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  1. Inaktiver User

    AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?

    Und wenn was fehlt, sollte man darüber reden und nicht einfach fremd gehen. Und wenn es sich trotzdem nicht klären lässt, sollte man eine Lösung finden. Und wenn man dass, was fehlt und es nicht bekommt und nicht darauf verzichten will, sollte man Kompromisse schließen, darauf verzichten oder sich trennen.
    Denke, der Partner sollte soviel Ehrlichkeit wert sein.
    Bei dieser Aufzählung hast du nun die Variante, dass sich der verzichtende Partner das, was ihm der Partner nicht geben mag (und nur das!), woanders holt, ausgelassen. Das mag für dich keine Option sein, gehört aber sehr wohl zum Bereich der Möglichkeiten.

    Wenn darüber gesprochen wird, kann man das durchaus praktizieren.

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    AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Bei dieser Aufzählung hast du nun die Variante, dass sich der verzichtende Partner das, was ihm der Partner nicht geben mag (und nur das!), woanders holt, ausgelassen. Das mag für dich keine Option sein, gehört aber sehr wohl zum Bereich der Möglichkeiten.

    Wenn darüber gesprochen wird, kann man das durchaus praktizieren.
    Vielleicht werde ich tatsächlich immer missverstanden. Was du meinst, meinte ich mit Kompromisse finden, Lösungen usw. Diese Option steckt da mit drin. Natürlich. Ist dann ja auch offen und ehrlich und man/frau hat die Wahl, einverstanden zu sein oder nicht. Deshalb sage ich ja, heimlich fremdgehen und dem Partner (und evtl. der anderen beteiligten Person) Lügen aufzutischen oder ganz einfach nur zu verschweigen, ist nicht in Ordnung (ums mal emotionslos zu sagen).
    Sage ja, wenn alle Beteiligten einverstanden sind, ist ja alles in bester Ordnung.

  3. Inaktiver User

    AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?

    Das meinte ich aber nicht. Ein Kompromiss wäre es, wenn sich beide darauf einigen. Ich meine aber, dass ein Partner "ausschert", aber mit Ansage. Und zwar gegen den erklärten Willen des anderen. Das liegt dazwischen, und ich weiß, es klingt gemein. Ist nicht toll, aber eine Option.

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    AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das meinte ich aber nicht. Ein Kompromiss wäre es, wenn sich beide darauf einigen. Ich meine aber, dass ein Partner "ausschert", aber mit Ansage. Und zwar gegen den erklärten Willen des anderen. Das liegt dazwischen, und ich weiß, es klingt gemein. Ist nicht toll, aber eine Option.
    Ist für meine Begriffe aber in Ordnung. Wenn es nicht zwischen Tür und Angel gesagt wird. Sprich der Partner es nicht ernst nimmt bzw. keinen wirklichen Anlass hat es ernst zu nehmen, sondern als Zickigkeit betrachten muss. Man kennt sich ja ein bisschen.
    Heißt aber im Endeffekt nichts anderes, als du machtst nicht was ich will und jetzt ziehe ich meine Konsequenzen. Auch in Ordnung. War ja hoffentlich eine ganz klare Ansage.
    Kann aber auch heißen: Hilf mir, ich will dich nicht betrügen, aber du setzt dich nicht mit mir auseinander. Du nimmst mich nicht ernst. Ich habe Bedürfnisse (entweder neu entwickel oder zwischenzeitlich von dir vernachlässtigte), die du mir nicht oder nicht mehr erfüllst.
    Nach deinen bisherigen Aussagen, habe ich persönich das Gefühl, das du dich vernachlässigt fühlt. Denke mit Recht, sonst würdest du dir die Mühe nicht machen, hier zu posten. Du bist sehr angagiert und machst sehr intelligente Aussagen. Glaube nicht das du zum Sexmonster motiert bist, dass seinen Mann überfordert. Glaube,du bist ein sehr einfühlsamer Mensch, der an der Beziehung festhalten möchte, aber nicht weiter ignoriert werden möchte.
    Du suchst eine Lösung für dich und machst es dir nicht einfach, weil du weißt, dass auch fremdgehen, mit oder ohne Wissen deines Mannes, nicht die Lösung ist. Eigentlich möchtest du gar nicht fremdgehen, denke ich. Du möchtest, dass dein Mann auf dich eingeht.
    Habe ich dich falsch verstanden?

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    AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?

    Wollte noch sagen, in diesem Forum, bei diesem Thema klingt man sich sicher nicht aus Spaß ein.

    Deshalb zu Tristania:
    Ist für mich nicht nachvollziehbar, wie eine Frau sehr angagiert sich hier äußert, sehr schnell beleidigt ist, jedoch selbst gut angreift, aber eine offene Beziehung führt, wo dieses Thema ja kein Thema sein dürfte. Verstehe ich nicht, wie man/frau, sie, von diesem Thema berührt ist.
    Wenn ich eine offene Beziehung geführt hätte und damit zufrieden und glücklich gewesen wäre, wäre ich nicht auf die Idee gekommen, mich in ein Forum mit der Frage "fremdgehen, fehlt etwas in der Beziehung" einzuklinken.
    Habe selbst dies nur getan, weil ich auch nach Fehlern bei mir gesucht habe, was mir ja auch hier empfohlen wurde.
    Außer vollkommener Naivität und Blauäugigkeit, konnte ich leider bisher allerdings nichts erkennen, wa ich falsch gemacht haben könnte. Mache mir meine Naivität bezüglich "perverser" Sexualität allerdings selbst nicht zum Vorwurf. Hatte selbst nie das Bedürfnis und wurde in meiner Jugend nicht damit konfrontiert, geschweige so erzogen. Habe nach "perverv" auch nie gesucht. Bin halt auch nur so, wie ich bin und habe es meinem Ex-Partner auch nie verschwiegen.

  6. Inaktiver User

    AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?

    Ob beim Fremdgehen tatsächlich die Beziehung in Schieflage ist – das lässt sich, wie hier in vielen Antworten beschrieben, nicht pauschal beantworten.
    Grundsätzlich sehe ich es so, dass der Mensch nicht zur Treue geboren ist. Die einen beenden die Beziehung gleich, wenn etwas nicht stimmt, die anderen bringen auf eine andere Art und Weise „Leben“ in ihre Beziehung.

    Aber: Es liegt ein großer Unterschied darin, wie ein Mensch die „Untreue“ von anderen empfangen hat, wie er erzogen wurde usw.

    1.
    Wenn ich richtig gelesen habe – gänzlich durch alle Postings habe ich mich nicht durchschlagen können – leben die Befürworter des Fremdgehens in einer festen Beziehung, womöglich schon seit Jahren, die Partner haben sich auf Offenheit geeinigt. Damit möchte ich ausdrücken, dass ein sog. „sicherer Hafen“ da ist. Partner geht fremd, aber zu mir kehrt er immer wieder zurück. Auch die dritten Personen wissen i. d. R. Bescheid (habe ich das so richtig verstanden?).

    2.
    Wer jetzt aber aufgrund von Fremdgehen verlassen wurde – der empfindet das Fremdgehen auch komplett anders. Das hat nichts damit zu tun, dem anderen keine Freude zu gönnen, sondern es hat mich großem Verzicht zu tun und der Verbindung: Partner geht fremd, also will er mich nicht mehr. Es wurde gelogen und verletzt.

    Mit zunehmendem Alter könnte ich mich mit der ersten Version durchaus anfreunden, was aber ein Grundvertrauen in den Partner voraussetzt – denn ich bin zugegeben bisher nur mit Version 2 konfrontiert worden.
    Was beispielsweise würde ein Befürworter des Fremdgehens sagen, wenn der Partner plötzlich länger und öfter nicht greifbar ist, ihn in wichtigen Situationen im Stich lässt, weil er eben gerade „anderweitig“ beschäftigt ist? Und – man selbst ist quasi gerade „alleine“?

    Ich glaube – viele stellen sich die Offenheit und das „unbeschwerte“ Fremdgehen (mir fällt im Augenblick kein besseres Wort dafür ein) viel zu einfach vor. Man darf nie vergessen, dass mehrere daran beteiligt sind, Gefühle, Ängste, unterschiedliche Erfahrungen. Selbst Menschen, die eigentlich offen sind, können plötzlich Eifersucht entwickeln!
    Und ich denke – auch in offenen Beziehungen bedarf es doch immer wieder etwas Fingerspitzengefühl, den Partner nicht zu verletzen.

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    AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?

    Ich hatte einmal eine Affäre mit einem verheirateten Mann. Der Grund seines Fremdgehens war nicht, dass ihm etwas in der Hauptbeziehung fehlt, sondern ihm etwas fehlt, nämlich die Fähigkeit sich auf einen Menschen/eine Frau einzulassen.

    Er hält sich selber für beziehungsunfähig und hält die Ehe aufrecht, da sie ihm die nötige Sicherheit gibt, der er für sich braucht, er kann nicht alleine sein.

    Seine Frau weiß von seinen Seitensprüngen offiziell nichts, vermutlich macht sie die Augen zu um sich der Wahrheit nicht zu stellen. Sie wird auch ihre Gründe dafür haben.

    Er hat sich gut mit diesem Arrangement eingerichtet, er hat innerlich keinen Konflikt, jedenfalls keinen der ihn großartig belastet. Er geht davon aus, dass seine Frau ihm treu ist, vermutlich hat er sogar recht.

    Mein Eindruck ist auch, er kommt mit diesem Lebensmodell gut klar, solange alle mitspielen gibt es für ihn keinen Grund etwas zu ändern.

    Leidensdruck verspürt er nicht, er hat ein schönes zu Hause, o.k. mit Distanz, aber das Fehlende holt er sich woanders. Er braucht diese Betstätigung von außen für sein Selbstwertgefühl und bekommt es auch.

    Tja, ich war auch baff über so viel Klarheit und Deutlichkeit sich selbst und seine Lebenssituation einzuschätzen.

    Das kann man nun moralisch verwerflich finden, aber ihm geht´s offensichtlich gut damit.

    Also, es ist nicht immer das Fehlende in der Beziehung, sondern das Fehlende in einem selber. Das würde ihm auch in einer anderen Beziehung wieder so gehen und darum läßt er es so wie es ist.

    Das alles sind übrigens Aussagen von ihm selber und keine Interpretationen von mir.

    Eine offene Beziehung kommt für ihn nicht in Frage, denn das würde seine Frau nicht mitmachen ( er vermutlich auch nicht, da er selber sicherlich Mühe hätte Untreue von der Frau zu akzeptieren ).

    Angie

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    AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?

    [
    Seine Frau weiß von seinen Seitensprüngen offiziell nichts, vermutlich macht sie die Augen zu um sich der Wahrheit nicht zu stellen. Sie wird auch ihre Gründe dafür haben.

    Er hat sich gut mit diesem Arrangement eingerichtet, er hat innerlich keinen Konflikt, jedenfalls keinen der ihn großartig belastet. Er geht davon aus, dass seine Frau ihm treu ist, vermutlich hat er sogar recht.

    Ach Angie, ich finde Du machst es Dir zu leicht. Der Arme ! Er hat sich also eingerichtet - und sie "vermutlich" auch. Ihn "belastet" das also nicht - und er verlangt auch noch Treue von seiner Frau. Na großartig.

    Mag ja alles so sein - aber bist Du Dir sicher ? Sitzt sie nicht vielleicht zuhause und leidet ohne Ende ? Von ihm mal abgesehen, iwäre es dann von Dir o.k., Deinen Spaß mit ihm zu haben, wenn es doch gut möglich wäre, wie sehr ihr beide sie damit verletzt ?

    Wenn Du an ihrer Stelle wärest, fändest Du es o.k., wenn Dein Partner sich so verhielte ?
    Ich will Dir nicht zu nahe treten, ich habe weiß Gott meine eigenen Probleme, aber ich finde, Dein Weg und vor allem sein Weg scheinen mir zu einfach.

  9. Inaktiver User

    AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?

    ira08:
    Wenn ich richtig gelesen habe – gänzlich durch alle Postings habe ich mich nicht durchschlagen können – leben die Befürworter des Fremdgehens in einer festen Beziehung, womöglich schon seit Jahren, die Partner haben sich auf Offenheit geeinigt.
    Hm also so einfach würde ich das nicht sagen. Denn dann wäre ich ein "Befürworter" und das bin ich eigentlich nicht. Aber ich finde Fremdgehen per se nicht sooo verwerflich, dass man sich gleich trennen muss. Und ich gehe durchaus davon aus, dass es mal vorkommt. Deswegen würde ich mich aber NIE so beschreiben wie du das tust, im Gegenteil, ich denke, dass man in einer Beziehung in der nichts fehlt eigentlich nicht fremd gehen sollte. Wenn man es doch tut, dann hat man meist ein schlechtes Gewissen und damit Strafe genug. Wenn es nur Spaß war und einmalig, dann finde ich nicht dass man das gleich dem Partner erzählen muss.... aber all das würde ich nicht unter "Befürworten" zusammenfassen.

    Oder hab ich dich falsch verstanden?

  10. Inaktiver User

    AW: Fremdgehen = Etwas fehlt in der Beziehung?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Oder hab ich dich falsch verstanden?
    Könnte sein, dass wir uns da missverstanden haben.

    Ich hatte mich vermutlich mehr auf die sog. "offene Beziehung" bezogen.

    Fremdgehen selbst - ich denke, das kommt einfach vor und ausgehend davon, dass bisher immer ich die Betrogene war, kann man lernen, das irgendwie auch zu verstehen. Vielleicht geht man auch im Alter etwas anders damit um.
    Wenn es diese Art von einmaligem Fremdgehen ist und der Partner nix erfährt, das muss jeder mit sich selbst ausmachen -

    Was die Stabilität einer Beziehung ausmacht - ist es wirklich so, dass man trotzdem nicht fremd geht? Wir sind alle nur Menschen.
    Wenn ich so um mich schaue, die Paare, die sich ständig in den Haaren haben - also dann schon lieber einen, der zwar mal fremd geht, aber keinen, der so zänkisch und rechthaberisch ist.

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