Das bin ich auch - Treue ist mir trotzdem wichtig und für eine Beziehung wie ich sie führen möchte unabdingbar. Das hat etwas mit meiner Geschichte und meinen persönlichen Vorstellungen zu tun - nicht mit blind übernommenen Wertevorstellungen der Gesellschaft...Zitat von Inaktiver User
Was übrigens nicht heißt, dass ich bei einem Seitensprung die Beziehung sofort beenden würde - das käme darauf an, welche Gründe es dafür gab und wie mein Partner damit umgeht und ob ich damit zurecht komme...
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Thema: Bordellbesuch
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26.06.2008, 09:32Inaktiver User
AW: Bordellbesuch
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26.06.2008, 09:44Inaktiver User
AW: Bordellbesuch
Sexuelle Wünsche sind für mich/ uns kein Tabuthema!!!
Zitat von Inaktiver User
Ich sehe da auch keinen Zusammenhang - evtl. muss ich mir überlegen, was mir wichtiger ist...
Ich leben keinesfalls im Mangel - ich bin sehr glücklich und ich glaube mein Mann auch...
Wie gesagt, ich gestehe jedem Paar zu, das für sich selbst zu bestimmen - möchte aber, dass man mir das auch zugesteht ohne mich in irgendeine Schublade zu stecken oder mir erzählen zu wollen, dass ich anders glücklicher wäre - das glaube ich besser zu wissen!!!
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26.06.2008, 10:05Inaktiver User
AW: Bordellbesuch
Du, Ursella, das hab ich auch nicht auf Dich bezogen.
Fast schon mehr auf mich selbst ... aber theoretisierenderweise.
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26.06.2008, 10:08Inaktiver User
AW: Bordellbesuch
Zitat von Inaktiver User
Ich habe dich schon richtig verstanden - das ging auch nicht direkt an Dich sondern eher an rehbraune Augen
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26.06.2008, 10:12Inaktiver User
AW: Bordellbesuch
Zitat von Inaktiver User
Axo!
Dieses Thema ist ja relativ schwierig, es geht ja absolut "ans
Eingemachte".
Da wollte ich das vorsichtshalber schnell richtigstellen.
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26.06.2008, 10:28Inaktiver User
AW: Bordellbesuch
Wenn ich damit angesprochen wurde,möchte ich auch antworten.
Zitat von Inaktiver User
Ich gehe vom Eingangsposting aus,indem wieder mal zum Ausdruck kam,dass "nur" wegen einem Bordellbesuch und einem nicht offen geführten Gespräch eine im Grunde gute Beziehung gesprengt wird,weil dies Tabuthemen sind.
Ich habe am eigenen Leib erfahren dürfen,dass es möglich sein kann,an solchen Katastrophen zu wachsen und gerade dadurch die Tiefe der Liebe in der Beziehung zu spüren.
Hätten bei uns die Normen der Gesellschaft gegriffen ,wäre mein Mann alleine schon wegen des "verletzten Stolzes" gegangen oder wir würden uns täglich mit diesen Schmerzen der Ereignisse unnötig quälen.
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26.06.2008, 12:00Inaktiver User
AW: Bordellbesuch
Zitat von Inaktiver User
Du bist - finde ich - schon einen Schritt weiter. Daher verstehe ich auch, daß Du die TE recht energisch drauf hinweist. Weil es eben so viele Chancen dadurch gibt.
"Wir anderen" - haben diese "Umstände" eben zum Glück (? oja, doch zum Glück) nicht, und können ohne Anlaß unsere Standpunkte überdenken.
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26.06.2008, 12:51Inaktiver User
AW: Bordellbesuch
Das leuchtet mir vollständig ein und ich bemerke da auch bei uns eine sehr positive Entwicklung. Wir können heute im sexuellen Bereich über fast alles reden. Aber eben nur fast.
Zitat von Inaktiver User
Dabei unterscheide ich zwei Kategorien von Wünschen: Wünsche, die in einer Zweierbeziehung grundsätzlich erfüllbar sind, wenn beide damit einverstanden sind. Das beinhaltet die ganze Bandbreite an sexuellen Spielmöglichkeiten. Solche Wünsche kommen bei uns alle auf den Tisch und da gibt es keine Tabus mehr.
Es gibt aber auch Wünsche, die der Partner/die Partnerin nicht erfüllen kann, weil sie von Drittpersonen abhängig sind (z.B. der Wunsch nach "fremder Haut"), oder aber vom Partner/von der Partnerin rein physisch nicht erfüllbar sind (z.B. der Wunsch nach "Busensex" bei einer Partnerin mit Körbchengröße A). Die Übermittlung solcher Wünsche an den Partner finde ich heikel. Das ist meiner Meinung nach nur dann notwendig, wenn ein solcher Wunsch zur fixen Idee geworden ist die nach Erfüllung schreit. Dann muss ich mit dem Partner darüber reden und ihm die Möglichkeit geben, den Wunsch zu akzeptieren oder aber die Konsequenzen zu ziehen. Wenn ich aber von einer Erfüllung absehen kann, z.B. weil mir die Partnerschaft wichtiger ist als sexuelle Selbstverwirklichung, dann sehe ich nicht ein, warum ich den Partner mit solchen Wünschen vor den Kopf stoßen sollte und dabei riskiere, dass der Partner und die Beziehung massiv darunter leiden. Oder sehe ich das jetzt ganz falsch...?
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26.06.2008, 12:57Inaktiver User
AW: Bordellbesuch
Zitat von Inaktiver User
alexis, ich kann nur von meiner Sichtweise sprechen, und ich meine, nein, Du siehst es nicht falsch.
Aber diese Wünsche, die den Partner vor den Kopf stoßen, müssen ihn nicht lebenslänglich vor den Kopf stoßen.
Verstehst Du, was ich meine?
Mich stieß früher z. B. die Frage nach einer dritten Person im Bett vor den Kopf - dabei fragte er nur, ob ich mir das vorstellen könnte oder ob ich den Wunsch hätte! Also gar nicht mal als seinen Wunsch formuliert. (Ohne Beziehung war ich auch nicht grad so das Mauerblümchen, mir ist sowas nicht fremd. Das weiß er auch).
Nun - nicht, daß ich unbedingt wollte, müßte oder so was, meine Hörner sind quasi abgestoßen - wenn das ein Wunsch seinerseits wäre, und noch existent ist, hätte ich kein Problem mehr. Ungewohnt wärs natürlich - aber genau das ist ja der Reiz, wenn man so etwas wünscht.
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26.06.2008, 13:04
AW: Bordellbesuch
Falsch? Was heisst schon richtig oder falsch in Beziehungsdingen?Es gibt aber auch Wünsche, die der Partner/die Partnerin nicht erfüllen kann, weil sie von Drittpersonen abhängig sind (z.B. der Wunsch nach "fremder Haut"), oder aber vom Partner/von der Partnerin rein physisch nicht erfüllbar sind (z.B. der Wunsch nach "Busensex" bei einer Partnerin mit Körbchengröße A). Die Übermittlung solcher Wünsche an den Partner finde ich heikel. Das ist meiner Meinung nach nur dann notwendig, wenn ein solcher Wunsch zur fixen Idee geworden ist die nach Erfüllung schreit. Dann muss ich mit dem Partner darüber reden und ihm die Möglichkeit geben, den Wunsch zu akzeptieren oder aber die Konsequenzen zu ziehen. Wenn ich aber von einer Erfüllung absehen kann, z.B. weil mir die Partnerschaft wichtiger ist als sexuelle Selbstverwirklichung, dann sehe ich nicht ein, warum ich den Partner mit solchen Wünschen vor den Kopf stoßen sollte und dabei riskiere, dass der Partner und die Beziehung massiv darunter leiden. Oder sehe ich das jetzt ganz falsch...?
Aber man könnte beide Punkte auch gerade anders herum sehen.
Wann spreche ich etwa "Lust auf fremde Haut" an?
Erst dann, wenn ich meine, gar nicht mehr anders zu können oder aber bereits dann, wenn es mir, einfach so, als Wunsch und Gedanken durch den Kopf schiesst, ich aber nicht meine, meinen Worten auch unbedingt Taten folgen zu lassen? Weil mich viel eher und mindestens einfach "nur" die Meinung und Gedanken der Partnerin zu diesem Thema interessieren?
Und das andere ist die Sichtweise der Paarbeziehung als solche. So eine Art psychologischer Schalter im Kopf.
Ist die Partnerin diejenige, die mich per se daran hindert, Dinge tun zu können oder ist sie umgekehrt diejenige, mit der prinzipiell alles möglich wäre?
nette Grüsse
Kraaf


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