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  1. Inaktiver User

    AW: Philosophische Frage

    @karina: sein sonstiges Verhalten? Er ist sehr fürsorglich, liebevoll, lustvoll, freundlich, stolz, feinfühlig, gutherzig. Ich fühle großes Glück mit ihm und - womit wir wieder beim Thema sind: Angst, dass die schönen Gefühle enden könnten und die schönen Situationen keinen Bestand haben.

    leider hab ich nicht alles gelesen, sondern nur deinen ersten beitrag.
    deshalb möchte ich fragen. angst die in dir ist, durch deine erziehung und erlebtes als kind, oder durch erfahrung aus anderen beziehungen die negativ in dir sitzt ?
    oder lässt sein verhalten in dir angst auslösen ?

    oder liegt es in deiner betrachtungsweise das glück nicht von dauer sein kann ?
    wenn ja, dann würd ich sagen, hast du recht.
    denn glück ist ein momentaner zustand .

    warum ist es nicht möglich, dass dein glück das du fühlst mit ihm, in dir das gefühl der zufriedenheit nicht auslöst ?
    Geändert von Inaktiver User (06.06.2008 um 17:37 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Philosophische Frage

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    genau DAS ist für mich die Liebe: dass ich vertrauen kann, obwohl auch ich schon einige Enttäuschungen hinter mir habe.

    Was MIR viel hilft ist zu wissen, dass ich auch alleine leben kann in jeder Hinsicht, dass ich nicht abhängig bin von einem Mann und schon garnicht von seinem Geld oder so. Ist natürlich auch wieder theoretisch, gell
    und genau DAS ist für mich nicht liebe! bleiben wenn ich enttäuscht worden bin von meinem partner!
    wo war seine liebe als er mich enttäuschte und dies wohlmöglich lange verheimlicht hat?

    warum nicht alleine leben wenn man sicher ist, dass man das so gut kann? wenn man nicht abhängig ist, warum nicht gehen?

    lara

  3. Inaktiver User

    AW: Philosophische Frage

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    @

    warum ist es nicht möglich, dass dein glück das du fühlst mit ihm, in dir das gefühl der zufriedenheit nicht auslöst ?
    das finde ich eine gute frage, würde mich auch interessieren.

    lara

  4. Inaktiver User

    AW: Philosophische Frage

    zitat lara 06:
    wo war seine liebe als er mich enttäuschte und dies wohlmöglich lange verheimlicht hat?

    das ist eine frage, die sich , meiner meinung nach, jeder stellen sollte, der einen partner hat der betrügt. ( ob heimlich oder offen )
    und nicht stattdessen in irgendwelchen moralischen werten suchen.
    Geändert von Inaktiver User (06.06.2008 um 19:29 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Philosophische Frage

    lara,

    elli bezog sich, nach meiner Interpretation ihres Posts, auf

    - Vertrauen in einer neuen Partnerschaft, vertrauen trotz Enttäuschungen in vorangegangenen Beziehungen

    und

    - unabhängig von einem Partner zu sein, also nicht zwingend eine neue Partnerschaft eingehen zu müssen, um "lebensfähig" zu sein.

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    AW: Philosophische Frage

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich fühle großes Glück mit ihm und - womit wir wieder beim Thema sind: Angst, dass die schönen Gefühle enden könnten und die schönen Situationen keinen Bestand haben.
    Vielleicht hilft es dir, wenn du dir sagst: Ja, sie werden irgendwann enden. Spätestens, wenn eure Zeit auf dieser Erde abgelaufen ist. Das klingt vielleicht kalt, ist es aber nicht. Es ist einfach eine Gewissheit, die dir sagen soll: Lebe im jetzt. Und wie sich die grossen Glücksgefühle bis zum Ende verhalten, wirst du nie im voraus wissen. Das musst du im Herzen akzeptieren, sonst kannst du nicht frei loslassen. Angst ist lähmend. Setz dich mit ihr auseinander, wenn sie dich akut betrifft, und dieser Zeitpunkt ist jetzt nicht.

    Jeden Tag könnte alles passieren. Eine Begegnung mit einer anderen Frau, einem anderen Mann, ein Unfall der das Leben umkrempelt, ein Auto das falsch abbiegt, ein Zug der entgleist, ein Opa der die rote Ampel übersieht, eine plötzliche schwere Krankheit, etc, etc, etc. - und alles hängt oft nur von kleinen Momentaufnahmen ab. Wenn du spürst, dass es sovieles gibt, was das jetzige Glück zerstören könnte, dass du es überhaupt nicht unter Kontrolle bekommen kannst - dann kannst du es leichter akzeptieren und die Momente intensiver sehen, die dich glücklich machen.

    Solange es deine glücklichen Momente nicht trübt, dass er (noch) nicht schafft, ehrlicher zu sein. Mich nerven kleine Unehrlichkeiten auch sehr. Ist der Weg aber für dich angenehm und schön, dann bist du auch auf dem richtigen.
    Geändert von Divino (06.06.2008 um 23:55 Uhr)

  7. User Info Menu

    AW: Philosophische Frage

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    in letzter Zeit häuft sich hier in der BriCom wieder das schönredende und entschuldigende Argument:"er geht halt den Weg des geringsten Widerstandes" oder "wenn Du so hysterisch bist (bzw. so ein Theater machst), dann muss er doch lügen" oder "Notlügen machen doch alle mal".
    Leonie, ich muss das nochmal aufgreifen, weil das mit dem hysterisch ja in einem Nachbarstrang von mr kam.

    Ich wollte das Lügen weder schönreden noch entschuldigen. Ich halte Ehrlichkeit für mit das Wichtigste in einer Beziehung. Ich sah nur in dem in meinen Augen hysterischen Verhalten der Schreiberin einen GRUND für die Lügen ihres Partners. Ich halte Lügen immer für verkehrt.

    Tabea
    Bis auf Weiteres a.D.

  8. Inaktiver User

    AW: Philosophische Frage

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    lara,

    elli bezog sich, nach meiner Interpretation ihres Posts, auf

    - Vertrauen in einer neuen Partnerschaft, vertrauen trotz Enttäuschungen in vorangegangenen Beziehungen

    und

    - unabhängig von einem Partner zu sein, also nicht zwingend eine neue Partnerschaft eingehen zu müssen, um "lebensfähig" zu sein.
    Genau, Sariana, danke für deine Klarstellung ! Auf die andere Interpretation wäre ich nie gekommen.....

    Zitat Zitat von lara
    ...warum nicht alleine leben wenn man sicher ist, dass man das so gut kann? wenn man nicht abhängig ist, warum nicht gehen?.
    Mein Güte, DIESE Schlussfolgerung aus meiner Aussage ist doch nu wirklisch käs', oder ? Sorry, aber das musste numal jetzt SO gesacht werden ! *duck*

    Ich habe vor meiner Ehe 15 Jahre alleine gelebt, hatte in dieser Zeit feste Beziehungen, aber auch Zeiten ohne Beziehung. Ich war 12 Jahre verheiratet, jetzt lebe, nein wohne , ich mit meiner Tochter (wieder) alleine und habe einen festen Partner.

    Abhängigkeiten sind nur dann nicht förderlich für die Beziehung, wenn sie nicht-emotionale Aspekte betreffen, eben grade die finanzielle Seite oder soziale Position zum Beispiel. Ich denke dabei im Extremfall an die "Frau Doktor", die auf dem Standesamt promoviert hat oder die Porschefahrerin, die sich das Gefährt alleine mit ihrem eigenen Einkommen nicht leisten könnte. Wenn DAS die Grundlage der Beziehung ist, dann ist genau das für mich Abhängigkeit im unguten Sinne sozusagen. Und genau diese Abhängigkeit möchte ich für mich nicht, sie tut der Beziehung zu einem Partner nicht gut.


    Gruss, Elli
    Geändert von Inaktiver User (07.06.2008 um 11:40 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Philosophische Frage

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    lara,

    elli bezog sich, nach meiner Interpretation ihres Posts, auf

    - Vertrauen in einer neuen Partnerschaft, vertrauen trotz Enttäuschungen in vorangegangenen Beziehungen

    und

    - unabhängig von einem Partner zu sein, also nicht zwingend eine neue Partnerschaft eingehen zu müssen, um "lebensfähig" zu sein.
    ich weiss, das meinte ich auch.
    vertrauen in eine neue partnerschaft ist nach einem betrug sehr schwierig, auch wenn der neue partner nichts dafür kann, ist vertrauen nicht einfach so wieder da.
    vertrauen muss wachsen und das kann nur geschehen wenn der neue partner und ich selber daran arbeiten.

    lara

  10. Inaktiver User

    AW: Philosophische Frage

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Mein Güte, DIESE Schlussfolgerung aus meiner Aussage ist doch nu wirklisch käs', oder ? Sorry, aber das musste numal gesacht werden !


    Gruss, Elli
    nein, das ist nicht käse.
    wieviele menschen kennst du, die in einer partnerschaft leben die unglücklich ist, nur weil sie angst haben zu gehen?
    ich einige!

    darum meinte ich, warum nicht gehen wenn man unabhängig sein kann, wenn man weiss, dass man alleine leben kann.

    lara

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