Aber das ist doch eigentlich eher die Ausnahme, dass man es "mal" so macht, weil es so leicht ist. Die Geschichten, die ich kenne (inklusive meiner eigenen) waren immer sehr kompliziert, die beteiligten Personen haben es sich alles andere als leicht gemacht. Und alle haben diesen Affärenmenschen eben als etwas ganz Besonderes empfunden.Zitat von Inaktiver User
Ich kenne niemanden der nicht mit dem Herz voll und ganz dabei war. Was nicht heißt dass es diese Leute nicht gibt, aber die reden wohl weniger darüber oder ich kenne sie nicht...
Frieda
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12.05.2008, 14:42Inaktiver User
AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?
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12.05.2008, 15:43
AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?
Jetzt möchte ich einen nachvollziehbaren Grund lesen, der es rechtfertigt, einem anderen die freie Entscheidung zu nehmen (so er nicht unter Vormundschaft steht!).
Zitat von Inaktiver User
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12.05.2008, 15:45
AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?
Habe eben ewig lang geantwortet. Alles weg nachdem ich auf Vorschau geklickt habe. Schade, vielleicht hätte man mich ja verstanden.
Meine keine Betrüger, die nicht betrügen, sondern mit offenen Karten spielen. Meine Leute, die ihre Partner hintergehen, lügen und betrügen und ihnen die freie Entscheidung nehmen, mit den "Taten" ihres "Partners" zu leben. Ich meine Menschen, die sich die Freiheit nehmen sich auszuleben, aber dem Partner das Recht nehmen selbst zu entscheiden, ob sie damit leben wollen oder nicht. Und sich vielleicht noch einreden, dem anderen einen Gefallen zu tun, weil man ihm/ihr ja nicht wehtun möchte. So ganz uneigennützig eine Beziehung aufrechterhalten, die der ahnungslose Partner "so" vielleicht gar nicht möchte. Ich meine den Schmerz, den Vertrauensverlust, dass in der Hölle landen, wenn man merkt, dass mann/frau von dem/derjenigen hintergangen wurde, der man/frau das absolute Vertrauen, die vollständige Liebe und vieles mehr (Einschränkungen, Arbeit, Rücksicht und vieles mehr) gegenüber gebracht hat.
Meinst du damit, dass der arme Betrüger die Zwickmühle seiner oftmals extremen sexuellen Wünsche mit einem schlechten Gewissen bezahlt? Nicht fähig ist, seinen "Lebenspartner" darüber aufzuklären und wenn der diese nicht erfüllen möchte, sich dann anderweitig zu versorgen und die vorhandenen Annehmlichkeiten weiter zu genießen, als sich zu trennen? Ohne Einbußen "sein Leben genießen möchte"? Oder denkst du im Ernst, dass es ich um Leute handelt, deren Partner wissen was sie treiben? Wenn das so wäre, würde ich nicht von verletzten Gefühlen, von in der Hölle aufwachen, von zerstörten Beziehungen, von Leid und Elend reden. Wenn etwas in der Beziehung nicht stimmt, dann sollte der, der dieser Meinung ist, mit dem Partner reden und kein Doppelleben führen. Das ist Betrug. Dass meine ich nicht im strafrechtlichen Sinne, wobei es da strafbar ist, weil der finanzielle Betrug allgemein höher als zu sanktionieren angesehen wird, als jemanden seine "Lebenszeit" zu nehmen, die er mit einem Partner verbringen könnte, der auf gleicher Wellenlinie schwimmt. Ich rede nicht von moralischen Aspekten, ich meine, dass man keinen Menschen, erst recht nicht unter dem Pseudonym der "Liebe" derartig missbrauchen darf. Das ist egoistisch und niederträchtig. Jeder hat ein Recht auf Selbstbestimmung, nicht nur der Betrüger!!!!
Jetzt möchte ich einen nachvollziehbaren Grund lesen, der es rechtfertigt, einem anderen die freie Entscheidung zu nehmen (so er nicht unter Vormundschaft steht!).
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12.05.2008, 16:16
AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?
Liebe Entwederoder,
wenn du glücklich mit deinem Partner bist, so lang ihr zusammen seid, und wenn ihr genug Zeit habt, um dieses Glück zu genießen - was interessiert es dich dann, was er tut, wenn du gerade nicht dabei bist? Und was geht es dich an, so lang dir selbst nichts fehlt?
Sensala
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12.05.2008, 16:20Inaktiver User
AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?
Ein guter Grund, fremdzugehen:Jetzt möchte ich einen nachvollziehbaren Grund lesen, der es rechtfertigt, einem anderen die freie Entscheidung zu nehmen (so er nicht unter Vormundschaft steht!).
totale Verweigerung der Ehefrau
Ein Arbeitskollege von mir hat seine Frau auf Knien angefleht, doch mal wieder Sex mit ihm zu haben - nach 4!!!! Jahren.
Sie hat einfach keinen Bock und auch keine Lust, sich mit ihm unter fachkundiger Beratung an einen Tisch zu setzen.
Das ist aus meiner Sicht ein guter Grund, die Ehe aufzukündigen.
Allerdings hängt der Mann sehr an seiner Familie.
Jetzt geht er fremd und ich finde es okay, denn die Frau misbraucht ihn die Familie zu finanzieren und verweigert ihr Pflichten als Ehefrau!
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12.05.2008, 16:26Inaktiver User
AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?
Was für eine Moralkeule - hast Du in Deinem Leben noch keinen Fehler begangen?Habe eben ewig lang geantwortet. Alles weg nachdem ich auf Vorschau geklickt habe. Schade, vielleicht hätte man mich ja verstanden.
Meine keine Betrüger, die nicht betrügen, sondern mit offenen Karten spielen. Meine Leute, die ihre Partner hintergehen, lügen und betrügen und ihnen die freie Entscheidung nehmen, mit den "Taten" ihres "Partners" zu leben. Ich meine Menschen, die sich die Freiheit nehmen sich auszuleben, aber dem Partner das Recht nehmen selbst zu entscheiden, ob sie damit leben wollen oder nicht. Und sich vielleicht noch einreden, dem anderen einen Gefallen zu tun, weil man ihm/ihr ja nicht wehtun möchte. So ganz uneigennützig eine Beziehung aufrechterhalten, die der ahnungslose Partner "so" vielleicht gar nicht möchte. Ich meine den Schmerz, den Vertrauensverlust, dass in der Hölle landen, wenn man merkt, dass mann/frau von dem/derjenigen hintergangen wurde, der man/frau das absolute Vertrauen, die vollständige Liebe und vieles mehr (Einschränkungen, Arbeit, Rücksicht und vieles mehr) gegenüber gebracht hat.
Meinst du damit, dass der arme Betrüger die Zwickmühle seiner oftmals extremen sexuellen Wünsche mit einem schlechten Gewissen bezahlt? Nicht fähig ist, seinen "Lebenspartner" darüber aufzuklären und wenn der diese nicht erfüllen möchte, sich dann anderweitig zu versorgen und die vorhandenen Annehmlichkeiten weiter zu genießen, als sich zu trennen? Ohne Einbußen "sein Leben genießen möchte"? Oder denkst du im Ernst, dass es ich um Leute handelt, deren Partner wissen was sie treiben? Wenn das so wäre, würde ich nicht von verletzten Gefühlen, von in der Hölle aufwachen, von zerstörten Beziehungen, von Leid und Elend reden. Wenn etwas in der Beziehung nicht stimmt, dann sollte der, der dieser Meinung ist, mit dem Partner reden und kein Doppelleben führen. Das ist Betrug. Dass meine ich nicht im strafrechtlichen Sinne, wobei es da strafbar ist, weil der finanzielle Betrug allgemein höher als zu sanktionieren angesehen wird, als jemanden seine "Lebenszeit" zu nehmen, die er mit einem Partner verbringen könnte, der auf gleicher Wellenlinie schwimmt. Ich rede nicht von moralischen Aspekten, ich meine, dass man keinen Menschen, erst recht nicht unter dem Pseudonym der "Liebe" derartig missbrauchen darf. Das ist egoistisch und niederträchtig. Jeder hat ein Recht auf Selbstbestimmung, nicht nur der Betrüger!!!!
Ganz ehrlich, man kann aus Sex auch´n Drama machen - führt dann in anderen Kulturen zu übelne Auswüchsen.
Bin froh, dass hierzulande Ehebrecher nicht gesteinigt werden.
Wie sagt meine Oma immer: ein Hund beisst sich nicht alleine.
Bin auch der ansicht, dass man seinen Partner nicht gut genug gekannt hat, wenn´s angeblich ein Doppelleben gab.
In den allermeisten Fällen muss man bei notorischen Fällen schon mit Gealt wegschauen.
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12.05.2008, 16:29Inaktiver User
AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?
Tristania,
Zitat von Inaktiver User
so sehr ich das auch nachvollziehen kann, dass das eine ganz üble Situation ist, aber der Begriff "Pflichten der Ehefrau" hinterlässt bei mir doch einen sehr üblen Nachgeschmack, wurden damit auch früher Vergewaltigungen in der Ehe gerechtfertigt.
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12.05.2008, 16:34Inaktiver User
AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?
Ja - sehr richtig........
Zitat von Inaktiver User
Schön blöd, wer geheiratet hat oder heutigem Recht heiratet. Es wird in diesem Land niemand gezwungen.
Vergewaltigung in der Ehe wird heute auch nicht gleichwertig zu einer Vergewaltigung ausserhalb der Ehe geahndet.
Jeder, der das Model kritiklos lebt, unterstützt dieses Unrecht.
Nichts desto weniger bestehen eheliche Pflichten sehr wohl auch nach Abschaffung des entsprechenden Ehegesetzes für beide Partner bindend und einklagbar/ ggf. ein Scheidungsgrund.
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12.05.2008, 16:40Inaktiver User
AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?
Täusche ich mich, oder liegt der Fokus bei der Diskussion der sexuellen Selbstbestimmung des Menschen in den allermeisten Fällen auf dem Verweigerungsrecht - also dem Recht, keinen Sex zu haben?
Und was ist mit den Menschen, die gerne Sex hätten, aber diesen eben vom Partner nicht bekommen? Sollen die Pillen einwerfen, Sport treiben, oder was?
Gibt mir eine der absolute-Treue-Befürworterinnen bitte mal eine konkrete Antwort auf diese Frage?
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12.05.2008, 16:50Inaktiver User
AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?
Reden, reden, reden und einen Konsens mit dem Partner aushandeln.Und was ist mit den Menschen, die gerne Sex hätten, aber diesen eben vom Partner nicht bekommen? Sollen die Pillen einwerfen, Sport treiben, oder was?
Wenn mein Partner sagte: "Ich mag keinen Sex mit Dir haben, schwitz es doch einfach aus oder es interessiert mich nicht.", ist das für mich eine Demütigung meiner Person und eine Form der Nötigung.
Ich würde micht trennen.
Was mache ich aber als Mensch mit familiären/finanziellen Verpflichtungen?
Da kann ich schon nachvollziehen, dass die moralischen Bedenken eines an sich treuen Menschen irgendwann schwinden.


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