wohin mit der wut und der verletzung, deren auslöser er ist?
Da wäre ich mir nicht so sicher, ob er der Auslöser ist.
Prijon
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Ergebnis 11 bis 20 von 42
Thema: Lüge verzeihen oder nicht?
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18.06.2008, 10:40
AW: Lüge verzeihen oder nicht?
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18.06.2008, 11:05
AW: Lüge verzeihen oder nicht?
>bitte nicht fragen was, denn darum geht es nicht, sondern
>ums Lügen
ich finde, das spielt schon eine rolle.
hat er dir verschwiegen, dass er kifft, weil er weiss, dass du das nicht tolerierst
... oder
hat er dir verschwiegen, dass er fremdgegangen ist, weil du das ncith tolerierst
das ist fuer mich ein meilenweiter unterschied!ann-christine
lebe lieber ungewoehnlich
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18.06.2008, 11:09
AW: Lüge verzeihen oder nicht?
naja, dieses unzuverlässige verhalten macht ja etwas mit der te. insofern ist er / es der auslöser.
Zitat von Prijon
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18.06.2008, 11:29Inaktiver User
AW: Lüge verzeihen oder nicht?
Verletzungen, Enttäuschungen, Ärger - all das gehört zum Leben, und erwischt uns immer wieder. Auch Menschen, die kein Suchtproblem haben, können uns verprellen und verletzen.
Zitat von Chrissiebabe234
Deshalb haben wir nicht das Recht, ihnen respektlos zu begegnen.
Wir können uns nur abgrenzen, und gut für uns sorgen. Im Zusammenleben mit einem Süchtigen kann das beispielsweise bedeuten: Ausziehen, sich räumlich trennen. Das wäre eigenverantwortliches Verhalten für den Fall, dass Übergriffe, Gewalt (physische wie psychische), Verhaltensweisen, mit denen man sich nicht anfreunden kann, dominieren.
Wut und Ärger kann ich äussern und als Antrieb nutzen, um Dinge, die in meiner Hand liegen, zu verändern. Und z.B. Konsequenzen ziehen, wenn es keinen Konsens gibt zwischen der Sucht meines Partners und meinen Bedürfnissen.schon klar - aber - wohin mit der wut und der verletzung, deren auslöser er ist?
Grüssle
Seawasp
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18.06.2008, 14:07
AW: Lüge verzeihen oder nicht?
Also, es wäre schon interessant zu lesen, worum es bei diesen angeblichen Lügen überhaupt geht.
Warum wird das "Lügen" von der TE so überbetont (so empfinde ich das zumindest)?
Ich muss nicht über jeden Schritt Rechenschaft ablegen, auch in einer Partnerschaft nicht.
Ich finde, man darf lügen, wenn es mir bzw. meinem Partner eine Menge Frust und Ärger erspart.
Wozu sich das Leben unnötig schwermachen?
Man kann auch Probleme herbei reden, wo eigentlich gar keine sind
Gruß
EchtefuffzigWer die Welt verändern will, sollte bei sich selbst anfangen!
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18.06.2008, 14:42Inaktiver User
AW: Lüge verzeihen oder nicht?
man merkt doch, mit welchen Themen ich mich hier in der BriCom beschäftige, dass ich das im Eingangsposting "geschaltet" habe
Zitat von Echtefuffzig
Aber von 16 Postings der TE kann man ja auch die Überschriften kurz anschauen ...
Und obwohl ich bei dem Thema auch Schwierigkeiten hätte, finde ich regurgitators Verhalten auch nicht in Ordnung.
Lass' Dir nichts versprechen, was er nicht halten wird/kann.
Gruß, Leonie
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18.06.2008, 20:14
AW: Lüge verzeihen oder nicht?
also, ich bin für lüge verzeihen, schließlich geht es hier nicht um fremdgehen sondern um pornos gucken
aber mal davon abgesehen...: wo ist eigentlich das problem? ist es wirklich so schlimm, wenn ein mann sich ab und an mal nen porno reinzieht? oder auch öfter...?!
locker machen, mitgucken, macht spaß und er braucht nicht mehr zu lügen ;)))
alles liebe-a prayer for the wild at heart, kept in cages-
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18.06.2008, 20:46Inaktiver User
AW: Lüge verzeihen oder nicht?
liebe rg,
ich denke, es geht dir mindestens so um die sache, wie ums lügen.
wenn es die sache ist, von der ich denke, dass sie es ist
, dann gibt es viele threads (in vielen foren, nicht nur in der bricom, das thema ist weit verbreitet
)
du dringst hier in den privtabereich deines partner ein, und ihm das "abzugewöhnen" wird nicht so funktionieren, wie du dir das wünschst.
ihn aber zu nötigen, dir immer wahrheitsmgemäß auskunft darüber zu geben, ist auf jeden fall ein übergriff und wahrt nicht den respekt und die grenzen. hier gehst du für meine begriffe eindeutig zu weit, du "rührst" in seinen gebieten um, da ist das unwahrheitsgemäße antworten von ihm fast schon vorprogrammiert.
und ja, klar hat ers dir versprochen. aber mit "rückfall" bewertest du das ganze wirklich schon krankhaft und kriminell- ein schuss übers ziel hinaus imho.
mach dich doch online schlau: viele frauen hatten vor die ähnliche situationen. lass dich inspirieren, wie sie damit umgehen, vielleicht findest du rat.
alles gute
und hab ein bißchen vertrauen, wenn geht
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18.06.2008, 20:52Inaktiver User
AW: Lüge verzeihen oder nicht?
p.s vielleicht magst du dich in bezug auf das thema (allein und partnerschaftlich) auch mit dir selbst auseinandersetzen. du scheinst voller angst, was das betrifft.
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18.06.2008, 22:35
AW: Lüge verzeihen oder nicht?
Hallo,
ihr letzten 3 Poster habt ins Schwarze getroffen
, aber ich habe es eben genau aus DEM Grund nicht erwähnt, weil ich wusste, dass dann Postings kommen würden wie, "nimm das doch nicht so ernst, ist doch sein Ding, ist doch nur porno, jeder Mann macht das, geht dich gar nix an" usw., und dies nur von der eigentlichen Problematik ablenken würde. Und mir ging es in diesem Fall WIRKLICH mehr um die Unaufrichtigkeit. Glaubt mir, ich habe mir sämtliche Threads im Internet zu dem Thema durchgelesen, habe abgewogen, habe die männliche Sichtweise nachvollzogen, verstehe es auch - aber wenn es mich trotzdem verletzt? Und auf gar keinen Fall habe ich ihm die Pistole auf die Brust gesetzt a la "Du hörst damit auf, oder ich bin weg!" (kam aber vielleicht so bei ihm an? Also dass er mich vielleicht verlieren würde? Keine Ahnung...
). Klar, mir geht es schon irgendwo um das Thema auch selbst und nicht nur das Lügen an sich, aber in diesem konkreten Fall hat mich das Verschweigen sehr gestört, denn was wird er mir in Zukunft noch verschweigen? Ich sehe auch ein, dass meine Art eventuell nicht ganz korrekt war - aber ich habe ihm lediglich erklärt, welches Problem ich damit habe, und er bot dann VON SICH AUS an - "wenn's dich so sehr stört, versuch ich's zu lassen".
Na ja, und ich grübele jetzt natürlich rum ob er dadurch, dass er es nicht lassen konnte (für ihn ist eben - wie für sehr viele Männer - seit der Pubertät Hand anlegen und Pornos eng verbunden (gehört also zusammen) und daher eine sehr tief eingebrannte Verhaltensweise. Selber Handanlegen mit Eigenfantasie ist also ungewohnt, mühseliger und mit Pornos gehts halt schneller. Sagt er.) UND dass er gelogen hat - ob das nun die klassischen Anzeichen einer Sucht sind? Sind doch die typischen klassischen Anzeichen aus dem Handbuch für Süchtige - Ausreden, lügen, verdrängen, oder nicht?
Aber ja, im Grunde fand ich es sehr bedrückend, dass er gelogen hat. Die typische Spirale - ich hätte nie gedacht dass er auch einer von denen ist - "nein ich machs nicht mehr" und dann nicht mal dazu stehen wenn's doch nicht geklappt hat.
Dass es mir wirklich mehr um das Lügen an sich geht zeigt sich daran, dass mich das Gelüge bei jeder anderen Thematik genauso gestört hätte, klar.
Ach, ich weiss im Moment gerade auch nicht was ich denken soll.
Was soll ich machen?


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