeinsamen Schulbesichtigung mit unserem Kind diesen EUR für ein getränk für unser Kind ausgeliehen hatte. Ich hatte vergessen, ihm diesen EUR zurückzugeben, dann hat er sich den SO zurückgeholt!!Zitat von Inaktiver User
In der Ehe war er der großzügigste Mann, dem man sich denken konnte. Ich hatte jeden monat 8000 DM zur freien Verfügung!
Tja, mal nur so Erfahrungen in den Raum geworfen ;-)
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Thema: Wie den Weg finden?
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26.06.2008, 00:20Inaktiver User
AW: Wie den Weg finden?
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26.06.2008, 00:35Inaktiver User
AW: Wie den Weg finden?
Na, gut, dann mal ab vom Geld:
Hast Du auch ein Leben ohne Mann, an dem Du Dich ausrichtest?
Wenn Du mit Deinem Ehemann nicht mehr sein willst, ist das eine Geschichte.
Ein Leben mit einem anderen Mann, ist eine ganz andere Geschichte.
Und irgendwo dazwischen müsstest Du für Dich die Hauptrolle spielen.
- Nochmal etwas ganz anderes, ist aber nirgends zu erkennen.
Da scheint vieles durcheinander zu gehen.
- Du bist im Moment und auf weiteres finanziell von Deinem Ehemann abhängig und mit 3 Kindern zu dem sehr gebunden und Du bist auf dem besten Weg, Dich von einem nächsten Mann, der fragwürdige Forderungen stellt, emotional und finanziell abhängig zu machen.
Das halte ich für keine förderliche Idee. Weder für Dich, noch für die Kinder.
Dein Ehemann hat Dich woraus gerettet?
Und der zweite Mann rettet Dich aus der ersten Ehe, die nicht mehr reizvoll genug ist und außerdem zu schuldbeladen?
Das fühlt sich an wie: Vom Regen in die Traufe mit zwischenzeitlichem, verlockendem, aber sicher nicht anhaltendem Hoch.
Ohne Drumherum-Geschwätz und auch nicht nur, weil es "Mode ist": Ich empfehle Dir, Deine Situation mit einem guten Psychologen zu sortieren und vielleicht auch in Richtung ganz neuer Möglichkeiten anzudenken - für Dich und mit Deinem Mann zusammen. Nicht jeder erstbeste mann am Horizint mit dem frau sexuelle Höhenflüge und Gefühlsachterbahnen erlebt ist automatisch der Prinz des neuen Alltags. Das klingt nämlich alles ... verkorkst. Und eine Nummer zu groß für hier.
Zum eigenen Wiederholungstäter wird man schneller als man gucken kann. Trau, schau wem und Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.Als wir uns kennen lernten, ging alles sehr schnell. Heute weiß ich nicht mehr, was ich mir damals dabei gedacht habe.
Ich stand damals am Anfang meines Studiums und lernte ihn während eines Praktikums kennen. Wir verliebten uns schnell, ich war von meinen Gefühlen durcheinander.
Oma-Sprüche, aber deshalb keineswegs zu verachten.Geändert von Inaktiver User (26.06.2008 um 00:55 Uhr)
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26.06.2008, 08:03
AW: Wie den Weg finden?
Hätte der Neue wirklich Verantwortungsgefühle für dich und deine Kinder,
Das zieht sich auch so ein bisschen durch den Strang und nervt mich als Mann und Vater ziemlich an.
Diese Kinder bleiben zuallererst mal Kinder von M1 und fallen in dessen Verantwortung. M2 hat mit denen im Grunde NICHTS zu tun (und schon gar nicht mit deren Unterhalt).
Das liest sich hier alles irgendwie wie die Totalentsorgung eines Menschen, der auf einen reinen Zahlesel reduziert werden soll.
Prijon
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26.06.2008, 10:20
AW: Wie den Weg finden?
Also das verstehe ich gar nicht. Ich schreibe genau das Gegenteil und du liest es als Totalentsorgung. Da schreibst du wohl eher aus eigenen Verletzungen heraus, denn mit meiner Ehe hat das nichts zu tun, trotz meiner neuen Liebe.
Zitat von Prijon
Hallo Leda.
Ich finde auch nicht, dass es ein Zeichen für besondere Verkorkstheit ist, zwischen zwei Männern zu stehen. Ich weiß, dass es nicht klug war, mich schon in jungen Jahren finanziell ganz von einem Mann abhängig zu machen, aber damals und bis heute war das für mich eine gute Entscheidung. Ich weiß auch wo ich stehe. Das wichtigste in meinem Leben sind meine Kinder. Ich bin Familienmensch und Mutter durch und durch. Und deine böswillige Unterstellung mit dem Erstbesten oder so ähnlich finde ich sehr unpassend und hat nichts mit mir und dem was ich erzählte zu tun. Vielleicht musstest du den Erstbesten nehmen, der dich wollte. Ich habe tatsächlich in den letzten Jahren meines Lebens auch andere Männer kennen gelernt, in die ich mich nicht verliebte unabhängig davon, ob sie mit mir flirteten oder nicht.
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26.06.2008, 10:30
AW: Wie den Weg finden?
Was hat der Neue, das dein Mann nicht hat? Geld ist es schon mal nicht, also ist es eher doch wohl die Bettgeschichte, denn dass er ein guter geduldiger Ersatzvater werden wird, steht in den Sternen.
Tja, da war dein Mann aber noch jünger, bzw ist der Altersunterschied noch nicht so krass zutage getreten oder? Ist ja wohl logisch, dass es sich mit 60 und nach einem Herzinfarkt nicht mehr so gut pimpert als mit 40.
Zitat von Samui
Du hast gewusst, worauf du dich einlässt, wenn du einen 20 Jahre älteren Mann heiratetest. Und jetzt willst du das sinkende Schiff verlassen?
Na dann ist ja alles klar.
Zitat von Samui
"Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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26.06.2008, 10:50
AW: Wie den Weg finden?
Hallo Nocturna. Das sind alles Gedanken, die eine Rolle spielen. Der andere Mann ist sehr leidenschaftlich und mit ihm hat der Sex eine ganz andere Dimension. Ja, er ist jünger und dadurch nicht nur im Bett potenter.
Früher hat mich der Altersunterschied nicht gestört, aber es stimmt, dass es jetzt anders ist. Komischerweise haben mich früher auch nur selten Unbekannte für seine Tochter gehalten, jetzt passiert uns das sehr oft. Das sinkende Schiff verlassen ist ein komischer Ausdruck für eine mögliche Trennung. Mein Mann hat damals auch seine Exfrau verlassen, weil er sich sein Leben mit mir schöner vorstellte als das gemeinsame Leben mit seiner damaligen Familie. War seine Frau dann auch ein sinkendes Schiff? Warum habe ich nicht auch das Recht mich für ein Leben zu entscheiden, was mir mehr geben könnte als das zukünftige Leben mit ihm. Er hat mir schließlich vorgelebt, dass man im Leben Entscheidungen treffen muss, die für einen selbst am besten sind.
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26.06.2008, 10:59
AW: Wie den Weg finden?
Niemand spricht Dir das Recht ab, Deine Entscheidung so zu treffen, wie Du es für richtig hältst.
Zitat von Samui
Du hast Deine Geschichte hier eingestellt und nach Meinungen gefragt. Und die sind nunmal unterschiedlich, aber gerade daraus kann man Gedankenanstöße beziehen.
Übrigens, eine böswillige Unterstellung habe ich weder bei Leda noch in anderen Antworten gelesen.
Ich sehe aber, dass sich aufgrund Deiner Frage andere die Gedanken machen, die Du Dir in Deinem eigenen Interesse machen solltest, BEVOR Du Dein Recht auf eine Entscheidung wahrnimmst.
Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)
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26.06.2008, 11:08Inaktiver User
AW: Wie den Weg finden?
samui,
ich versuche mal, dein thema in reduzierter form genau auf den punkt zu bringen:
- du hattest bisher ein sehr schönes , abgesichertes und auch interessantes leben (reisen) mit einem sehr sympathischen mann
- die kinder sind in dieser heilen familie aufgewachsen
- nun funktioniert's nicht mehr so gut im bett nach dem herzinfarkt deines mannes. die familie an sich ist aber immer noch bestens intakt, nur - dir ist ein bisschen langweilig
- da kommt der andere und bietet dir göttlichen sex, hat aber sonst nicht viel zu bieten, aber du verliebst dich.
wenn dem esel zu wohl wird,............
ich kann zwar dein momentanes gefühlchaos verstehen, das kann jedem passieren, würde dir aber aus meiner sicht dringend raten, etwas - nein ALLES - für deine ehe zu tun.
warum willst du alles aufgeben, deinem mann wehtun und deine kinder in ein chaos stürzen?
etwas anderes wäre es, wenn es jeden tag mord und totschlag bi euch gäbe.
aber so sehe ich deinen jetzigen zustand eher als eine vorübergehende (vielleicht kannst du da auch ein bisschen nachhelfen selbst) gefühlsaufwallung.
leiste ihn dir ( den neuen) solange es hält, aber gib doch deine ehe nicht auf.
ich wünsche dir viel kraft und alles gute
noushin
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26.06.2008, 11:08
AW: Wie den Weg finden?
Da schreibst du wohl eher aus eigenen Verletzungen heraus
Das ist falsch.
Und in Deinen Betrachtungen spielt die Frage, wie eigentlich das Verhältnis Deines Mannes zu seinen Kindern gestaltet werden könnte, nicht die allergeringste Rolle.
Prijon
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26.06.2008, 11:17
AW: Wie den Weg finden?
Unrecht hast du nicht. Es wäre schön, wenn es so einfach wäre. Eine Zeit große Gefühle, dann gehen sie auch wieder weg und die Ehe wird wieder lebendiger. Ich fürchte nur, dass sich die Gefühle zu dem anderen Mann nicht so schnell wieder auflösen werden. Dafür sind sie zu intensiv.
Zitat von Inaktiver User


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