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  1. Inaktiver User

    AW: Er hat mich belogen - sorry, lang...

    Männer gehen halt meistens gerne Konflikten aus dem Weg...

    Ich würde das allenfalls als Notlüge einstufen - aber die ganze Vertrauensbasis Eurer Beziehung damit infrage zu stellen finde ich sehr übertrieben...

    Was das gängeln betrifft, Du verlangst aber doch jetzt schon wieder, dass er Dir zuliebe das "Rauchen" einstellt - ich an seiner Stelle würde das nicht tun - besonders nicht unter dem Aspekt - "wenn er mich lieben würde, würde er das für mich tun" - das ist Kinderkram...

    Wie gesagt, wenn aufgrund deiner Erfahrungen keinerlei Toleranz gegenüber Drogen und Drogenkonsum vorhanden ist und Du völlige Abstinenz von deinem Freund verlangst - dann heißt es Konsequenzen ziehen...

    Oder aber Du versuchst deine dogmatische Ansicht etwas zu lockern und zu differenzieren und etwas toleranter zu sein...

    Wäre ja auch eine Möglichkeit...

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    AW: Er hat mich belogen - sorry, lang...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ab und zu einen Joint zu rauchen, bedeutet nicht drogenabhängig zu sein. Daher bleibt meine Frage im Raum stehen: Was ist kränkend daran, wenn der Partner gelegentlich kifft?
    Kannst Du nicht verstehen, wenn jemand, der schon mal mit einem Drogenabhängigen zusammen war, keinen Freund möchte, der kifft?
    Und sei es noch so harmlos.

    Tabea
    Bis auf Weiteres a.D.

  3. Inaktiver User

    AW: Er hat mich belogen - sorry, lang...

    Zitat Zitat von Tabea
    Kannst Du nicht verstehen, wenn jemand, der schon mal mit einem Drogenabhängigen zusammen war, keinen Freund möchte, der kifft?
    Und sei es noch so harmlos.

    Tabea
    Doch Tabea das verstehen wir - dann muss sie sich einen anderen Freund suchen oder versuchen nicht alle in eine Schublade zu stecken...

    Zwischen ab und zu mal kiffen und abhängig sein, sehe ich einen himmelweiten Unterschied...

    Aber sie sucht sich keinen anderen Partner, sondern möchte ihrem Freund das Rauchen verbieten. Entweder verbiegt er sich und tut es ihr zum Gefallen oder er raucht heimlich weiter und lügt...

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    AW: Er hat mich belogen - sorry, lang...

    Zitat Zitat von alanis
    .Wir haben gestern wieder lange geredet, und ich denke schon, dass er es einfach nicht richtig kapiert hat, wie ernst mir das ist. (Was mich doch sehr stutzig macht, da ich ihm die Gründe laut und deutlich im Laufe der Jahre gesagt habe!)
    Ich denke auch, dass er das in Zukunft lassen würde. So wichtig ist es ihm wohl wirklich nicht; und in einer Beziehung verzichtet man schließlich auch gerne mal - ja, auch ich!
    Das ist wohl das Dilemma: Er hat wirklich nicht kapiert, dass es dir ernst ist. Und wenn du es ihm jetzt verzeihst, wird er wieder denken (völlig logisch für Männer): ah ja, es ist ihr also doch nicht so ernst. (Und immerhin haben ihre anderen Männer ja auch...) Jetzt bist du Schuld daran, dass er es heimlich macht und dich anlügen MUSS. Irgendwann bist du Schuld daran, dass er es nicht gelassen hast, weil du ihm ja nie gezeigt hast, dass es dir wichtig ist. Du bist also immer Schuld, und kannst nun mit oder ohne ihn leben. Allerdings sehr wahrscheinlich nicht mit ihm und ohne Drogen.

    Wenn du bei ihm bleibst und er bleibt "clean" - nimm es als Geschenk und als die seltene Ausnahme welche die Regel bestätigt...
    ...want to make a memory

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    AW: Er hat mich belogen - sorry, lang...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was ist kränkend daran, wenn der Partner gelegentlich kifft?

    Ich glaube, hier herrschen eine Menge Vorurteile und wenig Wissen über's Kiffen vor. Und nein, ich kiffe nicht.
    Nee, kränkend wären die ONSs. Das Kiffen "nur" störend.

    Was mich betrifft, ich weiß sehr gut was das bedeutet! Habe deshalb auch ein URTEIL.
    Ich habe erlebt, was das Kiffen mit einem Menschen macht - auch mit einem, der Mal behauptet hat, er mache es nur ab und zu, und er hätte es im Griff. Mit sowas muss man mir also nicht kommen!
    Aus diesem Grunde habe ich einfach ANGST, dass es in dieser oder einer nächsten Beziehung wieder passieren könnte, was mir eben schon zwei Mal passiert ist. (Wut, Lügen, Misstrauen auf beiden Seiten, Gewalt, etc., pp.)
    Um dem aus dem Weg zu gehen, wollte ich das NIE wieder haben; einen Partner der IRGENDWIE mit Drogen zu tun hat.

    Und dass er das alles weiß und es trotzdem tut, DAS ist mein Problem.

    Sicher könnte ich versuchen, das ganze Thema "Ab-und-zu-einen-rauchen" lockerer anzugehen. Dafür müsste ich mich aber mehr verbiegen als er, wenn er es aufhört.

    @ diary: Aber würde das nicht bedeuten, dass man einem Mann GAR keinen Fehler verzeihen darf??
    Nichts ist wahrem Glück so sehr im Wege wie die
    Gewohnheit, etwas von der Zukunft zu erwarten.

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    AW: Er hat mich belogen - sorry, lang...

    Zitat Zitat von alanis
    Aus diesem Grunde habe ich einfach ANGST, dass es in dieser oder einer nächsten Beziehung wieder passieren könnte, was mir eben schon zwei Mal passiert ist. (Wut, Lügen, Misstrauen auf beiden Seiten, Gewalt, etc., pp.)
    Um dem aus dem Weg zu gehen, wollte ich das NIE wieder haben; einen Partner der IRGENDWIE mit Drogen zu tun hat.
    Hat er dir denn in den 2,5 Jahren eurer Beziehung einen konkreten Anlass dazu gegeben, dass es zu Wut und Gewaltausbrüchen kommen könnte? Dass du vorbelastet bist, verstehe ich ja. Aber ist es jetzt nur eine "vage" Angst, die aus deinem Vorleben kommt, und die du deinem Partner "überstülpst", oder gibt es wirklich exakte Hinweise darauf, dass sein Verhalten irgendwie kippen könnte?
    "Ich habe eine ganz einfache Philosophie: Fülle, was leer ist. Leere, was voll ist. Kratz dich, wo es juckt."
    Alice Roosevelt Longworth (1884-1980), amerikanische Gastwirtin

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    AW: Er hat mich belogen - sorry, lang...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was das gängeln betrifft, Du verlangst aber doch jetzt schon wieder, dass er Dir zuliebe das "Rauchen" einstellt - ich an seiner Stelle würde das nicht tun - besonders nicht unter dem Aspekt - "wenn er mich lieben würde, würde er das für mich tun" - das ist Kinderkram...
    Ihm gegenüber habe ich seit Samstag nicht verlangt, dass er es jetzt doch gefälligst aufhören soll. Das ist natürlich mein Wunsch, aber das war es ja von Anfang an; wäre also müßig, das jetzt wieder zu erwähnen...
    Dieses "Wenn-er-mich-lieben-würde..." sehe ich nicht so. Da kann ich schon differenzieren; ich weiß, dass er mich liebt. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

    Ursella, ich muss sagen, jemandem zu vertrauen fällt mir grundsätzlich sehr schwer. Ich sehe oft Gespenster; meist ist es aber so, dass ich mich nicht traue, zu vertrauen - man weiß ja nie... Dass ich das sehr drastisch sehe, da gebe ich Dir Recht! In dieser Beziehung habe ich das erste Mal versucht, ein bisschen locker zu lassen und ein wenig Kontrolle gegen Vertrauen einzutauschen, was mir aber seeeeehr schwer gefallen ist. Ich bin ständig bemüht, aber solche "Kleinigkeiten" (dafür halten es jedenfalls Andere) werfen mich meilenweit zurück...
    Nichts ist wahrem Glück so sehr im Wege wie die
    Gewohnheit, etwas von der Zukunft zu erwarten.

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    AW: Er hat mich belogen - sorry, lang...

    Zitat Zitat von meikeline
    Hat er dir denn in den 2,5 Jahren eurer Beziehung einen konkreten Anlass dazu gegeben, dass es zu Wut und Gewaltausbrüchen kommen könnte? Dass du vorbelastet bist, verstehe ich ja. Aber ist es jetzt nur eine "vage" Angst, die aus deinem Vorleben kommt, und die du deinem Partner "überstülpst", oder gibt es wirklich exakte Hinweise darauf, dass sein Verhalten irgendwie kippen könnte?
    Nein, dann hätte ich sofort die Flucht ergriffen! Aber früher habe ich auch keine Anzeichen gesehen; ich möchte mich davor wappnen, wieder blauäugig in "sowas" hineinzulaufen. Obwohl er mir tatsächlich persönlich keinen Anlass zu irgendwelchen Befürchtungen geliefert hat.
    Nichts ist wahrem Glück so sehr im Wege wie die
    Gewohnheit, etwas von der Zukunft zu erwarten.

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    AW: Er hat mich belogen - sorry, lang...

    Zitat Zitat von alanis
    Ursella, ich muss sagen, jemandem zu vertrauen fällt mir grundsätzlich sehr schwer. Ich sehe oft Gespenster; meist ist es aber so, dass ich mich nicht traue, zu vertrauen - man weiß ja nie... Dass ich das sehr drastisch sehe, da gebe ich Dir Recht! In dieser Beziehung habe ich das erste Mal versucht, ein bisschen locker zu lassen und ein wenig Kontrolle gegen Vertrauen einzutauschen, was mir aber seeeeehr schwer gefallen ist. Ich bin ständig bemüht, aber solche "Kleinigkeiten" (dafür halten es jedenfalls Andere) werfen mich meilenweit zurück...
    Liegt dein Problem dann aber nicht eher in diesem Absatz als in der Tatsache, dass dein Freund ab und zu mal kifft?
    "Ich habe eine ganz einfache Philosophie: Fülle, was leer ist. Leere, was voll ist. Kratz dich, wo es juckt."
    Alice Roosevelt Longworth (1884-1980), amerikanische Gastwirtin

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    AW: Er hat mich belogen - sorry, lang...

    Zitat Zitat von meikeline
    Liegt dein Problem dann aber nicht eher in diesem Absatz als in der Tatsache, dass dein Freund ab und zu mal kifft?
    Richtig! Es geht um das Lügen. (s. Titel des Threads)

    Natürlich hätte er mich nicht anlügen müssen, wenn ich nix gegen das Kiffen hätte. Oder wenn er es nicht gemacht hätte. Also, Auslöser für das Problem war das Kiffen.

    Das große Problem das ich jetzt habe ist, dass ich nicht weiß, wie ich mit seinem Lügen umgehen kann.
    Nichts ist wahrem Glück so sehr im Wege wie die
    Gewohnheit, etwas von der Zukunft zu erwarten.

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