das meinte ich doch mit wie "dreck" behandeln...
ich habe ihn links liegen lassen
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17.05.2008, 14:32
AW: Kann er sich ändern?WILL er sich ändern?
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17.05.2008, 14:35Inaktiver User
AW: Kann er sich ändern?WILL er sich ändern?
Jemanden wie dreck behandeln bedeutet für mich, ihn mit Kraftausdrücken belegen, ihn erniedrigen und beleidigen.
Zitat von Lady3009
Jemanden links liegen lassen heißt für mich, den anderen nicht wahrnehmen, er existiert nciht für mich, ist mir fremd, ich kenne ihn nicht.
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17.05.2008, 14:44Inaktiver User
AW: Kann er sich ändern?WILL er sich ändern?
Das ist das Gleiche wie mit Alkoholabhängigen.... denen kann man nicht helfen!!! Eine meiner Freundinnen hat dieses Problem mit ihrer Mutter, die Mutter verspricht, verspricht, verspricht... und wird dann irgendwann von der Polizei nach Hause gebracht, weil sie im besoffenen Kopf irgendwo herumrandaliert hat.
Zitat von Inaktiver User
Meine Freundin hat eine Therapie gemacht um aus diesem: "ich rette dich, tu es für mich usw." herauszukommen.
Sie musste sie loslassen ....
Frieda
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17.05.2008, 14:47Inaktiver User
AW: Kann er sich ändern?WILL er sich ändern?
Für Angehörige von Alkoholikern gibt es ja die Al-Anon. Vielleicht gibt es auch ähnliche Gruppen für diesen Fall?
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17.05.2008, 14:51
AW: Kann er sich ändern?WILL er sich ändern?
sofern er nicht von selbst anerkennt, dass er süchtig ist und sich hilfe sucht, wirst du keine chance haben. du kannst ihn nicht zur abstinenz bewegen, wenn er selbst keine motivation dazu hat.
wenn du mit dieser abhängigkeit nicht leben kannst - und ich denke frau kann das auf dauer nicht, denn ein süchtiger fällt permanent respektive über lange strecken als partner komplett aus, dann musst du dich distanzieren, bzw. trennen.
es bringt nichts, dich auf ihn zu fixieren und seine kämpfe kämpfen zu wollen. das ist in der tat eine form von co-abhängigkeit.
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17.05.2008, 15:25Inaktiver User
AW: Kann er sich ändern?WILL er sich ändern?
Stehe Drogen nicht unkritisch gegenüber.Aber ich weiss aus meinem Umfeld keinen,der wegen Grasrauchen Probleme hatte,im Gegensatz zu denen ,die regelmäßig Alkohol konsumieren.Da kam es eher immer wieder mal zu Situationen,die nicht gut anmuteten.
Sofern mein Partner dies mit Genuss machen würde,hätte ich keinerlei Probleme.Nur weil der Staat den Alkoholkonsum toleriert,ist dies nicht eine akzeptable Droge für mich,wenn ich an die Auswirkungen in unserer Gesellschaft (Komasaufen,Verkehrstote,betrunkene,gewalttätige Männer) denke.
Da sehe ich es lieber ,wenn jemand sich am Wochenende einen Joint in Ruhe gönnt,wie andere ihr maßvolles Glas Wein oder ein gutes Essen.
Einen Kettenraucher mit all seinen Auswirkungen (Gestank,Suchtverhalten,Krankheiten,Rücksichtslosi gkeit) könnte ich nicht ertragen,im Gegensatz zu einem Menschen,der etwas mit Genuss einnimmt.
Überdenke mal Deine Einstellung,WARUM Du mit seinem Genussmittel ein Problem hast.Ob dies wirklich nur sein Umgang damit ist oder nicht doch der Staat Dir durch die Illegalität zu schaffen macht.
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17.05.2008, 16:52
AW: Kann er sich ändern?WILL er sich ändern?
also Cannabis rauchen finde ich definitiv weder krank noch suchtgefährdend....
und absolut nicht mit Alkohol zu vergleichen...
Maria Johanna wird auch bei Krebs eingesetzt... zur Schmerzbehandlung...
Das einzigste was mich dabei stören würde, wäre ein gewisser Grad an Gleichgültigkeit, der wenn täglich konsumiert auftreten kann..
lieber dann mit Genuss wie ein gutes Glas Wein...
einigt Euch doch auf einen Kompromiss..1 x mal die Woche oder so...
aber sicher nicht in dem Maß wie die TE dies als Begründung für alles was er falsch macht bringt..
und ihn wie Dreck zu behandelt weil er Gras raucht...
na ja...Geändert von raini40 (17.05.2008 um 16:55 Uhr)
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Das Glück besteht nicht darin, dass du tun kannst, was du willst, sondern darin, dass du auch immer willst, was du tust
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17.05.2008, 17:13Inaktiver User
AW: Kann er sich ändern?WILL er sich ändern?
Das ist auch meine Meinung! Aufpassen müssen Jugendliche, da das Zeug was heute verkauft wird echt abhängig macht und um ein Vielfacheres süchtiger macht als das was man früher so rauchte. Aber ein Erwachsener der sich dieser Gefahr bewusst ist müsste das eigentlich dosieren können.
Was ich schon verstehe ist, dass man zu Zugekifften wenig Zugang hat wenn man selbst nicht auch geraucht hat. Das ist zumindest anders als mit Alkohol. Viele werden nach Alkoholkonsum (nicht übertriebenem) änhänglicher, offener, oft amüsanter... das kann man von Kiffern nicht unbedingt sagen, die tauchen in ihre eigene Welt ab.
Ich denke, dass das auch ein Problem der TE sein könnte. Aber ich habe so den Eindruck, dass sie ihn selbst in dem Zustand nie erlebt, oder?
Frieda
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18.05.2008, 08:31
AW: Kann er sich ändern?WILL er sich ändern?
'ein gewisser grad' ist sehr wohlwollend ausgedrückt.
Zitat von raini40
wenn da jemand dauerbekifft ist, sich täglich mehrere 'süße zigarettchen' reinzieht, dann kannst du ihn nicht mehr als partner bezeichnen - der guckt mit verschleiertem blick aus rotgeränderten augen durch dich hindurch, sitzt permanent vorm rechner und beachtet nichts und niemanden mehr, der ist kontakt- und beziehungsgestört und kriegt seinen job nicht mehr auf die reihe. das einzige interesse, dass der hat, ist seinen pegel zu halten und damit die realität möglichst lange zu vermeiden. vielleicht mach cannabis nicht körperlich abhängig, aber suchtverhalten ist das in jedem fall.
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18.05.2008, 08:40
AW: Kann er sich ändern?WILL er sich ändern?
nein. es gibt eine ganze reihe von erwachsenen, die das nicht mehr im griff haben, der freund der te ist ein gutes beispiel dafür, mehr beispiele gibt's im suchtunterforum. ich selbst war mit einem dauerkiffer zusammen und kann sagen, der hat nichts mehr wahrgenommen, das war ein verhalten wie pegeltrinken, da wurde jeden abend und an den we's und nachdem er seinen job verloren hatte, eine zeit lang jeden morgen um 11.00 Uhr der erste joint gedreht und konsumiert.
Zitat von Inaktiver User
der hat gras geraucht, was er nicht so stark dosiert hatte, dass er den abflug macht, aber dafür hat er sich über den tag verteilt bestimmt 6 - 10 von den dingern reingezogen. der stand permanent neben sich. die kiffer kannst du nicht mehr erreichen, die befinden sich emotional hinter panzerglas und das ist für einen partner unzumutbar.
im gegensatz zum alkoholkonsum ist das für aussenstehende nicht imer sofort wahr zu nehmen. die fahren ja auch auto oder motorrad, wenn sie breit sind, die rauchen gerade soviel, dass es anderen nicht auffällt.Geändert von Chrissiebabe234 (18.05.2008 um 08:44 Uhr)


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